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Legitimierung unehelicher Kinder der Könige
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    MARIE ANTOINETTE - Forum Foren-Übersicht -> Die Bourbonen - Marie Antoinettes französische Familie
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 17, 2010 8:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Passt zwar nicht wirklich in diesen Thread, aber hier schnell die Antwort:
Mme de Pompadour soll den Hirschpark geduldet haben, da sie wusste dass von dort niemand ihre Stelle streitig machen würde. Ob sie wirklich daran beteiligt war glaube ich persönlich eher nicht.
Der Kammerdiener wird wohl darin "verwickelt" gewesen sein, irgendjemand musste ja auch die Mädchen zum König bringen und er war ein Vertrauter desselbigen...
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 04, 2012 10:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Blöde Frage von mir: Doch wer oder was ist ein "Hirschpark" ? - In diesem Zusammenhang verstehe ich gerade nur Bahnhof.

-

Interessant, dass Ludwig XVI. seine außerehelich geborenen Kinder anerkannt, mehr oder minder standesgemäß verheiratet hat etc. - kurzum sie behandelt hat, wie wenn sie ehelich geboren worden wären.

Doch: Staatsräson geht vor Vatergefühle.

Ludwig XVI. hat ja nur einen überlebenden ehelichen Sohn gehabt; der in relativ jungen Jahren dennoch vor ihm gestorben ist.
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Trianon
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BeitragVerfasst am: So Feb 05, 2012 1:43 am    Titel: Antworten mit Zitat

Johanna_Gabriela hat Folgendes geschrieben:
Blöde Frage von mir: Doch wer oder was ist ein "Hirschpark" ? - In diesem Zusammenhang verstehe ich gerade nur Bahnhof.

Der Hirschpark war im Prinzip ein Gebäude in der Stadt Versailles in dem junge Mädchen wohnten, die Ludwig XV. zugeführt wurden. Darunter war auch zB Mademoiselle O'Murphy.

Ich hoffe du meinst Ludwig XIV. und nicht Ludwig XVI. - sonst versteh ich nämlich jetzt nur Bahnhof^^
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Di Feb 07, 2012 12:00 am    Titel: Antworten mit Zitat

Bezüglich der beiden Ludwigs - ich hab' mich vertippt. Sorry. Embarassed Embarassed Embarassed Embarassed

Aha, alles klar, was nun ein Hirschpark ist - wo jemand dem "Platzhirschen" die "Hörner aufgesetzt" hat. Wink

Sag' einer noch, dass Internet Foren nicht bilden. Wink
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Di Feb 07, 2012 8:21 am    Titel: Antworten mit Zitat

Nun ja wie eheliche Kinder hat er sie nicht ganz behandelt, sonst hätte er sie ja versucht mit ausländischen Prinzen und Prinzessinnen zu verheiraten. Der Hochadel war ja vom Stand her weit unter den ehelichen Kindern des Königs.
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Di März 27, 2012 12:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ich mich nicht irre, hat Ludwig der 14. - seine außereheliche Tochter Marie Francoise - mit seinem Neffen Philipp (dem späteren Philipp II. Herzog von Orleans) verheiratet.

Das Paar hat dann 7 Kinder bekommen (6 Töchter, 1 Sohn).

Das oben erwähnte Beispiel meine ich mit: Gleichberechtiger Anerkennung der ehelich - und außerehelich geborenen Kinder.
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BeitragVerfasst am: Do März 29, 2012 9:28 am    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt... und der Schwiegermutter (Liselotte von der Pfalz) dürfte das Blut in den Adern gefroren sein, als sie von den Heiratsplänen des Sonnenkönigs für ihren Sohn erfuhr.
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Verfasst am: Do März 29, 2012 9:28 am    Titel: Ähnliche Themen

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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Sa März 31, 2012 10:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Laut einige Quellen soll Liselotte von der Pfalz ihren Sohn Philipp eine Ohrfeige verpasst haben, als er zum ersten Mal mit seiner Braut bei ihr aufgekreuzt ist.

Weiters soll Liselotte ihre Schwiegertochter nicht besonders nett behandelt haben. Doch Marie Francoise (Maria Franziska ? ) hat doch wahrlich nichts dafür gekonnt, a) dem damaligen Schönheitsideal nur schwer entsprochen zu haben und b) mit Philipp verheiratet worden zu sein.
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BeitragVerfasst am: So Apr 01, 2012 11:33 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube nicht, dass sich Liselotte um die Unschuld ihrer Schwiegertochter gekümmert hat. Ihr ging es um den Ehrverlust des Sohnes und um die Tatsache, dass die Nachkommen der Orléans nun von einem "Bastard" abstammen.

Dass das Kind der Mätresse aber mit einem Prinzen verheiratet wurde, heißt aber noch nicht, dass es legitimiert wurde, oder ?
Und darum ging es doch im Thread.
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: So Apr 01, 2012 12:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Bezüglich Legitimierung der außerehelichen Kinder: Ich vermute, dass Ludwig 15. gerade deshalb alle seine außerehelichen Kinder nur dann standesgemäß erziehen hat lassen, verheiratet etc. - weil von den ehelich geborenen Kindern nur ein Sohn das Erwachsenenalter erreicht hat.

Hätten die ehelich geborenen Kinder , sechs - so ich mich nicht irre - , das Erwachsenenalter erreicht, wären die Geschichten von Marie Francoise und ihren Geschwistern anders verlaufen.
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BeitragVerfasst am: So Apr 01, 2012 4:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Meinst du jetzt Louis XIV ?
Denn Louis XV hat niemanden legitimiert.

Was ich damit meinte, dass das Verheiraten mit einem Prinzen doch nicht die Legitimierung bedeutete:
Zunächst einmal mussten die unehelichen Kinder vom Sonnenkönig offiziell anerkannt (legitimiert) werden, bevor sie "standesgemäß" mit dem Königshaus oder mit dem hohen Adel verheiratet werden konnten.
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BeitragVerfasst am: Mo Apr 02, 2012 10:46 am    Titel: Antworten mit Zitat

Exakt. Liselotte von der Pfalz ging es darum dass ihr Sohn einen Bastard heiraten sollte. Denn auch wenn der König seine außerehelichen Kinder legitimiert hat, so waren sie dennoch unehelich und noch lange nicht standesgemäß für den Neffen des Königs.
Ludwig XIV. war ja scheinbar der Meinung dass es für jeden eine Ehre sein sollte eine seiner unehelichen, legitimierten Töchter zu heiraten. Diejenigen sahen das wohl anders...

Glaube auch nicht dass die Lebensgeschichten dieser Kinder so viel anders verlaufen wären, wenn mehr eheliche Kinder das Erwachsenenalter erreicht hätten. Für diese Königskinder wären ja im Prinzip nur ausländische Königsfamilien in Frage gekommen. Alles darunter wäre eine Mesalliance gewesen.
Außerdem hatten ja die unehelichen Kinder keinen (oder kaum) Anspruch auf den Thron und konnten daher mit dem französischen Hochadel verheiratet zu werden, ohne das Machtverhältnis allzu stark zu verändern. Was dem König mit Sicherheit fern lag.
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Mo Apr 02, 2012 3:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

MariaAntonia hat Folgendes geschrieben:
Meinst du jetzt Louis XIV ?
Denn Louis XV hat niemanden legitimiert.

Was ich damit meinte, dass das Verheiraten mit einem Prinzen doch nicht die Legitimierung bedeutete:
Zunächst einmal mussten die unehelichen Kinder vom Sonnenkönig offiziell anerkannt (legitimiert) werden, bevor sie "standesgemäß" mit dem Königshaus oder mit dem hohen Adel verheiratet werden konnten.


Ja ich meine Ludwig 14. (bei den vielen Ludwigs kommt frau schon mal durcheinander Embarassed .) .

-

Sag' ich ja, dass Ludwig 14. seine außerehelichen Kinder soweit anerkannt hat, sie standesgemäß erziehen und ebenso standesgemäß verheiratet hat.

Andere Herrscher haben das nicht getan und die "Bastarde" ihrem Schicksal überlassen.

-

Liselotte von der Pfalz hat sich dafür bei ihrer Tochter durchgesetzt, dass die keinen "Bastard" (Auguste von Maine ? ) des Königs, sondern Herzog Leopold von Lothringen heiraten hat dürfen/können.

-

Gar nicht so einfach, das verheiratet werden im 17./18. Jahrhundert. Wink
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