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Nachtbekleidung

 
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Antoinette
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Anmeldedatum: 04.03.2008
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 12, 2008 3:06 pm    Titel: Nachtbekleidung Antworten mit Zitat

Hola ihr Lieben,

weiß jemand von euch, was die Man(n) und Frau damals als Schlafdress benutzen? Mich interessiert da eigentlich jede Epoche. Vielleicht kann mir von euch jemand helfen.

Danke!
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saludos cariñosos
Antoinette
Marie Antoinette~historical comics~Kät-Toons~das Kahnerium~Lady Tudor - der Renaissance-Blog
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Lolo
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 12, 2008 5:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wieso packen wir diese Frage nicht in den Thread zur historischen Bekleidung?


Lolo
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Antoinette
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Anmeldedatum: 04.03.2008
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 12, 2008 6:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Können wir machen, aber ich finde, da geht es unter.
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saludos cariñosos
Antoinette
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Cécile
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BeitragVerfasst am: Sa Dez 13, 2008 7:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Also die meisten Leute trugen das gleiche Hemd was sie auch tagsüber trugen, angeblich gab es im 18.Jh. schon achthemden, aber die dürften nicht von den normalen Hemden abgewichen sein. Erst im 19.Jh. kamen spezielle Nachthemden auf.
Man trug des Nachts auf jedenfall auch etwas auf dem Kopf, die Männer Kappen oder Zipfelmützen die Frauen Hauben, es gab auch gestrickte Bettjacken, wenn's einem kalt war (die Zimmer waren ja längst nicht so gut geheizt wie heutzutage)
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Antoinette
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BeitragVerfasst am: So Dez 14, 2008 4:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Danke dir!Hast du vielleicht Bilder davon?
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saludos cariñosos
Antoinette
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 14, 2012 12:34 pm    Titel: Damenchemisen auf Gemälden Antworten mit Zitat

Antoinette hat Folgendes geschrieben:
Danke dir!Hast du vielleicht Bilder davon?

Ich hatte einmal versucht ein Gemälde direkt zu verlinken, hat aber nicht geklappt. Auf einigen Gemälden wie auch einem von Fréderic Schall (um 1789 m.W.) sieht man, dass die Damen beim Aufstehen eine Chemise anhaben/anziehen und eine abseits liegt.

http://www.google.de/search?q=Frederic+Schall&rlz=&um=1&ie=UTF-8&hl=de&tbm=isch&source=og&sa=N&tab=wi&ei=WwDLUK69Mun_4QSP5IGYCg&biw=1680&bih=869&sei=YgDLUIvLEOih4gSPmICgCA

Bei der Googlebildersuche bei mir das 4. Bild von Links.
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Ein Präsident kann doch mehr ausrichten als ein Amtmann. (Aus "Gustav Aldermann" F.T. Hase 1779)
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 14, 2012 12:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Eine typische Nachtmütze des 18.Jh. sieht man hier: http://www.nationaltrustcollections.org.uk/object/1348924

Auf Porträts wurden gerade die Geistesgrößen oft mit einer Haus- oder Nachtmütze dargestellt. Der Grund mag darin liegen, dass sie zusammen mit dieser und in einem Hausmantel (Robe de chambre) gewandet gern ihre Zeit im Studierzimmer verbrachten. Es soll also auf den Gemälden eben nicht unbedingt der entspannte morgendliche Gelehrte, sondern der tätige Denker/Künstler gezeigt werden.

http://en.wikipedia.org/wiki/File:Carle_van_Loo_by_Louis-Michel_van_Loo.jpg
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Verfasst am: Fr Dez 14, 2012 12:52 pm    Titel: Ähnliche Themen

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Antoinette
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 14, 2012 5:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Bilder!

Aber achte das nächste Mal, Doppelposts zuvermeiden. Als langes Mitglied unseres Forum dürftest du deine eigenen Posts selbst bearbeiten können. Wink
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saludos cariñosos
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Mo Dez 17, 2012 12:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Antoinette hat Folgendes geschrieben:
Danke für die Bilder!

Aber achte das nächste Mal, Doppelposts zuvermeiden. Als langes Mitglied unseres Forum dürftest du deine eigenen Posts selbst bearbeiten können. Wink

Salut!

Ich machte das auch bewusst so, weil der eine Beitrag männliche und der andere weibliche Nachtbekleidung betraf.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass man unter dickem Bettzeug in einem historischen Bett aus der Zeit eigentlich nicht viel mehr als ein Hemd braucht. Eigentlich liegt ja nur der Kopf nicht unt der dicken Decke vergraben, weshalb man Nachtmützen hatte, die, glaube ich, auch gequilltet sein konnten.
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Antoinette
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BeitragVerfasst am: Mo Dez 17, 2012 6:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Hervorhebung, dass es sich um männliche und weibliche Nachtwäsche handelt, kann man doch auch innerhalb eines Beitrags tätigen z.Bsp. durch Fett- oder Kursivschrift. Wink
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Di Jan 08, 2013 4:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Eigentlich brauchte man(n)/frau doch keine Schlafbekleidung. Wenn's einem kalt ist, kuschelt man(n)/frau sich einfach eng aneinander und wärmt sich gegenseitig. Wink

Spass beiseite: In einer Biographie über Maria Karolina (Schwester von MA) habe ich gelesen, dass sie in der Nacht sehr geschwitzt haben und weder Mieder noch Handschuhe - im Bett (!) - abgelegt haben soll, weil das Protokoll es so vorgesehen hat.

Quelle: Thea Leitner, Schicksale im Hause Habsburg, Kapitel über Maria Karolina, Wien, 2007.

Und: Friedrich Weissensteiner, Die Töchter Maria Theresias, Kapitel über Maria Karolina, München, 1991.

Was meint ihr dazu ? Hat die arme Maria Karolina tatsächlich im heißen Neapel das Mieder und die Handschuhe etc. auch in der Nacht tragen müssen ?

Ich denke mal, es hängt auch vom Klima ab, ob und wenn ja was man(n)/frau in der Nacht trägt oder eben nicht.
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"Gott erhalte - Gott beschütze unsren jungen Kaiser Franz."
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Maria Josepha
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Beiträge: 430

BeitragVerfasst am: Di Jan 08, 2013 7:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Johanna_Gabriela hat Folgendes geschrieben:
Eigentlich brauchte man(n)/frau doch keine Schlafbekleidung. Wenn's einem kalt ist, kuschelt man(n)/frau sich einfach eng aneinander und wärmt sich gegenseitig. Wink

Spass beiseite: In einer Biographie über Maria Karolina (Schwester von MA) habe ich gelesen, dass sie in der Nacht sehr geschwitzt haben und weder Mieder noch Handschuhe - im Bett (!) - abgelegt haben soll, weil das Protokoll es so vorgesehen hat.

Quelle: Thea Leitner, Schicksale im Hause Habsburg, Kapitel über Maria Karolina, Wien, 2007.

Und: Friedrich Weissensteiner, Die Töchter Maria Theresias, Kapitel über Maria Karolina, München, 1991.

Was meint ihr dazu ? Hat die arme Maria Karolina tatsächlich im heißen Neapel das Mieder und die Handschuhe etc. auch in der Nacht tragen müssen ?

Ich denke mal, es hängt auch vom Klima ab, ob und wenn ja was man(n)/frau in der Nacht trägt oder eben nicht.



Das entspricht (leider) wirklich den Tatsachen, da ein ähnliches Verfahren auch am spanischen Hof usus war. Und da die Höfe von Neapel und Madrit sehr eng miteinander verwandt waren, und einige Hofbedienstete und Beamten auch schon in Madrit tätig waren (Karl III. von Spanien war der Vater von Ferdinand IV./I. und vor diesem König von Neapel), haben beide Höfe das selbe Hofzeremoniel, sprich das streng katholische spanische Hofzeremoniel.
Und da man besonders auf die Sittenreinheit der Königin und Prinzessinen sah, mussten die hohen Frauen in beinahe bodenlangem Hemd, Strümpfen, vollsteifen Mieder, Handschuhen, und häufig auch sogar im Anstandsunterrock ins Bett gehen. Auch beim Beischlaf mit dem Ehegatten durfen diese Kleidungsstücke keinesfalls abgelegt werden, denn nach den Sittenlehren der katholischen Kirche war der eheliche Beischlaf zur Zeugung von Nachkommen/ Erhaltung der Dynsatie vorgesehen. Wollüstige Empfindungen sollten unterdrückt werden bzw. garnicht erst aufkommen.

Als besonders penibel und peinlich berührt in dieser Angelegenheit galt die Gemahlin Ludwigs XIV. von Frankreich, geborene Maria Teresa von Spanien. In der Hochzeitsnacht (und in allen Folgenächten) trug sie eine spezielle Nachtbekleidung, die vom Hals an den ganzen Körper blickdicht verhüllte. An betreffender Stelle befand sich ein Schlitz, damit ihr Ehemann seine ehelichen Pflichten nachkommen konnte.
Der junge Ludwig war darüber so entsetzt, dass er sich am Morgen nach der Hochzeitsnacht bei einem seiner engsten Vertrauten ausweinen musste, da er nun die einzige Frau an seinem Hofe besahs, die absolut unsinnlich und ohne jedes Fünkchen Erotik war.
Nachlesen kann man diese zwar kurios klingende aber absolut verbürgte Anekdote in mehreren Büchern über Ludwig XIV., besonders in dem Buch von Philippe Erlanger.
_________________
"Ich kann Ihrer Majestät die Freude, die ich empfinde, weil sich der Zeitpunkt Ihrer Rückkehr nähert, nicht beschreiben. Ich kann Ihnen versichern, dass ich zu fast nichts anderem mehr fähig bin, als Sie zu erwarten."
(Brief der Erzherzogin Maria Josepha an ihren Vater Kaiser Franz I. Stephan)

http://erzherzogin-josephas-appartement.blogspot.com/
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Di Jan 08, 2013 9:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Als besonders penibel und peinlich berührt in dieser Angelegenheit galt die Gemahlin Ludwigs XIV. von Frankreich, geborene Maria Teresa von Spanien. In der Hochzeitsnacht (und in allen Folgenächten) trug sie eine spezielle Nachtbekleidung, die vom Hals an den ganzen Körper blickdicht verhüllte. An betreffender Stelle befand sich ein Schlitz, damit ihr Ehemann seine ehelichen Pflichten nachkommen konnte.
Der junge Ludwig war darüber so entsetzt, dass er sich am Morgen nach der Hochzeitsnacht bei einem seiner engsten Vertrauten ausweinen musste, da er nun die einzige Frau an seinem Hofe besahs, die absolut unsinnlich und ohne jedes Fünkchen Erotik war.
Nachlesen kann man diese zwar kurios klingende aber absolut verbürgte Anekdote in mehreren Büchern über Ludwig XIV., besonders in dem Buch von Philippe Erlanger.
- Wink Laughing "Armer" Ludwig (XIV. Wink ). - so hässlich ist Maria Theresa nun auch wieder nicht gewesen.

-

Spass beiseite: Danke für die Infos, liebe MariaJosepha. Ich freu mich sehr darüber.

Und habe nun wieder etwas Neues über die Sitten im 18. Jahrhundert dazugelernt.
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 09, 2013 11:07 am    Titel: Antworten mit Zitat

Generell, mal von Königs abgesehen, scheint es nicht usus gewesen zu sein, dass man zum Beischlaf ganz nackt war. Die Illustrationen der einschlägigen Romane aus der Zeit zeigen zwar nicht selten ganz nackte Personen, aber oftmals ist noch von Händen die Rede. Scheinbar um seine Hauptfigur als besonders verwerflich darzustellen berichtet Defoe in seiner "Roxana" allerdings wiederholt davon, dass sie sich zum Beischlaf ganz entkleidete, die Geliebten, der Prince de Condé z.B. inklusive ebenso. Nun ist es allerdings so, dass "Roxana" im 17.Jh., z.Zt. von Charles II. spielt, aber durchaus, weil im frühen 18.Jh. verfasst, die Gepflogenheiten des 18.Jh wiederspiegeln könnte.
Ich frage mich generell wie oft die Ehe- oder Sexualpartner nach dem Liebesakt miteinander einschliefen. Bekanntlich lebten in Frankreich im Adel ähnlich wie das Königspaar die Eheleute recht getrennt, bewohnten teilw. in ihren Hôtels in Paris unterschiedliche Gebäudeteile. So konnte es vorkommen, dass sich die Ehepartner, selbst wenn sie gemeinsam unter einem Dach lebten, kaum sahen. Der sexuelle Umgang war ohnehin primär der Zeugung von Nachkommen gewidmet. Entsprechend gab es beim Adel auch nicht selten Familien mit nur wenigen Kindern (man bedenke, dass es eher fragwürdige Verhütungsmittel gab).
Wie verbreitet in Dtl. Ehebetten waren, weiß ich nicht so genau. In den größen Schlössern gab es natürlich auch die getrennten Appartements der Eheleute (bei Fürsten, Herzögen etc.).

In der franz. Genre- und Porträtmalerei bekommt man eigentlich auch oft einen guten Eindruck von der Trennung zwischen adeligem Gatten und Gattin in ihren Refugien. Z.B. bei Ankleideszenen sieht man immer Männer und Frauen getrennt. Erhält die Dame in ihrem Boudoir bei der Morgentoilette Besuch (wie bei L.R. Trinquesse "Interieur mit zwei Damen" http://images.reproarte.com/files/images/T/trinquesse_louis_r/interieur_mit_zwei_damen_.jpg ), so scheint es sich in der Regel um etwas wie einen Liebhaber oder Freund zu handeln.
Deutsche Genremalerei behandelt das Thema eher selten. Oft sind es eher Doppelporträts, die dann Künstler und seine Gattin zeigen.
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Verfasst am: Mi Jan 09, 2013 11:07 am    Titel: Ähnliche Themen

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