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   MARIE ANTOINETTE - Forum Foren-Übersicht -> Die Bourbonen - Marie Antoinettes französische Familie
Autor: Leopoldine Verfasst am: Do Apr 10, 2008 10:46 am Titel:
Weil Slowenien früher zu Österreich(Österreich-Ungarn) gehörte?????
Slowenien gehörte erst zu Österreich, wurde dann jugoslawisch und erst 1991 unabhängig.

Liebe Grüße,
Leopoldine


Autor: Trianon Verfasst am: Do Apr 10, 2008 11:28 am Titel:
ach ja genau, hab ich ganz vergessen, aber da hätte man sie ja auch in der kapuzinergruft bestatten können, immerhin war sie ja eine halbe habsburgerin...


Autor: Leopoldine Verfasst am: Do Apr 10, 2008 2:53 pm Titel:
Ja, Marie-Therese hätte man wahrscheinlich da beisetzen können, aber den Rest nicht.
Und ich glaube nicht, dass Marie-Therese ohne ihren Mann und ihren Schwiegervater wollte....
dontknow
Liebe Grüße,
Leopoldine


Autor: Trianon Verfasst am: Do Apr 10, 2008 3:02 pm Titel:
ja das könnte natürlich sein...


Autor: PeterH Verfasst am: Do Apr 10, 2008 6:59 pm Titel: Hallo Slowenien gehörte damals zu Österreich
Grüss dich Slowenien war um 1830 rum ein Teil der Donaumonarchie bis 1918/19.


Freundlichen Gruss Very Happy

Zuletzt bearbeitet von PeterH am Mi Apr 16, 2008 10:51 am, insgesamt einmal bearbeitet


Autor: Trianon Verfasst am: Mo Apr 14, 2008 4:54 pm Titel:
oh ich hätte einen grund gefunden, warum sie vielleicht nicht in der kapuzinergruft bestattet werden wollte:
nach dem buch "habsburgs vergessene kinder" von thea leitner, mochte sie ihre österreichische verwandschaft nicht besonders, da diese sie mit erzherzog karl verheiraten wollten und sie auch recht kühl empfangen haben. sie wurde auch zu trauerkleidern gezwungen, da die offizielle hoftrauer noch nich um war, außerdem durfte sie nicht mehr mit den wenigen vertrauten aus frankreich reden....


Autor: Leopoldine Verfasst am: Mo Apr 14, 2008 7:08 pm Titel:
antoinette_verehrer hat Folgendes geschrieben:
oh ich hätte einen grund gefunden, warum sie vielleicht nicht in der kapuzinergruft bestattet werden wollte:
nach dem buch "habsburgs vergessene kinder" von thea leitner, mochte sie ihre österreichische verwandschaft nicht besonders


Da sie aber ja in Österreich lebte, dürfte sie im Laufe der Jahre ihre Abneigung abgebaut haben... Man ließ sie ja im österreichischen Asyl leben, als sie aus anderen Ländern "rausflogen"...

Ich bin davon überzeugt, dass der Grund ihre Liebe zu ihrer angeheirateten und leiblichen Familie war (sie heiratete ja einen Cousin...)

Liebe Grüße,
Leopoldine


Autor: Trianon Verfasst am: Mo Apr 14, 2008 7:13 pm Titel:
also ich weiß nicht, nur weil sie sie in österreich leben ließen muss das noch lang nicht heißen, dass sie die verwandschaft tortzdem noch mochte, immerhin haben sie sie ja behandelt wie ein stück fleisch, einfach weiter gerreicht...

ich weiß nur dass sie sich mit erzherzogin sophie gut verstanden hat, die sie mit ihren kindern öfters besuchte...


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Di Apr 15, 2008 7:02 am Titel:
Dass das Mögen oder Nicht-Mögen eine große Rolle spielte, bezweifle ich ein wenig... damals geschah doch nahezu alles aus politischen Gründen.


Autor: Forenking Verfasst am: Di Apr 15, 2008 7:02 am Titel: Ähnliche Themen




Autor: MariaAntonia Verfasst am: Do Aug 28, 2008 10:40 am Titel:
>> aus dem Thread "MAs Beisetzung":

PeterH hat Folgendes geschrieben:
Hallo das wundert mich das er in der Slowakei sein Grab hat. Er war doch auch von 1824 bis 1830 König von Frankreich , er floh ja auch wegen der zweiten Revolution.

Ich nehme mal an, du meinst Karl X. von Frankreich.
Er war wegen der Revolution 1830 nach England geflohen.
Nach Slowenien begab er sich aus gesundheitlichen Gründen und verstarb später auch dort.


Autor: Princesse_de_Lamballe Verfasst am: Do Aug 28, 2008 11:05 am Titel:
Mich würde interessieren, was während der Zeiten des Kommunismus mit der Bourbonengrabstätte in Slowenien geschehen ist. Wurde die Erinnerung an die Verstorbenen trotzdem wachgehalten?


Autor: Johanna_Gabriela Verfasst am: So Mai 04, 2014 3:38 pm Titel:
Ja, darüber habe ich auch gelesen, dass sich Marie Therese und Erzherzogin Sophie recht gut verstanden haben sollen.


Autor: Trianon Verfasst am: Di März 28, 2017 10:38 am Titel:
Es gibt seit längerem eine Initiative, die es sich zur Aufgabe genommen hat, die Überführung der in Slowenien beigesetzten Bourbonen zu erwirken. Ich verfolge deren Neuigkeiten gelegentlich auf Facebook.
Die slowenischen Behörden sind eher gegen eine Überführung und wollen die letzten Wünsche der dort beigesetzten Persönlichkeiten respektieren, wohl aber auch weil sich die Gruft zu einer kleinen Touristenattraktion gemausert hat und scheinbar in Zukunft geplant sei, mehr Aufmerksamkeit auf die Exilzeit der Mitglieder der Königsfamilie zu richten.

Mal sehen wie sich die Sache noch weiter entwickelt, heutige Mitglieder der Bourbonen Familie dürften der Überführung der Gebeine allerdings durchaus positiv gegenüber stehen.


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Di Apr 04, 2017 6:01 am Titel:
Trianon hat Folgendes geschrieben:
Die slowenischen Behörden sind eher gegen eine Überführung und wollen die letzten Wünsche der dort beigesetzten Persönlichkeiten respektieren, wohl aber auch weil sich die Gruft zu einer kleinen Touristenattraktion gemausert hat und scheinbar in Zukunft geplant sei, mehr Aufmerksamkeit auf die Exilzeit der Mitglieder der Königsfamilie zu richten.

Na das ist ja mal eine neue Touri-Idee der Franzosen. Die Bourbonen, die ihrem Gemetzel entgangen sind, sollen jetzt wieder nach Hause kommen Shocked
Ich bin da immernoch nachtragend Mr. Green


Autor: Trianon Verfasst am: Di Apr 04, 2017 7:28 am Titel:
Haha naja ich glaube eher dass diese Initiative von sehr "königstreuen" Leuten ins Leben gerufen wurde und weniger mit dem touristischen Gedanken zu tun hat. Vielleicht soll es auch eine Art Akt der Wiedergutmachung sein? Naja egal, ich glaube dass sich da Slowenien quer stellen wird und wenn es deren letzter Wunsch war, dort begraben zu werden, soll man sie doch dort auch ruhen lassen.


Autor: MariaAntonia Verfasst am: Di Apr 04, 2017 9:04 am Titel:
Trianon hat Folgendes geschrieben:
und wenn es deren letzter Wunsch war, dort begraben zu werden, soll man sie doch dort auch ruhen lassen.

Das stimmt... wobei natürlich dieser letzte Wille des Bestattungsortes "exil-bedingt" nicht viele Optionen übrig ließ.


Autor: Trianon Verfasst am: Di Apr 04, 2017 9:22 am Titel:
Da hast du natürlich völlig Recht. Man müsste sich da wohl mit den Testamenten der Verstorbenen auseinander setzen. Schlussendlich hätte man ja durchaus auch den Wunsch äußern können in der Heimat beigesetzt zu werden, auch wenn man lebend im Exil war.
Ich meine aber mal gelesen zu haben, dass erst die Comtesse de Chambord - die Gattin des Enkels von König Charles X. in ihrem Testament festgehalten hat, dass man die Bourbonen dort ruhen lassen soll - muss ich noch mal recherchieren dontknow2


Autor: Forenking Verfasst am: Di Apr 04, 2017 9:22 am Titel: Ähnliche Themen





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