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Schwedens Königshaus
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Mi März 14, 2018 10:26 am    Titel: Antworten mit Zitat

@Brissotin: Da hast du Recht - liebevoll wirkt das in der Tat nicht. Generell dürfte sie ja eher wenig beliebt gewesen sein am Hof - so soll sie sich zB über alles beschwert haben, was nicht Französisch war. Man muss ihr aber auch wohl zu Gute halten, dass sie selbst wohl nie wirklich auf so eine Rolle "heiß" war - obwohl sie noch bevor sie nach Schweden reiste, ihren Status als schwedische Kronprinzessin in Frankreich sehr genossen haben soll.

@Teresa: Nun ja - zur Frage des Umgangs müsste man eventuell auch wissen, inwiefern sich die Mutter die ersten 10 Jahre in Frankreich um das Kind gekümmert hat. Allzu groß dürfte die Zuneigung ja nicht gewesen sein, wenn man bedankt dass sie Jahrelang ohne ihn zu sehen in Frankreich allein lebte. Selbst wenn am Hof der Umgang mit dem Kind schwer gewesen wäre - hätte sie ihn zumindest sicher täglich sehen können.

Was ich immer auch ein wenig bemerkenswert fand ist ja die Tatsache dass das Ehepaar nur einen Sohn hatte. Ist diesbezüglich irgendetwas bekannt, warum das so war?
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Henri Sanson über Mme Élisabeth
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Mi März 14, 2018 2:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Trianon hat Folgendes geschrieben:

1.
@Brissotin: Da hast du Recht - liebevoll wirkt das in der Tat nicht. Generell dürfte sie ja eher wenig beliebt gewesen sein am Hof - so soll sie sich zB über alles beschwert haben, was nicht Französisch war. Man muss ihr aber auch wohl zu Gute halten, dass sie selbst wohl nie wirklich auf so eine Rolle "heiß" war - obwohl sie noch bevor sie nach Schweden reiste, ihren Status als schwedische Kronprinzessin in Frankreich sehr genossen haben soll.

2.
@Teresa: Nun ja - zur Frage des Umgangs müsste man eventuell auch wissen, inwiefern sich die Mutter die ersten 10 Jahre in Frankreich um das Kind gekümmert hat. Allzu groß dürfte die Zuneigung ja nicht gewesen sein, wenn man bedankt dass sie Jahrelang ohne ihn zu sehen in Frankreich allein lebte. Selbst wenn am Hof der Umgang mit dem Kind schwer gewesen wäre - hätte sie ihn zumindest sicher täglich sehen können.

3.
Was ich immer auch ein wenig bemerkenswert fand ist ja die Tatsache dass das Ehepaar nur einen Sohn hatte. Ist diesbezüglich irgendetwas bekannt, warum das so war?

1.
Daran sieht man ja, dass den Schweden diese vom Adel bestimmte Königsfamilie eigentlich gleichgültig war. In anderen Staaten hätte es deswegen Tumulte in der Bevölkerung gegeben.

2.
Sie lebte ja offensichtlich kaum bei Hofe, sondern in einem privaten Schlösschen. Es ist gut vorstellbar, dass sie das auch als Kronprinzessin zugebilligt bekommen hätte. Queen Charlotte in England hat es ähnlich gemacht und einen abgesonderten Hof mit weniger Zeremoniell für sich und ihre Kinder installiert.

3.
Bernadotte war ja beruflich viel unterwegs (Gesandter, Gouverneur oder als Marschall von Frankreich). Sie hingegen bevorzugte die Gesellschaft von Napoléons Bruder Joseph. Dann, als sie hätten zusammen sein können, da er als König von Schweden außer 1813 nicht mehr soviel unterwegs war und sie mit Mitte 30 durchaus noch im Alter war, in dem Frauen Kinder gebären, war sie in Frankreich und er in Schweden.
Mir scheint es nicht so, als habe Madame Bernadotte ihren Gemahl begleitet. Dafür liebte sie die Pariser Salons wahrscheinlich auch viel zu sehr. Die Doku spricht ja von ihren theatralischen Abschiedsszenen, wenn er wieder ins Feld musste. Das legt ja bereits nahe, dass sie nicht an seiner Seite blieb.
Ich denke, nicht zuletzt durch sie verschuldet, mangelte es einfach an den Gelegenheiten.
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Ein Präsident kann doch mehr ausrichten als ein Amtmann. (Aus "Gustav Aldermann" F.T. Hase 1779)
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Do März 15, 2018 9:04 am    Titel: Antworten mit Zitat

Brissotin hat Folgendes geschrieben:
Daran sieht man ja, dass den Schweden diese vom Adel bestimmte Königsfamilie eigentlich gleichgültig war. In anderen Staaten hätte es deswegen Tumulte in der Bevölkerung gegeben.

Die Schweden scheinen da wohl schon immer ein wenig "toleranter" gewesen zu sein Wink
Aber vor allem kommt wohl dazu, dass man sich durch Bernadotte wohl auch zwecks Napoleon absichern wollte. Da nahm man wohl auch gern einen nichtadeligen König in Kauf und die Dynastie hat sich ja seitdem gut entwickelt.

Brissotin hat Folgendes geschrieben:

Sie lebte ja offensichtlich kaum bei Hofe, sondern in einem privaten Schlösschen. Es ist gut vorstellbar, dass sie das auch als Kronprinzessin zugebilligt bekommen hätte. Queen Charlotte in England hat es ähnlich gemacht und einen abgesonderten Hof mit weniger Zeremoniell für sich und ihre Kinder installiert.

Rosersberg Slott - etwa 30 km von Stockholm entfernt dürfte ihr Lieblingsaufenthaltsort in späteren Jahren gewesen sein. Sie hatte allerdings in den Wintermonaten ihre Gemächer im königlichen Schloss von Stockholm. Aber ja - wenn jemand wirklich Interesse hat, findet man einen Weg - gerade in so einer privilegierten Stellung.

Brissotin hat Folgendes geschrieben:

Bernadotte war ja beruflich viel unterwegs (Gesandter, Gouverneur oder als Marschall von Frankreich). Sie hingegen bevorzugte die Gesellschaft von Napoléons Bruder Joseph. Dann, als sie hätten zusammen sein können, da er als König von Schweden außer 1813 nicht mehr soviel unterwegs war und sie mit Mitte 30 durchaus noch im Alter war, in dem Frauen Kinder gebären, war sie in Frankreich und er in Schweden.
Mir scheint es nicht so, als habe Madame Bernadotte ihren Gemahl begleitet. Dafür liebte sie die Pariser Salons wahrscheinlich auch viel zu sehr. Die Doku spricht ja von ihren theatralischen Abschiedsszenen, wenn er wieder ins Feld musste. Das legt ja bereits nahe, dass sie nicht an seiner Seite blieb.
Ich denke, nicht zuletzt durch sie verschuldet, mangelte es einfach an den Gelegenheiten.

Wohl wahr dass es da an Gelegenheiten fehlt, wenn der Mann in Europa unterwegs ist und man selbst in den Salons von Paris flaniert. Sie wirkt ehrlich gesagt nicht allzu sympathisch auf einen, wenn man so nachdenkt Mr. Green
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Do März 15, 2018 9:52 am    Titel: Antworten mit Zitat

Trianon hat Folgendes geschrieben:

Die Schweden scheinen da wohl schon immer ein wenig "toleranter" gewesen zu sein Wink
Aber vor allem kommt wohl dazu, dass man sich durch Bernadotte wohl auch zwecks Napoleon absichern wollte. Da nahm man wohl auch gern einen nichtadeligen König in Kauf und die Dynastie hat sich ja seitdem gut entwickelt.

Naja, dafür wurden in Schweden auch Könige gestürzt oder gar ermordet. Gustav IV. Adolf war allerdings auch enorm glückloser Herrscher.
Karl XIII. wie auch Bernadotte scheinen daraus gelernt zu haben, dass Schweden militärisch zu schwach war, um gegenüber Russland und eigentlich sogar gegenüber Dänemark noch eine Rolle zu spielen. Bernadottes Ausweitung des Krieges 1813 gegen Dänemark macht ihn zu einem erfolgreichen Strategen, der wie ein Trittbrettfahrer die momentane Macht als Oberbefehlshaber der Nordarmee dazu ausnutzte, um mit dem Konkurrenten in Skandinavien abzurechnen.
Seine Politik danach galt der Konsolidierung des Errungenen. Unter Karl XII. hatte sich ja schon gezeigt wie leicht ruckzuck die Russen kurz vor Stockholm standen. Die Durchquerung Finnlands war für die Russen kein Problem und obendrein war die Ostsee mehr oder minder ein russisches Meer (auch wenn sich ehedem v.a. England gegen eine völlige Dominanz Russlands im Baltikum eingemischt hat).

In Summa: ich denke schon, dass Bernadotte bewusst gewesen sein muss wie heiß es auf dem schwedischen Thron war. Das letzte Jahrhundert hatte ja praktisch aus mehr oder minder offenen Rebellionen verschiedener Parteien des Reichstags gegen die Könige bestanden. Die Könige selbst waren dem Reichstag oder eben der Opposition mit mehr oder minder erfolgreichen Staatsstreichen begegnet (Adolf Friedrich, Gustav III.).
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Do März 15, 2018 11:11 am    Titel: Antworten mit Zitat

Gerade dann finde ich es umso bemerkenswerter, dass man den Thron, obwohl man ja grundsätzlich überhaupt nichts mit dem Land zu tun hatte, annimmt. Andererseits lehnt man so ein Angebot wohl auch eher selten ab - es schmeichelt, der Ehrgeiz dürfte durchaus auch da gewesen sein und nachdem Bernadotte sich ja nicht allzu gut mit Napoleon verstanden haben soll, eine Gelegenheit um aus den Schatten zu treten. Ein Risiko sicherlich, in diesem Fall ist es halt gut gegangen
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: So März 18, 2018 5:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Angeblich soll Jean-Baptiste Bernadotte eine Tätowierung gehabt haben: "Tod den Königin" und sich deshalb nie von seinen Kammerdienern ankleiden und waschen lassen.

Der Text war natürlich in Französischer Sprache geschrieben, ich habe die Übersetzung recherchiert.

Schon lustig, dass jemand mit dieser Tätowierung König wird.
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Di März 27, 2018 5:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Taufe von Prinzessin Adrienne findet am 08.06. 2018 statt - ja genau am Hochzeitstag von Madeleine und Christopher.

Quelle: Diverse Internetseiten.
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Verfasst am: Di März 27, 2018 5:30 pm    Titel: Ähnliche Themen

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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Mi März 28, 2018 8:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

In der Doku wird das als Legende beschrieben, jedenfalls nicht als stichhaltig belegt. Der einzige Hinweis soll sein, dass er sich immer wieder zurück zog und wohl nicht nackt gesehen wurde. Andererseits ist das Anbehalten des Hemdes oder wie es in "Dangerous Liasions" gezeigt wird ein Hemdenwechsel unter der Decke nicht so arg ungewöhnlich.

Das seltsame an der Geschichte ist, dass Tätowierungen in Europa damals völlig unüblich waren. Seeleute sollen sich bisweilen tätowiert haben. Das spricht dafür, dass es vielleicht doch nur eine Legende ist, die einfach die Kehrtwende in Bernadottes politischer Haltung versinnbildlicht.

Letztlich war er von der Einstellung her wohl eher ein selbstständiger Geist, der eher wie Moreau und dessen Anhang, der teilweise deportiert wurde oder auf Haiti verreckte, das ganze Kaisertum mit Skepsis oder gar Abscheu betrachteten.
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prince d'amour
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BeitragVerfasst am: Mi März 28, 2018 9:45 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verstehe auch nicht warum sie damals diese Hemden trugen. Ich dachte jedoch immer mehr um sich vor dem heißen Metall der Wanne zu schützen als aus Scharmhaftigkeit.
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Mi März 28, 2018 11:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke ehrlich gesagt auch, dass es sich bei der Tätowierung um eine Legende handelt, die - wie Brissotin so schön geschrieben hat - seine Einstellung des selbstständigen Geistes und diese "Widersprüchlichkeit" der Franzosen und ihrer Revolution mit der späteren Königswürde noch zu verstärken.
Angeblich soll diese Legende ja das erste Mal in einem Theaterstück aufgetaucht sein. Wird da noch mal recherchieren


EDIT:
Also scheinbar kam die Tätowierung das erste Mal in dem Stück "Le Camarade de Lit" vor, dass 1833 in Paris uraufgeführt wurde und Bernadotte scheinbar so schlecht dastehen ließ, dass es ua in London verboten wurde aufzuführen.
Man ging sogar so weit, dass der französische Gesandte in Stockholm und der schwedische Gesandte in Paris jeweils in ihre Länder zurückkehren mussten. Also wenn das tatsächlich die Quelle wäre, könnte man diese Geschichte getrost als solche abstempeln
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BeitragVerfasst am: Mi März 28, 2018 12:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, das ist einfach eine Frage der Gewöhnung. Wir sind es gewohnt ohne Hemd in die Badewanne zu steigen und damals war man halt gewohnt mit rein zu steigen. Außerdem empfand man damals scheinbar Nacktheit anders. Auf vielen pornographischen Stichen wird zwar der Pillemann beispielsweise gezeigt und auch die Mumu aber die Menschen sind ansonsten bekleidet. Wenn man jetzt zumindest aus dem Empire an Porträts von durchaus respektablen Damen denkt, die einen Look mit praktisch transparenten Kleidern oder in den 1780ern die Gemälde mit den Obenohne-Damen (wie im Thread zur Lamballe) anschaut, hatte man vor Nacktheit keine Bedenken. Wenn man an die bei den Männern hautengen Hosen denkt, dann war das bei Männern auch nicht das Problem. Ich denke, es war einfach ein anderes Empfinden.

Die antiken Schönheiten wurden hingegen ganz nackt dargestellt und auch die Aktmalerei ist in dem Sinne zu verstehen, dass hier die völlige Nacktheit wohl eher dem Bild verschuldet ist, den man von den nackten Göttern hatte.
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BeitragVerfasst am: Mi März 28, 2018 12:49 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die albernen Ausdrücke tun mir leid. Die medizinisch korrekten Bezeichnungen (an denen ich erstmal nichts finden könnte) sind aber irgendwie scheinbar in der Forumssoftware verboten. Laughing
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prince d'amour
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BeitragVerfasst am: Do März 29, 2018 8:47 am    Titel: Antworten mit Zitat

Super gewählt. Sie schaffen es zu erheitern.

Du hast zweifelsohne Recht, darüber habe ich nie nachgedacht. Aber auf den meisten Bildlein sind die Menschen bekleidet.
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Sa Apr 07, 2018 8:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Was ist dann in der Kirche ?
Da stehen reihenweise unbekleidete Menschen und niemand nimmt Anstoß daran ?
Aber privat sind die Adeligen damals vom Kopf bis zu den Zehen verhüllt gewesen, sogar in der Badewanne und beim Vollzug der Ehe. Shocked
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Verfasst am: Sa Apr 07, 2018 8:27 pm    Titel: Ähnliche Themen

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