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Madame Henriette (1727-1752)
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 04, 2012 9:35 am    Titel: Madame Henriette (1727-1752) Antworten mit Zitat

Zu meiner persönlichen "Favoritin" der Mesdames haben wir noch gar keinen Thread!
Madame Anne Henriette wurde kurz nach ihrer älteren Zwillingsschwester Madame Elisabeth geboren. Zuerst als Mme Seconde bekannt, galt sie als introvertiert, gütig, aber auch als sehr sparsam und geizig. Besonders hervor trat sie durch ihre außerordentliche musikalische Begabung, die am Hof auch sehr gefördert wurde.
Nach der Heirat ihrer älteren Schwester, lebte sie gemeinsam mit der jüngeren Adelaide als Einzige der weiblichen Nachkommen weiter in Versailles und galt weithin als Lieblingstochter des Königs. Obwohl ihres schüchternen Charakters, liebte sie dennoch die Vergnügungen am Hofe und verliebte sich in ihren Cousin, den Herzog de Chartres (später der Herzog von Orleans). Eine Ehe wurde vom König jedoch nicht gebilligt.

Mit 24 Jahren verstarb sie in Versailles an den Pocken und wurde in St. Denis beigesetzt. Ein nach ihrem Tode vollendetes Portrait von Nattier, zeigt die Prinzessin mit ihrem Lieblingsinstrument, der Gambe:

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"Die ehemalige Prinzessin mit ihrem verschleierten Blick, der den Himmel zu suchen schien, und ihrem sanftem Lächeln,
glich einer vom Paradiese herabgestiegenen Heiligen."

Henri Sanson über Mme Élisabeth
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Antoinette
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 04, 2012 1:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das Bild sieht wirklich schön aus. Und die Charakterbeschreibung macht sie durch und durch sympathisch.

Wie hat der König auf den Tod seines Lieblings reagiert?
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saludos cariñosos
Antoinette
Marie Antoinette~historical comics~Kät-Toons~das Kahnerium~Lady Tudor - der Renaissance-Blog
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 04, 2012 1:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tragisch, dass sowohl Elisabeth Louise, als auch Anne Henriette jung gestorben sind. Crying or Very sad

-

Laut einer anderen Quelle hätten die anderen Töchter des Königs deshalb nicht heiraten dürfen, um die bei den Hochzeiten üblichen Festlichkeiten (Bankette etc.) zu sparen.

Wobei das weniger Ludwig XV. selbst , sondern vielmehr sein Minister veranlasst hat.
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Do Jun 07, 2012 6:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Antoinette hat Folgendes geschrieben:

Wie hat der König auf den Tod seines Lieblings reagiert?

Er war so bestürzt, dass er nicht einmal den Entschluss fassen konnte wo sich die königliche Familie hinbegeben sollte (sie blieben nach einem Todesfall normalerweise nicht am selben Ort mit der Toten), die Dauphine entschloss dass man sich ins Grand Trianon begeben sollte.
Dort schloss sich der König mehrere Tage mit seinen Kindern ein, verfiel in tiefe Melancholie, arbeitete nicht mehr und nahm sogar ab. Es dauerte lange (und benötigte viele Eigenschaften von Mme de Pompadour) bis sich der König von diesem Schlag wieder erholt hatte.

Hier noch zwei weitere, sehr schöne Bilder der Königstochter:

Mme Henriette als Flora, Nattier 1742


Mme Henriette repräsentiert das Feuer, Nattier 1751
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Henri Sanson über Mme Élisabeth
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Antoinette
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BeitragVerfasst am: Sa Jun 09, 2012 6:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Oh, da hat ihn der Tod wirklich hart getroffen! danke für die Infos und die schönen Bilder! Madame Pompadour muss wirklich ein gutes Händchen gehabt haben, um den geknickten König zu trösten.
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MadameAH
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BeitragVerfasst am: Do Apr 20, 2017 8:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wurde ihr Tod nicht als Strafe Gottes für Louis XV Benehmen gesehen?
Bin mir aber nicht sicher..
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–Kurt Cobain

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MadameAH
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BeitragVerfasst am: Do Apr 20, 2017 8:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.gettyimages.at/detail/nachrichtenfoto/portrait-of-anne-henriette-of-france-daughter-of-king-nachrichtenfoto/164086022?esource=SEO_GIS_CDN_Redirect#portrait-of-anne-henriette-of-france-daughter-of-king-louis-xv-of-picture-id164086022

Ich habe noch ein weniger bekanntes Bild von Anne Henriette gefunden.
Es könnte aber auch jemanden anderen darstellen.
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Do Apr 20, 2017 10:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ist das auf den Bildern wirklich Anne Henriette oder nicht eher ihre Nichte Isabella, die ihr sehr ähnlich sieht ? Kunststück, da Anne Henriette und Elisabeth Louise - Isabellas Mutter - Zwillingsschwestern gewesen sind.

Angeblich sollen die Töchter erst nur durchnummeriert worden sein und Elisabeth Louise ihre Vornamen anlässlich der Hochzeit mit ihrem Verwandten Philipp von Parma, erhalten haben.
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Verfasst am: Do Apr 20, 2017 10:45 pm    Titel: Ähnliche Themen

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MadameAH
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 21, 2017 1:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Es soll in Musée lambinet hängen. Es könnte auch Isabella sein.

Wirklich aber wann bekamen sie den alle ihre Namen?
Ich habe auf einen alten aber anderen Bild Anne Henriette als Marie Henriette gesehen hieß sie wirklich so oder war das ein Fehler?
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 21, 2017 6:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Elisabeth Louise ist 1739 mit 12 Jahren verheiratet worden. In diesem Jahr sind auch ihre Schwestern getauft worden.

Ihre Zwillingsschwester ist als Anne Henriette bekannt geworden. Vielleicht ist der Name Marie ein zweiter oder ein dritter Vorname.

Isabella hat, wie ihre Tante, auch das Instrument Viola da Gamba/Gambe zu spielen gelernt. Leider sind keine Kritiken aus dieser Zeit erhalten geblieben, zumindest nicht in den Tagebüchern des Wiener Hofchronisten Khevenhüller, da die Tagebücher von 1760 bis 1763 verloren gegangen sind.
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BeitragVerfasst am: Do Apr 27, 2017 10:16 am    Titel: Antworten mit Zitat

MadameAH hat Folgendes geschrieben:
Wurde ihr Tod nicht als Strafe Gottes für Louis XV Benehmen gesehen?
Bin mir aber nicht sicher..

Ich glaube, alle Schicksalsschläge wurde irgendwie als "Bestrafung" für Sünden angesehen Laughing


Das ist ein schönes Bild und wenn das Musée Lambinet angibt, es zeige Madame Henriette, könnte das doch durchaus sein.
Dass man auch Isabella darin erkennen könnte, wäre ja nicht mal abwegig, immerhin sind sie recht nah verwandt und auch noch ganz speziell, da sie ja die Zwillingsschwester von Isabellas Mutter war.


Johanna_Gabriela hat Folgendes geschrieben:
Angeblich sollen die Töchter erst nur durchnummeriert worden sein und Elisabeth Louise ihre Vornamen anlässlich der Hochzeit mit ihrem Verwandten Philipp von Parma, erhalten haben.

Gibt es dazu Quellen? Shocked

Ich meine, die Nummerierung galt eher dem "Vorrang" bei Hofe.
Madame Elisabeth war die ältere Zwillingsschwester und älteste Königstochter... weshalb sie den Titel "Madame" trug.
Madame Henriette kam als Zwillingsschwester nach Elisabeth auf die Welt, war also die "Zweitgeborene" und trug den Titel "Madame Seconde".

Diese Nummerierung wurde bei den restlichen Töchtern fortgeführt bzw. entsprechend korrigiert... z.B. stieg Madame Henriette zur "Madame" auf, als ihre ältere Schwester verheiratet wurde und den Hof verließ. Da war Henriette dann die ranghöchste Königstochter.


Aber dass sie erst viel später ihre tatsächlichen Namen erhielten, finde ich merkwürdig.

Was allerdings dazu passen würde, ist die sehr späte Taufe... Die Zwillingsschwestern wurden am 12.04.1737 getauft, also fast 10 Jahre nach ihrer Geburt. Meist erhalten die Kinder ja die Namen bzw. Beinamen der Taufpaten.


Johanna_Gabriela hat Folgendes geschrieben:
... und Elisabeth Louise ihre Vornamen anlässlich der Hochzeit mit ihrem Verwandten Philipp von Parma, erhalten haben.

Das jedenfalls kann eigentlich nicht stimmen. Die Hochzeit fand 1739 statt, getauft war Elisabeth bereits 1737 und bekam ja spätestens da ihren Namen.


MadameAH hat Folgendes geschrieben:
Ich habe auf einen alten aber anderen Bild Anne Henriette als Marie Henriette gesehen hieß sie wirklich so oder war das ein Fehler?

Die Prinzessin wird mal "Anne-Henriette" genannt und mal "Henriette-Anne". Oft ist beim kompletten Vornamen der frz. Prinzessinnen die "Marie" mit dabei, also wäre das nicht mal abwegig, dass "Marie" auch noch ein Teil ihres Vornamens ist Wink
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Do Apr 27, 2017 10:40 am    Titel: Antworten mit Zitat

Also zu dem Bild - irgendwie glaube ich nicht, dass es sich dabei um ein zeitgenössisches Portrait handelt, es wirkt auf den ersten Blick sehr "modern". Wenn man es mit anderen Werken von Nattier vergleicht, sieht man auch schön, dass er ganz anders malte. Da es sich um eine Verlinkung von GettyImages handelt, wäre ich eher vorsichtig, auch wenn etwas über das Musée Lambinet dabei steht.

Ich denke auch eher nicht dass die Namen erst bei der (sehr späten) Taufe kamen, sondern dass man sie einfach großteils unter dem jeweiligen "Madame Titel" rief bzw bezeichnete. Fand es aber immer schon sehr sonderbar warum die Kinder von Ludwig XV. alle erst so spät getauft wurden. Mme Royale (MAs Tochter) zB wurde noch am Tage ihrer Geburt in der Schlosskapelle von Versailles getauft.
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Do Apr 27, 2017 12:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Trianon hat Folgendes geschrieben:
Also zu dem Bild - irgendwie glaube ich nicht, dass es sich dabei um ein zeitgenössisches Portrait handelt, es wirkt auf den ersten Blick sehr "modern". Wenn man es mit anderen Werken von Nattier vergleicht, sieht man auch schön, dass er ganz anders malte. Da es sich um eine Verlinkung von GettyImages handelt, wäre ich eher vorsichtig, auch wenn etwas über das Musée Lambinet dabei steht.

Für mich schaut das nach einer Kopie aus. Nattier malte immer wieder so von vorn und auch das Hemd sehr fluffig. Von daher würde es zu Nattier passen. Aber irgendwie sieht der Pinselduktus seltsam aus. Das erinnert eher an eine Miniatur auf Porzellan oder etwas vergleichbares. Ich könnte mir eine Kopie nach Nattier von einem großformatigeren Gemälde vorstellen. Ich kenne keine Miniaturen von Nattier und Miniaturmalerei war ein sehr spezielles Gebiet in der Malerei mit Künstlern, die auch nicht selten große Vorlagen kopierten. Leider steht kein Format dabei. Das Format würde ja auch manch einen Künstler ausschließen bzw. es unwahrscheinlicher machen, wenn jemand gewohnt war in Großformat zu arbeiten.

In Frankreich gibt es ja die seltsamsten Namen und nicht erst durch die Revolution. Aber dass jemand erstmal einen Namen bekam und dann umgeändert wurde, ist mir völlig neu. Logischer fände ich, wenn man einfach eine Weile lang nur die Nummerierung sagte. Ich würde mal einen katholischen Priester fragen wie das angehen kann, dass man ungetauft mit einem Behelfsnamen rumrennt.
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Ein Präsident kann doch mehr ausrichten als ein Amtmann. (Aus "Gustav Aldermann" F.T. Hase 1779)
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Do Apr 27, 2017 4:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Von der Darstellung stimme ich dir voll und ganz zu, lieber Brissotin. Eben die Pinselführung kam mir äußerst eigenartig vor, daher meine Annahme dass es sich nicht um ein Nattier Bild handeln könnte.
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BeitragVerfasst am: Do Apr 27, 2017 5:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Zitat:
Johanna_Gabriela hat Folgendes geschrieben:
... und Elisabeth Louise ihre Vornamen anlässlich der Hochzeit mit ihrem Verwandten Philipp von Parma, erhalten haben.


Das jedenfalls kann eigentlich nicht stimmen. Die Hochzeit fand 1739 statt, getauft war Elisabeth bereits 1737 und bekam ja spätestens da ihren Namen.


Da bin ich mir nicht ganz sicher, 1737 wird wohl schon stimmen.

Das mit der späten Taufe und den Vornamen habe ich hier gelesen:

Ursula Tamussino, Isabella von Parma, Wien, 1981

Allerdings ohne Garantie dafür, dass Frau Tamussino alles richtig recherchiert hat.

Sie erwähnt, dass Louise Elisabeth den Vornamen erst anlässlich der Hochzeit mit Philipp von Parma erhält, sonst hätte der Dauphin (?) ein namenloses Wesen zur Ehefrau bekommen.

Diese Formulierung steht so im Originaltext von Frau Tamussino.

Sagt man "Dauphin" auch in Parma, oder trifft die Bezeichnung nur bei französischen Prinzen zu ? Da kenne ich mich zu wenig aus.
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