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Marie Antoinettes Zähne
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MariaAntonia
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Anmeldedatum: 03.03.2008
Beiträge: 7950
Wohnort: Rheinhessen

BeitragVerfasst am: Mo Apr 18, 2011 8:57 am    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit der Zahnspange finde ich übrigens ganz besonders interessant.
Ich wusste bislang nicht, dass es sowas damals schon gab und dass MA eine Spange getragen hat.
Man lernt hier echt nie aus Laughing
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Tonerl
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Anmeldedatum: 23.02.2011
Beiträge: 41
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: Mo Apr 18, 2011 1:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja das finde ich auch sehr interessant!

Und danke für die Bilder ;-)

Vielleicht gehörte es sich damals wirklich nicht sich mit geöffnetem Mund malen zu lassen, obwohl Vigée-Lebrun sich ja auch mit offenem Mund gemalt hat. Das Bild der Polignac hatte ja auch sie gemalt.
Vielleicht kamen diese Gmälde nicht gut an? Ich muss schon zugeben, wirkt MA doch immer ein wenig erhaben, hätte sie den Mund geöffnet wäre sie wahrscheinlich für die damalige Zeit etwas lächerlich rübergekommen...

Aber schade, ihr Lachen hätte ich wirklich zu gerne gesehen.... Very Happy
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Cécile
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Anmeldedatum: 11.03.2008
Beiträge: 284

BeitragVerfasst am: Mi Apr 20, 2011 9:53 am    Titel: Antworten mit Zitat

Die Dame mit der Harfe tut aber nicht einfach nur so lachen - ich denke die soll singen und das muss sie ja mit offenem Mund tun.

Übrigens gab es bei der Ausstellung über Königin Louise auch ein Zahnbürstenset von ihr zu sehen. Das war nicht nur eine sondern gleich ein halbes Duzend in verschiedenen Formen, damit man auch ja an jede Stelle rankam!

In einem Buch aus den 1820ern (die Autoren waren da aber schon um die 60 hatten ihre Lebenserfahrungen also im späten 18.Jh. gesammelt) habe ich etwas über Zahnbürsten aus einer bestimmten Pflanzenwurzel gelesen.
Im gleichen Buch ist aber auch ein Rezept für ein Mundwaschwasser was hauptsächlich aus Portwein und Kölnischwasser besteht, in einem anderen wird, gegen Zahnschmerzen wird das einreiben des Zahnfleischs mit starkem spanischen Schnupftaback empfohlen - wohl bekomm's...

Trotz positiver Ausnahmen dürfte aber durchschnittlich der Zustand der Zähne der Menschen im 18.Jh. aber trotzdem ziemlich grausig gewesen sein. Ich hab mal etwas in einer zeitgenössischen Zeitschrift gelesen wo davor gewarnt wird sich den Zahnstein entfernen zu lassen, denn wenn der weg wäre würden die Zähne ausfallen weil das Zahnfleisch dann zu weit vom Zahn weg wäre...

Zähne waren ein echtes Problem damals, bei den Reichen weil sie sich überwiegend von Süßkram und Fleisch ernährten und die Armen die zwar Vollkorn zu sich nahmen, aber oft an Mangelernährung litten...

Gute Zähne waren von daher ein sehr begehrtes Schönheitsideal.
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Tonerl
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Anmeldedatum: 23.02.2011
Beiträge: 41
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: Mi Apr 20, 2011 3:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Dann gäbe es ja vielleicht auch eine Zahnbürste von MA.

Oh, da mussten einige bestimmt unglaubliche Zahnschmerzen erdulden...
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Cerise
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Anmeldedatum: 15.11.2010
Beiträge: 54
Wohnort: Sauerland

BeitragVerfasst am: Mi Apr 20, 2011 8:49 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit der Zahnspange finde ich auch äusserst interessant! Wie hat so eine Konstruktion wohl ausgeschaut?

Hatte nicht Louis XV. auch sehr schlimme Zähne bzw. einen "fauligen" Gaumen? Das kam mir jetzt spontan in den Sinn, da ich es mal irgendwo gelesen habe (leider weiß ich nicht mehr wo Embarassed )
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prince d'amour
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Anmeldedatum: 29.12.2009
Beiträge: 690

BeitragVerfasst am: Do Apr 21, 2011 10:05 am    Titel: Antworten mit Zitat

@ Cerise

Ich glaube das war der Sonnenkönig.

Ich habe mal ein bisschen gesucht udndachte ich finde ein Bild von der ersten Zahnspange. Habe ich leider nicht gefunden, aber dafür "die Geschichte der Zahnspangen" gefunden.

Daraus geht hervor das Zahnkorrekturen schon 10 Jahre nach Christi geburt angwandt wurden.


Und hier noch ein Bidl zu einer altertümlichen Zahnbürste:

http://fotoanaliz.hurriyet.com.tr/LiveImages%5CYeniFotoAnaliz%5C994%5CM%C3%BCsl%C3%BCmanlar%C4%B1n%20d%C3%BCnyay%C4%B1%20%C5%9Fekillendiren%20icatlar%C4%B1%5C08.jpg

Wenn jemand von euch den Film Shakespeare in Love noch in Erinnerung hat, dann kommt euch bei dem Bild vielleicht die Szene in Erinnerung in dem die junge, schöne und blonde Frau deren Namen ich leider Vergessen habe sich mit so einem "Stock" die Zähne putzte.
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Princesse_d'Autriche
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 22, 2011 9:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Oh, ein sehr interessantes Thema!

Ich denke, genau wie ein paar andere hier, dass es einfach "schicker" war, nicht die Zähne zu zeigen. Ich meine.. stellt euch einen König vor, der bis über beide Ohren lacht. Das sieht doch in der Tat etwas seltsam aus, oder?


Auch danke von mir für den Artikel, Tonerl. Der wirft bei mir gleich eine Frage auf:
Finn hat Folgendes geschrieben:
Danke für den Artikel, Tonerl. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob die Autoren nicht doch eher gängige Klischees aufgegriffen haben, aber trotzdem sehr interessant.


Finn, meintest du mit den Klischees den Abschnitt über Ludwig XIV? Ich frage mich nämlich, ob das wirklich stimmt, was da steht Shocked Hört sich gruselig an Confused


Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass MAs Zähne sehr schlecht waren. Ich weiß nicht, sie sieht irgendwie nicht danach aus. Ich kann mich natürlich auch irren Laughing Und wirklich wissen kann man das ja heute auch nicht mehr.
Das mit der Zahnspange hat mich aber sehr überrascht. Ich gehe zwar davon aus, dass man in 18. Jhdt. zumindest auf eine gewisse Mundhygiene geachtet hat, aber ich hätte nicht gedacht, dass man schon Zahnspangen gekannt hat.
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Finn
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 22, 2011 10:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, genau, das meinte ich auch mit den Klischees. Smile Ich hatte zwar schon zuvor gehört, dass Ludwig XIV sämtliche Zähne entfernt und ein Teil des Gaumens herausgerissen wurde, jedoch frage ich mich, ob das historisch wirklich belegt ist. Für mich hört sich das so an wie das "Versailles stank zum Himmel"-Klischee. "Der himmlische König, der aus dem Mund höllisch stinkt"? Ich weiß nicht. Ich kann mir zwar gut vorstellen, dass der König möglicherweise wirklich schlechten Atem und keine (oder kaum noch) Zähne im Mund hatte, aber die Geschichte hört sich irgendwie unwirklich an. Aber das ist nur eine Vermutung.

Was MAs Mundhygiene betrifft, hängt es wohl auch davon ab, was man damals unter dem Begriff "Hygiene" verstanden hat. Das war damals nämlich etwas ganz anderes. So kann es durchaus sein, dass ihre Zähne für damalige Verhältnisse gut waren, aber aus heutiger sich katastrophal.
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Verfasst am: Fr Apr 22, 2011 10:00 pm    Titel: Ähnliche Themen

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Tonerl
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BeitragVerfasst am: Mo Apr 25, 2011 11:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Leider habe ich nichts anderes über die Zahnpflege aus dem 18 Jahrhundert gefunden... ob es so war wie in dem Artikel beschrieben, kann ich natürlich nicht bestätigen Wink

Aber wenns wirklich eine solche "brutale" Operation gegeben hat, dann würde es bestimmt irgendwo anders auch geschrieben stehen.
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Cécile
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Beiträge: 284

BeitragVerfasst am: Mi Apr 27, 2011 10:12 am    Titel: Antworten mit Zitat

@ historische Zahnhygiene:
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass einmal im Kinderfernsehen darauf hingewiesen wurde dass in dem Film "Emil und die Dekektive" aus den 30er Jahren die Mutter Emil ermahnt die Zähne einmal pro Woche zu putzen und das man heute natürlich wisse dass man das mehrmals täglich tun sollte...
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Princesse_d'Autriche
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BeitragVerfasst am: Mi Apr 27, 2011 5:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, danke^^ Ich habe zwar noch nie was von dem Gerücht/Klischee gehört, aber es stimmt schon, dass es sich wie das "Versailles stank zum Himmel"-Klischee anhört. Sowas ist ja insgesamt mit Vorsicht zu genießen.
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Vigée-Lebrun
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BeitragVerfasst am: Fr Mai 06, 2011 10:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann mich daran erinnern, mal gelesen zu haben, dass man früher Lappen benutzte oder Sägespäne kaute, um die Zähne zu pflegen.
Wann diese Methoden angewendet wurden weiß ich aber leider nicht mehr...
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Princesse_d'Autriche
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Anmeldedatum: 12.11.2009
Beiträge: 423

BeitragVerfasst am: Fr Mai 06, 2011 10:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vigée-Lebrun hat Folgendes geschrieben:
Ich kann mich daran erinnern, mal gelesen zu haben, dass man früher Lappen benutzte oder Sägespäne kaute, um die Zähne zu pflegen.
Wann diese Methoden angewendet wurden weiß ich aber leider nicht mehr...


Das mit den Sägespänen hab ich auch mal gehört. Hört sich aber komisch an, oder?
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Vigée-Lebrun
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Wohnort: Bamberg (Umgebung)

BeitragVerfasst am: Fr Mai 06, 2011 10:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja schon, ich stells mir ecklig vor...
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salmontwins
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BeitragVerfasst am: Sa Mai 07, 2011 4:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß ja nicht ob es zu MA Zeiten üblich war.... aber ich weiß dass es im Mittelalter und in den nachfolgenden Jahrhunderten (ja selbst noch als mein Vater ein Kind war) üblich war, Süßholzwurzel-Stangen zu kauen um seine Zähne zu pflegen.

Auf einem Mittelalter Markt wurden diese Stöckchen auch angeboten und ich habs mal ausprobiert...
Grins, man kaut also auf dem Ende eines Holzstocks rum... hat den Mund voller Holzstückchen (und so schmeckt es auch... also den typischen Lakritzgeschmack habe ich kaum wahrgenommen... eher Holz Smile).
Naja, das Hölzchen franzelt am Ende dann regelrecht aus und man erhält wirklich wie ne Art kleine Bürste.....
Wenn diese zu arg zerkaut ist, beißt man das untere Stück ab und fängt von neuem an auf dem Holzstab rumzukauen...

War ne witzige Erfahrung... aber ich muß es nicht wirklich regelmäßig machen.... Smile
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