MARIE ANTOINETTE - Forum Foren-Übersicht MARIE ANTOINETTE - Forum

 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

     Intro     Portal     Index     
Maximilian Robespierre (1758-1794)
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    MARIE ANTOINETTE - Forum Foren-Übersicht -> Die Französische Revolution
Das Thema drucken | Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
PeterH
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 08.03.2008
Beiträge: 265
Wohnort: Wertach

BeitragVerfasst am: Fr Sep 09, 2011 9:21 pm    Titel: Maximilian Robespierre (1758-1794) Antworten mit Zitat

Grüss euch
Ich lese gerade ein neues Buch über den Revolutionär.
In vielen Büchern, Berichten usw. wird ja als der Diktator, Schreckensherscher, Tyrann und Alleinschuldiger der Schreckensherrschaft, der Hinrichtung des Königs usw. dargestellt.
In dem Buch steht zb. drin wie liebenswert und grossherzig er mit seiner Gastgeberfamilie Duplay lebte. In der Zeit vor 1789 soll er sich als Rechtsanwalt immer für die Armen und Benachteiligten eingesetzt haben.
Auch während der Revolution. Der Mann hatte zu Beginn ja gute Ansichten. Er wollte die Todesstrafe abschaffen, die Sklaverei auch abschaffen usw. Dass er später sich in manchen zum Gegenteil entwickelte, ist makaber. Er, der Anhänger der konstituellen Monarchie, wurde zum Jakobiner. Ja an der Verurteilung Ludwig XVI, da war er leider besonders daran beteiligt. Für die Revolution tat Robespierre alles. Auch schlimm, das er seinen besten Freund Desmoulins fallen lies und auf die Gulliotine schickte, aber nicht er allein war dafür verantwortlich, und er hatte dabei furchtbare Gewissensbisse.
In dem Buch findet keine einseitige Verurteilung von Robespierre statt, sonden sein Leben wird auch aus einer anderen Perspektive gezeigt, einen Menschen, der auch seine gute Seiten hatte. Auch wenn er ein Königsmörder war, er war nicht so ein Igrogant und Falschspieler wie zb. Josef Fouche.
Gut so, wenn auch hier mal ein Mensch anders gesehen wird.
Es ist wie bei bei Marie Antoinette und Ludwig, hier kommen auch Sachen heraus, die sie einen ganz anders sehen lassen, als durch eine jahrzehntelange vorurteilhaftige Geschichtschreibung .

Freundlichen Gruss Very Happy
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Finn
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 26.05.2009
Beiträge: 1468
Wohnort: Flensburg

BeitragVerfasst am: Fr Sep 09, 2011 10:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Also, ich muss sagen, in den meisten Fällen bin ich auch dafür, dass jede Person oder jeder Sacherverhalt von allen Seiten betrachtet werden muss. Nur bei bestimmten Individuen weiß ich nicht, ob das wirklich angebracht ist. Sicherlich war Robespierre jemand, der sehr idealistisch war, nur leider haben seine Visionen ihn in einen Wahn gesteigert, der ihn das Gegenteil von dem tun ließ, wofür er zu Beginn einstand. Das Ding ist nur, dieser Mann hat nicht nur einen König töten lassen (was ja eigentlich schon schlimm genug ist, schließlich war der ja auch ein Mensch), sondern tausende von Menschen. Das ist seine dunkle Seite gewesen und die war so stark, dass ich nicht denke, dass es noch wichtig ist, ob er auch früher mal Positives bewirken wollte. Die Geschichtsschreibung ist in diesem Hinblick auch nicht vorurteilhaft, sondern sie gibt nur Fakten wieder, die nunmal passiert sind. Ich halte es für gefährlich, wenn man Massenmörder (und das war Robespierre) in gewisser Weise verharmlost und sagt: "Naja, er hatte auch sein Gutes." Das ist nicht gut. Das ist für mich genauso, wie damals als Eva Hermann meinte: "Naja, Hitler hatte auch sein Gutes. Der ließ Autobahnen bauen." "Eva go Home", kann ich da nur sagen. Wenn der Autor des Buches auch solche Ansichten hat...hhhmm. Confused
_________________
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
MariaAntonia
Administratorin
Administratorin


Offline

Anmeldedatum: 03.03.2008
Beiträge: 7950
Wohnort: Rheinhessen

BeitragVerfasst am: Sa Sep 10, 2011 10:13 am    Titel: Antworten mit Zitat

Mir geht es ähnlich.
Ich tue mich schwer, einem Massenmörder wie Robespierre zuzugestehen, dass er auch ein guter Mensch war und - oh nein, der Arme ! - Gewissensbisse hatte.
Als Massenmörder sehe ich ihn deshalb, weil er den Auftrag zu diesen Tötungsaktionen gegeben hat. Damit ist er für mich mit dem Täter gleichzusetzen.

Ich kann mir vorstellen, dass jeder Mörder auch mal gute Seiten hatte, in der Kindheit mal die Enten fütterte und vielleicht mal daran dachte, sich später um die kranke Oma zu kümmern.
Aber, ich bin der Meinung, dass diese "guten Seiten" nichts zählen, wenn derjenige zum Mörder wird. Denn das zeigt mir, dass dieser Mensch nicht klar im Kopf ist, sich eben doch nicht beherrschen kann und einfach gruselig und menschenverachtend ist.
Wenn dann ein Buchautor daherkommt und meint, hey, der Robespierre hatte mal vor, die Todesstrafe abzuschaffen, dann frage ich mich ernsthaft, warum der Autor dann nicht auch auf die offensichtlich geisteskranken Züge der Person eingeht, die plötzlich von einer "Anti-Todesstrafe" zur "Pro-Todesstrafe" wechselt. Und das ja nicht nur gedanklich, sondern voller Tatendrang.

Robespierre ist für mich nicht würdig, in den Geschichtbüchern unserer Schüler erwähnt zu werden. Dieser Mensch ist es nicht wert, dass seine guten Seiten gezeigt werden.
Ich habe bei Robespierre, St.-Just und Marat leider solche krassen Ansichten unsicher


Achso, ich hätte es beinahe vergessen Mr. Green :
Wie heißt denn das Buch ?
_________________
| Marie Antoinette | Château de Versailles | La Parisienne | Frankreichs Bourbonen |
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
PeterH
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 08.03.2008
Beiträge: 265
Wohnort: Wertach

BeitragVerfasst am: Sa Sep 10, 2011 4:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Grüss euch das Buch ist von Karl Brunnemann.Es heist Maximilian Robespierre. Auf gar keinen Fall nehme ich ihn in Schutz oder so, der Autor möchte nur darstellen ,das nicht er alleine für die Schrecken der Revolution verantwortlich war, zb. Desmoulins stimmte auch für die Hinrichtung des Königs und die Verfolgung der Girondisten.

Freundlichen Gruss Very Happy
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Finn
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 26.05.2009
Beiträge: 1468
Wohnort: Flensburg

BeitragVerfasst am: Sa Sep 10, 2011 6:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Schon sehr interessant, nur hoffe ich, dass dem Autor bewusst ist, dass es doch allgemein bekannt ist, dass Robespierre die Revolution und die Massenhinrichtungen nicht im Alleingang durchgezogen hat. Er war halt der Vorsitzende des Nationalkonvents und somit "Anführer".

Eine Erwähnung in den Geschichtsbüchern finde ich allerdings schon sinnvoll, allerdings mit mahnendem Charakter. Quasi als Warnschild, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen.
_________________
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
PeterH
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 08.03.2008
Beiträge: 265
Wohnort: Wertach

BeitragVerfasst am: Sa Sep 10, 2011 7:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Grüss euch die Rede gegen die Todesstrafe hielt er am 30.05.1791 also bis zum 10.August 1792 darf man ihn nicht verdammen.Er wollte ja die konstituelle Mornarchie behalten. Seine Schwester veehrte ihn ein Leben lang.

Das er dann leider seine frühren Überzeugungen so über Bort geworfen hat.Das er dann später so für die Todesstrafe eintrat und überall Gegner sah. Er wollte jeden Feind der Revolution ausschalten auch wenn es seine Freunde waren.

Wer von den Revolutionären waren denn schon gut ? hatten doch alle Dreck am Stecken,genauso wie Lafayette und Baily mit dem Massaker auf dem Marsfeld und der König musste es ausbaden. Baily fiel zwar auch der Gulliotine zum Opfer.
Freundlichen Gruss Very Happy
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
PeterH
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 08.03.2008
Beiträge: 265
Wohnort: Wertach

BeitragVerfasst am: So Sep 11, 2011 11:28 am    Titel: Antworten mit Zitat

Grüss euch Maria Antonia,der Autor versucht besonders auch die Ereignisse um den 27/28 Juli 1794 darzustellen. Es ist auch so das die Leute wo Robespierre gestürzt haben,eigentlich nicht die besseren und auch Massenmörder waren.Collot de Herbois oder Joseph Fouche oder Tallien brachten auch viel Blut über Frankreich. Der Aufstand gegen Robespierre kam wahrscheinlich zusammen,weil diese Leute auch Angst hatten selber auf die Gulliotine zu kommen,es ging sicher nicht darum Frankreich wieder zu eine Demokratie zu machen.Das Volk war denn Leuten egal.Von Danton sagt man,er sei auch erst zu Einsicht gekommen,das die Gulliotinenpoltik man beenden sollte ,als seine Freunde an der Reihe waren verhaftet zu werden. Im Jahr 1793 war das dem auch egal wer auf dem Schafott starb.

Freundlichen Gruss Very Happy
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
MariaAntonia
Administratorin
Administratorin


Offline

Anmeldedatum: 03.03.2008
Beiträge: 7950
Wohnort: Rheinhessen

BeitragVerfasst am: So Sep 11, 2011 2:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter !
Dass ich Robespierre oben so derart "verdamme", heißt natürlich nicht, dass ich die anderen Revolutionäre in Schutz nehme.
Oh nein Wink , die sind in meinen Augen alle Massenmörder.
Danton gehört da ebenso dazu wie Desmoulins.


@ Finn:
Richtig, im Geschichtsbuch sollte Robespierre als der dargestellt werden, der er war, nämlich als Königsmörder und jemand, der Tausende von Menschen auf dem Gewissen hat.
Leider wird er ja gern als einer der Großen der Revolution - also eher positiv - dargestellt. Und DAS sollte unterbunden werden.
_________________
| Marie Antoinette | Château de Versailles | La Parisienne | Frankreichs Bourbonen |
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Forenking






Verfasst am: So Sep 11, 2011 2:01 pm    Titel: Ähnliche Themen

Nach oben
Trianon
Moderator
Moderator


Offline

Anmeldedatum: 04.03.2008
Beiträge: 5788
Wohnort: Montreuil

BeitragVerfasst am: So Sep 11, 2011 2:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möcht mich mit dieser Person (und seinen Anhängern) gar nicht genauer befassen, das hat er mM nach gar nicht verdient. Es ist einfach furchtbar was sie diesen vielen Menschen und Familien angetan haben und ich kann nur ebenfalls zustimmen dass man lieber viele andere Menschen eher in Geschichtsbüchern erwähnen sollte als Robespierre und Co...
_________________
"Die ehemalige Prinzessin mit ihrem verschleierten Blick, der den Himmel zu suchen schien, und ihrem sanftem Lächeln,
glich einer vom Paradiese herabgestiegenen Heiligen."

Henri Sanson über Mme Élisabeth
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Finn
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 26.05.2009
Beiträge: 1468
Wohnort: Flensburg

BeitragVerfasst am: So Sep 11, 2011 4:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@MariaAntonia:
Ja, leider gehen viele Geschichtsbücher mit Robespierre und seine Anhänger viel zu sachlich um. Es wird nur trocken aufgeführt, was passiert ist und das war's. Es sollte viel mehr auf die Verbechen hingewiesen und das Ganze genauer analysiert werden.

Allerdings sollten wir die Revolution an sich nicht gänzlich verdammen, da sie ja auch Dinge wie die Menschenrechte und eine Verfassung hervorgebracht hat. Leider haben Robespierre und Co. sie für ihre Zwecke genutzt und ein Terrorregime errichtet. Eine Freiheit, die durch Leid und Tod erzwungen wird, wollte sicherlich auch damals keiner haben.
_________________
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
PeterH
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 08.03.2008
Beiträge: 265
Wohnort: Wertach

BeitragVerfasst am: Mo Sep 12, 2011 7:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Grüss euch Frankreich befand sich seit 1792 auch im Krieg mit halb Europa, und dazu das auch die Revolutionsfeinde nicht weniger zimperlich mit ihren Gegern umgingen,Robespierre und Saint Just usw hatten Angst vor der Konterrevolution und den Emigranten und fürchteten dessen Rache. Das Verhalten von Ludwig und Marie Antoinette durch ihr Doppelspiel führte ebenfalls dazu.Aus den Freiheitsfreunden wurden halt leider selber dann Unterdrücker.

Freundlichen Gruss Very Happy
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
PeterH
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 08.03.2008
Beiträge: 265
Wohnort: Wertach

BeitragVerfasst am: Mi Sep 28, 2011 12:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ Maria Antonia:
Von den Königsmördern haben viele unter dem Direktorium und Napoleon I in Amt und Würden weitergearbeitet. Auch Barras zb.
Deren ihre Mitwirkung man wuste davon,aber lies sie trotzdem weitermachen.
Man steht ja den Leuten gewisse Einsichten und positive Änderungen zu.
Die Monarchieanhänger gingen, wie im Film "Chouans" gezeigt wird, auch nicht besser mit ihren Gegern um. Und die Leute beriefen sich auf Ludwig, obwohl der immer Gewalt ablehnte.


Freundlichen Gruss Very Happy
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
AustroBavarian
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 01.09.2010
Beiträge: 624
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Mi Sep 28, 2011 5:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für den Buchtipp.

In meinem Innersten möchte ich mich der Meinung von Trianon anschließen: Ich will mich eigentlich gar nicht mit den Königsmördern beschäftigen.

Und trotzdem sollten wir das alle tun.

Denn diese Mörderbande gehört nun einmal auch zur Geschichte und (leider) auch zur näheren Umgebung des Königspaares. Und sie sollte uns auch Warnung sein.

So schwer es mir auch fällt, dies zuzugeben: Ja, es ist fair und richtig, das Scheusal Robespierre auch einmal von einer anderen Seite zu beleuchten. An meiner Meinung über ihn und die anderen Massenmörder wird das aber nichts ändern. Wenn ich auch nur einen dieser Namen höre, stehen sofort die Tafeln mit den Namen der Opfer der Revolution vor meinem inneren Auge, die in einem Gedenkraum der Consiergerie in Paris ausgestellt sind. Allein wenn wir bedenken, dass sich diese Staatsterroristen nicht einmal scheuten, sogar Kinder unter die Guillotine zu legen....

Und so kann die Biografie Robespierres uns auch Warnung vor so manchem "republikanischen" Rattenfänger sein: Der Menschenfreund, Gegner der Todesstrafe und Armenanwalt aus Arras verwandelt sich zum blutrünstigen massenmordenden Monster, wenn es um seine eigene Macht geht - und er scheut sich dabei nicht einmal, zur Rechtfertigung seiner Greueltaten die Worte "Menschenrechten", "Republik" und "Demokratie" zu gebrauchen!

Das Wohl eines Volkes hängt nicht von der Staatsform ab, sondern einzig und allein von der geistigen und moralischen Qualität seiner Führungselite. Auch daran hat sich seit 1789 nichts geändert.

Vive le Roi!
Vive la Reine!

Euer
AustroBavarian
_________________
Und wenn uns erlaubt ist zu tun, was immer wir wollen, so ist es nicht einfach, stets nur das zu wollen, was richtig ist.
Louis XIV le Grand
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Finn
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 26.05.2009
Beiträge: 1468
Wohnort: Flensburg

BeitragVerfasst am: Mi Sep 28, 2011 7:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

AustroBavarian hat Folgendes geschrieben:
Allein wenn wir bedenken, dass sich diese Staatsterroristen nicht einmal scheuten, sogar Kinder unter die Guillotine zu legen....


??? Soweit ich weiß, war das jüngste (bekannte) Opfer 17 Jahre alt. Rein rechtlich aus heutiger Sicht noch ein Kind, aber ich habe Zweifel, dass Robespierre einen Unterschied zwischen Volljährigkeit und ein paar Tage oder Monate davor machte. Jüngere Opfer sind, meines Wissens nach, nich bekannt.

AustroBavarian hat Folgendes geschrieben:
Das Wohl eines Volkes hängt nicht von der Staatsform ab, sondern einzig und allein von der geistigen und moralischen Qualität seiner Führungselite. Auch daran hat sich seit 1789 nichts geändert.


Dass das in meinen Augen absolut nicht wahr ist, brauche ich wohl nicht weiter ausführen.
_________________
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
PeterH
Mitglied
Mitglied


Offline

Anmeldedatum: 08.03.2008
Beiträge: 265
Wohnort: Wertach

BeitragVerfasst am: Do Sep 29, 2011 11:25 am    Titel: Antworten mit Zitat

Grüss dich Austro Bavarin es gibt heutzutage noch Staaten
wo Jugendliche noch hingerichtet werden. Siehe zb. Iran.
Da wurde eine 16 jährige wegen angeblichen Ehebruches aufgehängt.
Man ist sprachlos.

Freundlichen Gruss Very Happy
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Forenking






Verfasst am: Do Sep 29, 2011 11:25 am    Titel: Ähnliche Themen

Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    MARIE ANTOINETTE - Forum Foren-Übersicht -> Die Französische Revolution Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Impressum des Forums | Kostenloses Homepage Forum von Forenking.com | Powered by © phpBB Group