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Lolo
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Anmeldedatum: 05.03.2008
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 17, 2008 6:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, inwieweit sind diese Filmkostüme authentisch?

->>Klick Hier

Es ist ein Ausschnitt aus dem 1992er Film "Wuthering Heights", und soweit ich gelesen hatte, sollen die Kostüme ganz akzeptabel gewesen sein, aber ich kann das selbst immer noch nicht mit Sicherheit bewerten. Ich finde die beiden Reitoutfits total schön, sie scheinen mal wieder sehr an der Männerkleidung orientiert zu sein. Ordnet man das noch in die 80er oder schon in die 90er ein?

Lolo
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Antoinette
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Anmeldedatum: 04.03.2008
Beiträge: 4256
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 17, 2008 8:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir funktioniert der Link leider nicht!
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saludos cariñosos
Antoinette
Marie Antoinette~historical comics~Kät-Toons~das Kahnerium~Lady Tudor - der Renaissance-Blog
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Isis
inaktiv


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Anmeldedatum: 30.03.2008
Beiträge: 283
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 17, 2008 10:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nimm den:

http://img88.imageshack.us/my.php?image=wutheringheights40copyqp1.jpg
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Cécile
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Anmeldedatum: 11.03.2008
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BeitragVerfasst am: Do Sep 18, 2008 8:21 am    Titel: Antworten mit Zitat

Die Kleider sind auf jeden Fall recht gut gemacht, ich würde sie in die späten 80er oder frühen 90er einordnen.
Gut finde ich, dass die Damen ordentliche Halstücher tragen, die wirklich fest gewickelt sind und richtig sitzten.
Was mich allerdings stutzig macht ist vor allem der Hut der rechten Dame, ich glaube nicht, dass man zu einem Reitkleid eine Stroh-Bergère getragen hätte, zumal zu dieser Zeit diese Art von Hüten nicht mehr wirklich modern war. Der linke Hut passt schon eher, aber ich glaube zu solchen Kleidern hätte man eher einen Filzhut getragen, entweder einen großen Schlapphut à la Gainsbourogh oder einen hohen zulaufenen Zylinder.
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Voltaire
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Beiträge: 378
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 01, 2008 6:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Falls es noch jemaden interessiert, ich habe noch ein Bild von Marie Antoinettes Oma gefunden. Man sieht hier wieder genau, dass der Hut zum Reitkostüm (oder gar Jagdkostüm?) getragen wurde.


(Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel)


Ich brauche unbedingt Info zur Verziehung im Frührokoko. auf keinem Bild kann man die Verziehungen gut erkennen. Also ich rede von solchen Stickerein wie bei diesem Mädchen. Leider ist das Bild aber zu unscharf.


( http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/56/Nicolas_de_Largilli%C3%A8re_004.jpg )

[img][/img]
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Antoinette
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 01, 2008 7:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das erste Bild ist nwirklich erstaunlich!
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saludos cariñosos
Antoinette
Marie Antoinette~historical comics~Kät-Toons~das Kahnerium~Lady Tudor - der Renaissance-Blog
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Cécile
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BeitragVerfasst am: Do Okt 02, 2008 6:49 am    Titel: Antworten mit Zitat

Oh, ja das Bild ist wirklich sehr schön! Man sieht mal wieder, dass sich die Reitkleidung nur in dem Punkt von der Herrenkleidung unterscheidet dass die Damen eben einen Rock tragen und keine Culotte.

Zu der Stickerei, das ist meist Goldstickerei, mit Goldlahn und Bouilliondraht. Ziemlich aufwändig, ich hab's noch nie probiert...
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Voltaire
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BeitragVerfasst am: Do Okt 02, 2008 11:56 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, ich brauchte nur Info zu den Mustern. Hab ein Bild von M.T. wo man die Stickerei sehr gut sieht und das hilft mir schon weiter aber ich brauche noch ander, die man gut sieht. Habe sowieso vor mit kl. Perlen zu sticken. Find das vom Prinzip her schon mal schöner.
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Verfasst am: Do Okt 02, 2008 11:56 am    Titel: Ähnliche Themen

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Lolo
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 20, 2008 1:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mal eine Frage: Wie hat man die Roben damals eigentlich gereinigt? Ich meine, einige Stoffe waren ja sehr kostbar, und heute hiesse es da wahrscheinlich: In die Reinigung geben.

Ebenso: Wie macht ihr das mit euren nachgeschneiderten Kleidern, wenn die nach nem Spaziergang unten verschmutzt sind.


:question Lolo
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Soiree
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BeitragVerfasst am: Di Okt 21, 2008 11:14 am    Titel: Antworten mit Zitat

Also die Kleidung wurde, wie auch vor 50/60 Jahren noch, weit weniger gewaschen, als das heute der Fall ist...und auf erhaltener Kleidung durch die Jahrhunderte finden sich daher teilweise noch Fleckchen bzw. sonstige Spuren des Tragens, man transpirierte ja auch damals schon, nicht? unsicher
Meist wurde alles gut ausgelüftet, eventuell getrockneter Schmutz ausgebürstet o.ä.
Kommt aber auch ganz auf den Stoff an, Seide sollte man möglichst nicht waschen, da sie sonst ihren Stand verliert und "labberig" wird.
Baumwolle oder Leinen läßt und ließ sich gut waschen, mach ich heute auch, alles von Hand allerdings, was für die Handnähte ja auch schonender ist :zwinker
Die Unterwäsche, also Hemd, Chemise etc. muß man ja ohnehin häufiger mal waschen, weil man sie direkt auf der Haut trägt, daher sind diese auch oft aus Leinen, die kann man dann zur Not sogar auskochen.
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Soiree
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BeitragVerfasst am: Di Okt 21, 2008 11:37 am    Titel: Antworten mit Zitat

Lolo hat Folgendes geschrieben:

Ebenso: Wie macht ihr das mit euren nachgeschneiderten Kleidern, wenn die nach nem Spaziergang unten verschmutzt sind.


Also spazieren (ein paar Schritte hin und herlaufen) geht man erst einmal nur bei strahlendstem Wetter, warum sollte man draußen herumlaufen, wenn es matschig ist? Wink
Und wenn man dem Wetter nicht ausweichen kann oder damit rechnen muß, daß man schmutzig wird, gibt es doch auch noch spezielle Reisekleidung aus Wolle, da läßt man den Schmutz dann später rausbürsten :lächeln
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Cécile
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 22, 2008 8:25 am    Titel: Antworten mit Zitat

"Das sind keine Flecken, das ist Patina!"
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Lolo
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 31, 2008 6:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Cécile hat Folgendes geschrieben:
"Das sind keine Flecken, das ist Patina!"


Very Happy Hihi, auch nicht schlecht, der Spruch. Von wem stammt der denn?

Aber bekommt man denn durch Ausbürsten den Schmutz wirklich raus? Und geht davon der Stoff nicht kaputt? Was für Bürsten nimmt man denn dazu? (Fragen über Fragen...)

Ich habe ja immer nur die Vorstellung vom Umgang mit den Kleidern, wie ich es halt in Filmen sehe, und wenn dort die Damen in einer aufwühlenden Szene durch den Regen laufen ( :zwinker ), dann habe ich mich halt immer gefragt, wie die ihre Kleider danach wieder sauber bekommen. Aber auf den Gedanken, dass die Aristokratie bei Regen höchstwahrscheinlich erst gar nicht rausgegangen ist, bin ich mal wieder gar nicht gekommen. :rotwerd

Wie war das mit unangenehmen Gerüchen von Schweiß oder anderen hartnäckigen Dingen? War man damals denen gegenüber resistenter als heute?

Lolo
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Cécile
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BeitragVerfasst am: Sa Nov 01, 2008 2:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wink der Spruch ist von mir.

Man bekommt natürlich nicht allen Schmutz durch ausbürsten (Brissotin hat da so'n Ding gekauft, was eigentlich zum Gemüse putzen gedacht ist) heraus, ausbürsten funktioniert auch am besten bei Wolltuchen.

Da man damals nur Naturmaterialien zur Verfügung hatte, war das mit den Gerüchen nicht so ein großes Problem.
Bei Wolle geht das besonders gut, wenn man einen Pullover, den man in einer verqualmten Kneipe anhatte über nacht auf den Balkon hängt, dann ist da ja auch kaum noch eine Spur von Geruch dran.
Ausserdem war man nicht so pingelig. Ich merke das jedes mal auf Veranstaltungen in Museumsdörfern, wenn alle muffeln fällt's einem nicht auf, erst zuhause merkt man dann, dass man stinkt wie ein Wiedehopf und sich auf die Dusche freut rofl
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Duc de Berry
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BeitragVerfasst am: Sa Nov 01, 2008 3:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Hygiene war damals natürlich nicht so pingelig wie Heute, aber das man gar nichts gemacht hätte ist eben auch nicht richtig.


Körpergeruch und Mundgeruch waren auch damals ein No-go

Ich kann nur das Buch zur Ausstellung "Lockenpracht und Herrschermacht" empfehlen, da werden verschiedenen Aspekte der Körperhygiene im Barock und Rokoko besprochen.
Da sind auch einige Quellenangaben drin (eigentlich massnweise, wenn man es ganz genau wissen muss)

Aber das ist ziemlich umfassend und informativ.


Die trockene Toilette scheint nicht ganz so eklig zu sein wie man eben glauben mag. Es ist für die Haut und die Haare anscheinend sogar besser.
Aber ab und zu gebadet wurde ja trotzdem.
Ich glaube das das viel mit Gewöhnung zu tun hat - aber man muss sich Hüten eigene Maßstäbe da anzulegen.

Damals gab es eben nicht immer sauber und keimfreies Wasser - deshalb war es eben auch ensprechend gefährlich Wasser zu trinken oder zum waschen zu verwenden.

Ich finde dass da ausgezeichnete Lösungen gefunden.
Wenn man das einfach sachlich betrachtet, dann ist das keinesfalls alles so schmutzig, ganz im Gegenteil.

Gestank wird wohl man auch damals schon mit Lüften oder Wasserdampf eleminiert haben - oder eben durch intensive Duftbehandlung.


Was ist eigentlich dran an dn Schnitten wo der Achselbereich ausgeschnitten ist.
Ich habe das jetzt schon mehrfach gesehen, dass bei Kleidern und auch den Justaucorps, und auch bei den Jacken (Doublets) der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Achselbereich ausgesparrt ist.

Das sieht sogar sehr reizvoll aus, wenn da das weite Hemd etwas heraushängt.

Ist das jetzt wirklich historisch belegt ?
Denn auf Gemälden habe ich das noch nie gesehen nur in Filmen.
Aber mein Gefühl sagt mir, dass das genauso sein muss.
(Wobei mein Gefühl ja keinerlei Beweis ist müde )

Gibts dafür historische Vorlagen ?
Ist das vielleicht die spezielle Sommerausfertigung ?

Es gibt ja auch bei den langen Westen im 17. jahrhundert die Wintergarderobe mit langen Ärmeln, deren Umschläge man über die breiten Aufschläge der Justaucorps getragen hat.

Mal gucken ob ich da noch ein Bild bei Wikipedia finde
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Forenking






Verfasst am: Sa Nov 01, 2008 3:28 pm    Titel: Ähnliche Themen

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