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Königin Maria Leszczynska (1703-1768)
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Trianon
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Anmeldedatum: 04.03.2008
Beiträge: 5697
Wohnort: Montreuil

BeitragVerfasst am: Sa Jul 25, 2015 8:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

prince d'amour hat Folgendes geschrieben:

Aber trotz religiösität, meinst Du nicht sie war sehr an Ihre vielen Diener und Hofdamen gewöhnt um diese im Kloster zu missen?


Na nur weil sie sich in ein Kloster zurückzieht, heißt es ja nicht gleich dass sie dort auch tatsächlich als Nonne lebt Wink
Sie hätte dort mit einigen getreuen Vertrauten und Dienern durchaus in ein paar Räumlichkeiten leben können. Wobei ich mir auch durchaus vorstellen könnte, dass sie es ähnlich wie ihre Tochter Louise gemacht hätte und tatsächlich wie eine Nonne gelebt hätte. Aber sind ja auch nur alles Vermutungen meinerseits...
_________________
"Die ehemalige Prinzessin mit ihrem verschleierten Blick, der den Himmel zu suchen schien, und ihrem sanftem Lächeln,
glich einer vom Paradiese herabgestiegenen Heiligen."

Henri Sanson über Mme Élisabeth
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Brissotin
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Anmeldedatum: 10.03.2008
Beiträge: 837
Wohnort: VÖ

BeitragVerfasst am: Di Sep 01, 2015 1:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Es wäre ja möglich gewesen entweder ein ausreichend großes Kloster zu suchen oder eben ein Kloster nach den Anforderungen der Königin zu errichten. Bei der Achtung, die Louis XV sein Leben lang für die Königin bewies, hätte er sicherlich eine üppige Appanage für sie verfügt und alles versucht so angenehm wie möglich und ihren Neigungen gemäß zu gestalten. Da sie aber ja doch so stark an ihm hing, kann es natürlich auch sein, dass sie ihm im Tod rasch gefolgt wäre.

Spätestens ab 1736/38 war ihr Vater ja wer und als Übergangslösung für den Anschluss Lothringens an Frankreich die perfekte Besetzung in der Rolle - er heißt ja nicht umsonst "le bon roi Stanislas". Als Mäzen von Aufklärern und irgendwie vorbildlicher Herrscher war er dann ja schon als Schwiegervater eines Louis XV würdig, wenngleich eben nur Herzog-König von Frankreichs Gnaden.

Was man dabei nicht übersehen darf ist, dass es in dieser Zeit absolut nicht unüblich war Exil-Könige wie echte Herrscher zu hofieren. Das beste Beispiel sind die Stuarts, wenngleich weit ab von der Macht nach einer Odysee der Exile dann letztlich in Rom untergekommen, vermochten sie doch dynastische Verbindungen mit katholischem Hochadel zu knüpfen.

Die Leszczyńskis und Jabłonowskas waren schon eine Macht in Polen mit einem bedeutenden Anhang. Überhaupt sind die Verhältnisse in Polen schon im 17.Jh. so verworren gewesen, dass leicht ein Großhetman und sein Anhang die Macht ergreifen konnte.
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Ein Präsident kann doch mehr ausrichten als ein Amtmann. (Aus "Gustav Aldermann" F.T. Hase 1779)
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Johanna_Gabriela
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Anmeldedatum: 20.05.2009
Beiträge: 1179
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: Do Sep 10, 2015 12:03 am    Titel: Antworten mit Zitat

1736 oder 1738, ab wann genau war ihr Vater jemand besonderer , gleichrangig mit allen anderen Herrschern ?

Wie hätte sie wohl auf MA reagiert, hätten die beiden einander persönlich kennengelernt ? Erfreut ? Oder höflich ? Oder ablehnend ?


eliasdo hat Folgendes geschrieben:
- ihr soziales Engagement. Sie stiftete, half Bedürftigen oder auch verarmten Adeligen, spendete Lebensmittel und sogar ihre alte Wäsche. Dies hinterlies einen weiteren Schuldenberg.

Laster? Wenn man Armen und Bedürftigen hilft ? Das sehe ich nicht so.

Eher drängt sich mir die Frage auf, ob sie es aus Höflichkeit - es gehört sich für eine Königin so - oder aus wahrem Interesse gegenüber den armen Leuten - immerhin ist sie selbst auch eher verarmt gewesen - getan hat.

Dafür Schulden zu machen, finde ich durchaus positiv.
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"Gott erhalte - Gott beschütze unsren jungen Kaiser Franz."
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