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Ursula Tamussino: Des Teufels Großmutter

 
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 30, 2016 5:13 pm    Titel: Ursula Tamussino: Des Teufels Großmutter Antworten mit Zitat

Eine interessante Biographie über Maria Karolina (1752-1814), eine Schwester von MA.

Die Biographie ist sehr gut geschrieben und gut strukturiert. auch die Stammbäume sind vorteilhaft, so dass man auch als Laie eine guten Überblick erhält.

Schade nur, dass die Kinder von Maria Karolina und Ferdinand ein wenig zu kurz kommen und nur die ältesten u.a. Maria Theresia (1772-1807) und Marie Louise (1773-1802) erwähnt werden.

Auch die Frage, warum Maria Karolina und Ferdinand, die schon 1768 geheiratet haben, erst 4 Jahre nach ihrer Eheschließung Kinder bekommen haben, bleibt offen. Bisher habe ich nirgendwo eine Antwort darauf gefunden.
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 30, 2016 5:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Auch die Frage, ob Maria Karolina nun 17 oder 18 Kindern das Leben geschenkt hat bleibt unbeantwortet.

1779 ist nur von einer Tochter Maria Christina "Mimi" die Rede.

Laut anderen Quellen sollen es zwei Mädchen gewesen sein, von denen eines bis 1782 gelebt hat.
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Sa Jun 25, 2016 1:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Es steht einiges interessantes drinnen z.B.

Joseph und seine 2. Frau Maria Josepha haben - entgegen anderer Quellen - die Ehe sehr wohl vollzogen. Joseph berühre seine Frau nur im Bett, so heißt es dort.

Auch die Schwiegereltern von Maria Karolina werden näher erwähnt: Karl III. und Maria Amalia (geborene Prinzessin von Sachsen).

Ebenso sind einige Stammbäume zu finden so dass die komplizierten Familienverbindungen übersichtlich dargestellt werden.

Ich kann das Buch daher jedem empfehlen.
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Mo Jul 04, 2016 3:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, warum soll die Autorin etwas klären, was sie evtl. überhaupt nicht für erwähnenswert hält.
Auch die Ehe Karl Friedrichs von Baden blieb 4 Jahre kinderlos. Für keinen Biographen stellte das je ein Mysterium dar. Bei manch einem klappt's halt schneller, bei manch einem langsamer mit dem Nachwuchs.
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Ein Präsident kann doch mehr ausrichten als ein Amtmann. (Aus "Gustav Aldermann" F.T. Hase 1779)
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Mi Jul 13, 2016 12:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mir kommt das schon seltsam vor, da es ja bei allen anderen Geschwistern von Maria Karolina und MA, relativ schnell geklappt hat, wie die Mini-Stammbäume im anderen Thread zeigen.

Auffällig oft: 1 Jahr und 5 Monate nach der Eheschließung ist das erste Kind geboren worden z.B. bei Maria Amalia und Ferdinand von Parma, die 1769 geheiratet und das erste Kind 1770 bekommen haben.

-

Zum Buch habe ich noch was vergessen: Nämlich die vielen Abbildungen und den neutralen Schreibstil.
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Do Jul 28, 2016 11:15 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es auch nicht "merkwürdig", dass zwischen Eheschließung und Kindersegen mehrere Jahre liegen. Da kann es soooo viele Gründe geben: kaum gemeinsame Zeit, junge Eheleute, fehlende Sympathie, psychischer Stress (ich glaube, das ist der wichtigste Faktor - damals wie heute)... auf den Schultern einer Königin lastet die ganze Verantwortung für den Fortbestand einer Dynastie. Es ist schlichtweg ihre einzige und wahre Aufgabe: Thronfolger in die Welt setzen.
Also wenn DAS keinen Stress verursacht, dann weiß ich auch nicht...

Und was ja wohl klar sein dürfte: Fruchtbarkeit hin oder her... DASS es zu erfolgreichen Schwangerschaften kommt, hat ja wohl nix damit zu tun, ob andere Familienmitglieder "erfolgreicher" im Kindersegen sind.


Was mich jetzt mal bei diesem Buch interessieren würde: wieso wählte die Autorin diesen Titel aus? Shocked
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Verfasst am: Do Jul 28, 2016 11:15 am    Titel: Ähnliche Themen

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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Sa Aug 13, 2016 12:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Warum die Autorin gerade diesen Titel ausgewählt hat, weiß ich nicht.

Von Napeleon Bonaparte ist oft in dem Buch die Rede und von dem weniger guten Kontakt zu Maria Karolina.

Bloß weil die beiden sich nicht gegenseitig in den verlängerten Rücken gekrochen sind, müssen sie ja nicht gleich die "bösen" gewesen sein.

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Noch etwas interessantes, wird im Buch erwähnt, dass mehr Ferdinand von Neapel, denn Maria Karolina betrifft. Er hat ein Tagebuch geführt und alles wichtige darin aufgezeichnet z.B. wann er mit Maria Karolina die Ehe vollzogen hat und wann die Königin aufgrund ihrer "Generalin" schlecht gelaunt gewesen ist und ihn abgewiesen hat etc.

Auch Joseph - Bruder von Maria Karolina - hat die "Generalin" erwähnt und dass Maria Karolina darunter gelitten hat.

Ferdinand soll angeblich weder nett, noch höflich gewesen sein und seinen Schwager als "verrückten Schurken " bezeichnet haben. Zynischer Humor oder die Wahrheit - das "wie" eine Bemerkung gemeint ist, ist nicht mehr eruierbar.

Die beiden Herrscher haben sich geduzt und mit folgenden Spitznamen genannt: Don Fernando und Don Pepe.

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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Sa Aug 13, 2016 1:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Bei Napoleon Bonaparte - wie auch bei anderen Herrscher/Herrscherinnen - ist es schwer, einen neutralen Standpunkt zu finden. Entweder wird er als "Halbgott" verehrt oder als "Teufel" verachtet. Bisher habe ich noch nie eine Biographie oder etwas in der Richtung gelesen, die ihn neutral beschreibt, mit Stärken und Schwächen.

Da sind die Biographien über MA besser ausgeprägt.
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Di Aug 23, 2016 5:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Leider unterläuft UT ein schwerer Fehler, bezogen auf Maria Elisabeth (1743-1808) und Ludwig XV. Laut der Autorin soll die Erzherzogin dem König versprochen worden sein - was durchaus möglich gewesen wäre - hätte die Autorin nicht bereits das Jahr 1765 genannt, in dem der König ja noch verheiratet gewesen ist.

1768 war er dann Witwer, aber die Erzherzogin zu hässlich um verheiratet werden zu können.
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Fr Aug 26, 2016 12:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

Dieser Fehler unterlief nicht nur dieser Autorin, sondern wurde diese Angelegenheit schon öfter beschrieben...
Wir hatten hier irgendwo schonmal darüber diskutiert, weil es eben so merkwürdig ist, dass eine Ehe um 1765 in Erwägung gezogen wurde, in dieser Zeit aber ja die Königin noch lebte.
Ich such den Thread mal raus, das war recht interessant Wink


Nachtrag:
Hier ist der Thread: Arrow Schwester Maria Elisabeth (1743-1808)
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 16, 2016 5:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht ist im Original eines Briefes tatsächlich das Jahr 1765 genannt , aber im Laufe der Jahre falsch gelesen und somit zu 1768 gemacht worden. Oder ein Autor hat vom anderen falsch abgeschrieben ?

5/5 Sterne für die Bewertung des Buches über Maria Karolina - das habe ich vergessen zu erwähnen.
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