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Schwester Maria Amalia (1746-1804)
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    MARIE ANTOINETTE - Forum Foren-Übersicht -> Die Habsburger - Marie Antoinettes österreichische Familie
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Mi Dez 22, 2010 8:14 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Maria Theresia hat vermutlich genau das an ihren Kindern - besonders den Töchtern - getadelt, was sie selbst ausgeführt hat: Herrsucht, Einmischen in die Politik etc.

Vereinfacht ausgedrückt: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. oder: Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche. Wink
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 25, 2011 12:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

*Beitrag hierher verschoben*

Elizabeth Antoinette hat Folgendes geschrieben:
Soll Maria Amalia wirklich eine träge und faule Erzherzogin gewesen sein.

@ Elizabeth Antoinette:
Bitte schau doch vor dem Posten erst nach, ob es nicht schon einen passenden Thread dafür gibt. Für Maria Amalia gibt es einen eigenen, da gehört deine Frage eher rein.
Der Geschwister-Thread ist mehr für Allgemeines Wink
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Mi März 23, 2011 8:01 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es bemerkenswert, dass sich Maria Amalia von ihrer übermächtigen Mutter löste.
Ich meine, Maria Theresia mag ja stets mit guten Vorsätzen versucht haben, ihre Kinder zu lenken, aber wenn ich bedenke, was sie der armen Maria Amalia mit auf den Weg nach Parma gab, dann wäre ich auch bitterlich böse auf meine Mutter:
Sie solle in ihrer Heimat nicht allzu viel reden; das was sie sage, sei meist langweilig usw.
Shocked
Na, das sind ja "nette" Ratschläge !
Das schreit ja förmlich nach Rebellion.
Da wäre wohl eher eine rechtzeitige Ausbildung in Konversation ratsam gewesen, anstatt hinterher sowas zu sagen !


Auch Maria Theresias inkonsequente Behandlung der Kinder muss für diese irreführend gewesen sein: einerseits betreibt sie eine strikte Heiratspolitik, dann darf Mimi heiraten, wen sie will, aber Amalia muss dann wieder der Heiratspolitik unterliegen.
Kein Wunder, dass es böses Blut gab.
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Mi März 23, 2011 8:15 am    Titel: Antworten mit Zitat

Und was hat die Gute getan als die Tochter fern der Heimat rebellierte? Den anderen Geschwistern war es untersagt ihr zu schreiben - ja das ist doch mal Erziehung nicht war? Rolling Eyes
Dabei war ihr Amalia wohl vom Charakter her am nähesten. Keine Ahnung warum es gerade mit ihr scheinbar gar nicht funktionieren wollte...
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"Die ehemalige Prinzessin mit ihrem verschleierten Blick, der den Himmel zu suchen schien, und ihrem sanftem Lächeln,
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Henri Sanson über Mme Élisabeth
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Mi März 23, 2011 8:24 am    Titel: Antworten mit Zitat

Genau, dieses Briefkontaktverbot ist die Krönung des Ganzen !
Total trotzig, oder ?
Da sind sich beide definitiv ähnlich gewesen.
Ein wenig mehr Feingefühl bei diesen Ratschlägen und all das Drama wäre nicht entstanden.
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Mi Apr 13, 2011 7:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Später haben MT und Maria Amalia einander doch wieder geschrieben - laut Friedrich Weissensteiner, Die Töchter Maria Theresias, München, 1992 soll die Geburt von Maria Amalias 1. Sohn Ludwig (* 1773, + 18?? - ich hab' die genauen Daten nicht bei der Hand und bin zu faul, sie zu recherchieren) der Grund für die Wiederaufnahme der Korrespondenz gewesen sein.
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Antoinette
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BeitragVerfasst am: Do Apr 14, 2011 7:16 am    Titel: Antworten mit Zitat

Weißt du, von wem die Wiederaufnahme des Kontaktes ausging?
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Do Apr 14, 2011 11:12 am    Titel: Antworten mit Zitat

Antoinette hat Folgendes geschrieben:
Weißt du, von wem die Wiederaufnahme des Kontaktes ausging?

Hm nun ja ich pesönlich würde mal sagen MT - denn die weigerte sich ja der Tochter zu schreiben. Also wärs so zumindest plausibel...
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Verfasst am: Do Apr 14, 2011 11:12 am    Titel: Ähnliche Themen



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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 15, 2011 1:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das weiß ich leider nicht und es geht auch aus meinen Quellen nicht hervor. Daher kann ich nur vermuten, dass die Wiederaufnahme der Korrespondez - wie Trianon meint - von MT ausgegangen ist.
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Sa Apr 16, 2011 12:14 pm    Titel: Antworten mit Zitat

So, hier habe ich doch noch etwas gefunden.

Zitat:
"Maria Theresia stellte daraufhin [nach einem Streit zwischen Maria Amalia und deren Minister Graf Rosenberg] die Korrespondez entgültig ein und verbot den anderen Kindern, die mit der Unbotmäßigen im Briefwechsel standen, jeden Kontakt. Leopold in Florenz, Maria Carolina in Neapel, Ferdinand in Mailand, sie alle erhielten den Befehl, etwaige Schreiben Amelies ungeöffnet an Minister Llano nach Parma zurückgehen zu lassen."


Quelle: Friedrich Weissensteiner, Die Töchter Maria Theresias, Wien, 1994, Seite 142

Weiters heißt es - sinngemäß zitiert - dass MT in einem Brief an Ferdinand schreibt, dass weder die Gesellschaft noch die Erzählungen von Maria Amalia zuverlässig sein und dass sie gerne angebe und flunkere.

Im Gegensatz zu ihren Geschwistern erhält Maria Amalia, weder Geschenke von ihrer Mutter und - was noch schwerer wiegt - die Erlaubnis nach Wien zu kommen.

Arme Maria Amalia - von der eigenen Mutter so stiefmütterlich behandelt zu werden - das hat kein Kind verdient.
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Amalia-Katharina
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BeitragVerfasst am: Sa Apr 16, 2011 6:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ja hat sie wirklich nicht trotzallem war sie eine starke frau naja was blieb ihr auch anderes übrig.
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 11, 2014 12:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zoffany kam ja an den Hof von Parma, wo er neben den Kindern des Herzogspaares ( http://de.wikipedia.org/wiki/Charlotte_von_Bourbon-Parma#mediaviewer/Datei:Johann_Zoffany_008.jpg ) auch den Herzog selbst malte. Obwohl der Herzog wenig vorteilhaft dargestellt scheint, er war immerhin erst 28 und sieht locker wie um die 40 aus, wurde wohl allgemein das Bild gut angenommen. Bezeichnend ist auch, dass es nicht wie in Florenz zu einem Familiengemälde mit dem Herrscherpaar samt Kindern kam. Das Bild mit den Kindern war offensichtlich an die Kaiserin, Maria Theresia adressiert, was man schon leicht dem Brief mit der Aufschrift "A L'Imperatrice Reine Ma Dame, et Grand Mère" entnehmen kann, der auf dem einen Tischchen liegt.
Treadwell beschreibt das Leben in Parma als höchst beklemmend. Nach der Flucht des leitenden Ministers und Reformers Tillot, hatte ein restriktives Regime eingesetzt, welches darum bemüht war die aufklärerischen Spuren des mächtigen Mannes zu verwischen. Herzog Ferdinand wird als schüchtern und enorm fromm beschrieben. Seine Gattin hingegen "amused herself as she pleased with the grooms, footmen and bodyguards in her hunting lodge in the woods of Sala".* Die Herrschaft Ferdinands wurde von Zoffany als ein Anbruch einer Zeit wirtschaftlicher und finanzieller Schwierigkeiten Parmas erlebt. Die vielen modernen Einrichtungen, die Tillot eingeführt hatte, blieben allerdings bestehen.

* Penelope Treadwell: "Johan Zoffany - Artist and adventurer" Paul Holberton publishing, London, 2009, S. 286
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: So Jul 13, 2014 10:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Interessantes Detail am Rande:

Maria Amalia und Maria Karolina sind beide mit einem Herrscher namens Ferdinand verheiratet gewesen.

Beide Ferdinand haben zu Anfang des Jahres 1751 (im gleichen Monat) das Licht der Welt erblickt und sind direkte Cousins 1. Grades zueinander gewesen.
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Di Jul 15, 2014 10:37 am    Titel: Antworten mit Zitat

Johanna_Gabriela hat Folgendes geschrieben:


Maria Amalia und Maria Karolina sind beide mit einem Herrscher namens Ferdinand verheiratet gewesen.

Beide Ferdinand haben zu Anfang des Jahres 1751 (im gleichen Monat) das Licht der Welt erblickt und sind direkte Cousins 1. Grades zueinander gewesen.

Modename Anno Domini ... ? Cool
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Sa Jul 19, 2014 11:11 am    Titel: Antworten mit Zitat

Vermutlich hat der gemeinsame Großvater der beiden Ferdinands ebenfalls diesen Namen getragen z.B. ein Prinz von Spanien, dann kommt das schon hin.

In Frankreich kann man den Namen Ferdinand nicht wirklich aussprechen, ohne sich dabei die Zunge abzubeißen. Wink

Philip V. - König von Spanien - hat mit seiner 2. Frau Elisabeth Farnese imho viele Kinder gehabt, darunter vielleicht auch einen Sohn namens Ferdinand.

Über das Herzogshaus in Parma, bzw. das Königshaus in Neapel weiß ich zu wenig Bescheid. Eventuell kommt der Name Ferdinand auch von einem dieser beiden Herrscherhäuser her.

Heutzutage ist der Name nicht mehr in Mode. Vom Namen her, kenne ich nur zwei Männer. Einer etwas älter (bereits in Rente) und einer in meinem Alter.
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