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Beste Historische Filme, die im 17.Jh. spielen
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Sa März 02, 2013 2:19 pm    Titel: Beste Historische Filme, die im 17.Jh. spielen Antworten mit Zitat

Brissotin hat Folgendes geschrieben:
@ AustroBavarian
Hier soll es nur um 18.Jh. gehen. Kannst gern was zu 17.Jh. aufmachen. Very Happy

Hiermit geschehen Mr. Green

Mir gefallen sehr gut:

"Der König tanzt"
"Vatel"
"Die Allee des Königs" (gehört ja quasi sowohl ins 17. als auch 18. Jh.)
"Richelieu" (Sechsteiler)
"Versailles: Traum eines König"
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Antoinette
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BeitragVerfasst am: Sa März 02, 2013 11:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Oja, die Alle des Königs hat mir auch gut gefallen.

Mir gefällt aber auch der Mann mit der eisernen Maske mit Leonardo Di Capri sehr gut.
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saludos cariñosos
Antoinette
Marie Antoinette~historical comics~Kät-Toons~das Kahnerium~Lady Tudor - der Renaissance-Blog
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Duc de Berry
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BeitragVerfasst am: So März 03, 2013 10:48 am    Titel: Antworten mit Zitat

da kann ich auch einiges beisteuern Mr. Green


Cronwell
Ein etwas pathetischer, aber ziemlich gut gemachter Film über den englischen Bürgerkrieg.
Sir Alec Guinnes als Charles I. ist einfach nur unglaublich.
Tolle Schlachtendarstellungen, tolle Ausstattung, mache Gemälde würden szenisch nachgestellt, ebenso wie die Kostüme danach gefertigt.
Nur die Musik ist leider vollkommen daneben.


Die Allée des Königs.
Die frz. Fassung ist natürlich wesentlich besser als die verstümmelte Deutsche.
Tolle Ausstattung, Originalschauplätze, hält sich 1:1 an die Historie, auch von der Charakterzeichnung. Besser gehts kaum, sogar die Musik ist ausschließlich historisch und absolut passend.

Marquise
Ein ebenso witziger wie tragischer Film, mit toller Ausstattung.
Die Musik machte Jordi Savall.

Tous les matins du Monde / die siebente Saite
mein persönlicher Lieblingsfilm.
Depressiver, zutiefst französischer Film ohne Handlung Mr. Green
Auch hier machte Jordi Savall die Musik

Restoration
Tolle Ausstattungsorgie über einen Glücksritter am englischen Hofe Charles II. Und auch noch eine richtig schöne Geschichte nebenbei.

Die drei Musketiere - die 4 Musketiere der Königin - Die Rückkehr der Musketiere
superwitzige und schön gemachte Verfilmung der bekannten Geschichte mit Starbesetzung (R.Chamberlain, Charlton Heston u.a.)
Die Ausstattung ist phänomenal. Allerdings wurde fast alles in Spanien gedreht, so passt die trockene Vegeation nicht ganz zur Umgebung von Paris.

Louis enfant Roi
Bewegende und gut gemachte Geschichte über die Kindheit des Sonnenkönigs.

Der Kontrakt des Zeichners
ich liebe diesen Film Mr. Green

Der Schlangenkuss
Toller Film über den Bau eines Barockgartens.

Der Mann mit der eisernen Maske (1976)
Zwar eine eher Low Budget TV Produktion mit Richard Chamberlain in der Doppelrolle - aber ich liebe diesen Film!

Rob Roy
Ich mag den Film, tolle Darsteller, tolle Ausstattung und eine mitreißende Geschichte.


Der König tanzt ist ganz nett, jedoch ist es bedauerlich, dass der Film so gut wie nichts mit der eigentlichen Historie zu tun hat.
Zudem passen die Kostüme nicht zu der Zeit, in der der Film zeitlich angesiedelt ist.

Vatel ist bis auf die Schauspieler, die Kostüme und die Musik echt gut gemacht.... da hätte man durchaus mehr draus machen können.
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Marquis
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BeitragVerfasst am: So März 03, 2013 1:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möchte noch

Molière (2007)

hinzufügen. Einfach köstlich, genauso wie der bereits genannte Restoration.
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Mo März 04, 2013 10:02 am    Titel: Antworten mit Zitat

Duc de Berry hat Folgendes geschrieben:

1.
Rob Roy
Ich mag den Film, tolle Darsteller, tolle Ausstattung und eine mitreißende Geschichte.

2.
Der König tanzt ist ganz nett, jedoch ist es bedauerlich, dass der Film so gut wie nichts mit der eigentlichen Historie zu tun hat.
Zudem passen die Kostüme nicht zu der Zeit, in der der Film zeitlich angesiedelt ist.

Vatel ist bis auf die Schauspieler, die Kostüme und die Musik echt gut gemacht.... da hätte man durchaus mehr draus machen können.

1.
Spielt das nicht im 18.Jh.?

2.
Das Beste ist m.E. der Soundtrack und den verdanken sie nunmal Lully und Zeitgenossen bzw. den Interpreten (Musica Anitqua Köln).
Ganz furchtbar fand ich wie Theater gespielt wurde.

3.
Was bleibt denn dann noch übrig?

Hier meine Favoriten:

"L'Allée du Roi" (Nina Companeez) 1995
Zeitschnitt: 1635-1719
Ausstattung 4/5
Kostüme, Frisuren 3/5
Historische Korrektheit Handlung 5/5
Drehorte 4/5
Hist. Umgangsformen/Sprache 5/5
Zeitgefühl/Bilder 5/5
Filmisch (Kamera etc.) 5/5
Spannung 4/5
Musik 5/5
Aufwand 4/5
Gesamteindruck 5/5

"Pirates" (Roman Polański) 1986
Zeitschnitt: nach 1659
Ausstattung 5/5
Kostüme, Frisuren 5/5
Historische Korrektheit Handlung 4/5
Drehorte 5/5
Hist. Umgangsformen/Sprache 2/5
Zeitgefühl/Bilder 5/5
Filmisch (Kamera etc.) 5/5
Spannung 3/5
Musik 5/5
Aufwand 5/5
Gesamteindruck 4/5

"La Fille de d’Artagnan" (Bertrand Tavernier) 1994
Zeitschnitt: 1654
Ausstattung 4/5
Kostüme, Frisuren 4/5
Historische Korrektheit Handlung 3/5
Drehorte 4/5
Zeitgefühl/Bilder 4/5
Filmisch (Kamera etc.) 5/5
Spannung 4/5
Aufwand 4/5
Gesamteindruck 4/5

"Cyrano de Bergerac" (Jean-Paul Rappenau) 1990
Zeitschnitt: ca. 1640-1655
Ausstattung 4/5
Kostüme, Frisuren 4/5
Drehorte 5/5
Zeitgefühl, Bilder 5/5
Filmisch 4/5
Spannung 3/5
Aufwand 3/5
Gesamteindruck 4/5

Ganz gut ist auch "Restoration". Mich überrascht, dass der Wallenstein-Vierteiler noch nicht genannt wurde. Immerhin laut DVD-Box auch mit zeitgenössischer Musik.

@ Duc de Berry
Was hälst Du von "Das Mädchen mit dem Perlenohring"? Als Film fand ich es ganz schön, trotz Ausstattungsmängeln. Aber immerhin mal ein Film auch, der Spannung aus der Handlung bezieht und das Ganze ohne Mord und Totschlag.
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Lolo
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BeitragVerfasst am: Mo Apr 08, 2013 10:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Letztens lief auf Arte eine zweiteilige Moliere-Verfilmung, die ich leider nur teilweise verfolgen konnte. Ob sie wirklich gut war, kann ich nicht sagen, aber ich hatte das Gefühl, dass der Anspruch zumindest stimmte. Was mir in dem einen kurzen Auschnitt, den ich erwischte, gefiel: Ausnahmsweise waren mal viele rhinegraves bei den Herren zu sehen. Auch Moliere trug diese Form der Mode. Irgendwie scheint mir, man sieht das nicht so oft in Filmen.
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Duc de Berry
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BeitragVerfasst am: Di Apr 09, 2013 7:49 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Spielt das nicht im 18.Jh.?


1713 glaube ich, aber ich denke das gehört noch zur Epoche Louis XIV. Mr. Green

Zitat:
2.
Das Beste ist m.E. der Soundtrack und den verdanken sie nunmal Lully und Zeitgenossen bzw. den Interpreten (Musica Anitqua Köln).
Ganz furchtbar fand ich wie Theater gespielt wurde.


obwohl eben auch der Soundtrack als solcher interpretiert wurde.
Die Besetzung und Interpretation ist schon arg diskutabel.

Je öfter ich den Film sehe um so weniger gefällt er mir - weil bis auf das erste Ballett, mit dem jungen Louis XIV nichts den historischen Gegebenheiten Nahe kommt.


Zitat:
@ Duc de BerryWas hälst Du von "Das Mädchen mit dem Perlenohring"? Als Film fand ich es ganz schön, trotz Ausstattungsmängeln. Aber immerhin mal ein Film auch, der Spannung aus der Handlung bezieht und das Ganze ohne Mord und Totschlag.


ich ahb den Film nur einmal gesehen. Und ich glaube auch nicht zur Gänze - ich kann darüber kein Urteil abgeben - habe aber einen durchaus positiven Eindruck.


Der Wallenstein ist grandios gemacht. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.


Zitat:
Letztens lief auf Arte eine zweiteilige Moliere-Verfilmung


Ja das ist eine wirklich großartige Verfilmumg - vor allem ist das echtes lebendiges Theater mit vielen ungewöhnlichen Szenen.
Die Kostüme sind eigentlich ohne jeden Tadel und entsprechen der Zeit, auch der Soundtrack (den es allerdings nur unvollständig zu erwerben gibt)
die Perücken sind halt im Stil der 70er jahre frisiert, das sieht man halt, aber "Molière" von Mnouchkine gehört auch ohne den historischen Kontext zu den großen cineastischen Meisterwerken.
Es gibt allerdings eine Sache die mich persönlich stört:

Der Film "verschwendet" unglaublich viel Zeit mit völlig irrelvanten Szenen, die ganze große Zeit , die 1660er Jahre in Zusammenarbeit mit Lully für die königlichen Feste wird als eine ziemliche Nebensächlichkeit abgetan.
Gerade aber in dieser Zeit wird Molière berühmt und schreibt seine besten Werke - ja er entwickelt sogar den Prototyp der ersten frz. Oper mit (Psyché).
Meiner meinung nach kann man weder die Geschichte Lullys noch die Molières ohne den anderen erzählen.

Ich hab in unserem EROICA Forum etwas zu Psyche und den damaligen Umständen geschrieben:

http://www.eroica-klassikforum.de/index.php?page=Thread&threadID=58
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BeitragVerfasst am: Mi Apr 10, 2013 9:20 am    Titel: Antworten mit Zitat

Duc de Berry hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
Letztens lief auf Arte eine zweiteilige Moliere-Verfilmung


Ja das ist eine wirklich großartige Verfilmumg - vor allem ist das echtes lebendiges Theater mit vielen ungewöhnlichen Szenen.
Die Kostüme sind eigentlich ohne jeden Tadel und entsprechen der Zeit, auch der Soundtrack (den es allerdings nur unvollständig zu erwerben gibt)
die Perücken sind halt im Stil der 70er jahre frisiert, das sieht man halt, aber "Molière" von Mnouchkine gehört auch ohne den historischen Kontext zu den großen cineastischen Meisterwerken.


Es gibt allerdings eine Sache die mich persönlich stört:

Der Film "verschwendet" unglaublich viel Zeit mit völlig irrelvanten Szenen, die ganze große Zeit , die 1660er Jahre in Zusammenarbeit mit Lully für die königlichen Feste wird als eine ziemliche Nebensächlichkeit abgetan.
Gerade aber in dieser Zeit wird Molière berühmt und schreibt seine besten Werke - ja er entwickelt sogar den Prototyp der ersten frz. Oper mit (Psyché).
Meiner meinung nach kann man weder die Geschichte Lullys noch die Molières ohne den anderen erzählen.

Leider habe ich die Molière-Verfilmung das letzte Mal vor einigen Jahren gesehen.
Ich habe sie als sehr gelungen in Erinnerung. Das Thema Molière wird ja in Frankreich recht oft verfilmt, die Theaterkunst des 17.Jh. scheint eine gewisse Magie für das Filmfach bewahrt zu haben. - Nebenbei schade, dass nicht ebenso dem franz. Schauspiel des 18.Jh. Tribut gezollt wird, was auch sicher ganz großartig war (Voltaires Komödien, Marivaux, Sedaine etc.) - Dabei kommt aber bisweilen auch ziemlicher Schund raus. Ich fand z.B. "Marquise" trotz Staraufgebot einen sehr langweilig gemachten Film, der auch auf die Ausstattung keinen großen Wert legte (war das nicht der Film mit den komischen, unnötigen Hosenträgern?).

Der Film ist ja sehr lang. Dennoch muss man wohl bei einem so ereignisreichen Leben irgendwo Abstriche machen.
Ich fand gerade die Szenen, die manch einer heutzutage vielleicht als Längen abtun würde, wo meinetwegen nur der elterliche Haushalt der Familie von Molière gezeigt wurde, besonders schön.
Es ist natürlich immer Ansichtssache, ob man lang und breit darstellen will, wie eine Person des 17.Jh. zu seiner Berufung kam. Bei vielen Menschen, auch bedeutenden des 17.Jh., wissen wir ja eigentlich nur wenig Details über die Verhältnisse der früheren Jugend oder gar Kindheit - bisweilen nichtmal ein exaktes Geburtsdatum.
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Verfasst am: Mi Apr 10, 2013 9:20 am    Titel: Ähnliche Themen

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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Do Apr 11, 2013 9:04 am    Titel: Antworten mit Zitat

@ Brissotin & Duc de Berry:

Der zweiteilige Molière-Film aus dem Jahr 1978 wird am 15./16.4. wiederholt Wink :

Mo, 15.04.2013, 13:55, arte:
Molière Teil 1 (2-tlg. Film, 1978)

Di, 16.04.2013, 13:55, arte:
Molière Teil 2 (2-tlg. Film, 1978)
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 06, 2013 10:45 am    Titel: Antworten mit Zitat

Kennt jemand "Louis, enfant roi" von 1993? http://fr.wikipedia.org/wiki/Louis,_enfant_roi

Ich frage mich schon die ganze Zeit, ob ich den mal gesehen habe.
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BeitragVerfasst am: Fr Mai 17, 2013 8:31 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ja den Film kenne ich.
Er ist wohl der einzige, der sich mit der Fronde beschäftigt (mal abgesehen von der Rückkehr der Musketiere Very Happy )
Was extrem gut gelungen ist, die Darstellung der rohen Sitten am frz. Hof zu jener Zeit, ebenso ist auch die Ausstattung beachtlich. Ob allerdings die Charakterzeichnung von Mazarin und Anna von Österreich so passend sind... ich tue mich damit schwer.
Recht gut ist der junge Louis XIV gespielt, sein Bruder allerdings weniger.

Man muss den Film allerdings mehrmals sehen um wirklich zu begreifen, was alles passiert und auch die geschichtlichen Fakten zu erfassen – es ist manchmal arg verwirrend.
Ziemlich daneben ist allerdings die Szene in der Anna von Österreich eine ihrer Hofdamen auswählt um ihren Sohn, der nun die Geschlechtsreife erreicht hatte, fachgerecht zureiten zu lassen.
Wer die Biographie von Louis XIV kennt, der weiß, dass er nicht mal mit seiner großen Liebe Marie Mancini in die Kiste steigen durfte – sondern dass Anna eifersüchtig darüber wachte, dass vor der Hochzeitsnacht mit der spanischen Infantin es zu keinerlei Kontakten kam.
Als Louis XIV sich später seine Schwägerin anlachte und dann Louise de la Vallière war in der Familie der größte Krach.
Eine solche Einweisung in Liebesdingen ist auch in keiner Quelle, weder primär noch sekundär auszumachen.

Dennoch ist der Film sehenswert – gerade weil er zeigt, wie unterschiedlich der Lebensstil vor der Machtergreifung des Sonnenkönigs gewesen ist.
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BeitragVerfasst am: So Mai 19, 2013 7:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe jetzt mal geschafft, "Cromwell" anzuschauen. Ich fand den Film irgendwie total seltsam. V.a. verstand ich nicht, wieso sich Schauspieler im GB von 1970 fanden, die so einem Propagandawerk aufgeschlossen gegenüber standen. Seltsam war der Kontrast zwischen Bildern wie von Gemälden (v.a. der König in seinem Saal in London) und teilweise grauenhafter Ausstattung wie die komplett modernen Hemden. Rolling Eyes
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BeitragVerfasst am: Di Jul 02, 2013 3:07 am    Titel: Antworten mit Zitat

- Ridicule - Von der Lächerlichkeit des Scheins = ein extrem obszöner Film, trotzdem veranschaulicht er die Zeit des letzten französischen Königs.

- Louis XV - Abstieg eines Königs = eine hervorragende Dokumentation, kann man auch auf Youtube anschauen.

die anderen wurden bereits genannt.
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BeitragVerfasst am: Di Jul 02, 2013 7:32 am    Titel: Antworten mit Zitat

ja klar ist der Film "pro Cromwell" was diskussionswürdig ist.
Aber für Zeit fand ich die Ausstattung und Reproduktion der Klamotten ganz gut.
Und nie sah ich einen besseren Charles I.


@ Mademoiselle L.

falsche Kategorie, hier ght es um Filme die im 17. Jahrhundert spielen.




mir ist noch einer eingefallen:

England my England, the Story of Henry Purcell


zum Glück gibt es den Film nur in englisch.
Man kann ja deutsche Untertitel einschalten, aber so ein wunderbar gesprochenes britisches Englisch, bedarf eigentlich keiner Untertitel.

Der Film ist eine BBC Produktion, die Ausstattung etc. ist mittelmäßig, da will ich gar nix beschönigen - aber dennoch ist der Film ein Meisterwerk:

Hauptperson ist der Autor Charles (Simon Callow) der für ein heruntergekommenes Theater in den 60er Jahren King Charles II. spielt.
Der Intendant des Theater besucht das Stück und ist gelangweilt wie noch nie - er meint, dass kann doch nicht sein, dass diese glorreiche Epoche des Königreiches so unglaublich verhunzt wird.
Es entsteht die Idee an einem Stück über Henry Purcell zu schreiben.
Charles identifiziert sich immer stärker mit Charles II und so verwischen die Grenzen zwischen Realität und Historie, das ganze ist sehr theaterhaft, aber ein unglaublich fesselendes Konzept.

Wie gesagt, Hauptperson ist hierbei Charles II, weniger Purcell über den ja praktisch kaum etwas bekannt ist. Aber es ist viel Musik zu hören und zu sehen (interpretiert von den English baroque Soloits unter Gardiner)
und man hat im Rahmen seiner Möglichkeiten wirklich einen tollen Film geschaffen, der leider viel zu unbekannt ist.
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Mademoiselle L.
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BeitragVerfasst am: Di Jul 02, 2013 9:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ach herje, es war ein versehen, ich nehme meinen Post wieder raus.
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Verfasst am: Di Jul 02, 2013 9:52 pm    Titel: Ähnliche Themen

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