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Lebte Marie Antoinette im Rokoko?
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    MARIE ANTOINETTE - Forum Foren-Übersicht -> Kunst und Mode
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Di März 11, 2008 8:46 am    Titel: Antworten mit Zitat

das ist wirklich ein schöne bild von ihm
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"Die ehemalige Prinzessin mit ihrem verschleierten Blick, der den Himmel zu suchen schien, und ihrem sanftem Lächeln,
glich einer vom Paradiese herabgestiegenen Heiligen."

Henri Sanson über Mme Élisabeth
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Di März 11, 2008 11:09 am    Titel: Antworten mit Zitat

Lolo hat Folgendes geschrieben:
Da sich der Begriff "Königin des Rokoko" irgendwie schon eingebürgert hat, wundert es mich nicht, wenn er überall auftaucht.

Das ist irgendwie wirklich schon die Macht der Angewohnheit. Ich verwende das auch, liegt wohl daran, dass MA allgemein stets als solche bezeichnet wird eh dontknow
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Di März 11, 2008 11:53 am    Titel: Antworten mit Zitat

MariaAntonia hat Folgendes geschrieben:

Das ist irgendwie wirklich schon die Macht der Angewohnheit. Ich verwende das auch, liegt wohl daran, dass MA allgemein stets als solche bezeichnet wird eh dontknow

Du stehst dann wohl auch unter dem Einfluss des Herrn Zweig. :smt077 :zwinker

Einigen wir uns also darauf, dass Madame de Pompadour die Mätresse des Rokoko war, auch wenn sie den "neuen" Stil förderte, womit sie den Louis XVI-Style vorbereitete?

Interessiert wäre ich, ob es eine wirkliche Königin des Rokoko gab und wen man dafür halten könnte. Eine Königin des Rokoko müsste meines Erachtens ein strahlendes Vorbild gewesen sein und eine Förderin der Künste obendrein. Hm, immerhin fiele mit Königin Luise Ulrike von Schweden (1720-1782) ein, welche immerhin bei Boucher eine Reihe von Gemälden bestellte, wovon sie "der Morgen" (die Modehändlerin) auch wirklich erreichte. Königin Ulrike soll auch politisch eine große Rolle gespielt haben, da sie ihren Gemahl den König Adolf Friedrich (1710-1771) 1756 wie auch ihren Sohn Gustav III. (1746-1792) 1772 in den Bemühungen um eine absolutistische Revolution unterstützt und gar angetrieben haben soll. Andererseits war sie an den Wissenschaften interessiert, ließ sich mit Hilfe Friedrich II. in Preußen, ihrem Bruder, während des Berlinaufenthaltes die Akademie von Berlin zeigen, wo ihr zu Ehren eine Rede gehalten wurde.
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Soiree
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BeitragVerfasst am: Di März 11, 2008 12:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Königin wüßte ich jetzt nicht, dafür aber eine Kaiserin Wink
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Di März 11, 2008 12:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Soiree hat Folgendes geschrieben:
Eine Königin wüßte ich jetzt nicht, dafür aber eine Kaiserin Wink

Unsere Kaiserin sozusagen. respekt

Immerhin sie förderte großartige Maler und die Kunst überhaupt. Zu ihrer Zeit wurde Schönbrunn vollendet. Sie lobte Batoni, ließ sich von Liotard malen, Meytens, Anton von Maron und andere große Künstler der Zeit lebten und schufen in Wien. Als Politikerin hatte sie gewaltigen Einfluss wie auch als Mäzenin.
Interessant wäre, ob sie irgendwie auch auf die Mode Einfluss nahm.

Nebenbei war sie ja auch Königin - Königin von Böhmen und Ungarn... evil3
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Soiree
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BeitragVerfasst am: Di März 11, 2008 12:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nun ja, meine nicht direkt, aber immerhin wäre sie dann nach dem guuuten Herrn Zweig die Mutter der Königin des Rokoko, das wäre doch praktisch...

Ansonsten...eine Zarin könnte ich noch anbieten, Monsieur.
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Di März 11, 2008 12:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

tja ob sie jetzt wirklich die königin des rokokos war oder nicht, trotzdem war sie für die zeit wichtig, finde ich...
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Di März 11, 2008 12:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Soiree hat Folgendes geschrieben:


Ansonsten...eine Zarin könnte ich noch anbieten, Monsieur.

Elisabeth Petrowna (1709-1762), wenn ich nicht irre? applause

Also hätten wir schon ein paar bedeutende Frauen vor 1770:
Königin Ulrike von Schweden
Königin Maria Theresia von Ungarn und Böhmen
Zarin Elisabeth Petrowna

Königin Elisabeth Christine von Preußen würde ich ja gern hinzu rechnen, aber ihr Gemahl beschränkte ihre Mittel allzu sehr. Und dass es ein paar nette ansehnliche Bilder von ihr von der Hand von Pesne und Johann Heinrich Wilhelm Tischbein gibt, macht aus ihr noch keine große Förderin, auch wenn ich sie irgendwie mag.

Der Kunst verbunden war sicherlich auch die polnische Königin und Habsburgerin Maria Josepha (1699-1757), die aber vor allen Dingen religiöse Malerei sammelte, auch wenn sie zusammen mit ihrem kunstliebenden Gemahl sicherlich zum aufgehenden Stern Bernardo Bellottos beitrug.
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Verfasst am: Di März 11, 2008 12:47 pm    Titel: Ähnliche Themen

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Trianon
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BeitragVerfasst am: Di März 11, 2008 12:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

das sind doch schon einige, vergessen wir aber bitte nicht madame de pompadour, auch wenn sie nur eine mätresse war...
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Soiree
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BeitragVerfasst am: Di März 11, 2008 1:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mme de Pompadour würde ich gern hinzurechnen, ich bewundere sie sehr, aber wir gingen ja jetzt eher von den "echten" Monarchen aus.
Ja, die arme Gemahlin Friedrichs des II., eine so schöne Frau, aber sie war tatsächlich eher unbedeutend, sowohl politisch als auch als Persönlichkeit, meine Sympathie hat sie dennoch...
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Di März 11, 2008 2:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Soiree hat Folgendes geschrieben:
Mme de Pompadour würde ich gern hinzurechnen, ich bewundere sie sehr, aber wir gingen ja jetzt eher von den "echten" Monarchen aus.

Sie ist zwar keine Königin aber die Gemahlin eines souveränen Fürsten, also was haltet ihr von Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth?

Bauten: Neues Schloss, Eremitage, Opernhaus in Bayreuth
Malerei: Förderin von Batoni, Sammlerin von Niederländischer Malerei (wer war das nicht?)
Musik: komponierte selbst

Zeitlich kann man Wilhelmine von Bayreuth im Hochrokoko einordnen, auch wenn sie das Frührokoko auch erlebte, hatte ihre Wirkung durch die Bauten vor allen Dingen dann zu ihrer Zeit als Markgräfin natürlich die entscheidende Bedeutung.
Interessanter Weise komponierten sowohl ihre Schwester Amalie, als auch ihr königlicher Bruder Friedrich. Als künstlerisch hoch interessiert kann man wohl fast alle wichtigen Hohenzollern des 18.Jh. ansehen: Friedrich I., Friedrich II., Amalie, Prinz Heinrich (Friedrichs Bruder), Wilhelmine (seine älteste Schwester), Friedrich Wilhelm II. ...
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Soiree
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BeitragVerfasst am: Di März 11, 2008 2:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Brissotin hat Folgendes geschrieben:

Sie ist zwar keine Königin aber die Gemahlin eines souveränen Fürsten, also was haltet ihr von Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth?


Aaaahh, hervorragend! (Ich darf Sie hier zitieren, Monsieur :smt003 )
Ja, eine tolle Frau, ich denke sofort an den doch recht erheiternden Bericht ihres Unfalls mit der Kutsche, bei dem sie u.a. ihre Schuhe verlor und sich glücklicherweise nicht die Nase gebrochen hatte, wie zunächst befürchtet Very Happy
Sie schreibt ohnehin in ihren Briefen stets voller Esprit, ich wollte mich schon unlängst auf die Suche nach einem gesammelten Werk machen...
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Di März 11, 2008 2:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Soiree hat Folgendes geschrieben:

Sie schreibt ohnehin in ihren Briefen stets voller Esprit, ich wollte mich schon unlängst auf die Suche nach einem gesammelten Werk machen...

Die Mühe kannst Du Dir fast sparen. Wir können unseren Pöllnitz ausquetschen, das ist ja sozusagen sein Steckenpferd und seine große Zeit gewesen, als er in Bayreuth die Pläne für das Opernhaus der Markgräfin übergeben durfte. rofl
Hach dann freue ich mich jetzt schon mal wieder auf Bayreuth, welch schöne Stadt.

Ich habe bis jetzt nur die Memoiren der Markgräfin gelesen, an die Briefe habe ich mich noch nicht rangemacht. Da wären vermutlich wieder Anekdoten drin, die ich gut gebrauchen könnte, um Sie zu unterhalten. Oder ich bestelle gleich mal Aufzeichnungen unseres Pöllnitz, was gibt es besseres an Zoten? :zwinker

Hinsichtlich großer Damen fiele mir noch die Landgräfin Henriette-Karoline von Hessen-Darmstadt (1721-1774) ein, die wohl nicht umsonst den Beinamen die "große Landgräfin" bekam und die selbst der eher frauenfeindliche und mit Lob überaus zurückhaltende Friedrich II. in Preußen pries.
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Di März 11, 2008 2:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Brissotin hat Folgendes geschrieben:
Du stehst dann wohl auch unter dem Einfluss des Herrn Zweig. :smt077 :zwinker

Nun, in dieser Hinsicht... vielleicht... wenn ich bedenke, dass die Zweig-Bio das erste war, das ich über MA las.
Da sollte ich stolz sein, am Thema "Marie Antoinette" überhaupt drangeblieben zu sein, was ? evil4
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Soiree
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BeitragVerfasst am: Di März 11, 2008 4:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Sicherlich ist es ganz verlockend, unserem guten von Poellnitz zu lauschen, aber der Reiz, die Briefe selbst zu lesen ist bei mir bedauerlicherweise ungleich höher - zudem, bedenken Sie, es läßt sich doch letztlich so hervorragend darüber plaudern!
Obwohl von Poellnitzes Aufzeichnungen gewiss ebenso spannend sein dürften, man mag auf Auszüge hoffen Wink
Und ich kann gestehen, auch ich freue mich schon wieder sehr auf den Besuch in Bayreuth...
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