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Beste Historische Filme, die im 18.Jh. spielen
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Do Feb 28, 2013 10:37 am    Titel: Beste Historische Filme, die im 18.Jh. spielen Antworten mit Zitat

Ich suche ja immer mal wieder Filme, die mir zusagen und die im 18.Jh. spielen. Manche ermuntern dazu, wenn es sich um Literaturverfilmungen handelt, die Romanvorlage zu lesen.

Hier nun meine Favoriten:
"Dangerous Liaisons" (S. Frears) 1988
Zeitschnitt: 1760er ?
"Jefferson in Paris" (James Ivory) 1995
Zeitschnitt: 1785-1789
"Barry Lyndon" (S. Kubrick) 1975
Zeitschnitt: 1750er-1789
"Tom Jones" (Tony Richardson) 1963
Zeitschnitt: 1745
"The Madness of King George" (Nicholas Hytner) 1994
Zeitschnitt: 1780er
"Tödliches Geheimnis" (Herbert Wise) 1980
Zeitschnitt: letzte Jahrzehnte des 18.Jh.
"Longitude" (Charles Sturridge) 2000
Zeitschnitt: 1707-1776
...

Fortsetzung folgt. Leider sind m.E. in den letzten Jahren keine dazu gekommen. Kann natürlich sein, dass mir was durch die Lappen gegangen ist. Die Briten produzieren verhältnismäßig viel gutes Zeug zu dem Zeitschnitt, die Deutschen leider garnicht und die Franzosen nur sehr wenig. Komischerweise sind die franz. Produktionen, die im 17.Jh. spielen deutlich zahlreicher und besser gemacht.
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AustroBavarian
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BeitragVerfasst am: Do Feb 28, 2013 7:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

hier meine Ergänzungen:

"Die Hure des Königs"
"Der König tanzt" (gut, ist noch 17. Jhdt.)
"Vatel" (na ja, auch noch 17. Jhdt.)
"Die Allee des Königs"
"Die französische Revolution" (mit Brandauer als Danton)
"Louis XV - Der Abstieg eines Königs"
"Ridicule - Von der Lächerlichkeit des Scheins"
"Wenn Versailles erzählen könnte" (1. franz. Farbfilm - umspannt die gesamte Geschichte des Schlosses in meist recht "launischen" Bermerkungen und Szenen - von Sascha Guitry - schreibt man den so?)

so, das war's auf die Schnelle.

Liebe Grüße
vom AustroBavarian
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Und wenn uns erlaubt ist zu tun, was immer wir wollen, so ist es nicht einfach, stets nur das zu wollen, was richtig ist.
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Duc de Berry
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BeitragVerfasst am: Fr März 01, 2013 9:15 am    Titel: Antworten mit Zitat

mir gefallen:


La Revolution Francaise (der schon genannte 4-Teiler)
Hätte statt Brandauer Depardieu die Rolle des Danton gespielt, dann wäre das die Krönung, aber zum Glück gibt es ja noch:

Danton
mit Gérard Depardieu, in keinem anderen Film hat man die Atmosphäre des Terreur so gut eingefangen wie hier

Jefferson à Paris
Ein faszinierendes Portrait der Zeit, bevor der Sturm losbricht.

Barry Lyndon
der Klassiker überhaupt!

Die merkwürdige Lebensgeschichte des Freiherrn von der Trenck (1972)
schade nur, dass die letzten Lebensjahre so überrumpelt werden.

Der Winter der ein Sommer war
Geschichte über zwei Brüder aus Kassel, die sich letztlich im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg wiederfinden.
Tolle Fernsehproduktion über die Landgrafschaft Hessen-Kassel und den Soldatenhandel. (Natürlich ist nicht alles gelungen, die Kostüme der Hofschranzen kann man in die Tonne kloppen und per Zeitreise muss jeman die Militärkapelle mit einer Tuba ausgestattet haben... etc.)
Günther Strack als Landgraf Friedrich II. ist einfach super!

Casanova
Mit Stefano Acorsi.
Eine der wenigen Verfilmungen, die sowohl von der Handlung als auch der Ausstattung einigermaßen an das Gewesene herankommen. Da auch viele Originalschauplätze zu sehen sind (Versailles, Venedig, Paris etc.) macht den Film durchaus reizvoll.

Casanova (Fellini)
Mr. Green

Der Thronfolger - die harten Jugendjahre Friedrichs des Großen.
Günther Strack als Friedrich Wilhelm ist einfach saugenial.

Wie der Mond über Feuer und Blut (1981)
Tolle TV Produktion des ORF über die Machtergreifung Maria Theresias.
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Fr März 01, 2013 2:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ AustroBavarian
Hier soll es nur um 18.Jh. gehen. Kannst gern was zu 17.Jh. aufmachen. Very Happy
Hast Du "Ridicule" mal auf Französisch gesehen? Ich fand die Dialoge so komisch (abgesehen von den Kostümen). Gab es da Probleme mit der Übersetzung? Auf französischen Homepages las ich immer was vonwegen viel Wortwitz etc..
Was ist "Die Hure des Königs"? Eine französische Produktion? Mir sagt der Titel erstmal nichts.
Der Regisseur heißt Sacha, der hat nur ein "s" weniger. Was ich von ihm kenne, hat alles so etwas monumentales an sich.

@ Duc de Berry
Filme zur französischen Revolution (da gibt es ja wirklich viel lohnenswertes!) würde ich seperat betrachten.
"Der Winter, der ein Sommer war" habe ich auch bei meinen Favoriten. Wenn Du willst, kann ich mal meine relativ ausgewogenen Kriterien hier rein stellen. Den "Trenck" von 72 habe ich etwa als ähnlich gut von den Kostümen her wie diesen Film in Erinnerung. ("Jack Holbohm" sieht auch ähnlich aus. Alles Fernsehmehrteiler, als scheinbar noch Geld für sowas da war - anders als heute!)
Die beiden "Casanova"-Streifen habe ich momentan nicht so auf dem Schirm. Den neueren mit Heath Ledger fand ich erstaunlich gut gemacht von der Idee her, trotz mancher Aussetzer.
Von "Wie der Mond über Feuer und Blut" (1981) habe ich bis jetzt nur Szenenfotos mit recht scheußlichen Kostümen gesehen. Können natürlich auch täuschen. Was würdest Du als die Stärken des Films bezeichnen?
Kennst Du "Que la fête commence" mit dem großartigen Philippe Noiret als Regent? Ich habe bis jetzt nur Ausschnitte gesehen, die aber recht gut wirkten, zumal das Thema der Verschwörung sehr spannend ist. Es kam bis jetzt immer spät Nachts im Fernsehen. Leider, habe ich immer verpasst.
Und kennst Du "Joseph Andrews"? Soll so sein wie "Tom Jones" (63).
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AustroBavarian
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BeitragVerfasst am: Fr März 01, 2013 5:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Brissotin,

ich duck' mich mit meinen 17. Jhdt.-Filmen ja schon weg.... unterstellte einfach, dass Du die Barock- u. Rokokozeit ganz allgemein gemeint hast Wink

"Die Hure des Königs" (Orginal "La putain de roi") aus dem Jahr 1990 ist ja auch noch spätes 17. und frühes 18. Jhdt. und spielt am Hofe von Vittorio Amadeo II (1666-1732) Regisseur war Axel Corti.
Den Film gibts auch über Amazon - da ist auch eine kurze Inhaltsangabe dabei:
http://www.amazon.de/Die-Hure-K%C3%B6nigs-Timothy-Dalton/dp/B002KPGF8Y/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1362150681&sr=8-1

"Ridicule" habe ich nur auf deutsch gesehen - da ich der franz. Sprache leider nicht mächtig bin (was ich vor allem wegen des Films "Allee des Königs" bedaure, der in der dt. Fassung ja leider nur gekürzt zu sehen sehen ist). Ich muss aber sagen, dass mir "Ridicule" auch auf Deutsch sehr gut gefallen hat - auch die Dialoge, die ja sehr auf das für den Film wichtige "Esprit" abzielen.

Sacha Guitry: Ja, seine Filme sind "monströs" - aber das sind eben die 1950er Jahre. Sein "Wenn Versailles erzählen könnte" ist auch nicht immer historisch korrekt (und trotzdem einer meiner Lieblingsfilme!), dafür aber oft mit recht bissigen und launischen Kommentaren versehen und verschafft vor allem einen raschen historischen Überblick über die Geschichte des Schlosses. Den Film gibts aber nicht auf DVD, ich hab ihn mir vor etlichen Jahren noch übers Fernsehen auf eine VHS-Cassette gebannt und jetzt natürlich auch auf DVD überspielt und gesichert.

Die Kostüme: Ja - aber(!) es handelt sich eben um Spielfilme. Und insbesondere in den 1950er Jahren (Sacha Guitry) war das eben der Geschmack der Zeit, der auch Geld einspielte. Damit kann ich ganz gut leben.

Noch ein paar Worte zu "Wie der Mond über Feuer und Blut" - ich hab den in meiner Aufzählung doch tatsächlich vergessen - danke Duc - dabei zählt auch dieser Streifen zu meinen Lieblingsfilmen. Er zeigt die junge Maria Theresia, als Mensch und als Herrscherin - die der Machtposition, und das ohne dabei etwas von ihrer Autorität abgeben zu müssen, einen wohltuenden menschlichen (meinetwegen auch weiblichen) Aspekt hinzufügt.

In diesem Sinne möchte ich noch einen weiteren Film anfügen: "Maria Theresia" mit Paula Wessely - ein schwarz-weiss-"Schinken" aus dem Jahr 1951 - natürlich auch im "Geschmack der Zeit" - nähere Infos zu diesem Film hier (kenn ich auch nicht auf DVD und habe ihn, wie "Versailles" auch noch aus VHS-Tagen): http://www.film.at/maria_theresia/

Und dann gibt's da natürlich noch den 2-Teiler "Maria Theresia" mit Marianne Schönauer aus dem Jahr 1980. Den bietet Amazon auf 2 DVD's an: http://www.amazon.de/Kaiserin-Maria-Theresia-komplette-Historien-Klassiker/dp/B0081G3N5O/ref=sr_1_1?s=dvd&ie=UTF8&qid=1362151949&sr=1-1

Und jetzt noch etwas aus dem 18. Jhdt.: "Farinelli" - der geniale Kastrat. Was hab' ich gesucht, bis ich diesen Film endlich auf deutsch gefunden habe, bei ebay und leider nur auf VHS (inzwischen natürlich auch auf DVD gesichert - sogar ohne allzu große Qualitätsverluste) aber immerhin.

Liebe Grüße aus dem 17. und 18 Jhdt. Wink
vom AustroBavarian
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Lolo
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BeitragVerfasst am: Sa März 02, 2013 12:15 am    Titel: Antworten mit Zitat

@Duc de Berry: Oh ja, Danton fand ich richtig gut! Auf jeden Fall einer der sehenswerte Filme zum Thema Revolution.

Mein Lieblingsfilm zum Thema ist und bleibt Marie Antoinette (2006), aus mannigfaltigen Gründen, auch wenn er weit davon entfernt ist, ein richtig guter Film zu sein und auch nicht der beste Film übers 18. Jhdt. ist, aber seit dem Film interessiere ich mich überhaupt erst für das Thema. Er hat Brücken für mich geschlagen und dafür bin ich dankbar. Mr. Green

Ansonsten würde ich mich den Vorredner dahingehend anschließen: Barry Lyndon und Dangerous Liaisons.
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Duc de Berry
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BeitragVerfasst am: Sa März 02, 2013 12:56 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ja klar „Que la fête commence“ liebe ich, ein ganz großer Film, gewissermaßen „Ridicule“ in gut Very Happy

Anhand von Kostümen mache ich keinen Laden mehr auf, gerade dieser Film schafft es auch gut zu sein, obwohl die Klamotten teilweise übel sind – na und.... ist ja bei den meisten Filmen so, daher hoffe ich einfach, dass das Auge nicht zu arg beleidigt wird und versuche die Story zu genießen.

Den Film über Maria Theresia fand ich bemerkenswert durch viele sehr ungewohnte Szenen, wie z.B. die durchaus witzige Eröffnung mit der missglückten Jagd.
Die Ausstattung ist nicht der Rede wert, aber dieser Film war bisher das glaubwürdigste Portrait Maria Theresias.

Den Heath Ledger Casanova fand ich auch nicht schlecht, da war echt viel Witz zu sehen.
Meine Lieblingsszene ist der Schmalzbaron in der Gondel, die dann im 45° Winkel im Kanal hängt *lol*


Wenn „Versailles erzählen könnte“ ist in Sachen Pathos kaum noch zu überbieten, .... obwohl ...krasser sind nur noch die Friedericus Rex Filme. Allerdings hat der französische Propagandabolzen noch einen gewissen Witz und auch Esprit, eine gewisse arrogante Liebenswürdigkeit die den ganzen Film durchzieht.
Eben typisch französischer Esprit.... etwas was den Otto-Gebühr Filmen vollkommen abgeht, das ist nur Geschichtsverklärung, tumber Nationalismus und Siegheilstimmung – zum kotzen!

Die beste Friedrich – Verfilmung ist meiner Meinung nach den beiden Tahlbach Damen gelungen ^^ An dieser "Doku" hab ich extrem viel Spaß.

Marie Antoinette von 2006 mag ich auch sehr gerne, ich steh ohnehin auf Kunstfilme.
Richtig übel fand ich hingegen „The Dutchess“ noch nie hab ich mich so gelangweilt, ... Frauenprobleme... ich bin zweimal eingeschlafen. Nur „Alexander“ hat mich noch mehr angeödet.


Im Moment versuche ich mich mit „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“ anzufreunden.
Klar von der Ausstattung eher belanglos, aber diese DDR Produktionen haben ein ganz anderes Tempo, eine ganz andere Art Filme zu erzählen. Im ersten Durchgang fand ich die Filme erst mal grottenlangweilig – und trotzdem gibt es Szenen die extrem haften blieben.
„Brühl, hab ich noch Geld“ – ich liebe diese Frage von August III. Very Happy
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Sa März 02, 2013 1:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Besonders gut gefallen mir ebenfalls:

"Dangerous Liaisons"
"Jefferson in Paris"
"Barry Lyndon"
"The Madness of King George"
"Die Allee des Königs"
"Die französische Revolution" (Vierteiler)
"Louis XV - Der Abstieg eines Königs"
"Danton" (mit Gérard Depardieu)

... aber auch:

"Orlando" (spielt in diversen Jahrhunderten, aber eben auch im 18.)
"Madame de Pompadour" (Zweiteiler)
"Flucht nach Varennes" (auch wenn hier nur ein klitzekleines Thema des 18. Jh. thematisiert wird)
"Chouans! Revolution und Leidenschaft" (lange nicht mehr gesehen, wahrscheinlich deshalb in guter Erinnerung)

Brissotin hat Folgendes geschrieben:
"Tom Jones"
"Tödliches Geheimnis"
"Longitude"

Diese Filme kenne ich gar nicht - Nachholbedarf ! Mr. Green

Lolo hat Folgendes geschrieben:
Mein Lieblingsfilm zum Thema ist und bleibt Marie Antoinette (2006), aus mannigfaltigen Gründen, auch wenn er weit davon entfernt ist, ein richtig guter Film zu sein und auch nicht der beste Film übers 18. Jhdt. ist

Der Film gehört auch zu meinen Lieblingsfilmen. Er hat mich zwar nicht zum Thema "Marie Antoinette" geführt, aber ins MA-Forum.
Ich find den Film auch toll, weil er ja gar nicht "korrekt" sein will, sondern besonders, glitzernd und unterhaltend ist.

Duc de Berry hat Folgendes geschrieben:
Im Moment versuche ich mich mit „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“ anzufreunden.
Klar von der Ausstattung eher belanglos, aber diese DDR Produktionen haben ein ganz anderes Tempo, eine ganz andere Art Filme zu erzählen. Im ersten Durchgang fand ich die Filme erst mal grottenlangweilig – und trotzdem gibt es Szenen die extrem haften blieben.

Ich bin leider bislang nicht dazu gekommen, mir die weiteren Teile anzuschauen - habe nur Teil 1+2 vor ewigen Zeiten gesehen. Soeben stell ich fest ( Arrow Thread Sachsens Glanz und Preußens Gloria) ... das war Ende 2009 Shocked , du meine Güte, ist das lange her. Gut, dann kann ich direkt wieder mit Teil 1 beginnen.
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Verfasst am: Sa März 02, 2013 1:39 pm    Titel: Ähnliche Themen

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Antoinette
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BeitragVerfasst am: Sa März 02, 2013 11:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Auch wenn historisch völlig wuselig, so finde ich die Casanova Verfilmung mit Heath Ledger super und vor allem super lustig. Wink
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saludos cariñosos
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graziella
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BeitragVerfasst am: Mo März 04, 2013 12:44 am    Titel: Antworten mit Zitat

Mir faellt noch "Unter der Trikolore" ein. Das ist eine 6teilige Miniserie (D/F 1980), die waehrend der Franzoesischen Revolution spielt. Erstausstrahlung in D war 1981.
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Mo März 04, 2013 10:24 am    Titel: Antworten mit Zitat

Duc de Berry hat Folgendes geschrieben:

1.
Ja klar „Que la fête commence“ liebe ich, ein ganz großer Film, gewissermaßen „Ridicule“ in gut Very Happy

2.
Den Heath Ledger Casanova fand ich auch nicht schlecht, da war echt viel Witz zu sehen.
Meine Lieblingsszene ist der Schmalzbaron in der Gondel, die dann im 45° Winkel im Kanal hängt *lol*


3.
Die beste Friedrich – Verfilmung ist meiner Meinung nach den beiden Tahlbach Damen gelungen ^^ An dieser "Doku" hab ich extrem viel Spaß.

4.
Marie Antoinette von 2006 mag ich auch sehr gerne, ich steh ohnehin auf Kunstfilme.
Richtig übel fand ich hingegen „The Dutchess“ noch nie hab ich mich so gelangweilt, ... Frauenprobleme... ich bin zweimal eingeschlafen. Nur „Alexander“ hat mich noch mehr angeödet.

5.
Im Moment versuche ich mich mit „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“ anzufreunden.
Klar von der Ausstattung eher belanglos, aber diese DDR Produktionen haben ein ganz anderes Tempo, eine ganz andere Art Filme zu erzählen. Im ersten Durchgang fand ich die Filme erst mal grottenlangweilig – und trotzdem gibt es Szenen die extrem haften blieben.
„Brühl, hab ich noch Geld“ – ich liebe diese Frage von August III. Very Happy

1.
Sollte man den mal auf Französisch gesehen haben?
Gibt es den auf DVD? Habe den noch nie im Handel gesehen.

2.
Mir gefiel, dass der Film überhaupt nicht das Leben von Casanova erzählen wollte. Das gelingt, schon allein wegen der Fülle der Ereignisse in seinem Leben, keinem Filmwerk - naja vielleicht würde es den Russen gelingen, wenn sie sowas wie ihre monumentale "Krieg und Frieden" Verfilmung daraus machen würden.
Dieser "Casanova" hatte für mich etwas von einem Kunstfilm, eben weil nicht die zu erwartenden Längen einer Lebensgeschichte auftauchen, sondern die Handlung eher eine zeitgenössische Komödie bildet, wo man fast schon von Akten und Auftritten sprechen kann.
Da macht auch der Lapsus mit dem Heißluftballon am Ende nichts (na gut, immerhin hat sich der echte Casanova für sowas später interessiert).

3.
Vielleicht gerade weil sie den Preußen/Friedrich-Fans so aufstoßen musste? Wink

4.
Ich fand zwar beide Filme langweilig, würde aber sagen, dass sie sich irgendwie ähnelten bzw. ergänzten. Weder in dem einen noch in dem anderen gelang es mir die Hauptdarstellerin zu irgendeinem Zeitpunkt in der Rolle der historische Person zu sehen. Wenn wenigstens ein bisschen mehr bei "The Duchess" auf Kostüme und Ausstattung geachtet wurde ("Marie Antoinette" war ja in der Hinsicht nicht nur gewollt schlecht), schaffte "Marie Antoinette" zumindest ein bisschen bei der spannenden Seite der historischen Person zu bleiben. In "The Duchess" wurde ja offenbar krampfhaft versucht, zum einen jeden denkbaren biographischen Fehltritt zu begehen und zum anderen sämtliche interessante Aspekte des Lebens der Herzogin außen vor zu lassen, dass ein letztlich belangloses Liebesdrama dabei rauskommt.

5.
Die Kostüme bereiten natürlich beinahe körperliche Schmerzen. Andererseits tut die verkrampft/unverkrampfte Art der DDR-Filme manchmal gut. Verkrampft, weil die Schauspieler immer sehr trocken wirken. Unverkrampft, weil man die ich sage mal moralischen Aspekte so unverblümt rüberbringt wie sie meines Erachtens auch in den Romane vorkommen, die den Filmen zu Grunde lagen.
Die Dialoge sind mir auch irgendwie im Gedächnis geblieben. Toll haben mir immer die Szenen von Burg Stolpe gefallen, wobei sie natürlich das Problem hatten, dass zu Napis Zeiten die Burg gesprengt wurde.
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BeitragVerfasst am: Mo März 04, 2013 10:33 am    Titel: Antworten mit Zitat

MariaAntonia hat Folgendes geschrieben:

Brissotin hat Folgendes geschrieben:
"Tom Jones"
"Tödliches Geheimnis"
"Longitude"

Diese Filme kenne ich gar nicht - Nachholbedarf !

"Longitude" ist etwas arg zäh, v.a. die Szenen vor dem Ausschuss.
Bemerkenswert aber ist das gewaltige Staraufgebot u.a. mit Jeremy Irons - so eine Art "Who is who" des britischen Films der Zeit um 2000. Die Ausstattung ist recht gut - jedenfalls deutlich besser als zeitnahe franz. Produktionen ("Pakt der Wölfe", "Ridicule" etc.).

Aber wenn "Tödliches Geheimnis" und "Tom Jones" keine spannenden Filme sind, dann weiß ich nicht, was welche sind.

Das ist m.E. bei Filmen über das 18.Jh. oft das Problem - vielleicht überhaupt bei historischen Filmen - sie sind oft langweilig ("Longitude", "Marie Antoinette", "The Duchess", "Amazing Grace", "Barry Lyndon" teilw.). Dabei bedeutet das nichtmal, dass es daran läge, dass man sich zu akribisch an die historischen Geschehnisse halte und darin sozusagen den roten Faden verliert.
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Zuletzt bearbeitet von Brissotin am Mo März 04, 2013 12:59 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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graziella
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BeitragVerfasst am: Mo März 04, 2013 12:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Möchte noch den Film "Pakt der Wölfe" (F2001) einfügen. Das Thema beruht auf einer wahren Begebenheit und auch die Mehrheit der Personen sind stark an historische Vorbilder angelehnt.

Mir gefällt dieser Film außerordentlich gut, hab ihn sicher schon 5 oder 6 mal gesehen. Die Schauspieler sind auch Klasse.
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Mo März 04, 2013 12:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

graziella hat Folgendes geschrieben:
Möchte noch den Film "Pakt der Wölfe" (F2001) einfügen. Das Thema beruht auf einer wahren Begebenheit und auch die Mehrheit der Personen sind stark an historische Vorbilder angelehnt.

Mir gefällt dieser Film außerordentlich gut, hab ihn sicher schon 5 oder 6 mal gesehen. Die Schauspieler sind auch Klasse.

Ich habe den Film immer nur als Fantasyfilm betrachtet. Deswegen taucht er hier nicht bei mir auf. Die Menschen verhalten sich nunmal in dem Film eher wie in nem Fantasyfilm, auch die Ausstattung, Handlung etc. will ja nichtmal was Historisches andeuten. Irgendwann kamen mir die Martial-Arts-Szenen, die irgendwie an Jean-Claude Vandame-Klopperei im 18.Jh. (bzw. Pseudo-18.Jh.) erinnern, langweilig vor. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Filmisch unspektakulärer ist eine französische TV-Produktion "La bête du Gévaudan" (2003), die ein bisschen an einen unbeholfenen Italowestern erinnert (Low-Budget-Produktion).
Sehr gut gefällt mir die Einschätzung von Roger Ebert zu "Pakt der Wölfe":
„In dem Film geht es um Wölfe, französische Aristokraten, Geheimgesellschaften, Irokesen-Indianer, Kampfkünste, okkulte Zeremonien, heilige Pilze, Prahlhänse, inzestuöses Verlangen, politische Unterwanderung, tierische Geister, blutige Schlachtszenen und Bordelle. Das Einzige, was man nicht tun sollte, ist, diesen Film ernst zu nehmen. Seine Wurzeln liegen in traditionellen Monster-Sex-Fantasy-Filmen mit Spezialeffekten.“
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Mo März 04, 2013 3:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

graziella hat Folgendes geschrieben:
Mir faellt noch "Unter der Trikolore" ein. Das ist eine 6teilige Miniserie (D/F 1980), die waehrend der Franzoesischen Revolution spielt. Erstausstrahlung in D war 1981.

Zu der Serie haben wir einen Thread: Unter der Trikolore (1980, 6-tlg. Serie) - wenn du vorbeischauen magst Wink
Ich habe die Serie 2008 gesehen und fand sie unterhaltsam und nett.


"Pakt der Wölfe" fand ich als Unterhaltungsfilm im Kino recht gut - dank der speziellen Kameraeinstellungen und "action-reichen" Szenen musste ich beim späteren TV-Schauen dann aber eingestehen, dass der Film eher was fürs Kino ist. Im TV ist er mMn schwach.
Als Historienfilm würde ich "Pakt der Wölfe" aber nicht bezeichnen. Klar, er spielt im 18. Jahrhundert, aber irgendwie war's das auch schon.
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Verfasst am: Mo März 04, 2013 3:26 pm    Titel: Ähnliche Themen

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