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Goyas Geister

 
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MariaAntonia
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Anmeldedatum: 03.03.2008
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 09, 2009 11:18 am    Titel: Goyas Geister Antworten mit Zitat

Da ich grippebedingt an Couch und PC gefesselt bin, habe ich am Wochenende endlich mal ein paar DVDs geschaut, die ich gehortet, aber noch nie gesehen habe unsicher -- u.a. auch "Goyas Geister".

Da ich sowohl Natalie Portman als auch Stellan Skarsgård recht gut finde, dachte ich mir, hey, das ist ein Historienfilm über einen berühmten Maler, den schaust du dir mal an.
Stellan Skarsgård spielt hier den spanischen Hofmaler Goya, Natalie Portman ist in einer Doppelrolle zu sehen... zum einen als Goyas Muse Inés und zum anderen später als Inés' Tochter Alicia.

Hhm, begeistert bin ich nicht gerade von dem Film.
Die Hauptfiguren waren eher Inés und der tückische Pater Lorenzo (cool dargestellt von Javier Bardem)... Goya hingegen erschien mir zeitweilig wie ein unscheinbarer Mann, der nicht so recht weiß, was er in dem Film eigentlich soll.

Geschichtlich gesehen, durchwandern wir die Jahre 1792 bis ca. 1810.
Man wird Zeuge, als König Carlos IV. von der Hinrichtung des frz. Königs erfährt. Kurz darauf - 15 Jahre später - fallen napoleonische Truppen in Spanien ein und zu guter Letzt wird Spanien durch englische Truppen von der frz. Besetzung befreit.

Immer wieder wird die Story der drei Hauptakteure mit der Geschichte verbunden.
Man erhält aber nie den Eindruck, dass die Story der drei in irgendeiner Weise real sein könnte.
Ich meine, natürlich kann ein Filmemacher die Geschichte einer Figur frei erfinden und dabei perfekt in die reale Geschichte einknüpfen, so dass der Zuschauer meint, es könnte sich genau so abgespielt haben.
In "Goyas Geister" hatte ich dieses Empfinden aber leider nicht.

Natalie Portman spielt die Inés sehr gut -- die junge schöne Frau, die der Inquisition zum Opfer fällt und 15 Jahre später als gebrochene Frau, als körperliches und seelische Wrack, befreit wird.
Javier Bardem glänzt ebenso in seiner Rolle als hinterhältiger Pater, der sich von der Kirche lossagt und als Vertreter der Frz. Revolution Angst und Schrecken nach Spanien bringt... bis er später die Chance erhält, sein Leben zu retten, indem er nur bereuen soll, doch diesmal bleibt er standhaft bei seinen Prinzipien.
Wie gesagt, Stellan Skarsgård fällt für mich als Goya schauspielerisch leider absolut durch.

Hat irgendwer noch diesen Film gesehen ?
Trügt mich mein Empfinden hier oder ist der Film wirklich nicht sonderlich gut ?

Weiß jemand, ob es die Figuren der Inés und des Paters Lorenzo tatsächlich gab ?
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Zuletzt bearbeitet von MariaAntonia am Fr Jan 21, 2011 11:46 am, insgesamt einmal bearbeitet
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Lolo
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 09, 2009 5:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tut mir leid, da muss ich passen. Ich kenne zwar den Film vom Trailer her, aber gesehen habe ich ihn noch nicht, weil mich zugegeben das Thema auch nicht so interessiert hat. Nach deiner durchwachsenen Kritik sehe ich die Chancen jetzt zusätzlich sinken.

Lolo
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 24, 2010 5:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Da der Film ja diese Woche im TV zu sehen ist, werd ich ihn mir aufnehmen und bin schon gespannt darauf. Hab zwar schon einige Kritiken gelesen und die sind ebenfalls deiner Meinung, MariaAntonia. Aber dennoch freu ich mich darauf mir eine eigene Meinung darüber zu bilden - mal schaun wie ich ihn finden werde Wink
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Henri Sanson über Mme Élisabeth
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 24, 2010 7:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das wäre supi, Trianon Very Happy
Ich weiß den Film nämlich nicht so recht einzuordnen...
Vom Hocker gehauen, hat er mich nicht. Zum "Berieseln" auf der Couch ging es aber Laughing
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Mo März 21, 2011 1:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tut mir sehr Leid dass ich komplett vergessen hab zurückzuschreiben. Jetzt eben ists mir aufgefallen als ich durch den Bereich gschaut hab Embarassed

Also warum der Film "Goyas Geister" heißt ist mir ein wenig Rätsel, denn wirklich viel hat er mit Goya ja nicht am Hut. Könnt mir nur vorstellen dass man dadurch mehr potentielle Zuschauer ansprechen wollte...
Die Geschichte um Ines und die Inquisiton ist ein interessantes Thema und mehr als erschreckend, da man ja mit der Inquisition normalerweise nur das Mittelalter verbindet und nicht die Zeit der Aufklärung.

Erschreckend was diesem armen Mädchen wiederfahren ist und das nur weil sie kein Schweinefleisch mochte. Das selbst ihre reiche, adelige Familie ihr nicht helfen konnte und hilflos zusehen musste - erschreckend und tragisch.
Natalie Portman selbst war gut in der Doppelrolle, wenn mir auch Alicia selbst weniger gefallen hat, aber das ist wohl Geschmackssache. Besonders traurig war als Ines zurück nach Hause ging und dort nichts mehr wie früher war oder die letzte Szene als sie dem Karren folgte...

Werd mir den Film sicher jetzt in der nächsten Zeit noch mal anschaun, hab grad irgendwie Lust darauf bekommen^^
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Verfasst am: Mo März 21, 2011 1:04 pm    Titel: Ähnliche Themen

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