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"Schweizer starben für ihren König"

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    MARIE ANTOINETTE - Forum Foren-Übersicht -> Die Französische Revolution
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MariaAntonia
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Anmeldedatum: 03.03.2008
Beiträge: 7974
Wohnort: Rheinhessen

BeitragVerfasst am: Di Jun 03, 2008 8:19 am    Titel: "Schweizer starben für ihren König" Antworten mit Zitat

Auf einer Internetseite fand ich eine interessante Zusammenfassung über die Geschichte der Schweizer Garde.
Hier wird auch deren Bedeutung während der Frz. Revolution erzählt, immer gespickt mit kleinen Geschichten, die ich z.T. noch gar nicht kannte, aber unheimlich bewegend finde.
So z.B. eine kurze Geschichte um einen Schneider, der nach dem Sturm auf die Tuilerien den König beschimpfte, er würde ja richtig zittern. Daraufhin hielt der König des Schneiders Hand an sein Herz und bewies ihm damit, dass sein Herz ganz normal und nicht schneller als gewöhnlich klopft...

Hier nun aber mehr:
"Schweizer starben für ihren König" - Eine Geschichte der Schweizer Garden

Viel Spaß !
MariaAntonia
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Antoinette
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Anmeldedatum: 04.03.2008
Beiträge: 4256
Wohnort: el culo del mundo

BeitragVerfasst am: Di Jun 03, 2008 12:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wow, beeindruckend! Danke für den Link!
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saludos cariñosos
Antoinette
Marie Antoinette~historical comics~Kät-Toons~das Kahnerium~Lady Tudor - der Renaissance-Blog
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Princesse_de_Lamballe
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Anmeldedatum: 23.04.2008
Beiträge: 1999

BeitragVerfasst am: Di Jun 03, 2008 1:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, sehr beeindruckend, was man da über die Schweizer Garde erfährt.
Haben die Gardisten in Diensten der französischen Könige eigentlich die gleichen pittoresken Uniformen getragen, wie man sie heute noch im Vatikan sieht?

LG hello
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Verfasst am: Di Jun 03, 2008 1:03 pm    Titel: Ähnliche Themen

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Brissotin
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Beiträge: 932
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BeitragVerfasst am: Do Jun 12, 2008 2:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Princesse_de_Lamballe hat Folgendes geschrieben:
Ja, sehr beeindruckend, was man da über die Schweizer Garde erfährt.
Haben die Gardisten in Diensten der französischen Könige eigentlich die gleichen pittoresken Uniformen getragen, wie man sie heute noch im Vatikan sieht?

Nein, sie trugen Uniformen im Schnitt wie die Linientruppen nur in Rot. http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Jean_Duplessi-Bertaux_001.jpg&filetimestamp=20071202111329 Hier sieht man ein paar kämpfende Schweizer und einige tot herum liegen. Die Schweizer waren ebenso wie die übrigen Gardetruppen Frankreichs gewöhnliche Feldtruppen, die also wie die anderen auch in Schlachten etc. eingesetzt wurden.
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Ein Präsident kann doch mehr ausrichten als ein Amtmann. (Aus "Gustav Aldermann" F.T. Hase 1779)
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Lolo
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Anmeldedatum: 05.03.2008
Beiträge: 5252
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Do Jun 12, 2008 2:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Frage ist zwar etwas off-topic, aber mich würde mal interessieren, wie gut sich die Bevölkerung damals mit den verschiedenen Uniformen und Regimentern usw. auskannte. Mit Bevölkerung meine ich also Menschen, die nicht unmittelbar mit dem Militärwesen zu tun hatten.

Ist das mit heute vergleichbar, wo ein Lieschen Müller die militärischen Ränge nicht kennt oder einordnen kann? Die Uniformen sind heute auch eher einheitlich, aber damals hatten die Monarchien ja unterschiedliche Uniformen und innerhalb der einzelnen Armeen gab es ja auch noch so viele Unterschiede. Wie bekannt waren denn diese Details?


Lolo
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Brissotin
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Beiträge: 932
Wohnort: VÖ

BeitragVerfasst am: Do Jun 12, 2008 2:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lolo hat Folgendes geschrieben:
Die Frage ist zwar etwas off-topic, aber mich würde mal interessieren, wie gut sich die Bevölkerung damals mit den verschiedenen Uniformen und Regimentern usw. auskannte. Mit Bevölkerung meine ich also Menschen, die nicht unmittelbar mit dem Militärwesen zu tun hatten.

Ist das mit heute vergleichbar, wo ein Lieschen Müller die militärischen Ränge nicht kennt oder einordnen kann? Die Uniformen sind heute auch eher einheitlich, aber damals hatten die Monarchien ja unterschiedliche Uniformen und innerhalb der einzelnen Armeen gab es ja auch noch so viele Unterschiede. Wie bekannt waren denn diese Details?


Nach meinen Erfahrungen konnte man das grundsätzlich gut einordnen. Die Staaten hatten zumeist recht unterschiedliche Schnitte, Farben etc.. Problematisch wird es bei Zwergstaaten, die sich dann an größere Nationen in Schnitt, Farbe usw. der Uniformen stark anlehnten wie z.B. die kleineren Reichsstände.

Für ganz entfernte Ausländer war das ganze ein bisschen schwieriger. So erkannte Casanova in einem Nebenbuhler in Venedig einfach nur einen deutschen Offizier. Später erfuhr er, dass der Offizier ein Patent in der österreichischen Armee gekauft hatte.

Die Ränge erkannte man halbwegs an der Position der jeweiligen Ränge innerhalb der Marsch- oder Schlachtordnung, an der Qualität der Stoffe etc.. Offiziere erkannte man ganz grob gesagt an Details wie Ringkragen (mit Wappen des Staates oder Regimentsinhabers darauf), Degen und oft Stangenwaffe (Sponton oder dergl.), Schärpe, ab 1770er auch vermehrt Epaulettes und natürlich ob er z.B. ein Pferd hatte. Unter den Offizieren selbst zu unterscheiden war bis zur Einführung der Epaulettes etwas schwieriger, eine Unterscheidung von Mannschaften war aber ganz leicht, weil der Schnitt und die Ausführung (Qualität der Stoffe und Stiche usw.) von Offiziers- und Mannschaftsuniformen extrem voneinander abwich.

Das Wesentliche für Lieschen Müller war sicherlich zu erkennen, ob sie einen Herren (Infanterie- oder Kavallerieoffiziere waren fast durchweg Standespersonen und Adelige) oder einen Kerl (alles unter Offiziersdienstgraden) vor sich hatte, damit sich Lieschen Müller nicht Ärger einhandelte, einen Offizier mit "Er" statt mit "Sie" oder besser "Ihre Gnaden" angesprochen zu haben.
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