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Königin Maria Theresia (1638-1683)

 
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Elizabeth Antoinette
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BeitragVerfasst am: Sa Dez 10, 2011 1:25 pm    Titel: Königin Maria Theresia (1638-1683) Antworten mit Zitat

Ich habe bemerkt das wir noch gar kein Thread über diese Königin erschaffen haben.



Sie war ja die Frau von Ludwig XIV. Der soll sie ja am Anfang geliebt haben aber dann stand sie nur noch im Schatten seiner Mätressen. Was sagt ihr zu ihr?

Noch ein paar Bilder:





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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Di Dez 13, 2011 8:29 am    Titel: Antworten mit Zitat

Danke fürs Vorstellen der Königin Very Happy

Louis XIV hat seine Gemahlin zu Beginn geliebt ?
Das hab ich bislang noch nicht so wahrgenommen.

Er war damals Hals über Kopf in Maria Mancini verliebt und wollte diese unbedingt heiraten. Seine Mutter Anne und Kardinal Mazarin bangten schon, dass der König sich über seine Aufgaben hinwegsetzt und eine nicht standesgemäße Ehe eingeht.
Damals rechneten sie jedoch nicht mit dem Pflichtbewusstsein des jungen Königs, der sich durchaus darüber im Klaren war, was der Staat von ihm verlangte. Nach einigen tränenreichen Diskussionen mit Mutter und Kardinal lenkte Louis schließlich ein, willigte in die Ehe mit einer Prinzessin ein und verzichtete auf Maria Mancini.

Marie Thérèse, die Braut, wuchs ohne Mutter und in totaler Isolation auf und entwickelte sich zu einer unheimlich schüchternen, schwerfälligen, oberflächlichen und kindlichen jungen Frau. Es soll ihr an Bildung gemangelt haben. Ihre extreme Religiösität, die strenge Erziehung in Spanien sowie der Fakt, dass sie selbst nach Jahren noch nicht richtig französisch sprechen konnte, hinderten sie daran, sich dem frz. Hof anzupassen.
Äußerlich war Marie Thérèse eher klein, dicklich und hatte ein typisches Habsburger Gesicht. Einzig ihre schneeweiße Haut, die strahlend blauen Augen und das reine blonde Haar ließen sie anmutig wirken.

Dem König missfiel die Unfähigkeit seiner Gemahlin, sich den Gepflogenheiten des frz. Hofes anzupassen und sich stattdessen ins Abseits zu manövrieren.
Jedoch anerkannte er ihre tiefe Liebe zu ihm sowie ihre Tugendhaftigkeit und Skandalosigkeit. Er dankte es ihr, indem er Zeit ihres Lebens das Bett mit ihr teilte und seine ehelichen Pflichten regelmäßig erfüllte.

Eine Liebe von seiten des Königs erkenne ich hier nirgends; eher Anerkennung und Dankbarkeit.
Es heißt eher, dass die Marie Thérèse bereits beim ersten Treffen derart von ihrem Gemahl angetan war, dass sie sich sofort in Louis verliebte und ihn bis zum letzten Atemzug aufrichtig liebte.


Ich finde Marie Thérèse leider total langweilig, was aber einfach daran liegt, dass uns Marie Antoinette ein völlig gegenteiliges, sicherlich ebenso ungünstiges Bild einer Königin bietet.
Marie Leszczynska z.B. finde ich irgendwie weit interessanter als Marie Thérèse.
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Di Dez 13, 2011 8:48 am    Titel: Antworten mit Zitat

Da muss ich MariaAntonia recht geben, von Liebe finde ich auch dass man nicht wirklich sprechen kann. Vielleicht von Zuneigung, für jemanden wie den Sonnenkönig war sie aber eindeutig die falsche Gattin.
Er hätte jemanden gebraucht wie seine Schwägerin Henriette Anne d'Angleterre - strahlend, voller Lebensfreude...

Die arme Marie Therese tut mir Leid, sie hatte es sicherlich nicht leicht am französischen Hof, dann noch die vielen Kinder die ihr weggestorben sind. Aber immerhin hatte sie ein paar Vertraute aus ihrer Heimat und wurde von ihrem Mann nicht allzu schlecht behandelt.
Langweilig stimmt ja, sie wird einfach von ihren Vor- und Nachgängerinnen überstrahlt und man liest auch nie wirklich viel über sie in Büchern...
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 04, 2012 8:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht hängt der frühe Tod (5/6 Kindern) damit zusammen, dass Ludwig XVI. und Maria Theresia Cousin und Cousine 1. Grades - von beiden Seiten her - gewesen sind ?

Arme Maria Theresia. - Sie hat ihr Leben gelebt, ob sie glücklich gewesen ist, ich weiß es nicht.

-

Stimmt es, dass sich Ludwig XVI. nach Maria Theresias Tod mit Madame de Montespan (richtig geschrieben ?) , der Gouvernante seiner außerehelichen Kinder, verheiratet hat ?

Was meint ihr dazu ?

Einige Quellen behaupten dies hieb -und stichfest; andere meinen , das dies nichts als eine Legende sei.
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Trianon
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BeitragVerfasst am: So Feb 05, 2012 1:02 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaub nicht unbedingt dass die nähere Verwandschaft daran Schuld ist - die Kindersterblichkeit war ja generell sehr hoch in der Vergangenheit. Natürlich kann es aber dazu beigetragen - vielleicht hatten die Kinder irgendwelche, durch die nahe Verwandschaft hervorgerufene, körperlichen Mängel und waren daher nicht lebensfähig. Wirklich herausfinden lässt sich so etwas wohl nicht mehr...

Die Ehe mit Mme de Maintenon (Mme de Montespan war eine andere Mätresse) zur linken Hand, kann leider nicht durch eine Urkunde oder ein Dokument bewiesen werden. Allerdings gibt es verschiedene Einträge in Memoiren die sich auf dieses Ereignis beziehen - so zB in den Memoiren von Saint Simon.
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 06, 2012 10:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Madame de Maintenon - mo dieu - da hab' ich doch glatt die beiden Mätressen verwechselt. Embarassed

-

Hmm, von der 2. Ehe Ludwigs XIV. mit Madame de Maintenon ist in sovielen Quellen die Rede, dass etwas wahres dran sein muss.

Oder haben sich die Autoren/innen doch geirrt ?

-

Vgl. die Theorien um "Mona Lisa" (= Isabella von Aragon) ; entdeckt und belegt von Maike Vogt-Lüerssen - im Gegensatz zu der Meinung vieler andere Historiker.

-

Wenn sich doch nur auch in Bezug auf Ludwig XIV. und Madame de Maintenon auch nur eine Quelle finden ließe, dann wäre es einfacher diese Behauptung bestätigen zu können.

-

Fälle, in denen die Herrscher nahe verwandt gewesen sind und die Kinder darunter gelitten haben, treffen u.a. auch auf Kaiser Franz II. /I. (1768-1835) und seine 2. Gattin Maria Theresia (1772-1807); eine Cousine 1. Grades von beiden Seiten her; zu: 12 Kinder, von denen 8 das Erwachsenenalter erreichen und 3 davon geistig und körperlich schwer behindert sind z.b. Maria Anna (1804-1858); die von einer Wärterin betreut in einem geschlossenen Zimmer in Schloss Schönbrunn dahinvegitiert.
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