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Gefährliche Liebschaften (1988)
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 24, 2009 11:29 am    Titel: Gefährliche Liebschaften (1988) Antworten mit Zitat

Jetzt hab ich es endlich mal geschafft, "Gefährliche Liebschaften" zu sehen.
Die DVD steht schon ewig bei mir rum, aber dank der Diskussion im "Valmont"-Thread hab ich mir für den gestrigen Abend dann also "Gefährliche Liebschaften" vorgenommen.

Grundsätzlich hat er mir richtig gut gefallen, ich hätte mir eeeeewig diese Inneneinrichtung der Gebäude anschauen können.
Ahnung von den Kostümen hab ich zwar nicht, aber dass die nicht ins ausgehende 18. Jahrhundert passten, ist mir auch aufgefallen. Vor allem die Kleider der Marquise wirkten doch sehr wie die zu Zeiten Louis' XV.
Auch die Frisuren waren mir nicht passend für die vorrevolutionäre Zeit.

Was mich aber immens störte, war diese übermoralische Mme de Tourvel.
Himmel, ja, sie ging mir auf den Keks.

Céciles Verehrer überreichte ihr doch beim Harfespiel einen Zettel, auf dem "I love you" stand.
Warum begehen die Amis immer diesen kleinen, aber unnötigen Fehler, englische Schrift zu verwenden, wenn die Filme ein nicht-englischen Thema behandeln ???
Sowas stört mich total.
Wäre es zuviel verlangt, diese drei Wörter passenderweise en français zu schreiben ?

Alles in allem jedoch ein herrlich böser, durchtriebener Film, finde ich ja
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Antoinette
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 24, 2009 11:52 am    Titel: Antworten mit Zitat

Oh ja, Mme de Tourvel fand ich auch grääääßlich ^^

Auch wenn die Mode nicht ganz korrekt war, aber herrlich war sie schon ^^
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saludos cariñosos
Antoinette
Marie Antoinette~historical comics~Kät-Toons~das Kahnerium~Lady Tudor - der Renaissance-Blog
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Lolo
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 24, 2009 1:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wer sagt denn, dass Gefährliche Liebschaften in den 80ern spielen muss? Nur weil das im Roman so vorgegeben ist (was ich nicht bestätigen kann, da ich ihn nicht gelesen habe), muss das ja nicht für den Film gelten, denn wann die Geschichte angesiedelt ist, spielt ja für die Story kaum eine Rolle. Die gesellschaftlichen Zustände werden ja nicht direkt angesprochen, abgesehen von der Kritik an den korumpierten (gelangweilten) Adeligen, der allgemein durch die Story vermittelt wird.

Ich mag den Film auch! Very Happy Glenn Close und John Malkovich sind super darin.

Lolo
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Madame Victoire
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 24, 2009 1:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

"Gefährliche Liebschaften" beinhaltet eine meiner absoluten Film-Lieblingszenen, nämlich "der Schlüssel am blauen Bändchen".
Die ganze Dramaturgie der Szene, die Musik von Bach dazu, John Malkovich's fiese Heuchelei, Uma Thurman als "Cecile" versteht gar nichts... die Szene ist brilliant!

Und natürlich Glen Close am Schluß...diese Wandlung von der eleganten Marquise hin zu einer alten verbitterten Frau. Wow!!
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 24, 2009 1:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Oh ja, diese beiden Szenen hatten es in sich.

Klein-Cécile ist wirklich herrlich naiv Laughing
Als sie versuchte, den Schlüssel aus der Vase zu bekommen, dachte ich schon, gleich steckt sie mit der Hand fest Mr. Green


Am 28.10.2009 kommt um 23:50 Uhr auf Kabel1classic der Film Eiskalte Engel, der die Geschichte um "Gefährliche Liebschaften" in die Neuzeit versetzt.
Meine Lieblingsszene ist die allerletzte, in der "Bitter sweet symphony" läuft Mr. Green
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 24, 2009 3:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag den Film wirklich sehr sehr gern und obwohl alle anderen nicht so denken, vor allem Michelle Pfeiffer als Mme de Trouvel. Mr. Green
Gerade hier finde ich dass diese Zwiespalt zwischen Sittlichkeit und der puren Leidenschaft extrem gut gespielt wird. Die Szene mit dem Schlüssel ist wirklich toll, die mag ich auch sehr sehr gern.
Glenn Close und John Malkovich waren wirklich die beste Besetzung für die zwei Hauptdarsteller, ich könnte mir keine passenderen vorstellen.
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"Die ehemalige Prinzessin mit ihrem verschleierten Blick, der den Himmel zu suchen schien, und ihrem sanftem Lächeln,
glich einer vom Paradiese herabgestiegenen Heiligen."

Henri Sanson über Mme Élisabeth
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Lolo
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 24, 2009 7:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde auch, dass die Tourvel hier ganz gut und nachvollziehbar dargestellt wird. Ich finde die Szene so toll, in der sie sich Valmont gegenüber zur Wehr setzt und er ständig kommentiert: "Dagegen bin ich machtlos". Außerdem finde ich gleich zu Beginn seine Ankleidungsszene ganz großartig.

Lolo
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Duc de Berry
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BeitragVerfasst am: Do Okt 29, 2009 5:14 am    Titel: Antworten mit Zitat

Normalerweise lohnt es nicht darüber zu streiten ob es gelungen ist einen Roman zu verfilmen.



Aber eines vorweg, der Film ist von den Kostümen in den 1750er Jahren angesetzt, was viel wichtiger ist, die Kostüme sind absolut fantastisch und stimmig.
Z.B. ein Punkt der bei Barry Lyndon nicht so ganz hinhaut, dieser spielt ja zur Zeit des 7 jährigen Krieges, meist ist aber die Mode der späten 1780er zu sehen...

Was man noch wissen muss, in höfischen Kreisen war es üblich auch noch bis in die späten 1780er Jahre die Francaise zu tragen.
Die Herrengarderobe würde ich wie gesagt in die späten 1750er einordnen.

Aber ich glaube Cecile und André können das noch genauer differenzieren. Mr. Green



Was absolut gar nicht passt, ist mal wieder die Musik - in Frankreich war Bach praktisch unbekannt (allerdings kann man das noch verzeihen, weil man Vivaldi sehr wohl kannte und das Concerto ist ja eine Adaption aus L'Estro armonico, eröffnet wird der Film mit einem Concerto aus "La Cetra" ebenfalls von Vivaldi)
die 4 Jahreszeiten waren ein Dauerbrenner im Concert Spirituel und es gibt recht viele Bearbeitungen.
Bach war selbst im deutssprachigen Raum faktisch unbekannt, maximal unter Musikliebhabern noch ein Begriff.

Ach ja, Kastraten bzw. die italienische Oper war in Frankreich ebenfalls ein No-go.
Bestenfalls die Opera buffa - aber sämtliche anderen Versuche, angefangen mit Rossi über Cavalli bis hinzu Händel und Hasse waren allesamt abgelehnt worden.
Da hätte man sich absolut mehr Mühe machen können.

Normalerweise hätte man Musik von Campra, auch noch Lully, Monteclair, Leclair, Colin de Blamont, Rebel, Francoeur, Rameau und Mondonville benutzen sollen.

Die Opernszene von Gluck haut dann eben stilistisch erst recht aus dem Rahmen. (ich persönlich finde sie auch grausam inszeniert...) Iphigenie en Aulide wurde 1774 zur Krönung Louis XVI in Paris uraufgeführt und gehörte absolut zur Avantgarde.


Aber das alles ist nebensächlich, die roßartigen Schauspieler machen den Film einfach unvergesslich und zu einem der besten Kostümfilme überhaupt.
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Verfasst am: Do Okt 29, 2009 5:14 am    Titel: Ähnliche Themen

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Lolo
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BeitragVerfasst am: Do Okt 29, 2009 12:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich Brissotin mal im GF gefragt und er hat folgendes geantwortet:

Zitat:
Schwierig, weil die Kostüme nicht artenrein sind. In der Anfangsszene haben die Diener Livreen an, die maximal für 1770er durchgehen.

Valmont hat Anzüge, die ich in die 1760er stecken würde, da die Musterung sehr nach 1760ern ausschaut. Aber der Film hat auch seine Fehler und Widersprüche. Genau datieren lässt sich nicht viel.
Ich glaube, das eine oder andere soll eine Kopie nach Originalen oder Gemälden sein. So soll das Kleid, das die Marquise de Merteuil bei dem einen Konzert, bei dem Händel gesungen wird () nach einem Porträt der Pompadour aus den 1750ern gemacht sein.

Es ist eben ein Film mit Fehlern wie bei Filmen üblich. Gerade bei den Statisten hat man wohl eher auf den Fundus zurück gegriffen.


Eine eindeutige zeitliche Zuordnung wird es wohl (wie immer) nicht geben können.

Lolo
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Do Okt 29, 2009 12:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lolo hat Folgendes geschrieben:
Wer sagt denn, dass Gefährliche Liebschaften in den 80ern spielen muss? Nur weil das im Roman so vorgegeben ist (was ich nicht bestätigen kann, da ich ihn nicht gelesen habe), muss das ja nicht für den Film gelten, denn wann die Geschichte angesiedelt ist, spielt ja für die Story kaum eine Rolle. Die gesellschaftlichen Zustände werden ja nicht direkt angesprochen, abgesehen von der Kritik an den korumpierten (gelangweilten) Adeligen, der allgemein durch die Story vermittelt wird.

Ich mag den Film auch! Very Happy Glenn Close und John Malkovich sind super darin.

Lolo

Der Film muss mindestens in den 1770ern spielen, wenn man sich an den Roman hält. Es wird im Roman erwähnt, dass eine Figur, ich glaube der zukünftige Gatte von Cécile, als Offizier auf Korsika ist. Korsika kam aber erst 1768/69 an Frankreich. Von daher ist die Geschichte schon datierbar. Einleuchtend wird der Einsatz des Gatten erstrecht, wenn man an die Erhebungen der Korsen denkt, woran übrigens ein gewisser Carlo Buonaparte auf Seiten des Anführers Paoli beteiligt war.

Aber Korsika war grundsätzlich eine schwierige Gegend und militärische Präsenz ist zwischen 1768 und 1781/82 denkbar.

Allerdings wurden, wohl um keinen gewaltig langen Film zu machen, viele Aspekte des Romans fortgelassen und einige überhöht.

Erstaunlich finde ich heute, dass die Verfilmung mit weniger Erotik auskommt, als man sich wohl in der Fantasie der damaligen Leser vorstellen darf. Ich glaube, es gibt Illustrationen aus der Zeit, welche bspw. die Beziehung von der Marquise de Merteuil mit Cécile etwas derber ausmalen. Das Wunderbare an dem Briefroman ist ja, dass man sich noch einiges hinter den Zeilen denken darf.

Zur Qualität der Kostüme:
Sie ist unterschiedlich. Ich kann nur was zur Herrenkleidung sagen. Die Sachen von Valmont machen einen schlanken Fuß, man erkennt aber, dass die Kostümbildner so 100% die Kleidung doch nicht verstanden haben. Bspw. sieht man bei den meisten Röcken von Valmont, dass diese vorn nicht schließbar sind, was eigentlich bei keinen Originalen, die ich kenne, der Fall ist.
Ich lasse jetzt aber mal erst Lolo zu Wort kommen.
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Ein Präsident kann doch mehr ausrichten als ein Amtmann. (Aus "Gustav Aldermann" F.T. Hase 1779)
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Do Okt 29, 2009 12:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Duc de Berry hat Folgendes geschrieben:

Die Herrengarderobe würde ich wie gesagt in die späten 1750er einordnen.

In "Lions of Fashion" sieht man zwei Anzüge mit ähnlichem Muster wie bei dem einen rosa und gemusterten Anzug, den Valmont auf dem Weg von der Predigt trägt. Die beiden Anzüge sind mit 1750er datiert.
Dennoch scheinen mir die kleinen floralen Muster typischer für die 1760er. Wenn es um die großen Aufschläge als Argument geht: die gab es noch bis weit in die 1760er gerade in der französischen Mode. Gerade bei offiziellen Anzügen waren die Schnitte noch recht konservativ.

Ein bisschen erscheint es widersprüchlich, warum gerade die Diener moderner gekleidet sind.

Zu den angeführten Livreen: Vergleicht mal die Livreen in Valmonts Haushalt mit der französischen Livree welche in Versailles ausgestellt war oder der grünen Livree in
"Dangerous Liaisons: Fashion and Furniture in the Eighteenth Century" Yale University Press, 2006
! Die grüne Livree wird mit 1770er datiert. Wenngleich Livreen, gerade wegen ihres eigentümlichen Konservatismus, dann in späterer Zeit schwer datierbar sind, würde ich der Datierung zustimmen.

Bei der Damenkleidung gehe ich auch mal von 1750er und 1760er aus. Die Frisuren sind eher wie in der Zeit, da selbst in Frankreich allmählich die Frisuren der Damen in den späten 1760ern anstiegen.

Vielleicht revidiere ich auch die eine oder andere Aussage, wenn ich den Film das nächste Mal sehe. Mr. Green

Dass die Musik nicht stimmig ist, ist mir auch schon rasch aufgefallen. Wenn man den Film mal im O-Ton hört, harmoniert die Musik aber vielleicht besser zu dem teilweise gruseligen American English. Also: Das ist einer der wenigen Filme, die ich wohl nie ganz in O-Ton schauen möchte.
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Do Okt 29, 2009 1:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die ausführlichen Ausführungen Very Happy

Merkwürdigerweise betitelt man auf der DVD die Jahreszahl mit "1782".
Da würde diese Jahreszahl an sich nirgends im Film passen, wenn ich das richtig verstanden habe ?

Es wäre ein Leichtes gewesen, einfach nur diese Jahreszahl wegzulassen und dem Zuschauer die Möglichkeit zu geben, sich selbst ein Bild von der Zeit zu machen... die "1782" irritiert dann doch sehr.
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Brissotin
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BeitragVerfasst am: Do Okt 29, 2009 1:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

MariaAntonia hat Folgendes geschrieben:
Vielen Dank für die ausführlichen Ausführungen Very Happy

Merkwürdigerweise betitelt man auf der DVD die Jahreszahl mit "1782".
Da würde diese Jahreszahl an sich nirgends im Film passen, wenn ich das richtig verstanden habe ?

Es wäre ein Leichtes gewesen, einfach nur diese Jahreszahl wegzulassen und dem Zuschauer die Möglichkeit zu geben, sich selbst ein Bild von der Zeit zu machen... die "1782" irritiert dann doch sehr.

Ist oft so, dass die Beschreibungen garnicht zu den Filmen passen. Das Extremste was ich bis jetzt dazu anschaute war eine DVD zu "Henry V." - die von Branagh.

Übrigens ist die Rolle des Roux Azolan nicht ganz getroffen. Im Grunde ist der wirklich nur der Jäger von Valmont, während er in der Anfangsszene auch als sein Kammerdiener auftritt.
Den Schauspieler finde ich aber gut und charakterlich erscheint mir Roux Azolan genauso wie Madame de Rosemonde am besten getroffen.

Das ändert aber alles nichts daran, dass Frears einen der besten Filme aller Zeiten damit machte.
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Giang
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BeitragVerfasst am: Mo Nov 02, 2009 1:52 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe den Film leider vor langer langer Zeit das letzte Mal gesehen und kann da kaum viel mitdiskutieren Sad
allein Valmont habe ich vor einigen Wochen (zu späterer Stunde) auf Tele5 gesehen.

Habe aber "herausgefunden" dass es von Gefährliche Liebschaften auch eine moderne Verfilmung gibt aus dem Jahre 2003 mit Catherine Deneuve u.a, hier mal ein Trailer dazu
http://www.youtube.com/watch?v=SFa4qCWrBLE

Kennt ihn jemand von euch? Leider versteh ich kein Französisch, aber die Besetzung ist ja sehr bekannt.
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Mo Nov 02, 2009 3:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja ich kenne diese Verfilmung, allerdings hab ich sie noch nicht gesehen. Sie spielt in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts, die Schauspieler würden mich zwar in den Rollen sehr interessieren, aber ich mags nicht recht gern wenn solche "Stücke" in eine andere Zeit versetzt werden als sie gedacht waren. Nur bei "Eiskalte Engel" lass ich es gelten, denn da diente der Roman nur als Vorlage...
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Verfasst am: Mo Nov 02, 2009 3:28 pm    Titel: Ähnliche Themen

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