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Margaret Mitchells "Vom Winde verweht"

 
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prince d'amour
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BeitragVerfasst am: Di Dez 29, 2009 10:38 pm    Titel: Margaret Mitchells "Vom Winde verweht" Antworten mit Zitat

Die auf der Baumwollplantage aufgewachsene kokette Scarlett O’Hara liebt Ashley Wilkes, der jedoch seine Kusine Melanie zum Altar führt. Aus Trotz heiratet Scarlett Melanies Bruder Charles. Die Männer ziehen in den beginnenden Bürgerkrieg und Charles stirbt in den ersten Gefechten. In der Hoffnung, Ashley wieder zu sehen, zieht Scarlett nach Atlanta und trifft dort auf den Abenteurer Rhett.

Als die Nordtruppen vor Atlanta stehen, flieht sie mit der gerade niedergekommenen Melanie in die vom Krieg verwüstete Heimat. Scarletts Mutter ist inzwischen gestorben, ihr Vater geistig verwirrt und so nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand: Sie entscheidet sich, den Familienbesitz Tara wieder aufzubauen. Um Steuern bezahlen zu können, heiratet sie in Atlanta den bemittelten Verlobten ihrer Schwester und entwickelt sich zu einer habsüchtigen Geschäftsfrau.

Als ihr Mann an einem Racheakt des Ku-Klux-Klans teilnimmt und erschossen wird, heiratet sie Rhett. Ihr gemeinsames Kind stirbt bei einem Unfall. Die Ehe ist außerdem durch Scarletts nicht erloschene Neigung zu Ashley belastet. Erst durch den Tod Melanies erkennt sie, dass Ashley nur ein Wunschbild war und sie eigentlich Rhett liebt …


Eine kurzfassung des Buches für euch.

ich hoffe es kennen manche und es wird ein statement abgegeben.

prince d´amour
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Talleyrand über den Hof Versailles
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Maria Antoinette
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BeitragVerfasst am: Do Dez 31, 2009 3:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne den Film und finde ihn wunderschön Smile Auch wenn das Ende irwie nicht so toll ist, da Rhett Scarlett verlässt und sie wieder auf ihren Hof zurückkehrt. Empfehlen würd ich ihn jedoch nur denen, die ziemlich kitschige Filme mögen Wink

Maria Antoinette
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"Ich kenne selbst die ganze Langeweile und Leere des Repräsentierens, aber glaube mir, wenn man es unterläßt, so ergeben sich daraus noch viel weitreichendere Unannehmlichkeiten als diese kleinen Lästigkeiten, insbesondere bei Euch, einer so lebhaften Nation."

Maria Theresia in einem Brief an Marie Antoinette
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prince d'amour
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BeitragVerfasst am: Do Dez 31, 2009 6:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja mit dem Kitschig das stimmt, jedoch finde ich das man bei dem Fil diese Südstaateneuphorie gut mitbekommt.

prince d´amour
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Lolo
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BeitragVerfasst am: Fr Jan 01, 2010 6:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Für 1939 ist der Film gar nicht mal so kitschig. Habe letztens auf youtube eine Dokumentation über die Dreharbeiten gesehen. Unglaublich, was für ein Riesencasting die für die Rolle der Scarlett O'Hara gemacht haben. Natürlich sollte eine amerikanische Schauspielerin (aus den Südstaaten) die Rolle spielen. Und alle, wirklich alle (von Katherine Hepburn bis Bette Davis) waren im Gespräch und machten Probeaufnahmen.

Es hieß, dass Vivien Leigh sich im heimatlichen England den Roman durchgelesen hat und mit dem Ziel nach Californien flog, die Scarlett zu spielen. Was sehr unwahrscheinlich war, denn niemand kannte sie in den Staaten und sie war eben Britin. Ich weiß nicht mehr wie es dazu kam, jedenfalls fädelte sie es geschickt ein, war zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und bekam die Rolle (natürlich nach Probeaufnahmen).

Dann musste sie Sprachunterricht für einen Südstaatenakzent nehmen, die amerikanische Presse (besonders die berüchtigte Klatschkolumnistin Hedda Hopper) war jedoch erzürnt, dass eine Britin diese heiss begehrte Rolle bekam. Das Publikum wurde aufgerufen den Film zu boykottieren. Aber es kam natürlich nicht dazu.

Die Doku enthielt noch Unmengen von anderen interessanten Infos, quasi von der Veröffentlichung des Romans, über die Verfilmung bis hin zu den Oscars.

Der Film ist für damalige Verhältnisse toll gemacht und gar nicht kitschig oder verklemmt. Vergleicht man bsw. Sissi dagegen, sind doch Scarlett und Rhett richtig moderne und individuelle Charaktere. Wink

Lolo
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prince d'amour
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BeitragVerfasst am: Fr Jan 01, 2010 6:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Naja in Teil kitsch ist doch dabei, aber ich finde es auch toll das der Regisser es gewagt hat in Farbe zu drehen, denn es war eine sensation zu der Damaligen zeit.

prince d´amour
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WienerMädl
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BeitragVerfasst am: Mo Aug 13, 2012 11:40 am    Titel: Antworten mit Zitat

Für so einen Epos MUSSTE man doch als MGM einfach Farbe verwenden. Das war Prestige-Sache. Man hatte die Rechte an diesem erfolgreichen Buch, man hatte Gable, man borgte sich DeHavilland und Howard von Warner Brothers aus... man verwendete tausende von Statisten die alle in Kostüme gesteckt werden mussten. Die Schlachten, das Feuer von Atlanta, Scarlett vor dem Sonnenuntergang, Bälle, etc. etc.. und dann noch die Specialeffects (und davon gab es einige), das konnte man nicht in schwarz/weiß Filmen. Wäre ja ein Verlust an Schönheit gewesen.

Kostümfilme wurden jedenfalls am ehesten in Farbe gedreht - man denke an Robin Hood mit Errol Flynn.

Ich habe übrigens das Buch, aber nie gelesen.. nur den Film gesehen. Mehrmals.

Obwohl ich Leigh überhaupt nicht leiden kann, ist sie wirklich sehr gut, und der Film einer der besten die je gedreht wurden. Und Gable ist als Rhett Butler sogar attraktiv für mich, was er sonst nicht ist.

Kitschig? Ja klar in manchen Szenen, aber Scarlett ist mehr oder weniger emanziperter als so manch andere Protagonistin in den Filmen der damaligen Zeit (was, auch definitiv an der Zensur lag). Außerdem wird da so einiges angedeutet. Wenn auch nicht ausgesprochen, ist Scarlett's seliger Blick im Bett am morgen (danach), eindeutig.

Und gerade das Ende macht den Film zu dem Klassiker und brachte ihn diesen Status ein. Ein Happy-End, und man hätte den Film schnell vergessen.

Ich finde ja imme noch das Tallulah Bankhead die Belle Watling hätte spielen sollen... aber leider, leider. hehe
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Verfasst am: Mo Aug 13, 2012 11:40 am    Titel: Ähnliche Themen

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Lolo
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BeitragVerfasst am: Do Aug 16, 2012 10:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Film ist eine Edelschmonzette, die natürlich heute schon extrem altbacken wirkt (vor allem vom Schauspiel her), aber er war für damalige Verhältnisse einfach der größte Film aller Zeiten. Und das sieht man ihm heute noch an.
Vivien Leigh war perfekt gecastet als die eher unsympathische und schwierige Scarlett O'Hara. Für mich ist sie nach wie vor eine der hübschesten Schauspielerinnen der alten Hollywood Ära.

Den Roman hatte ich als Teenager gelesen und naja... damals mochte ich ihn, aber wirklich beeindruckt hat er mich nicht.
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WienerMädl
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BeitragVerfasst am: Fr Aug 17, 2012 12:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ob altbacken oder nicht, hängt doch vom persönlichen Geschmack ab. Natürlich kann man einen Film aus den 1930ern nicht mit etwas aus diesem Jahrzehnt vergleichen, aber ich persönlich, schau mir lieber alte Filme an, als so einen Film der nur noch von CGI wimmelt (obwohl es auch anders ginge), und dann nur ein Schnitt auf den andren folgt. Und selten gibt die Handlung noch was her.
Ich mag viele neue Filme, aber vieles ist einfach nur Mist... aber Mist gab's in jedem Jahrzehnt der Filmgeschichte. :)
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prince d'amour
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 05, 2012 6:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Finde den Film und das Buch, persönlich super.
Übrigens gibt es ja zwei Fortsetzungen des Buches, einmal von Alexandra Ripley- Scarlet und von einem weiteren amerikanischen Autor(?)- Rhett. Kennt Ihr die Fortsetzungen?

@ Lolo: ich schließe mich Deiner Meinung voll und ganz an. Vivien Leigh ist einer der führenden Schönheiten gewesen.
Zwar etwas off-topic, aber ich hatte vor kurzem mal ein ganz tolles Foto von Ihr gefunden, ich poste es einfach mal.
http://blog.stuttgarter-zeitung.de/wp-content/vivien-leigh-mit-katze.jpg[/img]
(Würde ich vom "Fleck weg heiraten") Mr. Green
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prince d'amour
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 05, 2012 7:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

http://blog.stuttgarter-zeitung.de/wp-content/vivien-leigh-mit-katze.jpg
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Johanna_Gabriela
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BeitragVerfasst am: Di Aug 23, 2016 5:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab das Buch vor einigen Wochen in einem Antiquariat erworben und es hat mir recht gut gefallen.

Einzig die Beschreibungen der Szenen könnten ein wenig kürzer sein.
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"Gott erhalte - Gott beschütze unsren jungen Kaiser Franz."
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