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Info zum Haus der Königin

 
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Axel F.
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BeitragVerfasst am: Di Jul 03, 2018 4:14 pm    Titel: Info zum Haus der Königin Antworten mit Zitat

Kürzlich lief im TV eine sehr interessante Doku, deren Schwerpunkt die Renovierungsarbeiten am Haus der Königin war.
Leider hatte man das Original-Mobiliar von Marie Antoinette nach der Revolution von 1789 in alle Winde verstreut (zerstört?), so dass man bei der Inneneinrichtung "nur noch" auf das eingelagerte Mobiliar von Napoleons Frau zurück greifen konnte.
Was der Besucher heuer dort erblickt, spiegelt also den Geschmack von Joséphine de Beauharnais wieder, weniger jenen der gestürzten Königin.
Diese Info wollte ich nur zur allgemeinen Kenntnis geben, da hier und dort von "wieder im Originalzustand" gesprochen wird, was genau genommen nicht so ganz stimmt.

Viele Grüße!
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MariaAntonia
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Beiträge: 8050
Wohnort: Rheinhessen

BeitragVerfasst am: Mo Aug 06, 2018 8:13 am    Titel: Antworten mit Zitat

Du meinst wahrscheinlich diese Doku - ein Thread aus dem Forum:
Arrow Le Versailles Secret de Marie-Antoinette (2018)
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| Marie Antoinette | Château de Versailles | La Parisienne | Frankreichs Bourbonen |
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Franzi
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Beiträge: 7
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 08, 2018 6:48 pm    Titel: Haus der Königin Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
Diese Doku habe ich auch gesehen. Ich muss sagen das ich es sehr gut finde das sie das Anwesen restauriert haben. Aber als ich die fertige Innenausstattung gesehen hab fand ichs scheußlich. Dadurch das die Möbel von Napoléons Frau und der dementsprechende stil rekonstruiert wurden sieht man sehr deutlich den klassizistischen Einfluss der Möbel und der Muster.
Auch wenn die original Stücke von Marie Antoinette nicht erhalten sind hätte man doch wenigstens die Farben und Stil des Rokoko beibehalten können.
Natürlich wurde dasAnwesen nach ihrem Tod weiter genutzt aber ich finde es ist immer noch ihr Dorf wo ihr Einfluss und Lebensart widerspiegeln sollte.
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Brissotin
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Anmeldedatum: 10.03.2008
Beiträge: 1098
Wohnort: VÖ

BeitragVerfasst am: Do Aug 09, 2018 11:48 am    Titel: Re: Haus der Königin Antworten mit Zitat

Franzi hat Folgendes geschrieben:
Hallo zusammen,
Diese Doku habe ich auch gesehen. Ich muss sagen das ich es sehr gut finde das sie das Anwesen restauriert haben. Aber als ich die fertige Innenausstattung gesehen hab fand ichs scheußlich. Dadurch das die Möbel von Napoléons Frau und der dementsprechende stil rekonstruiert wurden sieht man sehr deutlich den klassizistischen Einfluss der Möbel und der Muster.
Auch wenn die original Stücke von Marie Antoinette nicht erhalten sind hätte man doch wenigstens die Farben und Stil des Rokoko beibehalten können.

Ich mag das späte Empire auch nicht.

Was aber gewiss nicht stimmt ist, dass die Ausstattung im Rokokostil gewesen sein soll. Wie die Arte-Doku schon sagte, war die Innendekoraktion eh im Klassizismus - nur eben Frühklassizismus. Rokoko gab's da in Frankreich schon lange nicht mehr und wenn dann eh fast nur in der Innenraumgestaltung.

Auch kann davon nicht die Rede sein, dass man hätte den " Stil des Rokoko beibehalten können". Nach allen Aufnahmen war nichts mehr zum Beibehalten vorhanden, da alles sehr verfallen war. Selbst die Wandgestaltungen sind Rekonstruktionen. Ein Louis XVI-Style Raum mit Marie Louises Möbeln drin, wäre ja ein völlig falsches Bild gewesen, da es das noch nie gegeben hat. Was hätte das also darstellen sollen? Außerdem passen Empire-Möbel zu Louis XVI Wänden ganz miserabel, auch wenn es solch einen Mix in Schlössern, wo nicht das Geld für einen solchen massiven Eingriff vorhanden war, sicherlich tatsächlich bisweilen gab.

Ich denke, sie hatten die Wahl einer kompletten Rekonstruktion mit zugekauften nicht zu MA gehörenden Möbeln oder einer recht gut fundierten Rekonstruktion.

Rein ästhetisch gefällt mir wie angedeutet Empire-Stil auch nicht. Die Mode ist ja OK, aber die Möbel v.a. ab 1810 nee nix für mich.
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Ein Präsident kann doch mehr ausrichten als ein Amtmann. (Aus "Gustav Aldermann" F.T. Hase 1779)
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Axel F.
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BeitragVerfasst am: Fr Aug 10, 2018 3:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Man mag es mögen oder nicht - "authentisch" (also im Stil der Bauherrin Marie Antoinette) ist das Haus der Königin heuer nicht. Das wollte ich primär heraus stellen.
Ich selbst - obwohl ich es bisher noch nicht vor Ort "begutachten" konnte - schließe mich im Prinzip der Meinung von Franzi an.

Ich sehe da durchaus eine Parallele zu modernen Neuinszenierungen von klassischen Opern - das funktioniert für mich überhaupt nicht und ist beinahe schon als Frevel zu bezeichnen, wenn Ihr mir diesen Ausdruck gestattet. Ich meine, die Handlung der Zauberflöte oder des Rings in die Neuzeit zu versetzen, ist nichts anderes als die Inneneinrichtung von MAs Maison de la Reine mit Mobiliar ihrer "Nachmieterin" aus einer anderen Epoche umzugestalten.
Gewiss, die Restauration und Renovierung war notwendig geworden, da das Haus ewig dem Verfall preisgegeben wurde, doch es hätten sich Alternativen angeboten, wie bspw. Nachbauten aus der Zeit von MA.
Aber auch in diesem Fall dürfte wohl gelten: allen macht man es niemals recht...

Viele Grüße!
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Franzi
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Anmeldedatum: 28.02.2016
Beiträge: 7
Wohnort: Vogtland

BeitragVerfasst am: Fr Aug 10, 2018 4:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Genau deine Meinung teile ich auch Axel. Zum Beispiel wurden ja in der Doku auch die Stühle in MAs Schlafzimmer im PT gezeigt welche nur andere Bezüge bekommen haben, aber das blumige romatisch verspielte stil dennoch erhalten hat das man tatsächlich meinen könnte MA hätte sich diesen Stoff ausgewählt.
Und Rekonstruktione dürften bestimmt auch nicht soo schwer zu machen gewesen da im Louvre Stühle stehen die zwar mit neuen Bezügen ausgestattet worden sind allerdings mit dem Originalmuster da die Manufaktur heute noch existiert und die Stoffmusterbücher von damals noch vorhanden sind sodass man den Stoff nur nachweben musste.

Verzeiht mir meine stoische Meinung aber das Dorf ist und bleibt auf immer mit MA verbunden und wie Axel schon sagte es mit Möbeln und Dekoren der ,, Nachmieterin" auszustatten finde ich auch frevelhaft.
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Brissotin
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Anmeldedatum: 10.03.2008
Beiträge: 1098
Wohnort: VÖ

BeitragVerfasst am: Fr Aug 10, 2018 5:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Frage ist vielleicht auch, was man mit den gefundenen Möbeln von Marie Louise getan hätte.

Was stimmt ist gewiss, dass nicht Napi Versailles und das Hameau geprägt haben in unserem Verständnis sondern Marie Antoinette und Co.

Ich hatte ja neulich auch ein vergleichbares Erlebnis. In den Vogtsbauernhöfen wurde ein kleiner Herrensitz aus dem 14.Jh. transloziert. Die Innenausstattung wurde aber aus den 1950ern genommen und auch ein entsprechendes Auto davor geparkt. Da wäre mal ausnahmsweise möglich gewesen einen kleinen Herrensitz samt Stallung, Küche etc. des 16., 17. oder 18.Jh. zu rekonstruieren. Aber man nahm halt die Zeitspanne kurz vor dem endgültigen offensichtlichen Verfall des Gebäudes. Leider war schon im späten 19.Jh. der Wehrturm und ein Stockwerk wohl aus Baufälligkeit verschwunden. Das wäre mal eine schöne Anlage als Sitz für nen Amtmann gewesen. Wirklich klein und schnuckelig. https://www.vogtsbauernhof.de/de/museum/museumsrundgang/schloessle-von-effringen Sad

Gebäude des 20.Jh. bzw. Zustand Mitte 20.Jh. gibt es halt schon soooo oft in Freilichtmuseen. Frühe Neuzeit wäre mal was erfrischend anderes, v.a. in diesem Objekt.
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Forenking






Verfasst am: Fr Aug 10, 2018 5:25 pm    Titel: Ähnliche Themen



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Axel F.
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BeitragVerfasst am: Di Aug 14, 2018 3:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Franzi hat Folgendes geschrieben:
Verzeiht mir meine stoische Meinung aber das Dorf ist und bleibt auf immer mit MA verbunden (...)

Ja, so ist es.
Diese Meinung zu vertreten, ist übrigens völlig legitim und keineswegs stoisch, sei also ganz unbesorgt... Wink

Brissotin hat Folgendes geschrieben:
Die Frage ist vielleicht auch, was man mit den gefundenen Möbeln von Marie Louise getan hätte.

Die Frage ist natürlich berechtigt, doch was hätte dagegen gesprochen, das "Napoleonische Gestühl" weiterhin im Magazin eingelagert zu belassen?!
Oder man könnte das auch in zeitlich begrenzten Sonderausstellungen zeigen, sofern ein Interesse daran besteht.

Zitat:
In den Vogtsbauernhöfen wurde ein kleiner Herrensitz aus dem 14.Jh. transloziert. Die Innenausstattung wurde aber aus den 1950ern genommen und auch ein entsprechendes Auto davor geparkt.

Für mich ein glasklarer Fall von kulturellem Frevel. Wink

MariaAntonia hat Folgendes geschrieben:
Du meinst wahrscheinlich diese Doku - ein Thread aus dem Forum:

Ja, die hatte ich gemeint. Danke für den Link!
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Axel F.
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 05, 2018 12:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin mir nicht sicher, ob es hier her passt, doch da ich gerade ein Buch über "Kaiserin Josephine - Napoleons große Liebe" lese (von Chevallier / Pincemaille, Heyne Verlag München), möchte ich Euch folgende kurze Auszüge daraus nicht vorenthalten:

Zitat:
(S. 162)
Auch Josephine fühlt sich in den Tuilerien nicht wohl. Hortense beschreibt die Niedergeschlagenheit ihrer Mutter in den ersten Tagen nach dem Einzug. "Ich werde hier nicht glücklich sein", sagte sie zu mir. "Ich habe düstere Vorahnungen." Auf Schritt und Tritt quälen und verfolgen sie Erinnerungen an Marie-Antoinette. In jedem Zimmer, auf jedem Korridor glaubt sie die unglückliche Königin zu sehen und kommt sich wie ein Eindringling vor.


Zitat:
(S. 184)
Im November 1802 hat der Erste Konsul seiner Frau vier Hofdamen zugeteilt. Nach der Krönung werden es rasch immer mehr. Während unter dem Ancien Regime der Königin zwölf Hofdamen zustanden, bringt Josephine es als Kaiserin schließlich auf neunundzwanzig! (...)
Wie einst der Königin von Frankreich, so stehen nun auch Josephine ein Oberkämmerer und sechs Kämmerer zur Verfügung, die sich vierteljährlich im Dienst abwechseln. Alle gehören dem alten Adel an... (...)


Zitat:
(S. 277)
Dem Zaren (Alexander) ist es mittlerweile gelungen, Hortenses ablehnende Haltung in freundschaftliche Gefühle zu verwandeln. Er stattet ihr und Josephine häufig Besuche ab und zieht es am 14. Mai sogar vor, den Tag mit den beiden Damen zu verbringen, als am feierlichen Gedenkgottesdienst für Ludwig XVI. und Marie Antoinette teilzunehmen. (...)


Zitat:
(S. 283)
Dutzende kleiner anonymer Broschüren erscheinen in der folgenden Zeit. In all diesen Machwerken wird Josephine als vorbildliche Royalistin , als ergebene Beschützerin von Thron und Altar hingestellt. Schließlich kann man sogar lesen, sie sei an der angeblichen Entführung von Ludwig XVII. aus dem Gefängnis beteiligt gewesen! (...)


Viele Grüße!
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Axel F.
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 05, 2018 12:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Auf der Seite chateauversailles findet sich übrigens folgende Info zu Marie Antoinettes "Nachmieterin" des hameau de la reine:

Zitat:
During the Revolution, the place was left abandoned. The buildings had only ever been short-term constructions, and they soon deteriorated. In 1810, Napoleon I began work to restore the Hamlet. The barn and the working dairy were demolished as they were in an advanced state of disrepair, while the other eight buildings were restored to their former state. Once the Hamlet had been restored, Napoleon I gave it to his second wife, the young Empress Marie-Louise of Austria. This gift was a very symbolic one, as Marie-Louise was herself the great-niece of Marie-Antoinette.


Und unter dem Stichwort "Marie-Louise at Versailles" findet sich dies:

Zitat:
She came to the Estate of Trianon for the first time in 1810 after the buildings had been specially refurnished for her by the cabinetmaker Marcion. The empress grew fond of this unique place, which she compared to Laxenburg situated not far from Vienna. The great party of August 1811 was organised in her honour in the gardens of the Petit Trianon, culminating in a grand dinner held in the gallery of the Grand Trianon.
At the fall of the Empire she returned to Austria accompanied by her compatriot, the General Count of Neipperg, who later became her second husband.


Sorry, falls das schon an anderer Stelle thematisiert worden sein sollte...
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Brissotin
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Anmeldedatum: 10.03.2008
Beiträge: 1098
Wohnort: VÖ

BeitragVerfasst am: Do Sep 06, 2018 8:44 am    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die Zitate, Axel.

Josephine war eine Bewunderin Marie Antoinettes und des Ancien Régime. Kein Wunder, mit der Revolution verband sie die Schrecken wie im Kerker zu sitzen und ihren Tod zu erwarten. Das waren sicherlich Erlebnisse die denen einer Marie Antoinette nicht unähnlich waren, auch wenn sie ihrem Gatten anders als Marie Antoinette bereits sehr entfremdet war, als er hingerichtet wurde.
Über Josephine kursieren ja zahlreiche Gerüchte. Damals verdächtigte man sie einer Liaison mit Barras, wofür es wohl keine Anhaltspunkte gibt, auch wenn sie offensichtlich einen Einfluss auf den ersten Mann im Staat hatte und dies einiges wahrscheinlich erscheinen lässt.
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Axel F.
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BeitragVerfasst am: Do Sep 06, 2018 11:34 am    Titel: Antworten mit Zitat

Brissotin hat Folgendes geschrieben:
Vielen Dank für die Zitate, Axel.

Sehr gern.


Zitat:
Josephine war eine Bewunderin Marie Antoinettes und des Ancien Régime. Kein Wunder, mit der Revolution verband sie die Schrecken wie im Kerker zu sitzen und ihren Tod zu erwarten. Das waren sicherlich Erlebnisse die denen einer Marie Antoinette nicht unähnlich waren (...)

Gemeinsam hatten Josephine und (die junge) Marie Antoinette wohl auch den Hang zum überschwänglichen "Aufputz", zu teurem Schmuck, edlen Stoffen, schönen Kleidern und dergleichen. In besagtem Buch steht diesbezüglich so einiges.

Aus heutiger Sicht erscheint es mir schon arg brutal, dass Josephine als "große Liebe" Bonapartes trotzdem gehen musste, da sie keinen Thronerben "abzuliefern" imstande war. Heute wäre das wohl unerheblich, doch damals stand die gesicherte Thronfolge offenbar über allem anderen. Und da stellt sich natürlich sofort die Frage, ob Marie Antoinette - hypothetisch betrachtet - bei einem ausbleibenden männlichen Thronfolger wohl Ähnliches widerfahren wäre, ob sie also eiskalt "abserviert" und dem handwerkelnden Monarchen ein "Ersatz" zugeführt worden wäre. Ich denke doch, oder was meinst Du?

(Falls ich zuweit abschweife, Frage bitte ignorieren)
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Axel F.
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BeitragVerfasst am: Do Sep 06, 2018 12:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

In einem Artikel unter der Überschrift "Der Weiler der Königin", veröffentlicht am 8. Juni dieses Jahres im "Neuen Deutschland", findet sich ein "Beweis" für meine Behauptungen im Eröffnungsbeitrag:

Zitat:
(...)
"Ein großes Problem bei der jetzt abgeschlossenen Renovierung des Maison de la Reine war die Möblierung, denn nach der Revolution von 1789 wurden hier wie im Schloss von Versailles fast alle Möbel verkauft und damit in alle Winde verstreut", berichtet Jeremie Benoit, der für das Kleine Trianon und den Hameau zuständige Konservator. "Darum haben wir die Räume im Empirestil der Zeit Napoleons eingerichtet, dessen zweite Frau Marie-Louise sich hier viel aufgehalten hat und deren Möbel wir noch in den Reservelagern des Schlosses gefunden haben."
(...)
Die Renovierung des Maison de la Reine, der Molkerei und des Boudoir hat fast sechs Millionen Euro gekostet und wurde komplett vom Pariser Modehaus Dior finanziert. (...)


Angesichts der Darstellung, wonach Marie-Louise von Österreich das Maison ab 1810 so oft genutzt haben soll, findet man im Netz erstaunlich wenig dazu. Keine Anekdoten, keine Beobachtungen bzw. Erinnerungen von Zeitzeugen, nichts.
Seltsam...
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Forenking






Verfasst am: Do Sep 06, 2018 12:47 pm    Titel: Ähnliche Themen



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