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Filme - ästhetischer Wechsel zur realistischeren Darstellung

 
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Do Apr 03, 2008 4:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lolo hat Folgendes geschrieben:

Weiss einer eigentlich, wann es in der Geschichte der historischen Spielfilme diesen ästhetischen Wechsel von den Hochglanz-Hollywood-Schinken hin zu den realistischeren Darstellungen des heutigen Kinos gab? Ich meine, dass in den Siebzigern die Filme langsam etwas realistischer wurden von der Ausstattung her.

Vielleicht war es Leone. :mein-held
Sein Wilder Westen ist ja schonmal irgendwie historischer gewesen als derjenige des normalen Hollywood-Tagesgeschäfts. Aber er gab auch John Ford u.a. als Vorbild an. grübel

Was die anderen Zeiten anbelangt, so fielen mir auf Anhieb Stanley Kubrick, der sich schon für "Spartacus" um Authenzität bemüht haben soll und bei "Barry Lyndon" noch weiter gehen konnte, weil ihn da niemand behinderte und Ridley Scott mit "The Duellists" aus den 1970ern ein.
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Soiree
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BeitragVerfasst am: Do Apr 03, 2008 4:23 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gehen wir in andere Länder, schon relativ früh, nehmen wir Ingmar Bergman in den späten 50er Jahren, z.B. "Das Siebente Siegel" oder "Jungfrauenquelle", reine Kunstwerke und regelrecht revolutionär in der Umsetzung!
Ungefähr Mitte/Ende der 1960er drehten die Briten bereits auch sehr gute historische Filme, gern auch Thema Mittelalter ("Alfred The Great" z.B.), da wurde schon weit mehr auf historisch korrekte Ausstattung geachtet, als noch wenige Jahre zuvor.
Die 70er waren ebenfalls sehr produktiv, in den 80ern ging es dann aber zunehmend bei vielen Produktionen wieder mit Klischees einher (ich sag nur "Amadeus"), da zählte dann mehr die "Kunst" als ein authentisches Bild der Zeit.
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Lolo
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BeitragVerfasst am: Do Apr 03, 2008 4:23 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Tips Roux, war den Kubrick bei "Spartacus" dabei?? :question Die alten Sandalen Filme waren ja tendenziell immer schon etwas realistischer als die - sagen wir mal - Ritterfilme, in denen ja immer die Sonne schien. Das war insofern bei den Griechen/Römerfilmen leichter, da man mit den Regionen eh schon gutes Wetter assoziiert. Trotzdem waren auch da die Kostüme immer wie aus dem Ei gepellt. Kein Fältchen und kein Fleck, höchsten der obligatorische Blutfleck... :zwinker War aber auch eine Budget-Frage, positiv in Erinnerung habe ich Ben Hur und Spartacus, insofern magst du recht haben, dass da schon ein anderer Stil einsetzte.
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Soiree
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BeitragVerfasst am: Do Apr 03, 2008 4:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Brissotin hat Folgendes geschrieben:

Was die anderen Zeiten anbelangt, so fielen mir auf Anhieb Stanley Kubrick, der sich schon für "Spartacus" um Authenzität bemüht haben soll und bei "Barry Lyndon" noch weiter gehen konnte, weil ihn da niemand behinderte und Ridley Scott mit "The Duellists" aus den 1970ern ein.


Kubrick war ohnehin Perfektionist, daher bei ihm nicht verwunderlich, schade, er hätte sich noch mehr Filme mit historischen Themen vornehmen können, finde ich...


Zuletzt bearbeitet von Soiree am Do Apr 03, 2008 4:32 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Verfasst am: Do Apr 03, 2008 4:31 pm    Titel: Ähnliche Themen

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Soiree
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BeitragVerfasst am: Do Apr 03, 2008 4:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

MariaAntonia hat Folgendes geschrieben:
ontopic

Wünscht ihr hierzu einen eigenen Thread ? Dann spalte ich das Thema gern :zwinker


Gute Idee, kannst du diese Beiträge dorthin verschieben? Begonnen mit Lolos Frage vielleicht?
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Do Apr 03, 2008 4:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Aber gern, schon erledigt :zwinker
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 04, 2008 8:54 am    Titel: Antworten mit Zitat

Lolo hat Folgendes geschrieben:
1. Danke für die Tips Roux, war den Kubrick bei "Spartacus" dabei??

2. Die alten Sandalen Filme waren ja tendenziell immer schon etwas realistischer als die - sagen wir mal - Ritterfilme, in denen ja immer die Sonne schien. Das war insofern bei den Griechen/Römerfilmen leichter, da man mit den Regionen eh schon gutes Wetter assoziiert. Trotzdem waren auch da die Kostüme immer wie aus dem Ei gepellt.

1. Kubrick war der Regisseur. http://de.wikipedia.org/wiki/Spartacus_(1960)
Mit Laurence Olivier, Peter Ustinov und einem großen Staraufgebot, aber die beiden genannten stachen für mich heraus. Ustinov bekam ja auch, Gott sei Dank bei der oftmals halbblinden Jury dort, den Oscar für seine überragenden Leistungen.

2. Aber "Spartacus" ist schon eine Ausnahme, vielleicht nur durch Kubrick so gut. Die Mehrzahl der aus Italien kommenden Filme der 1960er auch mit Mario Girotti waren völliger Müll, was die Ausstattung etc. anbelangt, auch wenn Literaturverfilmungen von Stoffen des 19. und 20.Jh. dabei waren.
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Verfasst am: Fr Apr 04, 2008 8:54 am    Titel: Ähnliche Themen

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