MARIE ANTOINETTE - Forum Foren-Übersicht MARIE ANTOINETTE - Forum

 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

     Intro     Portal     Index     
Albert von Sachsen-Teschen (1738-1822)
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3  Weiter
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    MARIE ANTOINETTE - Forum Foren-Übersicht -> Die Habsburger - Marie Antoinettes österreichische Familie
Das Thema drucken | Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Johanna_Gabriela
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 20.05.2009
Beiträge: 1309
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: Mi Apr 13, 2011 7:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

In der Augustinerkirche in Wien findet sich folgende Inschrift an einer Gedenktafel für Marie Christine : "Uxor optimae. Albertus."

Übersetzt: "Der besten Gemahlin. Albert."
_________________
"Gott erhalte - Gott beschütze unsren jungen Kaiser Franz."
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Johanna_Gabriela
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 20.05.2009
Beiträge: 1309
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: Mo Apr 02, 2012 2:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tragisch, dass das gemeinsame Kind von Albert und Marie Christine - Christina (1767-1767) - viel zu früh verstorben ist. Crying or Very sad

Später haben Albert und Marie Christine ihren Neffen Karl (1776-1847) adoptiert, der u.a. als Gatte von Henriette von Nassau-Weilburg (1797-1829) und als "Sieger von Aspern" in die Geschichte eingegangen ist.
_________________
"Gott erhalte - Gott beschütze unsren jungen Kaiser Franz."
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Brissotin
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 10.03.2008
Beiträge: 1081
Wohnort: VÖ

BeitragVerfasst am: Mi Jun 20, 2012 12:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die nahe Verwandtschaft zu den Habsburgern sieht man ihm m.E. auch auf den Gemälden an. Manchmal wirkt er fast, als sähe er seinen Schwagern zum Verwechseln ähnlich.

Ein großer Kunstliebhaber war er wohl, aber leider kein so großer Militär wie sein Adoptivsohn Erzherzog Karl. Immerhin sah er dies wohl ein und trat recht rasch von seinem Kommando in den Niederlanden während des 1. Koalitionskrieges zurück.
Dennoch kenne ich eigentlich von ihm nur namenhafte Gemälde, die ihn in Uniform zeigen.
_________________
Ein Präsident kann doch mehr ausrichten als ein Amtmann. (Aus "Gustav Aldermann" F.T. Hase 1779)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Johanna_Gabriela
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 20.05.2009
Beiträge: 1309
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: Mi Nov 13, 2013 6:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Albert ist ein direkter Onkel von Ludwig XVI. gewesen , da eine von Alberts Schwestern zugleich Ludwig XVI. Mutter - Maria Josepha von Sachsen - gewesen ist.

Die Welt ist doch wirklich ein Dorf. Wink
_________________
"Gott erhalte - Gott beschütze unsren jungen Kaiser Franz."
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Antoinette
Moderatorin
Moderatorin


Offline

Anmeldedatum: 04.03.2008
Beiträge: 4279
Wohnort: el culo del mundo

BeitragVerfasst am: Do Nov 14, 2013 5:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Johanna_Gabriela hat Folgendes geschrieben:


Die Welt ist doch wirklich ein Dorf. Wink

Meinst du nicht, dass es ehr was mit der bewusst gewählten Endogamie der Königshäuser zu tun hat?! Wink
_________________
Marie Antoinette~historical comics
-->Ein Weg zum Humor:das Kahnerium.Kät´n´Tweets.Insta_Kaet.Kät-Toons
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Johanna_Gabriela
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 20.05.2009
Beiträge: 1309
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: Fr Nov 15, 2013 12:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Weiß ich doch eh. Wink

Es ist immer wieder interessant, auf welche verwandtschaftlichen Querverbindungen man bei genauer Recherche kommt. Man kann auch sagen: Verwandt - verschwägert - verfeindet.
_________________
"Gott erhalte - Gott beschütze unsren jungen Kaiser Franz."
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Johanna_Gabriela
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 20.05.2009
Beiträge: 1309
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: Fr März 23, 2018 8:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Oh Achso, also war Maria Christina als Herzogin von Teschen souverän und Untertanin Ihres Bruders, des Kaisers?

Was ist ein Schwippschwager? Und wenn hätte Ihre Tochter geheiratet? Ludwig XVI?
_________________
- nach User:Prince, aus dem anderen Thread.

-

Marie Christine (nicht Maria Christina !) hat das Herzogtum Teschen als Heiratsgut mit in die Ehe bekommen, allerdings dort nie gelebt/gewirkt, sondern als Statthalterin der Niederlande in Brüssel, gemeinsam mit Albert, bis die beiden aufgrund der Französischen Revolution fliehen mussten.

-

Marie Christine und Albert hatten eine Tochter, die jedoch nach der Geburt verstarb (*/+ 1767).

Albert war der Onkel von Ludwig XVI. da Alberts Mutter und Ludwigs XVI. Mutter Schwestern waren.

Zugleich war Albert der Schwippschwager von Ludwig XVI., da Marie Christine und Marie Antoinette Schwestern waren.

Soweit alles klar ?
_________________
"Gott erhalte - Gott beschütze unsren jungen Kaiser Franz."
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Brissotin
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 10.03.2008
Beiträge: 1081
Wohnort: VÖ

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2018 8:58 am    Titel: Antworten mit Zitat

Johanna_Gabriela hat Folgendes geschrieben:

Albert war der Onkel von Ludwig XVI. da Alberts Mutter und Ludwigs XVI. Mutter Schwestern waren.

Was komplizierst Du denn das?

Albert Kasimir war einfach der Bruder von Ludwigs Mutter. Sonst wären sie ja Cousin und Cousine gewesen. So schwer ist das doch wirklich nicht.

Albert Kasimir war einfach der Bruder von Maria Josepha, der Dauphine (1731-1767).
_________________
Ein Präsident kann doch mehr ausrichten als ein Amtmann. (Aus "Gustav Aldermann" F.T. Hase 1779)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Forenking






Verfasst am: Mo März 26, 2018 8:58 am    Titel: Ähnliche Themen



Nach oben
prince d'amour
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 29.12.2009
Beiträge: 779

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2018 9:21 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Albert war der Onkel von Ludwig XVI. da Alberts Mutter und Ludwigs XVI. Mutter Schwestern waren.


Gabi, nachdem was Du geschrieben hast, müssten die Beiden Cousin ersten Grades gewesen sein?

Nochmal bezüglich des Herzogtums Teschen. Habe eben nochmal recherchiert. Taschen war ein ehemaliges Schlesisches Lehen.Der Bergbau dominierte. Dadurch hatten die Beiden sicherlich ein gutes Auskommen.
_________________
"Ein Hofstaat ist eine Versammlung edler und vornehmer Bettler"

Talleyrand über den Hof Versailles
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Brissotin
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 10.03.2008
Beiträge: 1081
Wohnort: VÖ

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2018 11:05 am    Titel: Antworten mit Zitat

Albert Kasimir war kein Souverän, das heißt er besaß m.W. keine reichsunmittelbare Herrschaft (Fürstentum oder Grafschaft). Persönlich war er natürlich als Herzog von Sachsen reichsunmittelbar.

Er ist eigentlich irgendwie ein typischer Wettiner der albertinischen Linie gewesen. Künstlerisch und auch innovativ sehr interessiert leider in seinem eigentlichen Beruf als Feldherr ungeeignet. Vielleicht war sein Bruder Franz Xaver als General ein bisschen talentierter, wurde aber auch überwiegend geschlagen und erlaubte sich noch größere Peinlichkeiten v.a. dem Feind seine Geheimkorrespondenz in die Hände fallen zu lassen. Was an Albert Kasimir recht sympathisch ist, ist dass er aber auch nicht von sich dachte besonders begabt oder geeignet zu sein.
_________________
Ein Präsident kann doch mehr ausrichten als ein Amtmann. (Aus "Gustav Aldermann" F.T. Hase 1779)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
prince d'amour
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 29.12.2009
Beiträge: 779

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2018 3:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ui, das ist ja echt komplex.

Mal eine generelle Frage, da Du die Feldherren Tätigkeit ansprichst. Wurden die jungen Prinzen in Europa dafür überhaupt ausgebildet? Sie kamen sicher in keine Kadettenanstalt, aber irgendetwas musste Sie doch befähigen?
_________________
"Ein Hofstaat ist eine Versammlung edler und vornehmer Bettler"

Talleyrand über den Hof Versailles
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Brissotin
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 10.03.2008
Beiträge: 1081
Wohnort: VÖ

BeitragVerfasst am: Mo März 26, 2018 5:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

prince d'amour hat Folgendes geschrieben:


Mal eine generelle Frage, da Du die Feldherren Tätigkeit ansprichst. Wurden die jungen Prinzen in Europa dafür überhaupt ausgebildet? Sie kamen sicher in keine Kadettenanstalt, aber irgendetwas musste Sie doch befähigen?

Das ist unterschiedlich. Manche lernten es von der Pike auf.

Mir ist mal ein mecklenburgischer Prinz untergekommen, der in einem alten preuß. Kürassierregiment wirklich ganz niedrig einstieg. Sein Vater, der regierender Herzog von Mecklenburg-Schwerin war, bat sich aus dass sein Sohn wegen seines Titels nicht etwa bevorzugt behandelt wurde, weil das Offizierskorps des Regiments scheinbar eh argwöhnte, er würde rascher befördert als die anderen.
Friedrich II. von Preußen scheint recht normal die militärische Karriere bis zum Tod FW I. durchlaufen zu haben und lebte ja auch ganz normal mit seinem Regiment in dessen Garnison oder in der Nähe.

Die sächs. Prinzen sollten m.W. sehr gut unterrichtet worden sein. Albert Kasimirs ältester Bruder, der nur kurzzeitig Kurfürst war, hat sogar eine Weile an der Uni Leipzig studiert.
Es ist eigentlich schon recht oft so, dass die Prinzen wirklich kurzzeitig als Fähnriche in ihren Regimentern standen, nur eben deutlich schneller aufstiegen. Wenn einem Prinz ein Regiment "geschenkt" wurde, dann bedeutete das meistens nur, dass sie Inhaber des Regiments wurden, was ein ehrenvoller Posten war, aber effektiv nicht viel zu bedeuten hatte, nicht mehr als dass das Regiment eben ihren Namen trug (und sie selber dann später, wo es keine explizite Generalsuniform gab, meistens die Uniform ihres Regiments).

So doof wie das jetzt klingt, aber es scheint mir sehr unterschiedlich.

Nachgeborene Prinzen, die nicht etwa für den geistlichen Stand vorgesehen waren, mussten schon eine militärische Bildung genießen, sonst machten sie ja ihrem Hause Schande, wenn sie z.B. in fremden Diensten (was ja oft der Fall war) mangels Fähigkeiten auf einem unbedeutenden Posten versauerten. Einfach so konnten sich die Großmächte es ja nicht leisten irgendwelche Nieten als Feldmarschälle einzusetzen, nur weil sie nen schönen Titel hatten.
Mir scheint es dennoch so, wenn man sich den Hochadel anschaut, dass dieser bevorzugt hohe Posten bekam, auch wenn die Fähigkeiten vielleicht mangelhaft waren (man denke an Karl von Lothringen, den Herzog von Sachsen-Weißenfels, August der Starke, Duke of Cumberland als so ziemliche Totalausfälle).
_________________
Ein Präsident kann doch mehr ausrichten als ein Amtmann. (Aus "Gustav Aldermann" F.T. Hase 1779)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
prince d'amour
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 29.12.2009
Beiträge: 779

BeitragVerfasst am: Di März 27, 2018 4:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Also wie der uneheliche Sohn August des Starken? Ich glaube es war Moritz, Marschall von Sachsen der zur Zeit der Pompadour in Frankreich Karriere machte. Oder Eugen von Savoyen. Aber das sind dann sicher Beispiele für ruhmreiche Feldherren :).

Warum wurden die Brüder Ludwig XVI´s nicht militärisch gebildet?
_________________
"Ein Hofstaat ist eine Versammlung edler und vornehmer Bettler"

Talleyrand über den Hof Versailles
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Brissotin
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 10.03.2008
Beiträge: 1081
Wohnort: VÖ

BeitragVerfasst am: Di März 27, 2018 4:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

prince d'amour hat Folgendes geschrieben:
Also wie der uneheliche Sohn August des Starken? Ich glaube es war Moritz, Marschall von Sachsen der zur Zeit der Pompadour in Frankreich Karriere machte. Oder Eugen von Savoyen. Aber das sind dann sicher Beispiele für ruhmreiche Feldherren :).

Warum wurden die Brüder Ludwig XVI´s nicht militärisch gebildet?

In Frankreich heißt er meistens nur Maréchal de Saxe oder Maurice de Saxe. Herrmann Moritz hieß er offiziell. Bei Bastarden von Herrschern war die Karriere beim Militär sehr verbreitet, vielleicht weil es eine Möglichkeit war diese nicht noch stärker finanziell ausstatten zu müssen. Ein Bastard Carl Eugens, Friedrich Wilhelm von Franquemont, starb beispielsweise auf niederem Rang als gewöhnlicher Offizier des an die Ostindienkompanie verkauften Regiments in Kapstadt.

Was Louis' Brüder anbelangt, habe ich folgende Überlegungen. Ihr Vater, der Dauphin, scheint zumindest eine gewisse Affinität fürs Militärische gehabt zu haben. Es gibt da ja dieses Porträt in einer der damals modernen Dragoneruniformen. Aber außer seiner Anwesenheit bei der Schlacht bei Fontenoy hat er sich nie irgendwie militärisch betätigt und auch da war er ebenso wie der König bloß als royaler Beobachter anwesend. Es ist ja eines der großen Momente des Lebens von Louis XV als er angeblich den Dauphin Abends über das Schlachtfeld führte und ihm anhand der Leichen der Gefallenen als Tugend mitgab, dass das alles Menschen sind - Feinde wie eigene Leute. Die Aufgabe des Königs sei es aber eigentlich, das Leben der Leute zu schonen.
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Portrait_paintings_of_Louis,_Dauphin_of_France_(1729%E2%80%931765)?uselang=de#/media/File:Alexandre_Roslin,_Louis_de_France,_dauphin_(1765).jpg

Da das Porträt recht spät in seinem Leben entstand, erstaunt es, dass er nicht etwa doch eine militärische Karriere für seine Nachgeborenen vorsah.

Bei Albert Kasimir ist es so, dass seine Karriere gewisse Parallelen zu seinem berühmten Onkel, Maurice de Saxe, aufweist. Auch der Maréchal de Saxe hatte anfänglich eine Karriere in Sachsen in Aussicht gehabt. Aber die sächsische Armee hatte nach dem Großen Nordischen Krieg eigentlich einen miserablen Ruf und da schien Dienste woanders zu nehmen, reizvoller, außerdem waren die Aufstiegschancen in Sachsen begrenzt. Eine Armee wie die französische bei Fontenoy hätte Maurice in Sachsen nicht kommandieren können. Selbst vor der Heeresreduktion Brühls hatte Sachsen nur 30.000 Mann, wovon vielleicht 2/3 als Feldtruppen taugten. Wenn man große Armeen irgendwann befehligen wollte, musste man also zwangsläufig ins Ausland gehen. Maurice wie Albert Kasimir bauten ihre Zukunft planmäßig mit Heiratsprojekten. Maurice ging dabei weiter und wäre beinahe herrschender Souverän eines Staates am Baltikum geworden. Albert Kasimir hatte dafür länger Erfolg mit seiner Ehe und fand darin auch einen ruhenden Pol, während Maurice sein Leben lang ein rastloser Charakter blieb. Noch kurz vor seinem Tod stellte er einer blutjungen Schauspielerin nach.

Bei Albert Kasimir ist der militärische Rang wohl eher eine Art Versorgungsposten. Gouverneure einer Provinz waren nunmal immer (oder fast immer?) Militärs und dieser Posten erlaubte ihm und seiner Gemahlin ein standesgemäßes und erfülltes Leben, ohne zu enge Bindung an den Kaiserhof sondern eine gewisse Unabhängigkeit.
_________________
Ein Präsident kann doch mehr ausrichten als ein Amtmann. (Aus "Gustav Aldermann" F.T. Hase 1779)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Johanna_Gabriela
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 20.05.2009
Beiträge: 1309
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: Di März 27, 2018 5:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

prince d'amour hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Albert war der Onkel von Ludwig XVI. da Alberts Mutter und Ludwigs XVI. Mutter Schwestern waren.


Gabi, nachdem was Du geschrieben hast, müssten die Beiden Cousin ersten Grades gewesen sein?

Nochmal bezüglich des Herzogtums Teschen. Habe eben nochmal recherchiert. Taschen war ein ehemaliges Schlesisches Lehen.Der Bergbau dominierte. Dadurch hatten die Beiden sicherlich ein gutes Auskommen.


@prince d'amour

Johanna Gabriela - wenn schon - soviel Zeit muss sein. Wink

Spass beiseite.

@Brissotin

Genau das meine ich ja:

Es ist verwirrend, da sowohl Alberts Mutter, als auch seine Schwester den Namen Maria Josepha getragen haben.

Maria Josepha (1699-1757), die Mutter und
Maria Josepha (1731-1767), die Tochter.
_________________
"Gott erhalte - Gott beschütze unsren jungen Kaiser Franz."
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Forenking






Verfasst am: Di März 27, 2018 5:34 pm    Titel: Ähnliche Themen



Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    MARIE ANTOINETTE - Forum Foren-Übersicht -> Die Habsburger - Marie Antoinettes österreichische Familie Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3  Weiter
Seite 2 von 3

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Impressum des Forums | Datenschutz | Kostenloses Homepage Forum von Forenking.com | Powered by © phpBB Group