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Louis XV - sein Tod
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Antoinette
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BeitragVerfasst am: Mi Mai 13, 2009 1:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lolo hat Folgendes geschrieben:
Und der König hat sich ja nicht nur die Beerdigung angesehen, sondern hat sich direkt die Tote angeschaut, zumindest wenn die Legende stimmt. Daher könnte es natürlich schon sein, dass er sich dort angesteckt hat.

Aber wenn kein Staub von dieser Person (via Kleideraufschütteln) zu ihm kam, dann lag´s nicht an den Anschaun ^^ Tröpfechen konnten es bei der Toten ja nicht mehr sein Wink

Ich glaub, er hat sich das wo anders gesehen ^^
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Antoinette
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 06, 2011 10:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zur Ansteckung des Königs beschreibt Madame du Barry übrigens auch eine andere Version - wobei ich nun nicht weiß, ob die stimmt...
Wir hatten ja schon folgende Ansteckungswege herausgearbeitet:

Trianon hat Folgendes geschrieben:
Ich persönlich weiß ja leider nur dass er bei einem Jagdausflug und anschließenden Dinner im Petit Trianon plötzlich Fieber bekam und schließlich nach Versailles zurückgebracht wurde. Vielleicht hatte er sich bei einem Lakaien oder Jagdgefährten angesteckt? Aber da würde ja auch nicht innerhalb von ein paar Stunden die Krankheit ausbrechen oder?

Lolo hat Folgendes geschrieben:
In der Dubarry Bio von Haslip stand, dass er eines Nachmittag spazieren ging und bei einer Beerdigung oder Totenfeier (weiß es nicht mehr genau) von einem jungen Mädchen vorbeikam. Wegen seiner zwiespältigen Faszination für den Tod wollte er die Tote unbedingt sehen. Leider wußte er nicht, dass sie an Pocken starb und kurz darauf brach die Krankheit bei ihm aus.

Madame du Barry beschreibt, dass man ihr zu dieser Zeit mitteilte, dass der König sich nicht wohlfühle und wohl erkrankt sei. Als sie fragte, "wie es dem Mädchen erginge", war man verwundert, dass sie über alles bescheid weiß. Der König hatte zu dieser Zeit eine kleine Liebelei mit einer Tischler-Tochter. Madame du Barry, die sich durch diese Liebeleien - ähnlich wie die Pompadour - andere Konkurrentinnen vom Halse hielt, wusste von dieser Liäson.
Und da sich herausstellte, dass das Mädchen ebenso krank sei, wurde man unruhig.
Der König verweilte zu dieser Zeit im Petit Trianon und Madame du Barry ließ die Ärzte kommen.
Bevor die Ärzte eintrafen, wurde bekannt, dass bei dem Mädchen die Blattern festgestellt wurden. Das konnte also nichts Gutes für den König heißen.
(Wo wir übrigens einst überlegt haben, wie um alles in der Welt sich der König denn angesteckt haben soll: Geschlechtsverkehr oder Knutschen wäre eine passende Übertragungsmöglichkeit.)

Jedenfalls erkrankte der König tatsächlich auch an den Blattern. Das Mädchen starb an den Blattern... der König bekanntlich später auch.

Gut, das steht jetzt in den Memoiren der Gräfin, von denen ich nicht weiß, ob sie real oder fiktiv sind... aber es ist eine neue Theorie
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BeitragVerfasst am: Di Jun 07, 2011 11:59 am    Titel: Antworten mit Zitat

Vor allem eine weitaus plausibler klingende Theorie als die bereits genannten.
Und gut vorstellbar noch dazu, klar dass man da für die Nachwelt eher schreibt der König wäre nach einer Jagdgesellschaft erkrankt als nach einem Stell-dich-ein mit einer Tischler Tochter Mr. Green
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Antoinette
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BeitragVerfasst am: Di Jun 07, 2011 1:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der König könnte sich bei dem Mädel angesteckt haben, aber wie lang ist die Inkubationszeit der Blattern?
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BeitragVerfasst am: Di Jun 07, 2011 7:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Antoinette hat Folgendes geschrieben:
aber wie lang ist die Inkubationszeit der Blattern?

Das weiß ich leider nicht.
Allerdings denke ich nicht, dass ein Inkubationszeit von mehreren Tagen widersprüchlich ist. In den Memoiren wird nicht erwähnt, wie lange die Liäson schon dauert, wie lange der König in Trianon verweilte usw.

Ich muss aber ausdrücklich dazu sagen, dass diese Theorie offenbar nur in diesem Buch steht. Ich habe noch nie zuvor davon gehört... was ich merkwürdig finde.
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Di Jun 07, 2011 7:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Antoinette hat Folgendes geschrieben:

Aber wenn kein Staub von dieser Person (via Kleideraufschütteln) zu ihm kam, dann lag´s nicht an den Anschaun ^^ Tröpfechen konnten es bei der Toten ja nicht mehr sein Wink

Nun ja - wie war denn das damals bei den Habsburgern? MT ging doch auch mit einer ihrer Tochter in die Kapuzinergruft um am Grab einer an den Pocken gestorbenen Schwester zu beten und dann erkrankte auch dieses arme Mädchen daran. (Mir ist gerade entfallen um welche Schwestern von MA es sich dabei handelte)

@MariaAntonia: Genau das macht mich halb wahnsinnig an diesem Buch - man weiß nicht in wie weit man ihm trauen kann/darf/soll. Ist ähnlich wie die Geschichte mit dem Hirten und dem Wolf - wer einmal lügt dem glaubt man nicht und wenn er doch die Wahrheit spricht...
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Di Jun 07, 2011 7:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das Buch ist wahrlich verwirrend.
Auch die Beschreibungen aus ihrer Jugend kamen in anderen Biografien nicht in dieser Form zur Sprache...


Was die Pockenansteckung anging, glaube ich immernoch nicht, dass man sich vom bloßen Ansehen ansteckt.
Die Kapuzinergruft-Begebenheit halte ich sogar für eine Erfindung.
Handelte es sich dabei nicht um die Erzherzoginnen Johanna Gabriela (gestorben 1762) und Maria Josepha (gestorben 1767) ?
Allein die 5 Jahre zwischen beiden Todesjahren macht es unwahrscheinlich, dass die 1767 Gestorbene sich 1767 bei einem Besuch mit den Pocken ansteckt, die dort offenbar seit 1762 rumfliegen sollen.
So etwas ist unmöglich.
Sicherlich überleben Bazillen den Tod ihres Wirtes um einige Zeit, vielleicht Tage. Aber keinesfalls 5 Jahre.

Auch die Pockenverbreitung brauchte eine gewisse Art der Übertragung.
Und falls die umgebende Luft nicht ausreicht, sondern gar eine Tröpfcheninfektion vonnöten ist, dann muss der König zumindest von einem Pocken-Erkrankten angehustet, angeniest o.ä. worden sein oder ihm die Hand gereicht haben und dann ungewaschen mit diesen Händen gegessen haben.
Anders geht es bei einer Tröpfcheninfektion nicht.
Vom bloßen Ansehen einer Pockentoten jedenfalls geht sowas nicht.
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BeitragVerfasst am: Di Jun 07, 2011 11:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Trianon hat Folgendes geschrieben:
Antoinette hat Folgendes geschrieben:

Aber wenn kein Staub von dieser Person (via Kleideraufschütteln) zu ihm kam, dann lag´s nicht an den Anschaun ^^ Tröpfechen konnten es bei der Toten ja nicht mehr sein Wink

Nun ja - wie war denn das damals bei den Habsburgern? MT ging doch auch mit einer ihrer Tochter in die Kapuzinergruft um am Grab einer an den Pocken gestorbenen Schwester zu beten und dann erkrankte auch dieses arme Mädchen daran. (Mir ist gerade entfallen um welche Schwestern von MA es sich dabei handelte)

Aber sie muss sich ja nicht an der Leiche angesteckt haben. Hatte die Schwester nicht vorher mit der Verstorbenen zu tun?


Aber zurück zu Ludwig: Hat jemand Bios zu ihn gelesen? Ich hab´s auch noch nie gelesen, aber ich hab auch noch keine Ludwig-Bio gelesen. Möglicherweise stand es ja dort dontknow
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Verfasst am: Di Jun 07, 2011 11:27 pm    Titel: Ähnliche Themen

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BeitragVerfasst am: Do März 29, 2012 9:49 am    Titel: Antworten mit Zitat

Die MA-Biografie von Hermann Schreiber verblüfft mich immer wieder.
Als Ursache für die Pockenansteckung beschreibt er eine völlig andere !

Vorab: Er hält die Ansteckung durch eine Geliebte für wahrscheinlich.
Schreiber holt zur Erklärung weeeeeit aus und geht bis zurück zur Pompadour.
Die Marquise sicherte sich ihren Platz u.a. durch den Hirschpark. Dort lebten bekanntlich Mädchen, deren Elternhaus bekannt war, die langwierig beobachtet und begutachtet wurden und sehr gepflegt waren. Krankheiten wie Pocken oder Geschlechtskrankheiten konnten hier nahezu ausgeschlossen werden.
Da Madame du Barry nicht so weitblickend war wie ihre Vorgängerin, untersagte sie jeglichen Frauenbesuch, duldete kein weibliches Wesen in den Petit Appartements des Königs und ließ den Hirschpark schließen. Warum auch nicht... im Gegensatz zur kränkelnden Pompadour war die du Barry jung, gesund und leidenschaftlich genug, den alten König zu "unterhalten".

Unglücklicherweise liebte der König die Abwechslung... doch der Hirschpark stand nicht zur Verfügung. Also musste man wieder nach jungen Dingern in Paris suchen - allerdings hatte man hier nicht mehr die Möglichkeit, lange vorher auf Elternhaus und Gesundheit zu achten.
Es wurde dem König also eines Tages eine junge Schauspielerin zugeführt, die er in den Petit Appartements empfing.
Madame du Barry dürfte davon Wind bekommen haben. Es gibt zwar keinen Hinweis darauf, dass sie der Schauspielerin begegnete, aber man vermutet es, da sie ja die Herrin über die Petit Appartements war, genug Spione hatte und es daher wohl unwahrscheinlich ist, dass ihr dieser Frauenbesuch dort entgeht.
Warum auch immer, plötzlich benötigte man einen Arzt, denn die Schauspielerin wurde verletzt - wahrscheinlich mit einer Schere. Weit und breit war kein Arzt, also musste einer von außerhalb gerufen werden. Anhand der Aufzeichnungen, welcher Arzt in dieser Gegend gerade Dienst hatte, glaubt man, es sei Dr. Guillotin (!) gewesen.
Jedenfalls verarztete er die junge Dame und soll dabei angeblich die Pocken im Anfangsstadium vermutet haben. Ob er das irgendwo festhielt, muss ich nochmal nachlesen.

Der Rest ist bekannt.

Hhm, das ist alles recht abenteuerlich, vor allem die Sache mit der Schere und dem Zufall, dass ausgerechnet Dr. Guillotin zur Stelle war.
Grundsätzlich ist aber die Ansteckung durch eine Geliebte bei Louis XV. ja nicht unbedingt abwegig.
Hermann Schreiber nennt die Dame auch, vermutet dahinter aber einen Künstlernamen.
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BeitragVerfasst am: Do März 29, 2012 10:00 am    Titel: Antworten mit Zitat

Also bei der du Barry würd mich das mit der Schere nicht einmal wirklich schockieren, wobei ich ihr natürlich nicht unterstellen möchte dass sie selbst die Dame verletzt hat Mr. Green
Die Ansteckung durch ein anderes Mädchen halte ich ebenfalls für plausibel. Ein Mann, der sein ganzes Leben die Abwechslung gebraucht hat, wird auch im Alter nicht mehr davon ablassen wollen.
Es stimmt auch dass der Hirschpark damals, mit der Herrschaft von Jeanne über die Privatgemächer, geschlossen wurde und dass man sich, wenn diese Geschichte tatsächlich stimmt, einen anderen Grund ausdenken musste wie der König sich mit den Pocken infiziert hat, glaub ich auch gern^^
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BeitragVerfasst am: Do März 29, 2012 10:09 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde das irgendwie auch plausibler, als die Geschichte mit der an Blattern verstorbenen jungen Dame, deren Totenzug (durch den Park von Versailles??) die Dubarry und der König auf dem Weg nach Trianon begegneten und dessen Leiche der wissenschaftlich neugierige König sehen wollte, wobei er sich zu tief über die Tote beugte und sich dabei angeblich ansteckte...

Gut die Pocken waren höchst ansteckend und dies wäre natürlich eine Möglichkeit aber die Variante mit der "Abwechslung" passt dann doch eher in sein durch seine Libido geprägtes Leben....
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BeitragVerfasst am: Do März 29, 2012 10:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

eliasdo hat Folgendes geschrieben:
Ich finde das irgendwie auch plausibler, als die Geschichte mit der an Blattern verstorbenen jungen Dame, deren Totenzug (durch den Park von Versailles??) die Dubarry und der König auf dem Weg nach Trianon begegneten...

Nun ja das Trianon-Gebiet grenzt ja bereits an "öffentlichen Bereich", direkt daneben befindet sich heute eine Autostraße, die auch auf den alten Plänen bereits vorhanden ist.
Und da es die verschiedensten Wege - damals wie heute - gibt ins Trianon zu gelangen, wäre es durchaus möglich dass der König an einem Trauerzug vorbeigekommen ist. Plausibler klingt aber, auch für mich, die Geschichte mit dem Schäferstündchen...
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BeitragVerfasst am: Do März 29, 2012 10:28 am    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.

@ Trianon:
Hihi, die "Unterstellung" im Hinblick auf Madame du Barry und der Schere trifft auch auf den Autor zu Mr. Green Er mag die du Barry ganz offensichtlich nicht - schade - , aber er betont ausdrücklich, dass die Schuld der du Barry hier reine Theorie sei Laughing Passen würde es aber...

Jedenfalls meint er, dass es schon irgendwie Schicksal gewesen sein muss, dass ausgerechnet die du Barry die Stricke so zog, dass am Ende der Tod des Königs stand - also er bezieht sich damit auf die unglücklichen Wendungen seit der Schließung des Hirschparks durch die du Barry...
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BeitragVerfasst am: Do März 29, 2012 10:29 am    Titel: Antworten mit Zitat

stimmt, ich habe jetzt nur an "die Abkürzung" durch den Park gedacht. Wink

aber das Schäferstündchen passt definitiv besser zu Louis XV... ein Schelm wer Böses dabei denkt.... Wink
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BeitragVerfasst am: Do März 29, 2012 10:39 am    Titel: Antworten mit Zitat

MariaAntonia hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.

Hm ja vielleicht hatte er ja mit diesem Mädchen, dass später dann am Trianon vorbei zu Grabe getragen wurde, das Schäferstündchen. Aber gut das sind jetzt zu wilde Spekulationen. Still sein jetzt Laughing


MariaAntonia hat Folgendes geschrieben:
Hihi, die "Unterstellung" im Hinblick auf Madame du Barry und der Schere trifft auch auf den Autor zu Mr. Green Er mag die du Barry ganz offensichtlich nicht - schade - , aber er betont ausdrücklich, dass die Schuld der du Barry hier reine Theorie sei Laughing Passen würde es aber...

Ich mag sie und würds ihr auch zutrauen, ich wette sie konnte dem König ordentlich ne Szene machen und bekanntlich soll ja nach einem Streit diese eine Sache besonders gut sein, was wiederum den König wohl gut gefallen hat Mr. Green
@Eliasdo: Da passt dein "ein Schelm wer böses dabei denkt" wohl auch sehr gut Laughing
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Verfasst am: Do März 29, 2012 10:39 am    Titel: Ähnliche Themen

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