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Anmerkungen zur Revolution und ihren Folgen
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Sa Sep 18, 2010 8:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Voltaire hat Folgendes geschrieben:
aber ich glaube, es würde spätestens dann niemand mehr tun, wenn er unter dieser Regierung leben müsste. Innerhalb der Hofgesellschaft hatte es sicher etwas schönes, doch für den Rest war sie wohl kaum toll, denn sie hatten nichts davon (reiche Bürger mal ausgenommen)

Das denke ich auch.

Ich hatte ja weiter oben geschrieben, dass ich deshalb mit dem Ancien Regime sympatisiere, weil ich romantische Vorstellungen davon habe.
Das heißt natürlich nicht, dass mir die andere Seite der Medaille nicht bewusst ist. Ich blende sie nur aus... mag falsch sein, aber ich konzentriere mich einfach lieber auf die Hofgesellschaft.
Vielleicht richte ich mein Augenmerk irgendwann mal auf das Volk.
Sich auf alles zu konzentrieren, fordert viel Zeit Mr. Green
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Finn
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BeitragVerfasst am: Sa Sep 18, 2010 8:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

AustroBavarian hat Folgendes geschrieben:
Lieber Finn,

lassen wir's gut sein - da Du klar zum Ausdruck gebracht hast, dass Du's nicht beleidigend gemeint hast, ist die Sache für mich in Ordnung. Ich nehme auch an, dass Du noch sehr jung und damit auch ein entsprechender Heißsporn bist. Ich akzeptiere Dich als Vertreter der Revolutionäre und bitte Dich, mich als Vertreter der Monarchie zu akzeptieren - ohne dass wir uns im 21. Jhdt. noch gegenseitig die Köpfe abschlagen müssen Wink ok? Also: Sind wir wieder gut miteinander?


Hallo AustroBavarian, ich denke schon. Wink Auf jeden Fall möchte ich sagen, dass es nicht meine Absicht war dich zu attackieren oder zu beleidigen. Ich war mir nicht bewusst, dass man gewisse Dinge falsch auffassen kann. Ich bin auch in Foren, in denen der Umgangston sehr "rau" ist und deswegen passiert mir das in der Hitze des Gefechts mal. Ich bin mit 22 noch relativ jung, das stimmt. Wink Ich bin ja auch ein Fan der Monarchie (sonst wäre ich nicht hier), aber nur, solange sie rein repräsentativ ist.

Zitat:
Und jetzt würde ich gerne wieder weiter diskutieren, denn wie's Lolo und Maria Antonia ja schon geschrieben haben: Das Thema ist wirklich zu interessant, als dass wir es in einem Streit untergehen lassen sollten.


Finde ich auch. Wink Ich habe im Moment leider keine Zeit mehr auf alle deine Punkte einzugehen, deshalb kommentiere ich mal nur das, was ich wieder mal besonders "etwas anders sehe".

Zitat:
Stichwort "Humanität". Weiter oben wurde mehrmals betont, dass die Revolution an sich notwendig und gut war und sie erst in ihrem späteren Verlauf grausam und unmenschlich geworden ist - wofür ihre Protagonisten der ersten Stunde aber nicht verantwortlich gemacht werden können. Ich möchte dies wiederlegen: Bereits am 14. Juli 1789 forderte die Revolution mit dem Sturm auf die Bastille ihre ersten Gewaltopfer - bereits an diesem Tag wurden die ersten Köpfe auf Lanzen aufgespießt. Bereits an diesem ihrem "1. Tag hatte die Revolution ihre Unschuld verloren", wie es ein Schriftsteller, dessen Name mir momentan entfallen ist, einmal sehr passend ausgedrückt hat.


Ok, das ist ein gutes Argument. Alerdings muss ich auch betonen, dass die Revolutionäre vom Oberkommandanten der Bastille provoziert, bedroht und schließlich auch angegriffen wurden: Er ließ den Befehl erteilen, auf die Menge zu schießen. Deshalb wurde das Volk so zornig und dann haben sie die Bewacher der Bastille getötet. Es war nicht von Anfang an geplant, die Bastille komplett niederzureißen.

Zitat:
Was ich dem Dritten Stand vorwerfe ist, dass selbst nach Proklamation und Annahme der Menschenrechte die für die Rettung des Staates so lebenswichtige Verfassungsfrage weiterhin künstlich verzögert wurde und stattdessen um "Ideale" gestritten wurde. Fast wäre man versucht, dem Dritten Stand vorzuwerfen, ganz bewusst den Zusammenbruch des Staates provoziert zu haben. So weit möchte ich aber gar nicht gehen. Wahrscheinlich ist man einfach Schritt für Schritt in die ganz große Katastrophe hinein "gestolpert".

Was ich dem Dritten Stand ebenfalls vorwerfe ist, dass er von Anfang an, ich habe es oben schon geschrieben, Gewaltausschreitungen billigend in Kauf genommen hat, anstatt sofort und entschieden dagegen aufzutreten.


Nun, die Gewaltausbrüche fanden deshalb statt, weil die Armee des Königs nicht mit ihnen kooperiete. Sie waren also Feinde, Verteidiger des Königs. Ich möchte die Gewalttaten nicht gutheißen, aber sie waren zum Teil auch bloße Notwehr.

Ich bin immer noch der Ansicht, dass der 3. Stand einfach nur Gerechtigkeit und die Abschaffung der Stände forderte (auch wenn es natürlich welche gab, die eher im eigenen Interesse handelten). Man kann nicht leugnen, dass durch ihren Verdienst die Menschenrechte und eine Verfassung zustande kamen, die bis heute noch gültig sind.

Zum Begriff: Freiheit, Gleicheit, Brüderlichkeit: Ich glaube nicht, dass dieser Ausruf wörtlich zu nehmen war. Den Revolutionären war bewusst, dass der Staat nicht at hock völlig verändert werden konnte. Es ging nur darum, eine Gesellschaft herbeizuführen, die keine Unterschiede ziwschen Ständen machte. Dass um Ideale gestritten wurde und dass die Revolution ihre eigenen Kinder fraß, will ich auch gar nicht bestreiten. Nur finde ich das Verlangen des 3. Standes nach radikalen Maßnahmen durchaus verständlich.

@Voltaire:
Bin absolut deiner Meinung.
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Lolo
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BeitragVerfasst am: Sa Sep 18, 2010 9:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Very Happy Wie schön, dass der Disput beigelegt ist!

Was die romantischen Vorstellungen betrifft, da fühle ich mich auch sofort angesprochen. Wenn ich die Wahl hätte als einfacher Bauer oder als Aristokrat eine Zeitreise ins 17. oder 18. Jahrhundert zu machen, dann würde ich mit Sicherheit nicht Bauer sein wollen, und dass nicht nur wegen der weniger glamourösen Textilien sondern vor allem wegen der Lebensumstände.

Um meine Einstellung zum Ancien Regime zu beschreiben, finde ich dieses Zitat von Ernest Renan sehr passend, welches ich in den Versailles Bildband von Montclos/ Polidori gefunden habe:

Zitat:
Während ich diese Zeilen schreibe, habe ich das Wunderwerk der französischen Monarchie vor Augen: Versailles. Im Geist bevölkere ich diese Leere mit dem ganzen Jahrhundert, das verflogen ist. Im Zentrum der König; hier Condé und die Prinzen; dort, in dieser Allee, Bossuet und die Bischöfe; hier, im Theater Racine, Lully, Moliere und auch schon einige Freidenker; hinter den Balustraden der Orangerie Madame de Sévignè und die Damen des Hochadels; dort, in den tristen Mauern von Saint-Cyr, Madame de Maintenon und die Langeweile. Eine Gesellschaft, die sicherlich strenge Kritik verdient, die jedoch völlig einheitlich und in sich geschlossen ist; eine Form des Menschseins wie jede andere auch. Eigentlich wäre es schade, wenn diese Form nicht existiert hätte. Leider konnte sie nur um den Preis schrecklicher Opfer existieren. Die Verrohung des Volkes, Launen und Willkür, die Intrigen der Höflinge, Haft und Verbannung auf königlichen Befehl, die Batille, der Galgen und die Revolutionstage, das alles sind wesentliche Bestandteile dieses Bauwerks, so daß Sie, wenn sie die Mißstände ablehnen, auch das Bauwerk ablehnen müssen...
Vom Standpunkt des Individuums her gesehen, scheinen absolute Freiheit und Gleichheit ein natürliches Recht zu sein. Von der Gattung her gesehen, muss man für Herrschaft und Ungleichheit Verständnis haben. Besser irgendeine ruhmreiche Verkörperung des Menschentums, der König oder der Hof, als eine allgemeine Mittelmäßigkeit. Unser armseliges bürgerliches Regierungssystem, das vor allem den Ehrgeiz hat, jedermans Rechte zu schützen und sein Wohlergehen zu garantieren, ist für den einzelnen konzipiert und hat nichts Großes hervorgebracht. Hätte Ludwig XIV. Versailles erbaut, wenn ihm griesgrämige Abgeordnete sein Budget beschnitten hätten?
Ernest Renan, Die Zukunft der Wissenschaft, 1848, erschienen 1890

Das drückt am ehesten meine Empfindungen bezüglich des Ancien Regime aus. Ich sehe es in erster Linie als kulturelles Phänomen und weniger als politisches. Meiner Meinung nach ist sämtliche Kultur unseres Abendlandes dem Ehrgeiz mächtiger Menschen zu verdanken, die Künstler förderten um sich letztlich nachhaltig selbst darzustellen oder ewiges Seelenheil zu erlangen. Sie stifteten Klöster, Horte des Wissens; waren Bauherren und unterstützten Architekten, waren Mäzene für Musiker, Maler und Bildhauer. Wir haben dieser Unterscheidung zwischen Herrschenden und Beherrschten viel zu verdanken.

Trotzdem bin ich natürlich froh, in einer Demokratie zu leben. Wink

Lolo
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Voltaire
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BeitragVerfasst am: Sa Sep 18, 2010 9:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde das Ancient Regime ganz einfach interessant, weil es ein Regierungssystem war, das ich einfach in meiner Realität nicht kenne. Andere Regierungssysteme können wirklich sehr interessant sein, vor allem die Verhaltensweisen und die Probleme. Die damalige Monarchie hatte für mich etwas Ästhetisches. Die Mode, die Schlösser und das was sonst noch in kultureller Hinsicht blühen hat können. Ich glaube, dass es auch das u.a. ist, was den Menschen immer so gefallen hat und das wussten die Königsfamilien. Das kulturelle Leben der Monarchie bewegt auch Touristen zum Reisen. Das alles hat etwas Romantisches, auch für mich, denn es ist irgendwie eine andere Welt, wie ein Märchen aber dennoch Realität. Allerdings ist es wirklich nur Romantik, denn für den Adel war das alles sicher normal, auch wenn sie Wert auf Mode unsw. legten.

Ich beziehe mich da gerne auf die Worte von Novalis:

Die Welt muss romantisiert werden. So findet man den ursprünglichen Sinn wieder. Romantisieren ist nichts als eine qualitative Potenzierung. Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein geheimnisvollen Ansehn, dem Bekannten die Würde des Unbekannten, dem Endlichen einen unendlichen Schein gebe, so romantisiere ich es."
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AustroBavarian
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BeitragVerfasst am: So Sep 19, 2010 10:41 am    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Verteidigung des Ancien Regimes hat nichts mit Romantik zu tun. Ich will dieses politische System weder verherrlichen noch verdammen. Es hatte, wie jeder "Versuch" einer effektiven Staatsführung, seine Stärken aber auch seine Schwächen.

Auch wenn uns heute von allen Seiten eingeredet wird, die Demokratie sei das allein selig machende System, so möchte ich doch hinterfragen, was sich für uns "Normalbürger" denn tatsächlich geändert hat - auf rein politischer Ebene. Haben wir wirklich eine Möglichkeit, echten Einfluss auf die Gestaltung und Verabschiedung von Gesetzen zu nehmen? Oder haben wir uns nach Verlassen der Wahlkabine nicht vielmehr in die Gunst der kommenden Regierung begeben, in der Hoffnung, dass diese ihren Job zumindest nicht schlechter macht, als die vorherige? Können wir unsere Abgeordneten wirklich "frei" wählen, oder nur aus einer von "unserer" Partei vorgeschlagenen Liste das "geringere Übel" auswählen? Sind unsere "Volksvertreter" wirklich "frei" oder fühlen sie sich nicht vielmehr ihrer Partei, der Gewerkschaft, Industriebossen, Medienzaren etc. etc. verpflichtet, zu ihrem eigenen, nicht dem Wohl des Volkes?

Wie krisenresistent kann eine auf 4 Jahre gewählte Regierung sein? Ist es einer solchen Regierung überhaupt möglich, notwendige, aber unpopuläre Maßnahmen zur Rettung eines Staates durchzusetzen? Unpopuläre Maßnahmen spielen dem politischen Gegner für die nächste Wahl in die Hände.

Das mag jetzt alles sehr provokativ klingen - soll es auch sein. Ich möchte damit gewiss nicht sagen, dass wir unser "demokratisches" System abschaffen und zur absoluten Monarchie zurückkehren sollen - ich will damit nur dazu anregen, einmal darüber nachzudenken, dass es das "ideale" System nicht gibt.

Ich möchte damit auch zum Ausdruck bringen, dass es meines Erachtens völlig unerheblich ist, welche Staatsform wir haben - war der Osten Deutschlands früher nicht auch einmal eine "Deutsche Demokratische Republik"? Bezeichnet sich China nicht als "Volksrepublik"? Ich könnte noch eine ganze Liste weiter aufzählen. Ich bin davon überzeugt, dass das Wohl des Staates alleine von jenen Menschen abhängt, die die Verantwortung für den Staat übernommen haben. Ob diese Menschen jetzt Könige oder Parlamentarier sind, ist zweitrangig.

Und unseren Romantikern möchte ich sagen: Nein, ich will nicht zur Zeit eines Louis XIV, XV oder XVI leben, auch nicht als Mitglied der Hofgesellschft oder gar als König - nicht weil ich mich vor einem angeblichen Despotismus oder einer Willkürherrschaft fürchten würde, denn das war es damals nicht - sondern weil ich einfach die Bequemlichkeiten, die sich die Menschheit seither durch Fortschritt geschaffen hat, nicht mehr missen möchte. Eine funktionierende Heizung im Winter, eine Klimaanlage im Sommer, ein vollständiges Gebiss dank meines Zahnarztes Mr. Green , bei Krankheiten eine wirkungsvolle Medizin statt Aderlass. Für uns alles Selbstverständlichkeiten, von denen im 17. und 18. Jhdt. nicht einmal der König träumen konnte. Aber all dies hat nichts mit dem politischen System zu tun.

Liebe Grüße
vom AustroBavarian
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Voltaire
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BeitragVerfasst am: So Sep 19, 2010 12:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Auch in unserer Demokratie geht es viel um Repräsentation, denn größstenteils sind die Parteien nicht so verschieden. Wenn man sich die Wahlprogramme durchliest, stehen immer die gleichen schönen Wörter. Unser Komfort ist natürlich ein wichtiger Grund. Hab einmal in einer Doko gehört, dass irgendein Herrscher in Deutschland im 18 Jh. zum ersten Mal eine Dusche benutzte. *g* Es gab zwar vorher schon Duschen aber die waren kaum üblich. Aber ich will jetzt nicht vom Thema abschweifen.
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Finn
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BeitragVerfasst am: So Sep 19, 2010 1:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Natürlich ist unsere heutige Demokratie nicht perfekt. Mir stinkt es auch, dass ich als Student einen Kredit aufnehmen muss, damit ich einigermaßen über die Runden komme. Natürlich stört es mich außerdem, dass ich wohl bis 70 arbeiten werde müssen, um dann ein paar Kröten meiner Rente zu bekommen. Trotzdem steht das Ancien Régime im Vergleich schlechter da. Wir haben zumindest die Möglichkeit auszuwählen, wen wir an der Macht haben wollen. Das war damals nicht der Fall. Trotz einiger "Defekte" in der Demokratie, haben wir ihr einen sehr hohen Wohlstand zu verdanken. Durch die Revolution ist unser System letztendlich entstanden, da durch sie eine Umwelzung stattfand, die maßgeblich unser heutiges System beeinflusst.

AustroBavarian, du hattest außerdem geschrieben, dass damals kein Despotismus und keine Willkür in der Regierung herrschten. Das sehe ich anders. Es hing einzig und allein von einer Person ab, ob es der Allgemeinheit besser ging oder schlechter. Die Regierungszeit des Sonnenkönigs und seinem Nachfolger war wohl eher von Ignoranz geprägt. Das mag sich mit Louis XVI geändert haben, doch konnte er letzendlich auch den Missständen nicht Herr werden.

Was die Romantisierung betrifft, bin ich auch dagegen, da dies eine Verzerrung der Realität bedeuten würde. Es ist wohl ganz normal, dass bestimmte Ereignisse in der Geschichte in gewisser Weise romantisiert werden. Das ist auch ganz natürlich. Trotzdem sollte man den Bezug zur Realität nicht verlieren, denn die ist meistens ernüchternder als man es gerne hätte.
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Antoinette
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BeitragVerfasst am: So Sep 19, 2010 2:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Finn hat Folgendes geschrieben:

AustroBavarian, du hattest außerdem geschrieben, dass damals kein Despotismus und keine Willkür in der Regierung herrschten. Das sehe ich anders. Es hing einzig und allein von einer Person ab, ob es der Allgemeinheit besser ging oder schlechter. Die Regierungszeit des Sonnenkönigs und seinem Nachfolger war wohl eher von Ignoranz geprägt. Das mag sich mit Louis XVI geändert haben, doch konnte er letzendlich auch den Missständen nicht Herr werden.

Da kann ich nur zu stimmen, es hat ja niemand gegeben, der ihnen was gesagt hat.
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Verfasst am: So Sep 19, 2010 2:04 pm    Titel: Ähnliche Themen

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Voltaire
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BeitragVerfasst am: So Sep 19, 2010 3:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Für unser heutiges System ist eine Reihe von Ursachen verantwortlich, da mag auch die Franz. Revolution dafür verantwortlich sein aber das Ancient Regime auch. Aber ich bin der Überzeugung, dass am meisten die Aufklärung selbst hinsichtlich des wissenschaftlichen Fortschritts beigetragen hat. Davon hängt die Technik und die Wirtschaft ab. Klingt jetzt irgendwie marxistisch aber es stimmt doch auch. Presse, Veränderungen im Arbeitssystems, Industrialisierung etc.

Zuletzt bearbeitet von Voltaire am So Sep 19, 2010 4:12 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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AustroBavarian
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BeitragVerfasst am: So Sep 19, 2010 3:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kleine Korrektur:

Ich habe nicht geschrieben, dass es während des Ancien Regimes keinen Despotismus gegägen hätte - ich habe geschrieben, dass das Ancien Regime an sich kein Despotismus war. Das ist etwas grundlegend anderes. Selbstverständlich hat es auch damals Despoten gegeben - ebenso wie heute. Oder wie würdet Ihr einen Firmenchef bezeichnen, der eine Angestellte wegen des "Diebstahls" einer alten Semmel fristlos kündigt und dabei auch noch das Gesetz auf seiner Seite weiß?

Das System "absolute Monarchie" selbst aber war kein Despotismus, da selbst der "absolute Monarch" in seinen Entscheidungen keineswegs so frei war, wie dies vielleicht aufgrund seiner Stellung angenommen werden könnte. Auch der "aboslute Monarch", ebenso wie sein Hofstaat, hatte auf etliche Gegenheiten Rücksicht zu nehmen, wollte er seinen Staat und damit seine eigene Stellung bewahren.

Insgesamt gesehen möchte ich das Ancien Regime weder besser aber auch nicht schlechter als unsere heutige "Demokratie" einstufen. Es war eben die Staatsform der damaligen Zeit - mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass es damals wenigsten noch eine allgemein anerkannte "moralische Instanz" gab, die uns heute leider völlig fehlt.

Um noch ein Wort zu unserer heutigen "Demokratie" und unseren angeblichen Einfluss als Bürger zu verlieren: Glaubt Ihr wirklich, dass wir mit unseren Wählerstimmen etwas bewegen können? Glaubt Ihr wirklich, dass unsere Parteien auch nur das geringste Interesse an unserem Wohlergehen haben? Ja, insoweit, als dass sie uns überreden können, unser Kreuzerl bei ihrer Partei zu machen und ihnen somit wieder Macht, Einfluss und vor allem einträgliche Pfründe zu sichern. Es tut mir leid, aber ich war selbst einige Zeit mit Eifer und Idealismus in der Kommunalpolitik (wo Demokratie ja noch am ehesten funktionieren sollte) tätig. Diese Zeit hat genügt, um mich aller Illusionen in Sachen "Demokratie" zu berauben.

Noch etwas zum Thema "romantische Verklärung":
Ich finde nichts schlechtes dabei, wenn man von vergangenem Glanz träumt - auch wenn diese Vergangenheit keineswegs so glanzvoll war. Warum sollten wir uns diese Ausflüge in eine "heile Welt" nicht gönnen, wenn sie unserer Seele gut tun. Auch ich trete auf Barockfesten gerne in einem Kostüm nach Versailler Vorbild auf - und träume. Wichtig ist nur - so wie auch Finn geschrieben hat - dass man nicht den Boden unter den Füßen verliert und trotz aller Träume nicht den Bezug zur Realität verliert.


Jetzt aber zurück zur Revolution:
Finn hat die Schuld zu den Gewaltausbrüchen während der Erstürmung der Bastille den königstreuen Truppen gegeben, da diese angeblich die anstürmenden Revolutionäre provoziert, möglicherweise sogar das Feuer auf sie eröffnet haben. Das mag vielleicht so gewesen sein. Wir waren alle nicht dabei und kennen die ganze Geschichte nur aus Büchern. Doch selbst wenn es so gewesen sein mag: Das ändert nichts an der Tatsache, dass allein der Sturm auf die Bastille an sich - auch ohne Gewalt gegen die Verteidiger der Bastille - bereits ein illegaler und terroristischer Akt war. Oder wie würdet Ihr es bezeichnen, wenn Demonstranten heute eine staatliche Einrichtung angreifen würden?

Liebe Grüße
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Lolo
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BeitragVerfasst am: So Sep 19, 2010 5:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Voltaire hat Folgendes geschrieben:
Klingt jetzt irgendwie marxistisch aber es stimmt doch auch...


Das ist doch nix Schlimmes. Wink Marx hat ja Konjunktur momentan, an seiner Theorie der sich verändernden Gesellschaften aufgrund veränderter Produktionsverhältnisse ist wohl kaum zu rütteln, auch wenn die von ihm behauptete Unabdingbarkeit der Gesellschaftsordnungen mittlerweile wohl widerlegt ist.

Jedenfalls sehe ich es ähnlich wie AustoBavarian. Die Demokratie als solche ist eine Staatsform, die momentan als Beste anerkannt ist, man aber nicht behaupten kann, sie sei perfekt und das einzig Wahre. Wenn ich mir z.B. vorstelle, dass darüber debattiert wird, mehr Volksentscheide zuzulassen wird mir ehrlich gesagt Angst und Bange. Wir haben nur leider momentan keine bessere Alternativen. Überhaupt leben wir in einer Zeit ohne jegliche Alternativen. Alle anderen Konzepte sind gescheitert oder überholt. So etwas hat es bisher wohl auch noch nicht gegeben, muss man auch mal drüber nachdenken.

Auf jeden Fall würden wir alles das was wir kennen und schätzen ohne die Französische Revolution nicht haben. Sie war der Grundstein für unseren demokratischen Staat. Vielleicht könnte man noch die Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika als Vorbild anführen, die einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Französische Revolution hatte. Sicher wäre ohne die Revolution eventuell an anderer Stelle, an einem anderen Ort ähnlich Grundlegendes passiert, denn die Zeit für die "Abwicklung" des absolutistischen Staates war einfach reif.

Lolo
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: So Sep 19, 2010 6:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lolo hat Folgendes geschrieben:
Wenn ich mir z.B. vorstelle, dass darüber debattiert wird, mehr Volksentscheide zuzulassen wird mir ehrlich gesagt Angst und Bange.

Ich habe gerade beim Lesen dasselbe gedacht Mr. Green
Zwar weiß ich nicht, in welchem Bezug dir Angst und Bange wird... bei mir ist es jedenfalls die bange Frage, ob die "neue" Gesellschaft, die sich momentan herauskristalisiert und immer mehr in "einfach strukturiert" ausartet, wirklich in der Lage wäre, faire und kluge Abstimmungen hinzubekommen.
Ich bin ganz ehrlich und traue es so einigen Menschen in Deutschland nicht zu, clever abzustimmen.
Mir kommt es so vor, als ob diese Leute immer mehr werden, die Menschheit immer mehr verdummt und das in einem rasanten Tempo.
Ich find das erschreckend und habe dunkle Vorahnungen, was passieren würde, wenn jeder direkt wählen dürfte.
Dann hätten wir nämlich bald Leute wie z.B. den Kübelböck als Bundeskanzler. Solche Witzfiguren werden ja unheimlich schnell zu Ikonen - bis vor einigen Jahren hätte kein Hahn nach ihnen gekräht, weil die Menschen noch Anspruch hatten.

Ich bin auch der festen Überzeugung, dass das einfache Volk ganz gut damit lebt, keine direkte Macht zu besitzen. Wir sind eben viel zu bequem, diese richtig auszuüben.
Klar, wenn wir merken, dass unsere Macht beschränkt ist, lässt es sich wunderbar gut und schnell meckern. In der Opposition pöbelt es sich schließlich bekanntlich am besten.
Aber wehe, man würde uns das Zepter in die Hand drücken... wir wären heillos überfordert und würden uns unser ruhiges, sicheres Leben zurück wünschen.

Bei all dem Gemecker in Deutschland darf man nicht vergessen, dass es uns allen, ja wirklich allen 80 Mio hier tausendmal besser geht, als den Menschen in der Dritten Welt.
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Lolo
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BeitragVerfasst am: So Sep 19, 2010 7:49 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@MariaAntonia: Ja, genauso habe ich es gemeint. Wink

Lolo
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AustroBavarian
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BeitragVerfasst am: So Sep 19, 2010 7:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Lolo, liebe Maria Antonia,

auch mir wird "Angst und Bang" bei dem Gedanken, jeder könnte "mitregieren". Wobei ich fast schon der Meinung bin, dass die "Verdummung der Massen" ganz gezielt gefördert wird. Nicht jetzt direkt von den Abgeordneten, denn die sich ja auch nur Werkzeug derer, die tatsächlich (als "graue Eminenz") das Land regieren: Die Großbanken, die Großindustrie und vor allem die Medien. Allein den Einfluss, den ein bekanntes großformatiges Blatt mit seinen übergroßen Schlagzeilen auf weite Teile der Bevölkerung ausübt ist beängstigend. Bei uns in Österreich ist es übrigens ein kleinformatiges Druckerzeugnis, das ähnlich die öffentliche Meinung manipuliert.

Das Schlimmste aber ist, dass die Menschen die Fähigkeiten verlieren, Zusammenhänge zu erkennen und zu begreifen. Das macht sie anfällig für bestimmte dunkle Kräfte, die sie mit einfachen Parolen und der Zuweisung von Schuldvorwürfen gegen schwache Bevölkerungsgruppen, die als bequeme Sündenböcke herhalten müssen, wieder für die Einnahme extremer Positionen begeistern können.

Aber ich schweife schon wieder zu sehr vom eigentlichen Thema "Revolution" ab.

Anders als Lolo bin ich nicht der Meinung, dass die Revolution für unseren heutigen Wohlstand notwendig war. Wie ich weiter oben schon erwähnt habe, war auch die "absolute Monarchie" keineswegs so "absolut" wie man annehmen könnte und durchaus auch einem inneren Wandel unterworfen. Auch ohne eine blutige Revolution hätte ein selbsbewusstes und gebildetes, aufgeklärtes Bürgertum zusammen mit Adel und Klerus zu jenen Entwicklungen beitragen können, deren Ergebnisse wir heute als selbstverständlich erachten.

Damals, 1789, hätten die Generalstände den Staat aus einer extrem prekären Lage retten sollen - und mit einer vernünftigen Zusammenarbeit aller drei Stände wäre dies durch Schaffung einer für alle akzeptablen Verfassung und der Durchsetzung zwingend notwendiger, wenn auch für das vermögende Großbürgertum schmerzhaften Finanzreformen, auch möglich gewesen.

Interessanterweise gingen die so schädlichen Spekulationsgeschäfte, mit denen vor allem die Preise für Grundnahrungsmittel in horrende Höhen getrieben wurden vor allem vom vermögenden Großbürgertums (der Creme-de-la-Creme des Dritten Standes) aus, was die Gewaltausbrüche der Revolution nur noch weiter verstärkte - während der König und die Regierung vergeblich versuchten mit Stützungskäufen zumindest den Brotpreis in erträglichem Rahmen zu halten. Ein Phänomen, das auch in unserer "Demokratie" zu beobachten ist. Am Höhepunkt der "aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise" waren es ja auch rücksichtslose Spekulanten, die in der Hoffnung, als Krisengewinner das große Geld zu machen, die Märkte an den Rand des Zusammenbruchs brachten. Die Gier ist eben auch eine Todsünde, die unabhängig von der jeweiligen Staatsform immer wieder ihre teuflischen Blüten treibt....

Liebe Grüße
vom AustroBavarian
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BeitragVerfasst am: Mo Sep 20, 2010 7:46 am    Titel: Antworten mit Zitat

AustroBavarian hat Folgendes geschrieben:
Aber ich schweife schon wieder zu sehr vom eigentlichen Thema "Revolution" ab.

Eigentlich nicht, denn wir haben das Thema ja abgespalten, um in Ruhe darüber philosophieren zu können Wink

AustroBavarian hat Folgendes geschrieben:
Wobei ich fast schon der Meinung bin, dass die "Verdummung der Massen" ganz gezielt gefördert wird.

Die Meinung teile ich definitiv !
Das Thema hatten wir schonmal in Bezug auf die heutigen TV-Sendungen, die ja bewusst darauf abzielen, die Menschheit mit bunten, lustigen Reizen vollzumüllen und dafür zu sorgen, dass sie die Klappe halten.
Ich bin mir ganz sicher, dass sowas ein "Teil des großen Ganzen" ist und ein Werkzeug, um Menschen indirekt zu kontrollieren... soviel zu unserer scheinheiligen Freiheit Mr. Green
Allein schon in den Nachrichten werden bewusst gewisse Themen gepuscht. Von eigentlichen Problemen bekommt man nur am Rande mit, aber um die wahrzunehmen, ist man schon zu sehr gesättigt.

Mir fällt da spontan der süße Film "Wall-E" ein. Die Menschheit ist dick und träge geworden, da sie alle Bequemlichkeiten der neuen Freiheit im Übermaß hat. Und als es darauf ankommt, sich zu wehren, kann sich keiner mehr bewegen.
Lustig im Film dargestellt, aber sehr tiefsinnig, wenn man sich mal die Zeit nimmt, drüber nachzudenken. Der Film hält seinen Zuschauern so offensichtlich den Spiegel vor's Gesicht, aber wahrscheinlich nimmt das keiner wahr.
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Verfasst am: Mo Sep 20, 2010 7:46 am    Titel: Ähnliche Themen

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