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Louis XV (1710-1774)
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Do Aug 07, 2008 12:49 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lolo hat Folgendes geschrieben:
1. Da ich gerade die Pompadour-Bio lese, beschäftigt mich natürlich auch Louis XV momentan sehr. In dieser Biografie wird er als sehr melancholisch, schwierig und politisch uninteressiert dargestellt. Zumindest soweit ich bisher gelesen habe und das ist etwas über die Hälfte, so bis zum Jahr 1753 ca.

2. An einer Stelle wird beschrieben, wie der Kriegsminister Argenson sich über die vielen Zerstreuungen des Königs mokiert und über dessen Unbereitschaft an mehr Gesprächen mit seinen Ministern teilzunehmen.
Dann beschwert sich der österreichische Botschafter Kaunitz darüber, dass Louis ständig auf Vergnügungen und Jagden ist, aber seine Regierungsgeschäfte vernachlässigt und nicht in der Lage ist, seine Aufmerksamkeit längerfristig einer pol. Angelegenheit zu widmen. Er schliesst daraus, dass Louis XV unfähig sei zu herrschen.

3. Die Ausgaben, die er der Favoritin bewilligt erregen auch am Hof einiges Unbehagen und im ganzen Land beklagt man die Ergebnisse des Aachener Friedens ( http://de.wikipedia.org/wiki/Frieden_von_Aachen_(1748) ), zusätzlich sorgen mehrere Missernten für eine Hungersnot.

4. Louis XV reagierte auf den Volkszorn sehr störrisch, in dem er sein Volk als undankbar bezeichnete und keine Anstalten der Versöhnung machte.
Aus dem Vielgeliebten war ja längst der Vielgehasste geworden, was sogar soweit ging, dass ein Anschlag in Versailles auf den frisch geborenen Duc de Bourgogne, Louis' Enkel, fingiert wurde.

1. Kann sein, dass das Buch alt ist (von wann ist denn die 1. Auflage?) oder dasss der Autor einer veralteten Auffassung aufsitzt. Die neueren Biographien zu Louis XV werden eigentlich von Peter Claus Hartmann in "Die Französischen Könige und Kaiser der Neuzeit 1498 - 1870. Von Ludwig XII. bis Napoleon III.", C. H. Beck 2006 zusammengefasst. In den neueren Büchern, so Hartmann, ist man von der Fehleinschätzung zu Louis XV eigentlich abgewichen. Er gilt heute als einer der intelligentesten und politisch interessiertesten Bourbonen, die jemals auf dem Thron saßen. An Intelligenz soll nur Henri IV ihm ähnlich gewesen sein.

2. Argenson ist drollig. Man muss dazu sagen, dass Louis XV ungefähr zu dieser Zeit begann an den Außenministern vorbei seine Außenpoltik zu betreiben. Das Secret du Roi hatte ich bestimmt schon irgendwann erwähnt.

3. Das sind gleich einige Punkte. Was gern 1748 vermengt wurde war der Sieg von Fontenoy mit der Lage Frankreichs am Ende des Krieges. Dem Sieg von Fontenoy waren große Feierlichkeiten gefolgt, wovon man sich in Frankreich scheinbar verblenden ließ. Aus dem Grunde wurde auch d'Argenson fallen gelassen (deswegen sagte ich, dass er sich beschwert, finde ich drollig), da dieser für den scheinbar ungünstigen Frieden von Aachen verantwortlich gemacht wurde. Man müsste für eine nützliche Antwort die ganzen diplomatischen Verhältnisse 1748 aufrollen. Ich beschränke mich daher auf einen Thread im GF hinzuweisen, der schon einiges deutlich macht: http://www.geschichtsforum.de/f288/die-franz-sische-b-ndnispolitik-deutschland-1715-1774-a-22568/ Kurzum Frankreich stand 1748 fast ohne Verbündete dar und stand kurz davor die gesamten Besitzungen in Kanada zu verlieren. Mit dem Frieden von Aachen konnten zumindest einige im Krieg verlorene Posten in Übersee zurück erstattet werden, allerdings auf Kosten, dass Frankreich nichts in Europa dazu gewann. Die Lage Frankreichs war 1748 also weitaus weniger rosig als von den Franzosen selber verkannt. Louis XV hatte keineswegs Lust wie Louis XIV im Span. Erbf.krieg ohne Verbündete mit dem Rücken zur Wand zu kämpfen. Ich denke das spricht eher für den Realitätssinn von Louis XV.
Zu den Missernten kann ich momentan nichts sagen. Das ist wohl höhere Gewalt zum einen und zum anderen durch den Mangel an einer Magazinhaltung wie in Preußen verschuldet.

4. Welcher Volkszorn? Wann soll es diesen gegeben haben? Es gab bisweilen Aufstände, welche vom Adel durchaus auch gesteuert wurden. Aber Volkszorn? Wann gab es den? Welche Ursachen soll er gehabt haben? Wenn die Pariser mal wieder unzufrieden waren, dann würde ich das nicht als Volkszorn bezeichnen. Das gab es unter Louis XIV auch. Hungerrevolten und dergl. waren unter dem Vorgänger vermutlich sogar noch häufiger als unter Louis XV, da wird scheinbar gern mit zweierlei Maß gemessen.
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Ein Präsident kann doch mehr ausrichten als ein Amtmann. (Aus "Gustav Aldermann" F.T. Hase 1779)
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Lolo
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BeitragVerfasst am: Do Aug 07, 2008 3:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das Buch ist wahrscheinlich schon älter und allerhöchstens noch mal neu aufgelegt worden. Ich habe es gerade nicht zur Hand, daher kann ich nicht nachsehen. Es erleichtert mich ein wenig zu hören, dass jüngere Publikationen ein etwas anderes Bild von Louis XV zeichnen, denn irgendwie wollte ich das nicht so recht glauben.
Da es ja eine Biografie über die Pompadour ist, wird sowieso alles im Kontext ihres Einflusses beobachtet, d.h. wenn sich Minister usw. über den König mokieren, dann soll das wahrscheinlich verdeutlichen, dass dies eigentlich eine Kritik an seiner Mätressenwirtschaft darstellt und weniger eine Erklärung seiner pol. Unfähigkeit. Zumindest würde ich es jetzt so auffassen.

Unruhen, die durchaus nicht nur lokal sind, sondern die Hauptstadt und grosse Teile des Landes betreffen, würde ich schon ernst nehmen, ob das Wort "Volkszorn" da passt, sei mal dahingestellt. Ich war zumindest erstaunt, dass es so offenen Protest auch schon vor 1789 gab, das war mir (wie ich zugeben muss :rotwerd ) bis dato nicht bekannt. Vielleicht hat die Biografin da auch übertrieben. Ansonsten war es vielleicht gut, dass sich der Unmut auf die bürgerliche Mätresse konzentrieren konnte und nicht (wie später) auf die Monarchie.

Was hat es mit der Unberechenbarkeit des Königs auf sich? Geht der von dir aufgeführte Autor auch von dieser Einschätzung aus?

Lolo
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Fr Aug 08, 2008 9:24 am    Titel: Antworten mit Zitat

Lolo hat Folgendes geschrieben:


Was hat es mit der Unberechenbarkeit des Königs auf sich? Geht der von dir aufgeführte Autor auch von dieser Einschätzung aus?

Mit Unberechenbarkeit war vermutlich die Vorgehensweise gemeint, mit welcher sich Louis XV seiner Minister entledigte. Mir ist da vor allem die bei Monsieur le Duc in Erinnerung. Für Gewöhnlich verhielt sich Louis XV, wenn jemand bei ihm in Ungnade fiel und sich Louis XV schon sicher war, dass er ihn absetzen würde, besonders freundlich gegenüber diesem Verantwortungsträger. So sagte er diesen am Vorabend ihrer Entlassung, an welchem er besonders höflich und schmeichelhaft zu diesen Ministern war, dass er sie morgen erwarte. So konnten diese Minister vor seiner Entlassung nicht mehr gegen den König intrigieren oder diesen damit belästigen, dass er ihn nicht entlassen soll. Des Morgens bisweilen auf dem Weg zum König wurde dann der Minister verhaftet und in die Verbannung geschickt.

Für die weniger schlauen Außenstehenden sah es dann so aus, als ob die Handlungen des Königs unberechenbar waren, da es so wirkte, als ob er jemanden der eben noch in höchster Gunst stand, so rasch verbannen konnte. Ich denke aber diese Handlungsweise entsprang zum einen der Intelligenz des Königs (Intrigen, Opposition verhindern) und der Schüchternheit (offenem Streit mit Minister aus dem Weg gehen).
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Lolo
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BeitragVerfasst am: So Aug 10, 2008 10:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Witzig, dann hat er sich wohl nicht nur seinen Ministern gegenüber so verhalten, denn ich erinnere mich da an eine Szene, als die Pompadour ganz aufgelöst und unglücklich war, weil der König sich so über Gebühr reizend und aufmerksam ihr gegenüber verhalten hat, so dass sie dachte, er würde sie am nächsten Tag vom Hof jagen wollen. :zwinker Was er dann aber doch nicht tat. Immerhin schien diese Strategie von ihm wohl sehr bekannt zu sein. Aber so richtig festnageln konnte man ihn natürlich trotzdem nicht darauf und insofern war es schon clever von ihm. Lange Erklärungen und Einwände ersparte er sich dadurch.


Lolo
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Princesse_de_Lamballe
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BeitragVerfasst am: Do Jan 29, 2009 4:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

In der Dubarry-Bio von Joan Haslip hab ich eine ganz drollige Stelle über die Petit Appartements von Louis XV gelesen:
Zitat:

[...]Hier führte der König von Frankreich sein Privatleben weitab vom Schauspiel und der Pracht des Spiegelsaals. Hier hatte er seine Bibliothek und seine Küche, wenn es ihm Vergnügen bereitete, kleine Festmähler für ein paar Freunde zu kochen. Hier befanden sich seine Vorräte an Zuckerkonfekt, seine Vogelhäuser und sein Teleskop [...]


Er hat also tatsächlich selbst für seine Freunde gekocht- wisst ihr darüber vielleicht mehr? Das ist ja wirklich ein erstaunliches Hobby für den König :zwinker Aber er scheint das essen ja geliebt zu haben, das mit den Vorräten an Zuckerkonfekt kann ich jedenfalls nachvollziehen rofl
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Do Jan 29, 2009 4:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

"Festmähler für ein paar Freunde" ... wie süß !

Ich muss bei Louis XV. irgendwie immer an einen typischen Großvater denken und hab dabei stets seine herzliche, tiefe und unbeschwerte Lache aus "Lady Oscar" im Kopf rofl

Zu erfahren, dass er sich gern so häuslich und familiär gab, macht ihn mir noch sympathischer.
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Lolo
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BeitragVerfasst am: Do Jan 29, 2009 4:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube die Aussage bedeutet eher, der König habe privat in seiner eigenen Küche kochen lassen. Dass er selbst am Kochtopf stand, bezweifle ich stark, aber er ging dort vielleicht gucken und roch an den Töpfen, was er in der Palastküche sicher nie getan hätte... rofl
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 10, 2010 9:26 am    Titel: Antworten mit Zitat

Heute ist der 236. Todestag des "Bien-Aimé".



Am 10. Mai 1774 starb König Louis XV. an den Folgen einer Pockenerkrankung.
Möge er in Frieden ruhen.

Ich muss zugeben, ich mag den König sehr gern.


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Verfasst am: Mo Mai 10, 2010 9:26 am    Titel: Ähnliche Themen

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Sternchen83
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 10, 2010 10:52 am    Titel: Antworten mit Zitat

Nach den Bildern war er ein gutaussehender Mann.
Möge er in Frieden ruhen...
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 10, 2010 11:54 am    Titel: Antworten mit Zitat

Sternchen83 hat Folgendes geschrieben:
Nach den Bildern war er ein gutaussehender Mann.

Mr. Green Ja, das dachte ich auch. Mr. Green

Upps, ich seh grad, das schwarz-weiß-Bild von oben ist am Rand ja schlecht bearbeitet Shocked ... zu meiner Verteidigung: ich war's nicht Laughing ; hab es aus dem www.


Zum König:
Wie schätzt ihr Louis XV ein ?
Ich find es schwer, ihn einzuschätzen... ich mag ihn, weiß aber nicht, warum.
Sein Faible für junge, sehr junge Frauen hingegen find ich pervers, wenn ich bedenke, dass er sich als alter Mann so junge Dinger ins Bett holte.
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Lolo
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 10, 2010 4:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm, was den letzten Punkt betrifft, fürchte ich, es würde jeder Mann so halten mit den Frauen - wenn er könnte! Im Normalfall können die Männer nur nicht so wie sie wollen. Wink Da gibt es gesellschaftliche Konventionen, und außerdem interessieren sich junge Frauen im Normalfall nicht für gebrechliche alte Männer, es sei denn sie haben außergewöhnlichen Intellekt oder Reichtum und Macht zu bieten. Insofern hat meiner Meinung nach Louis XV nur das ausgelebt, was der Biologie des Mannes entspricht. Ich werfe ihm das nicht wirklich vor, zumindest nicht in den Jahren, als er schon Witwer war. Aber gut, dazu hat vermutlich jeder eine andere Meinung. Man sieht es ja in der heutigen Gesellschaft, dass Frauen oft nicht anders denken und sich auch lieber nach lebensfrohen jüngeren Männern umsehen als nach Gleichaltrigen oder Älteren. Laughing


Ich mag Louis eigentlich sehr gut leiden, vor allem seine sentimentale Ader schätze ich irgendwie. Er war so gar nicht fatalistisch eingestellt und wohl auch nicht der Überzeugung, das auf Erden das Jammertal durchschritten wird, bevor das Himmelreich der Genüsse sich öffnet. Er hat das Leben geschätzt und geliebt, was oft damit einhergeht, dass man große Todesfurcht hat. Politisch gesehen, kann ich ihn schlecht einordnen, er schien keine wirklich klare Ausrichtung gehabt zu haben, wie beispielsweise sein Großvater.

Lolo
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prince d'amour
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 17, 2010 8:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ Lolo

Meinst du mit seinem Urgoßvater Ludwig XIV?
Es wird zwar oft davon gesprochen jedoch war Ludwig XVI sein Ur- Urgroßvater.

---------------------------

Beschäftigt man sich mit Louis XV stellt ma fest das es viel weniger "Bastarde" hatte als seine Vorgänger (Ludwig XIV). Was denkt ihr an was es gelegen hat? Vor allem das Madame Dubarry nicht Schwanger wurde verwundert mich sehr.
Anscheinend schien alles zu funktionieren denn ca. 1772 erst gestand Louis XV, herzog Richelieu er habe seine manneskraft fast eingebüßt, nur noch Madame Dubarry könne ihr befriedigen.

Was meint ihr?
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 17, 2010 8:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

prince d'amour hat Folgendes geschrieben:

Meinst du mit seinem Urgoßvater Ludwig XIV?
Es wird zwar oft davon gesprochen jedoch war Ludwig XVI sein Ur- Urgroßvater.

Ludwig XVI war ein Ur-Urgroßvater ?
Bevor wir jetzt alles durcheinanderwürfeln - es geht ja hier um Ludwig XV:

Louis XV. (1710-1774)
.
.
Louis de Bourgogne (1682-1712)
= Vater von Louis XV.
.
.
Louis de Bourbon, "Le Grand Dauphin" (1661-1711)
= Großvater von Louis XV.
.
.
Louis XIV. (1638-1715)
= Urgroßvater von Louis XV.

Der Sonnenkönig, Louis XIV., war der Urgroßvater von Louis XV.
Louis XV. wiederum war der Großvater von Louis XVI.
Das wiederum macht den Sonnenkönig (Louis XIV.) zum Ur-Ur-Urgroßvater von Louis XVI.
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 17, 2010 8:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

prince d'amour hat Folgendes geschrieben:

Beschäftigt man sich mit Louis XV stellt ma fest das es viel weniger "Bastarde" hatte als seine Vorgänger (Ludwig XIV). Was denkt ihr an was es gelegen hat? Vor allem das Madame Dubarry nicht Schwanger wurde verwundert mich sehr.
Anscheinend schien alles zu funktionieren denn ca. 1772 erst gestand Louis XV, herzog Richelieu er habe seine manneskraft fast eingebüßt, nur noch Madame Dubarry könne ihr befriedigen.

Was meint ihr?


Darüber haben wir schon im Mme Dubarry Thread gesprochen:
http://marie-antoinette.forenking.com/ftopic-452-45-0-asc.html?view=Array

Da teilweise ja angenommen wird dass Mme Dubarry vor der Beziehung zum König eine Tochter zur Welt gebracht hat, dürfte das "Problem" wohl eher auf seiner Seite liegen. Aber genau wird man das wohl erst herausfinden können, wenn eine Mutterschaft wirklich belegt ist.
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"Die ehemalige Prinzessin mit ihrem verschleierten Blick, der den Himmel zu suchen schien, und ihrem sanftem Lächeln,
glich einer vom Paradiese herabgestiegenen Heiligen."

Henri Sanson über Mme Élisabeth
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Antoinette
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BeitragVerfasst am: Di Mai 18, 2010 12:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Er war sogar Ludwigs Ur-Ur-Großvater? Shocked Ich dachte immer, er wäre nur "Opa" gewesen.
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saludos cariñosos
Antoinette
Marie Antoinette~historical comics~Kät-Toons~das Kahnerium~Lady Tudor - der Renaissance-Blog
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