Intro     Portal     Index     

marie-antoinette.forenking.com
   MARIE ANTOINETTE - Forum Foren-Übersicht -> Epochen - Allgemeines
Autor: Trianon Verfasst am: Sa Apr 10, 2010 5:21 pm Titel:
Unglaublich erschütternd und traurig, vor allem weil bis zu 130 Menschen im Flugzeug saßen und noch dazu so viele wichtige Politiker. Es waren übrigens auch viele Angehörige der polnischen Offiziere deren man gedenken wollte, mit an Bord.

Sicher ein großer Schock für Polen und sicher auch keine leichte Zeit die auf das Land jetzt zukommt...


Autor: Trianon Verfasst am: So Jul 18, 2010 11:00 pm Titel:
Heute vor 200 Jahren am 19. Juli 1810 verstarb Luise von Mecklenburg-Strelitz, Königin von Preußen. Sie erlag um 9 Uhr ihren starken Brustkrämpfen, verursacht durch ein Lungenleiden, im Sommerschloss ihres Vaters in Hohenzieritz.



star2 Ruhe in Frieden star2

O Herrscherin, die Zeit möcht ich segnen!
Wir sahn dich Anmut endlos niederregnen,
Wie groß du warst, das ahndeten wir nicht!

Dein Haupt scheint wie von Strahlen mir umschimmert,
Du bist der Stern, der voller Pracht erst flimmert,
Wenn er durch finstre Wetterwolken bricht!

Heinrich von Kleist, 1810


Autor: Antoinette Verfasst am: Mo Jul 19, 2010 10:29 am Titel:
Danke, dass du uns an diesen Tag erinnerst! Dazu hast du wirklich ein süßes Avatar gewählt!


Ruhe in Frieden!


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Sa Sep 11, 2010 11:01 am Titel:
Es ist schon 9 Jahre her, aber mir kommt es immernoch so unglaublich nah vor... der 11. September 2001 !
Diese neue Kriegsart des Terrors ist uns wohl an diesem Tag vollends bewusst geworden.

Ich bin immer zwiegespalten, was das Thema Terror angeht.
Denn einerseits habe ich Angst, dass dieser "Krieg" auch uns irgendwann heimsucht.
Andererseits habe ich diese Ahnung, dass das Thema ganz bewusst stets in Erinnerung gehalten wird. Aus welchem Grund, weiß ich nicht, aber ich habe noch nie der US-Regierung vertraut und tue es bis heute nicht.
Es gibt sicherlich einen ganz großen "Plan", den die verfolgen...
George Bush hatte wie ein Irrer nach dem "Phantom" Osama bin Laden gesucht... ich kann mir nicht vorstellen, dass die Experten, die bei der Suche am Werk waren, diesen Terroristen bis heute nicht ausfindig machen können.
Ich fürchte, man will ihn gar nicht finden. Er soll das ewige "Schreckgespenst" sein. Denn solange er auf freiem Fuß ist, haben die Menschen Angst. Und die Angst ist doch ein wunderbares Mittel, Menschen zu kontrollieren.

Ich spinne vielleicht, weil ich solche Verschwörungen vermute... Laughing


Autor: Antoinette Verfasst am: Sa Sep 11, 2010 11:41 am Titel:
Hm, ja merkwürdig ist das schon alles.

Ich erinner mich noch gut an den Tag. Ich saß mit meinen ältesten Bruder bei meinen Eltern vorm TV. Er hatte grad Semesterferien und war wegen Arbeiten bei meinen Eltern. Ich glaub, ich flickte grad seine Socken ^^
Ich hab die Nanny geschaut, die deswegen unterbrochen wurde. Ich war natürlich geschockt, aber richtig "gecheckt" hab ich es nicht und ärgerte mich, das die nanny unterbrochen wurde Wink Anderseits hatte ich unglaubliche Angst vor einen Krieg.

Wie ist es bei euch abgelaufen?


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Sa Sep 11, 2010 12:00 pm Titel:
In Deutschland war es ja grad Nachmittag, als das geschah.
In den USA war es morgens.

Ich erinnere mich auch genau, wo ich war und was ich grad machte.
Ich war da gerade zu einem Seminar in Dresden. Das Seminar war fertig und ich war in meinem Zimmer, die Türe offen, denn nebenan wohnten meine Kolleginnen, mit denen ich in die Dresdner Innenstadt fahren wollte.
Irgendwer rief dann laut über den Gang, man sollte mal n-tv einschalten.
Ich glaube, da war gerade das erste Flugzeug in den Tower geflogen.

Unsere Stadttour verzögerte sich also, denn wir saßen gebannt vor dem TV und konnten es nicht glauben.
Zum Shoppen war uns dann kaum noch zumute, wir liefen durch Dresden und sprachen stundenlang über das Geschehene, das wir nicht wirklich fassen konnten.

Was ich noch gut in Erinnerung hab:
Damals, kurz nach dem Terrorakt, herrschte plötzlich Panik, dass nun auch über Deutschland entführte Maschinen fliegen würden.
Wir waren in der Innenstadt und eine Kollegin machte uns alle verrückt damit. Der musste ich dann erstmal sagen, dass das Quatsch ist.


Autor: Lolo Verfasst am: Sa Sep 11, 2010 12:51 pm Titel:
Ich erinnere mich auch noch sehr gut an das Chaos damals. Ich war den ganzen Tag auf Arbeit und habe überhaupt nix davon mitbekommen. Nur ein paar Kollegen habe ich irgendwas von zwei Flugzeugen reden hören. Daheim hab ich mich dann vorbereitet auf einen schönen Opernabend in der Staatsoper. Wir hatten super gute Karten! Dann rief ich meine Bekannte an und fragte wann wir uns treffen sollen und die fragte mich ganz entgeistert, ob ich denn auf dem Mond leben würde. Als ich also davon erfuhr, waren die Türme schon eingestürzt und das Chaos dann komplett.
Die Staatsoper hat natürlich alles abgesagt, wir trafen uns im Freundeskreis und beobachteten die hereinbrechenden Neuigkeiten. Es war auf jeden Fall ein gruseliger Tag.

Erinnert sich noch wer an die dutzenden Bekenner damals? Nicht nur Al-Kaida, sondern zig andere Terrororganisationen wollten es ja gewesen sein, und jede halbe Stunde kam eine neue merkwürdige Nachricht, die die Stimmung nur noch unheimlicher machte.

Lolo


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Sa Sep 11, 2010 1:53 pm Titel:
Lolo hat Folgendes geschrieben:
Erinnert sich noch wer an die dutzenden Bekenner damals? Nicht nur Al-Kaida, sondern zig andere Terrororganisationen wollten es ja gewesen sein, und jede halbe Stunde kam eine neue merkwürdige Nachricht, die die Stimmung nur noch unheimlicher machte.

Es war offenbar für sämtliche Terroristen ein Freudenfest, zu sehen, wie die USA strauchelt Sad
Ich meine, machen wir uns nix vor, die wurden in den USA ausgebildet und standen nun vor der Tür, um sich mit Terror zu bedanken.

Ich verstehe diese ganze Sache nicht wirklich, einerseits werden diese Terroristenländer unterstützt und andererseits wundert man sich, wenn die Auszubildenden plötzlich nach dem Chefsessel greifen.

Ich glaube eh, dass das alles hausgemacht war.
Diese Verschwörungssendungen zum 11. September schau ich ja am liebsten. Sei es die Frage, wie plötzlich 4 Flugzeuge ohne irgendwelche raschen Konsequenzen außer Kontrolle geraten konnten - in den USA !
Oder sei es diese unheimliche Sache mit dem ebenfalls eingestürzten FBI-Gebäude, dass erstens gar nicht getroffen wurde und zweitens merkwürdig gleichmäßig einstürzte, so als ob es kontrolliert gesprengt wurde... um Beweise zu vernichten ?
Alles seeeeeehr, sehr merkwürdig.

Ich unterstelle ungern etwas, aber die US-Regierung ist vielleicht sogar mitschuldig an diesen Terrorakten.
Wer weiß, vielleicht nahmen sie es sogar in Kauf, um endlich Krieg führen zu können ?
Es wäre nicht das erste Mal, dass ein kriegsgieriges Land die eigenen Leute ins offene Messer laufen lässt, nur um die Berechtigung für einen Racheakt zu bekommen...


Autor: Finn Verfasst am: Sa Sep 11, 2010 2:07 pm Titel:
Hallo ihr beiden,

ich kann mich auch noch sehr gut an den Tag erinnern. Ich war damals erst 13 Jahre und eigentlich war es ein ganz normaler Schultag. Mir ging es ähnlich wie Antoinette, ich wollte nachmittags eine Serie kucken und ärgerte mich, dass sie unterbrochen wurde. Ich habe erst später wirklich registriert, wie schlimm diese Katastrophe war. An die ganze Aufregung und Panik, dass hier auch so etwas passieren könnte, kann ich mich auch noch gut erinnern. Das war schon eine schlimme Zeit, damals. Besonders die Tage danach. Mir fällt es immer noch schwer mir diese Bilder anzusehen. So etwas furchtbare hatte ich vorher noch nie gesehen. Sad

Was die Verschwörungstheorien angeht, würde es mich auch nicht überraschen, wenn die Regierung nicht ganz unschuldig daran ist. Auch was Bin Laden angeht: Ich habe mal das Gerücht gehört, dass die US-Regierung schon längst weiß, wo der Typ ist, ihn aber nicht schnappt, weil die finanziell unter einer Decke stecken. Da geht's um viel Geld und Macht. Eklig!


Autor: Giuseppe Verfasst am: Sa Sep 11, 2010 6:16 pm Titel:
Ich war damals noch nicht ganz 11 Jahre alt. Ich sollte für meine Mutter, die meistens bis spät abends arbeitete, GZSZ aufnehmen. Ich saß also vor dem Fernseher und warte, aber die Nachrichten haben einfach nicht aufgehört. Zum Anfang hab ich mich einfach nur geärgert, dass die Serie nicht kam...schließlich war ich auch erst 10 jahre alt, aber nach und nach haben mich die Bilder einfach gefesselt und ich saß mindestens 2 Stunden da und hab mir die Schreckensberichte angehört/-gesehen.
Als meine Mutter dann nach Hause kam, hab ich mich erst mal entschuldigt, das ich ihre serie nicht aufgenommen habe...obwohl ich ja nichts dafür konnte.


Autor: Antoinette Verfasst am: Sa Sep 11, 2010 7:06 pm Titel:
Ich finde die Eindrücke sehr faszinierend, hab dazu auf meinen Blog direkt was gepostet, falls ihr das da nochmals beschreiben wollt, würd ich mich freuen( www.the-eating-kay.de.vu ) Mr. Green


Autor: AustroBavarian Verfasst am: Mo Sep 13, 2010 4:36 pm Titel:
Oh ja, ich erinnere mich noch genau.

Im Rückblick erscheint mir dieser Tag außerordentlich dekadent, exzentrisch und bizarr. Meine Frau und ich waren gerade auf Malta. Es war ein heißer, sonniger Tag. Wir waren zu einem späten Lunch in einen eleganten Club britischen Stils in Valletta eingeladen. Während in New York die Welt am Abgrund stand tafelten wir ungestört in angenehmster Gesellschaft. Keiner der Ober wagte es, uns mit den schrecklichen Nachrichten zu konfrontieren. Auch als wir den Club verließen wurden wir dort wie immer und ohne irgendeinen Hinweis auf die Geschehnisse in New York verabschiedet.

Draußen auf der Republic Street, der Hauptstraße Vallettas, herrschte eine eigentümliche Stimmung. Wir wunderten uns zwar etwas, dachten uns aber nichts Böses dabei.

Im Grand Harbour lagen schon seit einigen Tagen ein großer US Hubschrauberträger und einige kleinere US-Militärschiffe, die zwischen zwei KFOR-Einsätzen vor der Küste des ehem. Jugoslawien auf Malta pausierten. Diese Schiffe liefen gerade im großen Konvoi aus, während Militärhubschrauber in der Luft kreisten.

Als wir dann zuhause den Fernseher anschalteten und die Rauchwolken am Bildschirm mit der Unterschrift "Live from the World Trade Center New York" sahen, waren wir der irrigen Meinung, Live-Kameras auf den Twin-Towers würden eine Schiffskatastrophe, möglicherweise einen brennenden Tanker, vor der Küste New Yorks filmen. Einige Augenblicke schaltete das Bild dann wieder auf einen Reporter um, so dass wir nach und nach erst die schrecklichen Geschehnisse erfuhren.

Am nächsten Tag herrschte auch bei uns eine eigenwillige Weltuntergangsstimmung. Als Kinder und Jugendliche hatten wir uns in einer durch einen "eisernen Vorhang" in West und Ost geteilten Welt an ein Leben mit "der Bombe" gewöhnt. Dann stolperten wir mit dem Zusammenbruch des Kommunismus und dem Mauerfall in eine "neue schöne und heile Welt", die uns eine Sicherheit vorgaukelte, die es niemals gab und die mit den New Yorker Türmen in sich zusammenbrach.

Finn hat vorher geschrieben, er hätte sich wie Marie Antoinette gefühlt. Meine Frau und ich haben möglicherweise wie die Königin, ja wie der ganze französische Hof reagiert: Wir verabredeten uns mit unseren Freunden zum Tee in den barocken Gärten eines Palazzo um dem Weltende wenigstens stilvoll entgegen zu treten.

Es war eine kaum zu beschreibende, eigenartige Stimmung. Wir waren an diesem Tag davon überzeugt, dass uns die USA in Kürze in einen Weltkrieg zwingen werden, den keiner von uns überleben wird - und trotzdem waren wir unnatürlich ruhig, saßen da, zwischen den von unzähligen Bougainvilla-Blüten überwucherten Mauern, lauschten den plätschernden Brunnen und nippten an unseren Teeschalen.

Dekadent? Exzentrisch? Bizarr? - Oder einfach nur paralysiert?

Einige Tage danach "normalisierte" sich das Leben wieder. Zumindst für uns. Wir kamen zu der Erkenntnis, dass sich in Wirklichkeit nichts geändert hatte. Waren es früher die "roten Knöpfe" in Washington und im Moskauer Kreml, so sind es eben jetzt die Fanatiker um Bin Laden, die uns eine "heile Welt" vorenthalten. Wir hatten uns damals an "die Bombe" gewöhnt, wir werden uns auch an diese Bedrohung gewöhnen - bis uns diese Bedrohung eines Tages als ganz banale "Normalität" erscheinen wird.

Und heute wundere ich mich, wie schnell diese neue Bedrohung zur neuen "Normalität" geworden ist.

Den 10. Jahrestag der New Yorker Attentate verbrachten meine Frau und ich in ausgelassener barocker Stimmung auf der Venezianischen Messe in Ludwigsburg bei Stuttgart. An den 11. September vor 10 Jahren dachte dort niemand mehr - und wäre ich nicht hier über diesen Thread gestolpert, wären auch mir die damaligen Ereignisse nicht mehr ins Bewusstsein gekommen.

Liebe Grüße aus Wien
vom AustroBavarian


Autor: Trianon Verfasst am: Mo Sep 13, 2010 7:23 pm Titel:
Über die Jahre hab ich immer wieder mal historische Ereignisse und Begebenheiten gesucht, die sich an meinem Geburtstag zugetragen haben. Der 13. September ist zwar ein extrem wichtiger Tag, aber dennoch hab ich ein wenig finden können dass sogar mit MA zu tun hat Wink

13. September 1676 - Geburt von Élisabeth Charlotte von Orléans, Großmutter väterlicherseits von MA

13. September 1765 - Wahl Franz Stephans zum römisch-deutschen Kaiser

13. September 1789 - der erste Bäcker wird in Versailles an einem Laternenmast erhängt

Weitere - für mich ganz interessante - Geburtstagskinder:
13. September 1475 - Geburt des Cesare Borgia
13. September 1775 - Geburt der Laura Secord
13. September 1819 - Geburt der Clara Schumann
13. September 1830 - Geburt der Marie von Ebner-Eschenbach
13. September 1892 - Geburt der Prinzessin Viktoria Luise von Preussen

Leider jedoch ist dieser Tag auch ein trauriger - am 13. September 1982 hatte Fürstin Gracia Patricia (besser bekannt als Grace Kelly) ihren schweren Autounfall. Sie starb einen Tag später...


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Mo Sep 13, 2010 7:29 pm Titel:
Trianon hat Folgendes geschrieben:
13. September 1789 - der erste Bäcker wird in Versailles an einem Laternenmast erhängt

Das hat jetzt stimmungsmäßig überhaupt nicht dazu gepasst Shocked Mr. Green
Ich hab, glaub ich, 3x drüber lesen müssen, um zu kapieren, was da steht.
Geburtstag, Kaiserwahl und das Erhängen eines Bäckers... ich hab mich grad eben ganz schön gewundert beim Lesen Laughing

Was ist denn mit "erster Bäcker" gemeint ?
Der Erste Bäcker des Hofes ?
Oder der allererste Mann mit Beruf Bäcker, der während der Revolution umkam ?


Autor: Trianon Verfasst am: Mo Sep 13, 2010 7:32 pm Titel:
Jaa ich weiß es passt so gar nicht dazu und eigentlich ists auch tragisch. Aber als ich das mal zufällig in einem Buch las, hab ich mich irgendwie darüber "gefreut" Embarassed
Damit ist gemeint dass der erste Mann mit Beruf Bäcker damals in Versailles von der wütenden Menge erhängt wurde, weil er kein Brot für sie hatte. Bzw damals nahm man ja an dass die Bäcker das Brot zurückhalten würden, damit das Volk verhungern müsse...


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Fr Sep 17, 2010 8:36 am Titel:

200 Jahre Oktoberfest !

Feiern1

Morgen beginnt ein historisches Oktoberfest.
Vor 200 Jahren fand es (am 17.10.1810) zum ersten Mal statt, anlässlich der Hochzeit des Kronprinzen Ludwig und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen.

Gern sagt so mancher, es finde das 200. Oktoberfest statt, doch das stimmt nicht ganz. Denn das Fest fiel (hauptsächlich aus Gründen von Kriegen) einige Male aus.
2008 gab es das 175. Jubiläum, so dass wir also in diesem Jahr das 177. Oktoberfest feiern.

Ich hatte eigentlich geplant, nächste Woche hin zu fahren, aber leider klappt das doch nicht.
Schade, denn anlässlich der 200-Jahr-Feier gibt es zusätzlich zum bekannten Festbereich einen historischen Bereich. Hier kann man sich anschauen, wie das Ursprungsfest 1810 aussah.
Wer also die Chance hat, die Wiesn' zu besuchen, der nehme bitte einen Fotoapparat mit Mr. Green

Arrow wiki-Artikel zum Oktoberfest


Autor: Trianon Verfasst am: Fr Sep 17, 2010 10:25 am Titel:
Ein schönes Jubiläum und toll dass an das historische Fest vor 200 Jahren erinnert wird! Diesen Bereich würd ich wirklich zuu gerne sehen, hoffen wir auf User-Fotos, sonst gibts ja vielleicht im Netz ein paar Smile


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Fr Sep 17, 2010 11:23 am Titel:
Ich habe meine Schwester gebeten, Fotos zu machen.
Sie geht auf alle Fälle hin (wohnt ja nicht weit weg) und freut sich auf den historischen Teil.
Sie sagte vorhin am Telefon, dass es u.a. ein Festzelt wie aus 1810 geben wird und dort werde dann auch Bier ausgeschenkt, wie es 1810 gebraut wurde.
Das jedoch nur im historischen Bereich, der ca. 4 € Eintritt kosten wird.
Zudem wird es zur Wiesn'-Geschichte ein Museum geben, ein altes Karroussel und ein historisches Pferderennen.

Da hat man sich wohl echt was Schönes einfallen lassen.


Autor: Lolo Verfasst am: Sa Sep 18, 2010 10:33 am Titel:
Ich würde auch mal aufs Oktoberfest gehen, wenn es wieder so wäre wie vor 200 Jahren. Mr. Green Ansonsten interessierts mich nicht so besonders.
Wünsche allen Teilnehmenden viel Spaß! Oktoberfest

Lolo


Autor: Lolo Verfasst am: So Okt 03, 2010 7:04 pm Titel:
Na, habta alle schön die Einheit jefeiert? Wat für'n Freudentaumel... müde Auferlegte Feierstimmung, was gibt es Schöneres... *räusper* Und dann noch ein geklauter freier Tag...

Lolo


Autor: Giuseppe Verfasst am: So Okt 03, 2010 10:21 pm Titel:
Schade, dass man sich an einem Feiertag wie diesem nicht wenigstens ein bisschen freuen kann...
Ich jedenfalls finde diesen Tag sehr wichtig und habe nichts von "auferlegter Feierstimmung" gespürt Wink


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Mo Okt 04, 2010 6:15 am Titel:
Gefeiert haben wir nicht - ich brauche dazu kein 20-jähriges Jubiläum... ich gedenke irgendwie ständig an die deutsche Einheit.
Ohne die hätte ich vor 10 Jahren meinen Schatz nicht kennengelernt.

Ich finde es schlimm, dass Ost gegen West und West gegen Ost immernoch wettert.
Und dass denen irgendwie nicht klar zu sein scheint, dass durch die Wende ein - von fremder Hand Evil or Very Mad - gespaltenes Land endlich wieder EINS wurde. Dass durch die Wende kein Unrecht geschah, sondern endlich für Recht gesorgt wurde.
Ich finde es schlimm, dass "Ost" und "West" überhaupt noch ein Thema ist, dass es nicht selbstverständlich ist, dass Deutschland EIN Land ist.

Und aus diesem Grund finde ich diese von den Medien aufgebauschte Feierlaune zum Schreien.
Es ist so, als wolle gar keiner feiern, aber dank den Medien wird man zum Glück wochenlang vorher dran erinnert.

Und ganz besonders schlimm finde ich, dass die ehemals russischen Besatzer der DDR gemeinsam mit uns feiern... so, als wären sie gar nicht Schuld an der Trennung gewesen...


Dennoch muss ich sagen, begeistern mich die derzeitigen TV-Sendungen doch.
Ich war ja letztes Jahr - zur 20-Jahrfeier des Mauerfalls - schon total angenervt, dass es wochenlang nix anderes im TV gibt, als diese Wende-Sendungen. Mir schwante schon, dass es in diesem Jahr weitergehen wird, wenn wir "20 Jahre Einheit" feiern.
Doch muss ich sagen, ich habe einige Sendungen gesehen, die super interessant waren; z.B. die Sendungen um die Stasi, denn das war ein Thema, das ich als Kind nie verstanden habe.
Aber auch die Sache mit der Treuhandanstalt, die die Aufgabe hatte, die DDR-Firmen zu privatisieren. Hierbei kam es zu einem derart großen Missbrauch, dass mir echt schlecht wurde beim Schauen der Doku. Was da für Gelder verschenkt wurden, die unserem Gesamtdeutschland hätten zugute kommen können... boah, ich hab gedacht, ich seh nicht richtig.


Autor: Giuseppe Verfasst am: Mo Okt 04, 2010 9:42 am Titel:
Zitat:
Und ganz besonders schlimm finde ich, dass die ehemals russischen Besatzer der DDR gemeinsam mit uns feiern... so, als wären sie gar nicht Schuld an der Trennung gewesen...


Man kann nicht nur den Russen die Schuld an der Trennung geben (natürlich schon eine Hauptschuld), zumal man auch bedenken sollte, dass es ohne Gorbatschow nicht so leicht zu einem geeinten Deutschland hätte kommen können. Also finde ich es richtig, dass man auch die Russen an einer Feier zur Einheit beteiligen sollte. Außerdem was bringt es, "alte" Fehden anzustacheln und zu sagen: "Ihr dürft nicht mitfeiern, denn ihr seid die Schuldigen"


Autor: AustroBavarian Verfasst am: Mo Okt 04, 2010 10:39 am Titel:
Es stimmt schon, dass die Russen - oder sagen wir besser, die "Sowjets" - an der deutschen Teilung mitschuldig waren. Ohne Gorbatschow und seiner im Vergleich zu seinen Vorgängern doch drastisch geänderten Politik und der damaligen doch sehr eindeutigen diplomatischen Signale aus dem Kreml wären die Schritte, die schließlich zur Wiedervereinigung führten, sicher nicht möglich gewesen.

Ich habe damals bereits in Wien gelebt und kann mich noch sehr gut an das von Otto von Habsburg iniziierte "Pan-Europa-Frühstück" an der österreichisch-ungarischen Grenze und das Zerschneiden des Grenzzauns zwischen dem damals noch kommunistischen Ungarn und dem freien Westen erinnern - ohne jegliche Gegenwehr von ungarischer Seite! Auch das war nur möglich, weil zuvor auf diplomatischer Ebene bereits abgeklärt wurde, dass die ungarischen Grenzsoldaten nicht schießen würden. Diese Grenzzaunöffnung bildete für viele DDR-Bürger, die ihren Urlaub im "Verbündeten" Ungarn verbrachten den ersten Schritt in Richtung BRD. Entlang der Autobahn von Wien nach Salzburg-München waren auf den Parkplätzen bereits Versorgungsstationen für die Weiterreise nach "West-"Deutschland aufgebaut. Auch die Vorbereitungen dazu konnten den Geheimdiensten aus Moskau, Budapest und Ost-Berlin nicht verborgen geblieben sein.

So gesehen finde ich es schon in Ordnung, wenn Vertreter des neuen Russlands zu den Gedenkfeiern eingeladen waren.

Für meine Generation, die praktisch im Bewusstsein aufwuchs, "auf der Bombe" zu leben, war der Fall des Eisernen Vorhangs und die Wiedervereinigung eine kaum vorstellbare Weltsensation. Allein schon das Gefühl, dass die ständige, wenn auch meist verdrängte Angst vor einem Konflikt USA-UdSSR, der schließlich in Mitteleuropa ausgetragen worden wäre (übrigens: Die östlichste Verteidigungslinie der USA war der Rhein!!!) bewirkte ein kaum zu beschreibendes Glücksgefühl. Das Wort von der "schönen neuen Welt" gewann damals stark an Bedeutung. Bis uns dann der 11.9.2001 die Illusion von einem möglichen Weltfrieden nahm und uns in die Realität zurückkatapultierte.

Natürlich sahen wir Wirtschaftsleute auch die Probleme, die eine Wiedervereinigung eines Landes mit zwei unterschiedlichen Wirtschaftssystemen und unterschiedlicher Kulturen (erzwungen durch einen Todesstreifen, der auch in den Köpfen der Menschen eine Grenze gezogen hatte), trotzdem aber überwog unser Freude und unsere Zuversicht, dass Deutschland das schon "packen" würde.

Und heute, 20 Jahre danach, hat sich ja wirklich viel getan. Natürlich gibt es noch viele Probleme, natürlich macht sich bei Menschen, die mit den Anforderungen des hoch entwickelten Westens nicht Schritt halten konnten und somit zu "Opfern" der Wiedervereinigung wurden, eine "Ostalgie" und eine "in der guten alten DDR war's besser Mentalität" bemerkbar. Aber seien wir ehrlich: Was in den 28 Jahren, in denen Berlin von einer Mauer durchschnitten war, in den Menschen auf beiden Seiten des Todesstreifens kaputt gemacht wurde (im Westen wurden wir mit USA-Propaganda zugeschüttet) wieder zu heilen, wird wohl mehr als nur einer Generation bedürfen.

Liebe Grüße ins geeinte Deutschland sendet Euch
Euer AustroBavarian


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Mo Okt 04, 2010 12:04 pm Titel:
Nun ja, es ist natürlich leicht, zu sagen, dass die Wiedervereinigung nur möglich war, weil auch die SU zustimmte.
Das ist ja auch das Allermindeste, wenn die SU schon diejenigen waren, die das Land ursprünglich getrennt hatten.
Helden der Wiedervereinigung sind sie für mich dennoch nicht. Eher die "Teufel" der Teilung Wink
Deren kommunistisches System wurde in die DDR geimpft und als "ehrenvoll" gepriesen. Da lach ich mal ganz laut ! Wer die runtergewirtschafteten Städte und Gemeinden kennt, die Häuser, die aussahen, als stünden wir noch immer in der Nachkriegszeit...
Und dann die Art von "Demokratie", die sich daraus entwickelte...

Was war denn der eigentliche Grund, weshalb die SU mit der Wiedervereinigung einverstanden war ?
Menschlichkeit war es sicher nicht; das Recht eines Landes auf Selbständigkeit auch nicht; das Recht eines Volkes auf Zusammengehörigkeit auch nicht.
Die Tatsache, dass die DDR heruntergewirtschaftet war, dass man nix mehr holen konnte, alles Wertvolle geraubt war... ja, das macht es natürlich einfach, ein Land abzustoßen und glorreich zu verkünden, es sei an der Zeit, dass das Volk wieder eins wird.
Soll doch Gesamtdeutschland zusehen, wie es mit der Ruine DDR zurecht kommt.

Meine Großeltern gehören zu denen, die heute noch jammern, dass die DDR ja ach so toll war.
Wenn ich das höre, dann gibts immer riesen Streit.
Sie hatten lediglich das große Glück, sich nicht im Visier der allmächtigen Staatssicherheit zu befinden oder den Verlust eines lieben Menschen zu beklagen, der an der Grenze abgeknallt wurde.


@ AustroBavarian:

Natürlich dauert es generationen-lang, bis dieser Einschnitt in der deutschen Geschichte überwunden wird, zumal er ja auch finanziell gesehen ewig aktuell bleiben wird.
Die derzeitigen Kinder und Jugendlichen z.B. kennen dieses "Problem" nicht mehr. Sie kennen auch nicht die Euphorie, die vor 20 Jahren herrschte. Für sie ist es "nur" ein Teil der neuen Geschichte. Und das ist auch gut so, denn dass unser Land mal geteilt war und welche Verbrechen hierbei begangen wurden, das ist ja auch ein schier unglaublicher Fakt.

Das ist etwas, das für mich als Kind schon unvorstellbar war bzw. unerklärbar. Und auch jetzt noch ist es für mich einfach nur ein Affront gegen unser gesamtdeutsches Land.
Im Gegensatz zu meinen Großeltern und vielen anderen Menschen jedoch, richtet sich meine Wut über diese Phase meiner Vergangenheit nicht gegen mein eigenes Volk, sondern gegen die "Erfinder"... und da kommt nun mal die SU in Spiel Wink


Autor: AustroBavarian Verfasst am: Mo Okt 04, 2010 2:15 pm Titel:
Liebe Maria Antonia,

Politiker tun nur sehr selten etwas aus Menschenliebe, meist geht es um Macht und/oder Geld (Wirtschaftsinteressen) sowie das Abwägen verschiedener Szenerien, die dem aktuellen Machthaber am wenigsten schaden. Die Frage, ob eine Entscheidung auch für künfitge Generationen noch gut ist, wird kaum gestellt (erinnert fatal an "nach mir die Sintflut").

Auch bei der Wiedervereinigung war es sicher keine Menschenliebe des Kreml-Apparates, dass die damalige SU mit ihrer "Nichtreaktion" auf den Mauerfall "indirekt" der Wiedervereinigung zustimmte. Die Staaten des Ostblocks waren schlichtweg bankrott und die SU hatte ihre eigenen Probleme mit ihren eigenen nach Selbsständigkeit strebenden Völkern.

Gorbatschow hatte angesichts der eigenen drohenden Staatspleite in der UdSSR und den Unabhängigkeitsbestrebungen insbesondere der Ukraine mit seiner "Perestrojka" (=Umbau des Staates) und "Glasnost" (=Offenheit) eine "Revolution von oben" versucht. Ich gehe sogar so weit, darin gewisse Parallelen mit der Einberufung der Generalstände durch Louis XVI zu erkennen. In beiden Fällen blieb den "Herrschern" kaum eine andere Wahl und in beiden Fällen öffneten sie damit eine "Büchse der Pandora", die nicht mehr zu schließen war, was dazu führte, dass den Akteuren die Sache aus der Hand glitt und eine Eigendynamik entwickelte. Während Frankreich nach 1789 für Jahrzehnte im Blut versank verlief der Zerfall des kommunistischen Systems mit viel Glück in weiten Teilen der betroffenen Länder wesentlich harmloser (ausgenommen die Kaukasusregion und den Jugoslawien-Krieg, den man auch als Folge des Ostblock-Auseinanderbrechens bezeichnen kann). Dabei stand auch die Entwicklung in der UdSSR "Spitz-auf-Knopf". Wenn ich an den Putschversuch denke, während Gorbatschow auf Urlaub war und der mit einem Hasard-Spiel Jelzins (Verbot der KPdSU und Verhaftung der Putschisten, immerhin hohe Militärs) im Keim erstickt wurde, läuft's mir heute noch kalt den Rücken runter. Das hätte auch ganz anders ausgehen können.... wie vielleicht auch die Französische Revolution, wäre die Flucht von Louis XVI über die Reichsgrenze gelungen....

Aber die Frage "was wäre gewesen, wenn..." stellt sich ein ernsthafter Historiker ja (angeblich) nicht.

Also lassen wir das und seien wir froh, dass unserer Generation ein großes Blutvergießen erspart blieb. Damit sollte sich dann auch Dein Ärger über Deine Großeltern, die der "guten alten DDR" nachtrauern, wieder relativieren - beim Blick zurück verklärt sich halt so manches....

Liebe Grüße
vom AustroBavarian


Autor: Forenking Verfasst am: Mo Okt 04, 2010 2:15 pm Titel: Ähnliche Themen




Autor: Lolo Verfasst am: Mo Okt 04, 2010 3:27 pm Titel:
MariaAntonia hat Folgendes geschrieben:
Nun ja, es ist natürlich leicht, zu sagen, dass die Wiedervereinigung nur möglich war, weil auch die SU zustimmte.
Das ist ja auch das Allermindeste, wenn die SU schon diejenigen waren, die das Land ursprünglich getrennt hatten.
Helden der Wiedervereinigung sind sie für mich dennoch nicht. Eher die "Teufel" der Teilung Wink


Naja, die BRD wurde noch vor der DDR gegründet, und zwar lange bevor die Mauer gebaut wurde. Die Alliierten wollten genauso eine Pufferzone wie die Russen, beide Seiten wollten auf ihre Sektoren nicht verzichten, wieso hätten die Russen, die mit Abstand die größten Kriegsverluste (25 Millionen Tote, im Vergleich dazu die Amerikaner 500.000) zu verzeichnen hatten auf ihren "Anspruch" verzichten sollen? Sie waren genauso Teil der Zerschlagung des NS Regimes. Wir können im Prinzip froh sein, dass alle Besatzer zumindest deutsche Staaten zugelassen hatten, das war ja ursprüngich ganz anders geplant. Den Russen die alleinige Schuld an der Teilung zuzuschreiben, halte ich für unzulässig.

Lolo


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Mo Okt 04, 2010 3:39 pm Titel:
@ Lolo:
Dass Deutschland in mehrere Besatzungszonen geteilt wurde, weiß ich doch Wink
Nur machte die SU aus "ihrer" Zone gleich nen neuen Staat (wenn man das so nennen kann), der dann später auch noch ganz wunderbar eingezäunt wurde - wie ein Zoo.
Komischerweise blieben die anderen "Zonen" frei im Sinne von "frei" wie es damals eben möglich war. Eine gewisse Selbständigkeit und die Chance, sich wieder aufzurichten, war gewährleistet.
Die SU-Besatzungszone durfte stattdessen die nächsten Jahre ins Neandertal zurückkehren, Familien waren getrennt und dem DDR-Mensch wurde auf Jahrzehnte lang das verboten, was einen freien Mensch heute ausmacht usw. Hielt er sich nicht dran, wurde er überwacht, bespitzelt, kam ins Gefängnis (wegen freier Meinungsäußerung) oder wurde beim Versuch, das Land (wie ein freier Mensch das nunmal macht) zu verlassen, erschossen.
(kleine Anmerkung: Ich weiß, dass da deutsche Soldaten an der Grenze standen und dass Deutsche diesen Staat leiteten.)
DAS werfe ich der SU und diesem DDR-Regime vor, wenn ich von Teilung spreche, und ich glaube nicht, dass man sie einfach davon freisprechen darf.


AustroBavarian hat Folgendes geschrieben:
und seien wir froh, dass unserer Generation ein großes Blutvergießen erspart blieb.

Das ist in der Tat eine der richtig guten Seiten dieser Geschichte. Wie empfindlich dieses Thema damals war, ist ja bekannt; und wie schnell das alles hätte ganz anders ausgehen können, ebenso...

Wen es interessiert, in der ARD läuft seit 3 Wochen jeden Dienstag um 20:15 Uhr ein Teil der 6-teiligen Serie Weissensee.
Ich war wohl zu klein damals, um heute einschätzen zu können, ob die Serie authentisch ist. Sehenswert ist sie aber.


Autor: Lolo Verfasst am: Mo Okt 04, 2010 3:52 pm Titel:
Ach so, ich dachte du meinst Teilung im Sinne von Staatenteilung. Was die SBZ betrifft, da saßen die dort lebenden Menschen zumindest auf lange Sicht gesehen am kürzeren Ende des Hebels. Allerdings ist es auch hier so, dass die Deutschen Kommunisten teilweise eifriger auf die Gründung eines Staates hinarbeiteten als die Russen selbst. Ulbricht hatte da seine ganz eigenen Vorstellungen und drängte deutlich früher auf eine Staatenbildung, als es der KPdSU lieb war.

Erstaunlich ist ja auch, wie skeptisch das Ausland auf die deutsche Einigung 1990 reagierte. Alle erinnern sich vermutlich an den Skandal, als vor einiger Zeit veröffentlich wurde, wie sehr die Briten gegen eine Wiedervereinigung waren und wie sehr die eiserne Lady Thatcher ein vereintes Deutschland fürchtete. Bei den Franzosen gab es ähnliche Vorbehalte. Alles alte Kriegswunden, vermutlich.
Und überhaupt hatten sich alle über Kohls 10 Punkte Plan aufgeregt, den er damals ohne jegliche Absprachen ins Spiel brachte. Auf jeden Fall ist es immer wieder erstaunlich, wie das vor 20 Jahren plötzlich alles so schnell ging, und wie normal es sich jetzt anfühlt.

Lolo


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Mo Okt 04, 2010 4:01 pm Titel:
Ich denke, da war damals wohl auch einfach ab und an "Kommissar Zufall" am Werk.
Anders kann ich mir diese schnelle Wende gar nicht erklären.
Herr Kohl musste sicherlich viel Feingefühl beweisen, um die hohen Herren der anderen Staaten von "der guten Sache" zu überzeugen.
Ich kann mir vorstellen, dass er selbst nicht so recht wusste, was er da macht oder welches Ende so manche Besprechung nimmt. Sowas gab es ja zuvor noch nie... keine Handlungsanleitung, keine Vorschriften, keine Erfahrungen Laughing


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Mi Dez 08, 2010 7:10 am Titel:

Heute, vor... 30 Jahren
, wurde John Lennon erschossen.
Ich bin zwar kein Beatles-Fan, aber die Lennon-Songs find ich einfach wundervoll. Er war ein großartiger Musiker !

Meine liebsten Stücke sind:
Give peace a chance
Woman
Imagine



Rest in peace, John !


Autor: Trianon Verfasst am: Mi Dez 08, 2010 11:55 am Titel:
Imagine ist einfach ein wirklich wundervoller Song und einen solchen Tod hat niemand verdient - möge er in Frieden ruhen!

Weiß jemand ob es heute Chapter 27 spielt? Den Film wollt ich schon immer mal sehen und heute wäre er ja sehr passend...


Autor: Antoinette Verfasst am: Mi Dez 08, 2010 2:06 pm Titel:
John Lennon heul Ruhe in Frieden


Autor: Lolo Verfasst am: Mi Dez 08, 2010 3:33 pm Titel:
Ich mag eher die Beatles als die John Lennon-Solo-Projekte. Sicherlich ruht er in Frieden, er hat sich ja sehr intensiv auf Erden um den Frieden bemüht.

Angel7

Lolo


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Fr Jun 17, 2011 12:36 pm Titel:
Heute, vor 58 Jahren, am 17. Juni 1953, kam es in der ehemaligen DDR zum "Aufstand des 17. Juni".
Bereits damals verlangte das Volk nach der Wiedervereinigung - das, was erst viele Jahrzehnte später gelingen sollte.

Das DDR-Regime und die ehemalige Sowjetunion gingen mit äußerster Härte gegen den Aufstand vor und schlugen ihn schließlich nieder.
Die BRD erklärte den denkwürdigen Tag noch in 1953 als Tag der deutschen Einheit zum gesetzlichen Feiertag.

Mit der Wiedervereinigung 1990 löste der 3. Oktober den 17. Juni als als gesetzlichen Feiertag ab und galt fortan als Tag der deutschen Einheit.
Der 17. Juni jedoch behielt seinen Status als Nationaler Gedenktag.


Hätte die Wiedervereinigung 1953 bereits funktioniert, dann hätte es sicherlich nicht all die Unterschiede und Vorurteile zwischen Ost- und Westdeutschland gegeben und das Gebiet der ehemaligen DDR wäre nicht so heruntergekommen...


Ich finde diese Bilder besonders bedrückend - Panzer rollen durch Berlin:

Arrow Bilder - 1
Arrow Bilder - 2
Arrow Bilder - 3


Autor: AustroBavarian Verfasst am: Fr Jun 17, 2011 4:53 pm Titel:
Oh, wie konnte ich am vergangenen Montag nur auf diesen Thread vergessen? Ich hoffe, es ist noch nicht zu spät, hier heute an "meinen" König zu erinnern, der den großen Königen Frankreichs in Herrenchiemsee und Linderhof so grandiose Denkmäler erbaut hat.

13. Juni 1886
Tod des Königs von Bayern
Ludwig II

„Es ist notwendig, sich Paradiese zu schaffen, poetische Zufluchtsorte, wo man auf einige Zeit die schauderhafte Zeit, in der wir leben, vergessen kann.“Ludwig II

Wusstet Ihr, dass Ludwig II im Park von Linderhof eine Büste von Marie Antointette aufstellen ließ, bei der an jedem Tag, den er in Linderhof weilte, eine selbst gepflückte Rose niederlegte?

AustroBavarian


Autor: prince d'amour Verfasst am: Fr Jun 17, 2011 6:59 pm Titel:
Das Zitat betrübt mich ein wenig. :(
Ich denke jeder hat an seiner Situation etwas auszusetzen, aber die letzten Worte des Zitats sind wirklich, für mich jedenfalls sehr erschreckend und zeugen dafür das Ludwig kein Realist war. (Nicht das ich das als Vorraussetzung sehen würde Wink.)
Denn so schlecht ging es ihn in materieller Hinsicht sicher nicht Rolling Eyes .


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Mo Sep 12, 2011 8:28 am Titel:
Gestern, vor 10 Jahren...

Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieser Terroranschlag noch immer so mitnimmt.
Gestern liefen zum 10. Jahrestag der Tragödie von 9/11 wieder diverse Dokus/Filme im TV.
Mir lief es da echt wieder kalt den Rücken herunter und das ein oder andere Tränchen konnte nicht aufgehalten werden Crying or Very sad
Mir taten die Angehörigen so dermaßen leid... aber auch die Bilder vom Anschlag sind immer wieder ernüchternd und traurig.

Ich empfand das damals schon so unwirklich, diesen Anschlag quasi "live" im TV zu sehen; das 2. Flugzeug, dann das Einstürzen der beiden Türme... Diese Bilder sind so real und immernoch frisch. Mir kommt das vor, als sei das alles nur wenige Jahre entfernt, dabei sind das schon 10 Jahre !

Den Rest gab mir dann noch Paul Simons Auftritt, als er zu singen begann:
Hello darkness my old friend
I've come to talk with you again

("Sound Of Silence")

Sad


Autor: Finn Verfasst am: Mo Sep 12, 2011 1:39 pm Titel:
Ja, das war wirklich sehr emotional gestern. Das hat sehr deutlich gezeigt, dass die Wunde im Herzen der Menschen noch immer klafft. Ich denke, jeder weiß noch genau, was er damals an diesem schwarzen Tag getan hat. Ich saß damals als 13-jähriger erst total ungläubig vor dem Fernseher und konnte nicht glauben, was dort geschah. Mir kommt es auch so vor, als wäre es gestern gewesen, besonders gestern als die Namen der Opfer vorgelesen wurden. Sad


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Mo Sep 12, 2011 2:22 pm Titel:
Ja, ich glaub auch, dass keiner vergisst, was er da gemacht hat, wo er war und mit wem.

Ich war damals 20 Jahre alt, noch in der Ausbildung und gerade für 4 Wochen in Dresden.
Wir hatten gegen 13:20 Uhr Unterrichtsschluss.
Nach dem Mittagessen - das muss dann so gegen 14:30 gewesen sein - gingen wir Mädels auf unsere Zimmer. Wir hatte uns verabredet für 15:00, um dann gemeinsam in die Dresdner City zum Shoppen zu fahren.
Unsere Zimmer waren alle nah beieinander und die Türen standen offen.
Plötzlich rief jemand, wir sollten n-tv einschalten. Ich weiß noch, ich war genervt, weil ich ja eh kaum Zeit hatte und 15 Uhr fertig sein musste. Was soll ich jetzt also mit n-tv ?
Die Ereignisse sorgten dann aber dafür, dass wir 15 Uhr nicht nach Dresden fuhren.

Ich meine, den Einschlag des zweiten Flugzeugs haben wir bei n-tv live gesehen... von der Zeit her passt das auch. Ich glaube, da war es bei uns gerade 15 Uhr.
Ich bin immer verwirrt, wenn ich auseinanderhalten muss, was man live gesehen hat und was nicht. Denn damals prasselten diese Bilder so gnadenlos auf einen herein und wiederholten sich, dass man einfach nur verwirrt war.

Ich konnte damals gar nicht fassen, was ich da sah.
Wir haben zusammen da gesessen, ungläubig in den Fernseher geschaut und geheult.


Ich fand es gestern erschütternd, diese kleinen Kinder zusehen, die ja nur wenig älter das Ereignis selbst waren. Und die wohl nicht viel von diesem Ereignis mitbekamen, aber ohne Vater oder Mutter aufwuchsen.


Autor: Trianon Verfasst am: Mo Sep 12, 2011 2:44 pm Titel:
Ich weiß nicht - vielleicht war ich noch zu jung damals, aber es nimmt mich irgendwie nicht so mit.
Natürlich ist es unglaublich furchtbar was damals passiert ist und es hat die Welt wohl wirklich für immer verändert, aber dennoch, wenn ich mir eure Beiträge durchlese - es hat mich sowohl damals als auch heute nicht so mitgenommen.

Schäm mich irgendwie richtig dafür dass ich gestern nicht ein einziges Mal wirklich bewusst daran gedacht habe, was eigentlich für ein denkwürdiger Tag war Embarassed


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Mo Sep 12, 2011 2:59 pm Titel:
Ach, da brauchst du dich nicht zu schämen.
Sowas nimmt ja auch jeder anders auf als andere.

Mir selbst tut z.B. nicht die USA leid oder so. Die stellen es ja immer so hin, als seien sie ach so unverwundbar und leiden jetzt unter diesem Terroranschlag, der mit Pearl Habor gleichzusetzen sei. Die mischen sich in alles ein, was nicht auf ihrem Kontinent ausgetragen wird und wundern sich dann, wenn sich doch mal ein böser Bösewicht - den man ja selbst zuvor ausgebildet und bewaffnet hat - gegen die guten USA wendet.
Und dann stellt sich ein heroischer Mr. Bush dahin und hält ne glorreiche Rede von wegen "Jetzt aber, jetzt ziehen wir in den Krieg und rächen unsere Toten!"
Wahhh, wenn ich nur daran denke !!! Dieser Wahnsinnige.
In meinen Augen hat die USA diesen Anschlag dazu genutzt, um endlich "legal" Krieg führen zu können. Und was hat es gebracht ? Nix.
Bin Laden ist tot... ach nee, und der Terrorismus geht weiter. Hätten sie mich vorher mal gefragt, ich hätt' ihnen gesagt, dass Bin Ladens Tod nix beenden wird.


Wer mir unendlich leid tut, sind die, die in diesen dummen Krieg hineingezogen werden. Das sind die Opfer von 9/11 und deren Angehörige... die allesamt unschuldig sind... und die Soldaten, die in diesem irrsinnigen Krieg ihr Leben verloren haben. Dazu zählen übrigends auch inzwischen 50 deutsche Soldaten... Evil or Very Mad


Autor: Finn Verfasst am: Mo Sep 12, 2011 5:51 pm Titel:
Da stimmt absolut. Die Bush-Regierung hat die Angst der Menschen für sich genutzt und diese so manipuliert, dass es so aussah als wäre ein Krieg im Irak gerechtfertigt. Da bin auch ich keine Ausnahme. Kurz nach den Anschlägen habe ich denen zu 100 % geglaubt, dass der nahe Osten voller versteckter Massenvernichtungswaffen ist. Erst später kamen mir dann Zweifel auf und die wurden dann ja auch bestätigt. Evil or Very Mad Was ich auch schlimm finde, ist, dass die jetzt wieder neue Wolkenkratzer hochziehen wollen (und dazu sollen die noch total hässlich sein)!

@Trianon
Ich denke auch, dass dir das nicht unangenhem sein muss. Wenn man Bilder dieser Art sieht, ist es auch sehr schwer das wirklich zu erfassen. Ich kenne viele, die richtig genervt darauf reagieren, weil sie es nicht mehr hören können. Jeder geht halt anders damit um. Als ich das damals sah (ich war ja auch noch relativ jung), ist in mir irgendwas mit den Türmen eingestürzt. Mein Glaube an ein friedliches Leben ist in tausend Teile zersprungen beim Anblick von so viel Terror, Gewalt und Tod. Seit desem Tag habe ich immer ein ungutes Gefühl auf öffentlichen Plätzen, egal ob Bahnhof, Flughafen und sonstwo. Sad Man soll sich ja nicht verrückt machen, aber ein Stück Angst ist immer dabei. Besonders schlimm war es, als ich hörte, dass zwei Kofferbombenanschläge auf dem kieler Bahnhof vereitelt wurden. So nah war mir das noch nie.


Autor: Lolo Verfasst am: Mo Sep 12, 2011 7:03 pm Titel:
Auf Arte gab es gestern wegen des Terrroranschlags vor 10 Jahren eine tolle fünfteilige Doku über die Geschichte von NYC. Alle fünf Teile kann man sich nach wie vor auf ARte Video ansehen. Kann ich echt empfehlen. Da wurde sehr ausführlich von der Gründung der Stadt durch die Holländer im 16. Jahrhundert bis zu den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts berichtet.
Ich habe ja die Geschichte der Stadt kaum gekannt und war erstaunt, was da so alles über die Jahrhunderte passiert ist und wie sich dort alles entwickelt hat.

Lolo


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Mo Sep 12, 2011 7:47 pm Titel:
Finn hat Folgendes geschrieben:
Man soll sich ja nicht verrückt machen, aber ein Stück Angst ist immer dabei. Besonders schlimm war es, als ich hörte, dass zwei Kofferbombenanschläge auf dem kieler Bahnhof vereitelt wurden. So nah war mir das noch nie.

Mir gehts da ganz genauso. Seit dem 11. September 2001 ist für mich der "Terror" so richtig greifbar... irgendwie "offiziell".
Es gab immermal Anschläge, gerade auf Botschaften im Nahen Osten, oder Anschläge auf Touristenziele.
Aber der 11. September traf plötzlich ein Volk morgens bei der Arbeit sowie eine Nation im Wirtschaftszentrum. Das war unheimlich.
Seitdem mache ich mir an Bahnhöfen, im Flugzeug oder bei großen Veranstaltungen immer Gedanken, was wohl passieren könnte.
Es gibt ja zudem immer wieder Fake-Warnungen, z.B. beim Oktoberfest. Sowas macht uns die eventuelle Gefahr immer wieder allgegenwärtig.

Ich glaube, das ist auch was, was sich bei mir verändert hat... die unterschwellige Angst, dass ich auf öffentlichen Plätzen nicht mehr sicher bin.
Vielleicht war ich es ja vorher auch nicht. Aber seit 2001 ist mir das immer bewusst.


@ Lolo:
Ein paar Bruchstücke der Doku hab ich auch gesehen. Sie kam mir allerdings bekannt vor, vor allem in Bezug auf die Baumaßnahmen der Hochhäuser und die Zustände, unter denen die Arbeiter zu arbeiten hatten.
Sehr interessant und auch erschreckend, wenn man daran denkt, was es heute für Sicherheitsvorkehrungen gibt. Damals hüpften die Bauarbeiter ungesichert von Stahlträger zu Stahlträger.


Autor: Finn Verfasst am: Mo Sep 12, 2011 9:46 pm Titel:
Ja, die Anschläge damals haben das Herz New Yorks mit voller Stärke getroffen. Das hat uns mit einem Schlag offenbart, wie verwundbar wir eigentlich sind. Weiter geschürt wurde die Angst dadurch, dass man nicht wusste, was weiter passiert. Ich weiß noch, wie ganz Europa plötzlich in Alarmbereitschaft stand. Als wäre Krieg ausgebrochen. Und diese Angst, es könnte auch Europa treffen, steckt wohl noch immer in uns.

Die Dokumentation wollte ich erst auch sehen, habe es dann aber doch gelassen. Ich hatte Angst, dass die Anschläge wieder im Detail gezeigt werden. Das hätte ich nicht ausgehalten.


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Di Sep 13, 2011 7:20 am Titel:
Finn hat Folgendes geschrieben:
Die Dokumentation wollte ich erst auch sehen, habe es dann aber doch gelassen. Ich hatte Angst, dass die Anschläge wieder im Detail gezeigt werden. Das hätte ich nicht ausgehalten.

Die Doku stammt, glaube ich, aus dem Jahr 1999 oder 2000. Da dürften die Anschläge also nicht erwähnt werden Wink


Autor: Finn Verfasst am: Di Sep 13, 2011 9:38 am Titel:
Ach so, dann dachte ich wahrscheinlich an eine andere. Mr. Green Irgendein Sender (ich glaube Phoenix) hatte auch eine Doku gesendet, die rund ein Jahr nach den Anschlägen gesendet wurde. Die meinte ich. Wink


Autor: Lolo Verfasst am: Mi Sep 14, 2011 9:33 am Titel:
@Finn Wink nein, keine Angst, die Doku zeigt die Geschichte nur bis zur beginnenden Rezession in den 30er Jahren des letztens Jahrhunderts. Spannend sind ja vor allem die ersten drei Teile, über die Anfänge der Stadt.

Diese Anschlagsbilder blende ich auch komplett aus, die kann ich nicht mehr ertragen und beschäftige mich mit dem Thema auch nicht mehr. Daher war ich dankbar über die sehr viel interessantere Doku auf Arte, die doch einen größeren Mehrwert hat, als dieses ständige 'Ein Tag der die Welt verändert' mit brennenden Flugzeugen etc. Rolling Eyes

Lolo


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Di Mai 08, 2012 8:00 am Titel:
Heute vor 67 Jahren, am 8. Mai 1945, endete offiziell der Zweite Weltkrieg !

Arrow Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht


Autor: Finn Verfasst am: Di Mai 08, 2012 4:10 pm Titel:
Dann lasst uns der vielen Opfer des Krieges gedenken und hoffen, dass sich so etwas furchtbares nie wieder wiederholt!



Autor: MariaAntonia Verfasst am: Di Mai 08, 2012 6:10 pm Titel:
Da hast du Recht.
Inzwischen haben wir schon so lange Frieden in Europa, da sollte es einfach so bleiben ja


Autor: Forenking Verfasst am: Di Mai 08, 2012 6:10 pm Titel: Ähnliche Themen





© 2005 print topic mod


Impressum des Forums | Datenschutz | Kostenloses Homepage Forum von Forenking.com | Powered by © phpBB Group