ACHTUNG: Wir stellen unseren Dienst zum 01.02.2020 ein.
Sie sind der Forenbesitzer: Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie eine Sicherung Ihres Forums erwerben möchten.
Sie sind ein Forennutzer: Bitte informieren Sie sich beim Forenbetreiber über die Weiterführung des Forums.
Reiseroute des Brautzugs 1770 :: MARIE ANTOINETTE - Forum
MARIE ANTOINETTE - Forum Foren-Übersicht MARIE ANTOINETTE - Forum

 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

     Intro     Portal     Index     
Reiseroute des Brautzugs 1770
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6  Weiter
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    MARIE ANTOINETTE - Forum Foren-Übersicht -> 1755-1770 Marie Antoinettes Kindheit
Das Thema drucken | Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Lolo
Administratorin
Administratorin


Offline

Anmeldedatum: 05.03.2008
Beiträge: 5261
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Mi März 05, 2008 5:55 pm    Titel: Reiseroute des Brautzugs 1770 Antworten mit Zitat

Link zum Forenarchiv:
http://marie-antoinette.forenking.com/ftopic-630.html


Zuletzt bearbeitet von Lolo am Mo Okt 27, 2008 5:30 pm, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Princesse_de_Lamballe
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied


Offline

Anmeldedatum: 23.04.2008
Beiträge: 1999

BeitragVerfasst am: Mo Okt 27, 2008 10:33 am    Titel: Antworten mit Zitat

Bei meinem kleinen Kurztrip nach Freiburg/Straßburg dieses Wochenende konnte ich meine Begleiter auch zu einem Abstecher nach Schuttern überreden, dem Ort in dem Marie Antoinette die letzte Nacht auf deutschem Boden verbracht hat.

Hier einige Fotos aus dem Ort: Auf dem Haus ist der Grundriss des ehemaligen Klosters aufgemalt:







Die Kirche, die noch übrig ist:







Leider habe ich die Marie Antoinette-Brücke nicht finden können.

Zitat:


06./07.05.1770... Marie Antoinettes letzte Station auf deutschem Boden: das Kloster Schuttern in der Ortenau:
Weithin sichtbar ist der hohe Kirchturm der ehemaligen Klostergemeinde Schuttern. Die Ortschaft Schuttern (heute Ortsteil der Gemeinde Friesenheim) beherbergte einst das älteste Kloster am Oberrhein. Die Gemeinde liegt zwischen Offenburg und Lahr. Bis zur ehemaligen Bischofsstadt Straßburg sind es nur knapp 30 km.
Nur die Kirche mit dem weithin sichtbaren barocken Turm, das Refektorium, das heute als Pfarrhaus dient, und Stücke der Klostermauer sind von dem tausendjährigen Kloster am Oberrhein übrig geblieben.

Ein bedeutendes Ereignis lenkte in Jahr 1770 den Blick Europas auf das Kloster in Schuttern: die Erzherzogin von Österreich, Maria Antonia, verbrachte dort auf der Reise von Wien nach Paris am 06.05.1770 ihre letzte Nacht auf deutschem Boden. Bereits im Dezember 1769 war das Kloster benachrichtigt worden, dass die junge österreichische Erzherzogin und Dauphine Frankreichs in Schuttern übernachten würde. Abt Carolus Vogler hatte keine leichte Aufgabe zu bewältigen, galt es doch einen riesigen Brautzug unterzubringen. Das Gefolge der künftigen Königin von Frankreich bestand immerhin aus über 250 Personen, 57 Wagen und 450 Zug- und Reitpferden.
Das Kloster musste renoviert werden, Bettstatten und Stühle wurden gekauft, Tücher, Baldachine, Vorhänge, Spiegelwandleuchter, Lavoirs, Gläser, Karaffen, Fayencen, Deckbetten, Matratzen und vieles mehr musste angeschafft werden. Das Kloster wurde in einem Gewaltakt zu einem sehr aufwendig ausgestalteten barocken Herrscherpalast umgewandelt. Das Rastatter Hoforchester mit 28 Musikern wurde geordert.
Die Brautreise von Wien nach Paris war für die gastgebenden Städte und Klöster eine sehr kostspielige Angelegenheit. Als Abt Vogler alle Aufwendungen und Rechnungen addiert hatte, ergab sich der riesige Betrag von insgesamt 15.086 Gulden und 50 Kreuzern.
Der Brautzug, bestehend aus Fürsten, Grafen, Gräfinnen, Hofdamen, Lakaien, Knechten und dem persönlichen Beichtvater der Braut, zog am frühen Nachmittag des 06.05.1770 durch das große Tor des Klosters ein.
Die Bevölkerung stand Spalier, Glockengeläut des Schutterner Domes und Kanonensalut begrüßten den hohen Besuch. Der Abt, begleitet von allen Kapitularen sowie den Unter- und Oberbeamten der Abtei, empfing die junge Braut mit der tiefsten Verehrung.
Nach einer Ruhestunde im extra eingerichteten prächtigen eigenen Gemach fand im Audienzsaal der Empfang statt. Der Abt und sämtliche Kapitularen und die Beamten wurden zum Handkuss zugelassen.
Das Fest fand seinen Höhepunkt mit einer Illumination der ganzen Klosteranlage mit übereinander stehenden Ampeln, vielen Fackeln und einem im Kunstfeuer brennenden Adler. Für das Feuerwerk musste eigens ein großes Gerüst errichtet werden. Nach dem prachtvollen Feuerwerk, das alle Besucher zu wahren Begeisterungsstürmen hinriss und die Dauphine aufs höchste entzückte, geruhte ihre königliche Hoheit sich zur Nachttafel zu begeben.
Am nächsten Morgen wohnte Marie Antoinette der heiligen Messe in der Hauskapelle bei und zog dann unter dem Geläut der Glocken nach Kehl weiter. Als Dank für die großzügige Beherbergung des Brautzuges erhielt Abt Carolus Vogler von der Dauphine ein mit Diamanten besetztes Brustkreuz.
Nach 36 Jahren, als Napoleon das Kloster Schuttern aufhob und dem Land Baden zuschlug, wurde dem Kloster auch dieses teure Diamantenkreuz abverlangt.

Nördlich der Ortschaft Schuttern überspannt eine kleine Bogenbrücke den Bachlauf der Schutter. Über diese Brücke rollte der große Brautzug, die Brücke hat im Volksmund heute noch den Namen
"Marie-Antoinette-Brücke".

Der Straßburger Brautzug der künftigen französischen Königin wurde von Johann Wolfgang Goethe, der damals als junger Student in Straßburg weilte, in seinem Buch "Dichtung und Wahrheit" beschrieben:
"Eine merkwürdige Staatsbegebenheit setzte alles in Bewegung und verschaffte uns eine ziemliche Reihe Feiertage. Marie Antoinette, Erzherzogin von Österreich, Königin von Frankreich, sollte auf ihrem Weg nach Paris über Straßburg gehen. Der schönen und vornehmen, so heiteren als imposanten Miene dieser jungen Dame erinnere ich mich noch recht wohl. Sie schien, in ihrem Glaswagen uns allen vollkommen sichtbar, mit ihren Begleiterinnen in vertraulicher Unterhaltung über die Menge, die ihrem Zug entgegenströmte, zu scherzen. Abends zogen wir durch die Straßen, um die verschiedenen illuminierten Gebäude, besonders aber den brennenden Gipfel des Münsters zu sehen, an dem wir sowohl in der Nähe als in der Ferne unsere Augen nicht genugsam weiden konnten. Die Königin verfolgte ihren Weg; das Landvolk verlief sich, und die Stadt war bald ruhig wie vorher. Vor Ankunft der Königin hatte man die ganz vernünftige Anordnung gemacht, dass sich keine missgestalteten Personen, keine Krüppel und ekelhafte Kranke auf ihrem Weg zeigen sollten."

Viele behaupten, dass mit der Übernachtung der Dauphine Maria Antonia in Schuttern, dem bedeutendsten Tag in der langen Geschichte der Abtei, auch der Untergang der Abtei seinen Anfang genommen habe. Besiegelt wurde dieser jedoch erst im Jahre 1805 in Ulm, nur wenige Wochen nach dem entscheidenden Sieg Napoleons über die Österreicher. In Schuttern erschien am 17. Dezember 1805 ein Kommissar der neuen Obrigkeit und verkündete das Ende des Stiftes Schuttern.

_________________
***avec mes cordiales love salutations***
***VERSAILLES***
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Lolo
Administratorin
Administratorin


Offline

Anmeldedatum: 05.03.2008
Beiträge: 5261
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Mo Okt 27, 2008 6:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die Fotos aus Schuttern liebe Princesse!

Ich finde es immer wieder spannend zu lesen, was für eine Aufregung damals wegen der Reise der jungen Erzherzogin herrschte. Kein Wunder - bei der Entourage!

Hier ist ein Artikel über Marie Antoinettes Aufenthalt in Stockach am 2./3. Mai 1770, wir hatten davon schon mal einen Ausschnitt im Archiv, aber der komplette Link kann ja nicht schaden. :zwinker

http://www.wochenblatt.net/zeiten/texte/1771n.htm

Lolo
_________________
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Antoine
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 18.03.2008
Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: Di Okt 28, 2008 9:58 am    Titel: Antworten mit Zitat

die Bilder sind klasse....dankeeeeeeeeeeee applause

Antoine hello
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Lolo
Administratorin
Administratorin


Offline

Anmeldedatum: 05.03.2008
Beiträge: 5261
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Di Nov 04, 2008 3:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man die oben angegeben Kosten von 15086 Gulden mal umrechnet, dann müsste das so ungefähr eine Summe von 230.000 Euro ergeben, ohne Gewähr. Das ist natürlich für so ein Kloster eine ganz schön kostspielige Angelegenheit.


:zwinker Lolo
_________________
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Antoine
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 18.03.2008
Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: Mi Nov 05, 2008 11:07 am    Titel: Antworten mit Zitat

wow...das ist wirklich ne Menge Geld...

danke für die Umrechnung, Lolo Very Happy

Antoine hello
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Princesse_de_Lamballe
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied


Offline

Anmeldedatum: 23.04.2008
Beiträge: 1999

BeitragVerfasst am: Mo Feb 09, 2009 8:46 am    Titel: Antworten mit Zitat

Gestern hab ich in "Marie Antoinette- The Journey" etwas über eine weitere Station auf dem Brautzug gelesen, und zwar über München.

Dort verbrachte sie den Aufenthalt in Nymphenburg, wo ihr als persönlicher Rückzugsort die Amalienburg im Park zugewiesen war. Dieses Rokokoschlösschen war für Kurfürstin Maria Amalia (geborene von Habsburg) errichtet worden.

Letzten Sommer hab ich die Amalienburg mal besichtigt und konnte total "allein" durchgehen, dabei hab ich u.a. diese Fotos gemacht, es war wirklich sehr schön:




_________________
***avec mes cordiales love salutations***
***VERSAILLES***
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
MariaAntonia
Administratorin
Administratorin


Offline

Anmeldedatum: 03.03.2008
Beiträge: 8089
Wohnort: Rheinhessen

BeitragVerfasst am: Mo Feb 09, 2009 8:57 am    Titel: Antworten mit Zitat

Oh mein Gott, wenn ich das gewusst hätte...
Ich war letztes Jahr mit meinem Schatz den Nymphenburger Schlosspark besichtigen. Also, nicht das Schloss selbst (dafür hatten wir keine Zeit und ich war als Kind schonmal drinnen), sondern den Park und seine kleinen Schlösschen.

Och, schade, dass ich da nicht schon wusste, dass die Dauphine dort verweilte.
Eine schöne Vorstellung.

Werd das Schloss auf alle Fälle nochmal besuchen, wenn ich wieder zu meinen Eltern fahre.
Soll ich dir dann bescheidsagen, liebe Princesse ? Mr. Green
_________________
| Marie Antoinette | Château de Versailles | La Parisienne | Frankreichs Bourbonen |
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Forenking






Verfasst am: Mo Feb 09, 2009 8:57 am    Titel: Ähnliche Themen



Nach oben
Princesse_de_Lamballe
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied


Offline

Anmeldedatum: 23.04.2008
Beiträge: 1999

BeitragVerfasst am: Mo Feb 09, 2009 9:06 am    Titel: Antworten mit Zitat

MariaAntonia hat Folgendes geschrieben:

Werd das Schloss auf alle Fälle nochmal besuchen, wenn ich wieder zu meinen Eltern fahre.
Soll ich dir dann bescheidsagen, liebe Princesse ? Mr. Green


Sehr gern Mr. Green Die Amalienburg müssen wir auf jeden Fall nochmal genauer betrachten Wink

Mir hat sie damals eh schon total gut gefallen (wenn auch etwas extrem überladen mit Rokoko-Dekor), aber wenn ich das mit MA gewusst hätte, hätte ich den Besuch noch viel mehr genossen (zu dem Zeitpunkt als ich da war, war ich die einzige Touristin da drin, das war total schön).
_________________
***avec mes cordiales love salutations***
***VERSAILLES***
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Trianon
Moderator
Moderator


Offline

Anmeldedatum: 04.03.2008
Beiträge: 6007
Wohnort: Montreuil

BeitragVerfasst am: Mo Feb 09, 2009 4:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde die Vorstellung dass MA in der Amalienburg geschlafen hat wirklich bezaubernd, da es für mich auf den Fotos so richtig nach Verspieltheit aussieht, wie für eine junge Prinzessin gemacht Wink

Neben der Amalienburg gehörte auch das Stift Melk zu den Orten der Reiseroute, hier verbrachte sie ebenfalls eine Nacht und wurde hier von ihrem Bruder Joseph verabschiedet.
_________________
"Die ehemalige Prinzessin mit ihrem verschleierten Blick, der den Himmel zu suchen schien, und ihrem sanftem Lächeln,
glich einer vom Paradiese herabgestiegenen Heiligen."

Henri Sanson über Mme Élisabeth
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Cécile
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 11.03.2008
Beiträge: 284

BeitragVerfasst am: Di Feb 10, 2009 9:02 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hach, ich liiiiebe die Amalienburg! Dort man einen Ball abzuhalten wäre ein Traum...
An MA's Stelle hätte ich das Schlösschen auch dem großen Kasten daneben vorgezogen Wink
Ich glaube, wenn man ausserhalb der Hauptsaison dort ist, ist man meist ziemilch allein dort, wir sind auch schonmal ganz alleine durch geschlichen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Trianon
Moderator
Moderator


Offline

Anmeldedatum: 04.03.2008
Beiträge: 6007
Wohnort: Montreuil

BeitragVerfasst am: Di Feb 10, 2009 10:53 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz ehrlich finde ich sollten wir der Amalienburg sowieso einen eignen Thread gönnen, immerhin gibt es da sicherlich genug zu erfahren und auszutauschen Wink
_________________
"Die ehemalige Prinzessin mit ihrem verschleierten Blick, der den Himmel zu suchen schien, und ihrem sanftem Lächeln,
glich einer vom Paradiese herabgestiegenen Heiligen."

Henri Sanson über Mme Élisabeth
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
MariaAntonia
Administratorin
Administratorin


Offline

Anmeldedatum: 03.03.2008
Beiträge: 8089
Wohnort: Rheinhessen

BeitragVerfasst am: Di Feb 10, 2009 11:47 am    Titel: Antworten mit Zitat

Vorschlag in die Tat umgesetzt Mr. Green
Dann können wir uns hier wieder auf die Stationen des Brautzuges konzentrieren Wink

Im folgenden Thread gehts nun zum Diskussionsthread über das Schlösschen Amalienburg: Schloss Nymphenburg - Amalienburg
_________________
| Marie Antoinette | Château de Versailles | La Parisienne | Frankreichs Bourbonen |
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Trianon
Moderator
Moderator


Offline

Anmeldedatum: 04.03.2008
Beiträge: 6007
Wohnort: Montreuil

BeitragVerfasst am: Do März 19, 2009 6:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ein weiterer Ort der Reiserute, den ich gerade durch Zufall entdeckt habe ist das Schaezlerpalais in Augsburg.
Erbaut wurde es unter Benedikt Adam Liebert, Freiherr von Liebenhofen der nachdem die Familie in den Reichsadelsstand erhoben wurde ein standesgemäßes Haus benötigte. Angefangen wurde 1765 mit dem Rokokopalais. Am 28. April 1770 fand die Einweihung statt.
Unter den Gästen befand sich auch MA, die dort eine Zwischenstadtion machte und am Einweihungsfest teilnahm. Im prunkvollen Festsaal tanzte sie angeblich ein paar rote Schuhe durch.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schaezlerpalais

Eine nette Anekdote wie ich finde Wink

Übrigens: In dem Haus dass dort vor dem Palais stand wurde Philippine Welser geboren.
_________________
"Die ehemalige Prinzessin mit ihrem verschleierten Blick, der den Himmel zu suchen schien, und ihrem sanftem Lächeln,
glich einer vom Paradiese herabgestiegenen Heiligen."

Henri Sanson über Mme Élisabeth
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
MariaAntonia
Administratorin
Administratorin


Offline

Anmeldedatum: 03.03.2008
Beiträge: 8089
Wohnort: Rheinhessen

BeitragVerfasst am: Do März 19, 2009 10:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, die Dauphine war der spezielle Ehrengast der Einweihung des Palais' !
Es muss eine unglaubliche Ehre gewesen sein, einen so hohen Gast an diesem Abend dabei zu haben.

Auf meiner HP hatte ich vor einiger Zeit mal alle Infos zum Brautzug zusammengetragen, die mir im Laufe der Zeit hier und im I-Net über den Weg liefen. Da ist auch ein nettes Bild von der Dauphine bei der Einweihung in Augsburg dabei:
Biografie: Der Brautzug nach Frankreich
(Für die, die sich's durchlesen mögen Laughing ... ist nämlich recht viel geworden, mit der Zeit Mr. Green )

Es fehlen in dieser Zusammenfassung leider immernoch einige Stationen, aber im Vergleich zu meinem ursprünglichen Posting zum Brautzug hat sich der Inhalt inzwischen schon recht gut erweitert Laughing
_________________
| Marie Antoinette | Château de Versailles | La Parisienne | Frankreichs Bourbonen |
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Forenking






Verfasst am: Do März 19, 2009 10:54 pm    Titel: Ähnliche Themen



Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    MARIE ANTOINETTE - Forum Foren-Übersicht -> 1755-1770 Marie Antoinettes Kindheit Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6  Weiter
Seite 1 von 6

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Impressum des Forums | Datenschutz | Kostenloses Homepage Forum von Forenking.com | Powered by © phpBB Group