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The Duchess / Die Herzogin
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Di Sep 01, 2009 7:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Oha ich hab mir heut als Belohnung für die brave Theorielernerei und die guten Fahrstunden die DVD gegönnt Mr. Green
Freu mich schon voll den Film wieder zu sehen, werd sie wohl noch nach der Nachtfahrstunde einwerfen. Ich weiß allerdings noch gar nicht wie ich ihn mir anschauen soll auf Deutsch oder doch lieber auf Englisch mit Untertiteln? Kommt wohl drauf an wie müd ich sein werd Laughing

Naja auf jeden Fall hätt ich mir ein paar tolle Extras gewünscht, aber bis aufs Making of kann man die wohl vergessen. Ganz toll ist auch das Wendecover Außen und Innen von der DVD einfach das Gleiche, was da das Extra sein soll bleibt mir schleierhaft...
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"Die ehemalige Prinzessin mit ihrem verschleierten Blick, der den Himmel zu suchen schien, und ihrem sanftem Lächeln,
glich einer vom Paradiese herabgestiegenen Heiligen."

Henri Sanson über Mme Élisabeth
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Lolo
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 02, 2009 2:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Trianon hat Folgendes geschrieben:
Naja auf jeden Fall hätt ich mir ein paar tolle Extras gewünscht, aber bis aufs Making of kann man die wohl vergessen. Ganz toll ist auch das Wendecover Außen und Innen von der DVD einfach das Gleiche, was da das Extra sein soll bleibt mir schleierhaft...


Ach ich finds immer schade, wenn es keine tollen Extras gibt, immerhin sind DVDs ja auch nicht gerade ein Schäppchen. Zumindest wenn man sie neu kauft. Das mit dem Wendecover ist ja eigenartig... Shocked ?

Lolo
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 02, 2009 3:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja ich hätte mir auch mehr erwartet, aber vielleicht ist ja wenigstens das Making of ganz interessant. Was sie mit diesem merkwürdigen Wendecover bezwecken wollten würd mich wirklich brennend interessieren, mir wär Innen ein schönes anderes Design lieber gewesen Laughing
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Henri Sanson über Mme Élisabeth
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 30, 2009 9:57 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich stelle mal meine Filmkritik hier rein.

Zitat:

The Duchess"

--------------------------------------------------------------------------------

Gut endlich war ich drin und ich muss sagen, es hat nicht mal wehgetan. Vorab: der Film ist wirklich nicht gerade spannend und entsprechend war das Kino so gut wie leer (vielleicht 20 Leute, die sich da rein verirrten), vielleicht ein Glück dass ich ihn noch im Kino zu sehen bekam, weil er wohl leichterdings nach der ersten Woche schon abgesetzt werden könnten, wenn ich mit der 19-Uhr-Vorstellung eine repräsentative Vorstellung anschaute.

Aber nun gut, zur Handlung:
1774, Georgiana, eine Lady Spencer, (Keira Knightley) heiratet am Beginn des Films den Duke of Devonshire (Ralph Fiennes), was durch ein Arrangement zwischen Georgianas Mutter (Charlotte Rampling) und dem Duke zustande kam. Die Ehe ist gekennzeichnet von den Affären des Duke mit scheinbar verschiedenen Damen, v.a. aber durch seine Beziehung zu Elizabeth Foster(Hayley Atwell). Die Duchess und der Duke stehen den Whigs nahe und in den 1780ern, nachdem die Duchess dem Duke schon Töchter geboren hatte, engagiert sich die Duchess für die Whigs. Sie stellt bsw. Charles Grey(Dominic Cooper), der von Mr. Fox (Simon McBurney) protegiert wird, bei einer Wahlkampfveranstaltung vor. Es entwickelt sich eine verhängnisvolle Affäre zwischen Mr. Grey und der Duchess of Devonshire, die darin einen Ausgleich zum tristen und durch das Zusammenleben auf engstem Raume mit Bess Foster, der Mätresse ihres Gatten, und deren Kindern, scheinbar noch unangenehmeren Leben, sucht. Hieraus entspringt eine Tochter, welche die Duchess allerdings aufgeben muss. Die Tochter wird den Verwandten von Mr. Grey übergeben. Die Duchess entscheidet sich letztlich vor allem durch ihre Bindung an ihre Kinder für die Ehe mit dem Duke, statt ein ungesichertes Dasein mit dem Politiker Grey zu führen.


Der ganze Film ist nur ein Ausschnitt aus dem Leben der Duchess of Devonshire(1757-1806), wohl einer der spannendsten und ambitioniertesten Frauengestalten des 18.Jh., die entsprechend auch Würdigung durch Historiker gefunden hat. Jedoch geht der Film über eine Darstellung ihrer angeblichen Leiden in ihrer Ehe und ihre Beziehung zu Charles Grey, 2nd Earl Grey(1764-1845).
Ihre politischen Ambitionen bei den Whigs und auch ihr Verhältnis zu Charles Fox werden maximal mit einem leisen Häuchlein berührt. Man fragt sich ein wenig, warum das Volk denn der Duchess zujubelt (?), denn in dem Film sieht man weder Talente noch gewinnenden Charme an ihr. Ihre Spielsucht, ihr exessives Leben werden fast ganz ausgeblendet. Kurz man macht sie zu einer untadeligen Frau, die erst aus Rache fremdgeht.
Kurz: Man hat fast den Eindruck als ob der Duke und die Duchess, um die sich alles dreht, nichts anderes als ihre Beziehung zum Gesprächsthema hatten.
Wo es sich andeutet mal interessant zu werden (nicht nur in den biederen Sexszenen), bricht der Film in allen Fällen ab.


Fehler?
Grundsätzlich wurde das Alter der Figuren völlig durcheinander gebracht.

So sieht man am Anfang Charles Grey 1774 als stattlichen Mann mit anderen Adeligen um die Wette laufen. Dabei war er zu dem Zeitpunkt erst 10 Jahre alt! Überhaupt kommt der schon recht bedeutende Altersunterschied zwischen Grey und der Duchess garnicht zur Geltung. Stattdessen wird der Duke viel älter gemacht, als er damals war. Zum Zeitpunkt seiner Vermählung war der Duke 26, im Film wirkt er deutlich älter als 40! http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:William_Cavendish_5th_Duke_o f_Devonshire.jpg&filetimestamp=20070815053622 Folgt man diesem Portrait von Batoni, welches auf einer der Reisen des Duke, in Italien, entstand, muss er für die damaligen Verhältnisse ein sehr schöner Mann gewesen sein. Peinlicherweise wird auf dem angeblich so großen Altersunterschied zwischen dem Duke und der Duchess beständig rumgeritten, der sich aber nur auf 9 Jahre belief - zum Vergleich: sie war immerhin auch 7 Jahre älter als Grey!
Auch Georgianas Mutter, die Countess Spencer, war viel zu alt dargestellt. Zum Zeitpunkt der Vermählung ihrer Tochter war sie etwa 37! (und sah ein Jahr später so aus: Datei:Lady Georgiana Poyntz.jpg ? Wikipedia ) Die Darstellerin scheint aber die 50 überschritten zu haben...
Überhaupt ähneln die Darsteller den historischen Vorbildern keinesfalls, was neben Ralph Fiennes besonders auf Keira Knightley zutrifft.

Was ist schön, was ist schade?

Schön sind zweifellos die Kostüme. Scheinbar hatte sich das Porträt Batonis des Dukes so in die Vorstellungen der Verantwortlichen eingebrannt, dass man ihm immer Westen mit Borten verpasste. Insgesamt sind die Kleider recht zurückhaltend und selbst bei der Duchess kommt ihre Vorreiterrolle in Sachen Mode nicht zur Geltung und die Farbigkeit der Mode der 1770er und 1780er, die nicht nur von zeitgenössischen Bildern (Gemälde, Modekupfer....), sondern auch von Originalen her bekannt ist, fällt leider ein bisschen hinten runter. Der Duke soll scheinbar als graue Eminenz erscheinen, trägt er vom Anfang bis zum Ende ungefähr die selbe Mode, auch was die Frisur anbelangt.
Ansonsten wurde aber viel Wert darauf gelegt, dass man die Eigenheiten der Mode der Engländer zu dieser Zeit ausmachen konnte. So tragen die Whigs auf der einen Wahlveranstaltung

Eine Frage hätte ich: Ist diese Art Haube unter der "Turmfrisur" wie man sie in der Szene sieht, in welcher die Perücke der Duchess brennt, irgendwie belegt? Etwas ähnliches sieht man ja auch in "Revolution" auf dem Kopfe von Natasja Kinski. Aus Frisierbüchern der Zeit ist mir eine Abbildung einer solchen kleinen Haube zwischen Perücke und Kopf bei den Damen nicht bekannt.

Damit wären wir bei den Perücken u.ä.. Diese sind fast durchweg schön gemacht, sie erinnern sehr an die Reproduktionen, welche man im Ausstellungskatalog "Dangerous Liaisions" vom Metropolitan Museum of Art New York sieht. Angenehm selten kommen Schönheitspflästerchen vor, die auch wirklich zu der Zeit völlig aus der Mode waren und maximal als abgeschmackt empfunden wurden (siehe Mirabeaus "Meine Bekehrung"!). Aufgefallen sind mir nur Lidschatten bei den Damen, die es nicht gab. Die Perücken der Herren sind in Ordnung und scheinbar englisch-schlicht. Ganz richtig tragen die Herren allesamt Perücken und darunter recht kurze Haare, was im 18.Jh. in England gewöhnlich war, während in Frankreich bsw. auch oft die eigenen Haare frisiert wurden.

An Innenausstattung und Kleidung erkennt man, dass es eine Pathé- und BBC-Produktion ist.

Sehr hübsch sind die Bilder auf die Drehorte. Da wurde ausnahmsweise in dem Film wirklich ein bissel das 18.Jh. in England eingefangen. Man sieht ein bisschen von Bath und natürlich Paläste, kleine Schlösschen usw.. Das Haus der Devonshires in London ist allerdings etwas zu schön, es galt damals als eines der hässlichsten der Stadt und auf einem Foto in der Biographie, die als Vorlage diente, erkennt man auch, dass dieses Urteil berechtigt war. Immerhin ist der Palast schön groß und man erkennt darin die wahrlich herzogliche Mondänität.

Beim Theater, beim Kuren in Bath wie am Spieltisch trifft das selbe zu. Man wird mit ganz kurzen Sequenzen angefüttert, aber wie immer bei solchen Filmen wie auch bei "Marie Antoinette"(2006) wird dieses Mittel schlicht nicht ausgereizt und daraus ein Gewinn gemacht, da man schlicht nicht erfährt, was denn gespielt wird bsw.. Zumindest in einer Szene glaube ich das Pharaospiel erkannt zu haben, welches wirklich in einer gewissen Beziehung zur Duchess stand. Als weit besseres Vorbild in der Hinsicht über solche Details Zeitgeschmackt rüber zu bringen, mag "Barry Lyndon" dienen.

Die Schauspieler waren durchweg in Ordnung, wenn auch wie oben genannt fast durchweg Fehlbesetzungen, weil sie nicht mit den historischen Vorbildern äußerlich harmonierten. Am ehesten erschien mir Ralph Fiennes, der berühmtere Bruder des in dem Mètier schon deutlich erprobteren Joseph Fiennes ("Shakespeare in Love", "Luther", "Der Kaufmann von Venedig"...), ein recht guter Schauspieler, der sich vielleicht damit für den Historienfilm empfehlen möchte. Keira Knightley - na gut, immerhin hat sie einen Gesichtsausdruck oder so mehr seit ihrem Debakel in "Stolz und Vorurteil" dazu gelernt.
Ah bevor ich es vergesse, dieser Dominic Cooper scheint ja genial Danton zu ähneln. Mit der Perücke auf dem Kopfe kann man ihn noch besser mit ihm vergleichen. Ein paar Kilo zugelegt und Pockennarben ins Gesicht geschminkt und schon könnte es abgehen in einer Danton-Rolle...

So inhaltsarm der Film auch war, könnte man sich noch eine ganze Weile darüber auslassen, doch ich will zu der Bewertung kommen.

Vor allem wegen der Kostüme und der schönen Bilder teilw. würde ich dem Film noch 6 von 10 Stimmen für die Whigs bei der Unterhauswahl geben. Der Film hat nicht viel genutzt, aber ist eine nette Unterhaltung für nebenher und ich will auch dann über die kleineren und größeren Ungenauigkeiten hinwegsehen... Ein bisschen ist der Film vielleicht auch eine vertane Chance, wirklich sich der Person der spannenden Herzogin und Lebefrau anzunehmen, aber immerhin ist mehr als bei "Marie Antoinette" heraus gekommen - auch wenn die Seele der Figur irgendwie verfehlt scheint.



Ich hatte mal einen Kritiker frötzeln gelesen, dass man wohl hoffentlich jetzt endlich bei den Filmemachern begreifen würde, nachdem sowohl P&P 2005 als auch "The Duchess" so ein Debakel hinsichtlich der Schauspielerei der Knightley war, dass man zukünftig bei anspruchsvollen, historischen Rollen auf sie verzichten würde. Allein der Glaube daran fehlt mir noch.

Vielleicht soll sie wie Miss Dunst als eine Art Modeikone wirken, welche damit die Rolle der historischen Figur widerspiegelt. Hm, aber bei P&P wäre das ja sinnlos gewesen. Andersrum hätte wohl selbst eine bessere Schauspielerin den Film nicht retten können. Wink


Tut mir leid, ein paar Wörter wurden beim Kopieren verschluckt. Hoffe, es ist dennoch halbwegs lesbar.

Zitat:
Ansonsten wurde aber viel Wert darauf gelegt, dass man die Eigenheiten der Mode der Engländer zu dieser Zeit ausmachen konnte. So tragen die Whigs auf der einen Wahlveranstaltung

... die blauen Fräcke, die man schon aus "The Madness of King George" bei den Whigs kennt. Sie entsprechen der schlichteren Werthermode, die mit blauen, einfachen Röcken Wolltuch und derlei auf vielen Bildern der Zeit vorkommt."

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Lolo
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 30, 2009 6:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, hier auch noch mal mein Senf:

Zitat:
Am ehesten erschien mir Ralph Fiennes, der berühmtere Bruder des in dem Mètier schon deutlich erprobteren Joseph Fiennes ("Shakespeare in Love", "Luther", "Der Kaufmann von Venedig"...), ein recht guter Schauspieler, der sich vielleicht damit für den Historienfilm empfehlen möchte
.

Ralph hat vor The Duchess bereits in einigen Period Pics mitgespielt : Wuthering Heights (1992), Oscar und Lucinda (1997), Onegin (1999), kein Wunder - ein britischer Schauspieler mit so einem Gesicht, der ist ja nun wirklich prädestiniert für sowas.

Zitat:
Man fragt sich ein wenig, warum das Volk denn der Duchess zujubelt (?), denn in dem Film sieht man weder Talente noch gewinnenden Charme an ihr.


Das stimmt schon, nur jubelt das Volk doch ganz gerne Leuten ohne Talent oder Charme zu. Das Volk war bestimmt damals nicht anders als heute. Wink
Aber ich weiß ja worauf du hinaus willst, und ja, die Talente der Herzogin wurden hier praktisch gar nicht angesprochen.

Zitat:
Eine Frage hätte ich: Ist diese Art Haube unter der "Turmfrisur" wie man sie in der Szene sieht, in welcher die Perücke der Duchess brennt, irgendwie belegt? Etwas ähnliches sieht man ja auch in "Revolution" auf dem Kopfe von Natasja Kinski. Aus Frisierbüchern der Zeit ist mir eine Abbildung einer solchen kleinen Haube zwischen Perücke und Kopf bei den Damen nicht bekannt.


Ich hatte mir damals gedacht, die Haube sei eingeschmuggelt worden, damit man Keiras richtiges (vielleicht mit unhistorischem Schnitt versehenes) Haar nicht sehen kann. Sonst hätte sie vielleicht eine Perrücke unter der Perrücke tragen müssen und somit hat man sich mit einem Häubchen beholfen. Wie gesagt, das war meine Vermutung.

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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Di Jun 26, 2012 9:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wer am Donnerstag nicht unbedingt Fußball schauen möchte, dem lege ich das Abendprogramm von VOX ans Herz:

Do, 28.06.2012, 20:15, VOX:
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Die Wiederholung des Films folgt am Sonntag:

So, 30.06.2012, 12:40, VOX:
Die Herzogin
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Verfasst am: Di Jun 26, 2012 9:15 pm    Titel: Ähnliche Themen

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Duc de Berry
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BeitragVerfasst am: Mi Jun 27, 2012 7:20 am    Titel: Antworten mit Zitat

oh meinen Senf gebe ich dann auch noch dazu, allerdings kopiere ich auch einfach mal:

Zitat:
Die Geschichte: Eine arrangierte Ehe in höheren Kreisen entwickelt sich zu einem Fiasko (welch außergewöhnliche Fügung...wer hätte damit nur gerechnet). Die Herzogin flieht sich in eine lesbische Beziehung, hat dann auch mal einen Liebhaber, und versucht sich in Politik und Mode - aber natürlich nur so oberflächlich, dass allein schon die Erwähnung dieser Hobbys Zeitverschwendung ist - wie der Film an sich zur Gänze.

Natürlich gibts tolle Kostüme zu sehen, die auch wunderbar historisch korrekt angefertigt wurden, aber 2 1/2 Stunden Frauenprobleme haben selbst meine Freundin bis zum Anschlag gelangweilt. Geschickt ist, dass kurz bevor man fast einschläft, es irgendeine Gewaltszene der Ehe, z.B.Vergewaltigung etc. gibt, das macht dann so einen Lärm (Geschrei), dass man wieder zu sich kommt. Nicht dass es dann irgendwie interessant werden würde, man ist halt wach... Ob das ganze Machwerk zudem die Frauenrolle im ausgehenden 18. Jahrhundert beschreibt, ist ebenfalls zweifelhaft. Es bleibt die Frage, was wollte man uns mit diesem Film sagen? Vielleicht waren wir auch einfach die falsche Zielgruppe.

Ganz im Ernst, es war der langweiligste, dämlichste und uninteressanteste Film, den ich seit langer Zeit gesehen habe. Und ich bin ein wirklich großer Liebhaber von Kostüm- und Historienfilmen, aber diesen Schinken werde ich mir sicherlich nicht nochmal antun. Tip an den Regisseur: es soll ja sowas ähnliches geben wie ein Drehbuch, dass ist gar nicht mal so verkehrt, soetwas fürs nächste mal zu benutzen.

Dieser Film gehört im hohen Bogen in die Mülltonne.



Also bei mir garantiert Fußball Mr. Green Mr. Green Mr. Green
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BeitragVerfasst am: Mi Jun 27, 2012 11:33 am    Titel: Antworten mit Zitat

Lolo hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
Man fragt sich ein wenig, warum das Volk denn der Duchess zujubelt (?), denn in dem Film sieht man weder Talente noch gewinnenden Charme an ihr.


Das stimmt schon, nur jubelt das Volk doch ganz gerne Leuten ohne Talent oder Charme zu. Das Volk war bestimmt damals nicht anders als heute. Wink
Aber ich weiß ja worauf du hinaus willst, und ja, die Talente der Herzogin wurden hier praktisch gar nicht angesprochen.

Laut den zeitgenössischen Karikaturen war sie ne Sexbombe oder sowas, die mit ihrem Äußeren die Wähler um den Finger wickelte. Natürlich sind das Persiflagen. Andererseits glaube ich schon, dass die meisten Wähler mit irgendwelchen tollen Ideen einer Frau weniger anfangen konnten, als mit schnödem Sexapeal. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass man in den 1780ern diese Darstellerin irgendwie schick gefunden hätte - im Gegensatz zur historischen Herzogin. Wenn es nicht das war, dann doch eine Ausstrahlung, welche Keira Knightley so wenig in dieser Szene wie in jeder anderen des Films hatte. Sie wirkte gerade in der Wahlkampfszene nur wie ein kostümierter Kleiderständer.

Na gut, wenn die echte Herzogin wirklich so gewesen wäre, dann hätte das zumindest erklärt, weshalb sich ihr Gatte nach einer anderen umgesehen hätte.

Man hätte sie zumindest auf Blond tunen können, auch wenn das sicher auch nix gerettet hätte am Film ... Laughing
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Antoinette
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BeitragVerfasst am: Mi Jun 27, 2012 4:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Auch wenn ich den Film nicht schlecht finde, einmal schaun reicht mir. Vielleicht in 10 Jahren nochmal Wink
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saludos cariñosos
Antoinette
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Mi Jun 27, 2012 7:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich fand ihn auch nicht schlecht, aber Fußball geht morgen definitiv vor germany
Außerdem gibts ja die DVD Very Happy
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Madame Victoire
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BeitragVerfasst am: Mi Jun 27, 2012 10:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Also, mir hat der Film gut gefallen, vor allem Kostüme und Musik. Und langweilig fand ich ihn auch nicht.
Ok, Keira Knightley war in ihrer Rolle ziemlich schlecht, aber dafür waren die anderen umso besser.
Vor allem Charlotte Rampling war in der strengen auf standesgemäße Heirat und Verhaltensweisen bedachte Mutter sehr gut.
(trotzdem gibts morgen Fußball, ich hab ja die DVD Wink )
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Verfasst am: Mi Jun 27, 2012 10:03 pm    Titel: Ähnliche Themen

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