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Lea Singer: Die österreichische Hure

 
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Sternchen83
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 23, 2009 5:30 pm    Titel: Lea Singer: Die österreichische Hure Antworten mit Zitat

Wie versprochen versuche ich euch das Buch von Lea Singer etwas näher zu bringen bzw. zu beschreiben.

Es geht darum, das Sibylle eine Regisseurin einen Oscar gewinnt, sie verfällt in Depressionen und beschließt einen Film über Marie Antoinette zu drehen. Aber keinen gewöhnlichen Film, sondern einen Film über den Prozess und die Hinrichtung der Königin.
Dabei soll es um die Verdächtigungen, Verleumdungen und Anschuldigungen gegen die Königin gehen.
Kurz und knapp, die Macht der Pornografie.

Hier ein paar kurze Stichpunkte. Laughing

- drei Schauspielerinnen wollen diese Rolle und bekommen Geschichtsunterricht von einer Historikerin

-zB. wird hier erzählt, das Ludwig XV. seine Tochter Adelaide von ihm Vogelscheuche genannt wurde, Victoire Sau und Sophie Schnitzel... Sad

-ebenfalls soll Ludwig XV. sich die Pocken in einem Privatbordell bei einem 12 jährigem Mädchen geholt haben

-weiter steht darin... das bei dem Mord der Princess de Lamballe nicht nur der Kopf vor das Fenster der Königin getragen wurde, sondern das die Männer den "Intimbereich" der Princess abschnitten und ihn als Bartschmuck nutzten... Sad

-unter den Schauspielerinnen kommt es immer wieder zu bösartigen Auseinandersetzungen, so das eine nach der anderen auf die Rolle verzichtet und das Team verlässt

Als keine der Schauspielerinnen mehr übrig ist, beschließt sie dann doch lieber einen Film über Gerüchte und Vorurteile zu drehen, die schon zu Marie Antoinettes Zeiten das Leben bestimmt haben.


Im Buch befindet sich ebenfalls eine Zeittafel. Darin steht das bereits 1777 die pornografischen Verleumdungen gegen die Königin begonnen haben.

Das Buch ist recht interessant, aber ob es sich lohnt es zu kaufen lasse ich mal offen. Wink
Ganz vorn im Buch steht das alles auf Fakten beruht, wobei man schon beim lesen einige Abweichungen bemerkt, zB wie diese Sache mit der Phimose, auch der Abschiedsbrief von Marie Antoinette wird völlig anders wiedergegeben.
Zwischendurch ist das Buch wohl eher langweilig, als fesselnd.

Von mir persönlich bekommt das Buch also keine besonders gute Kritik. Wink
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 24, 2009 10:08 am    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank, Sternchen, für die Buchvorstellung ! Very Happy

Dann wird es den drei Schauspielerinnen also zuviel, als sie feststellen, was Marie Antoinette alles durchleben musste ?
Inwiefern kommt es denn zu Auseinandersetzungen zwischen den Schauspielerinnen ?
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Lolo
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 24, 2009 10:14 am    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit dem Intimhaar als Bartschmuck habe ich im Zusammenhang mit dem Tod der Lamballe schon mal irgendwo gelesen. Schrecklich, diese Respektlosigkeit. Werden denn in dem Buch diese Vorkommnisse als Fakten präsentiert, oder werden sie als "Vermutungen" der Drehbuch Autorin bezeichnet? Das würde mich jetzt mal interessieren.

Lolo
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Sternchen83
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 24, 2009 10:16 am    Titel: Antworten mit Zitat

@ MariaAntonia:
Ich denke der Hauptgrund warum alle gegangen sind, ist das sie sich eine Glamoröse Filmrolle erhofft hatten und dann doch nicht mit dem Schicksal von Marie Antoinette klar kamen und sich evtl auch überfordert fühlten.

Alle Schauspielerinnen sind aus verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Familienverhältnissen. Jede von ihnen versucht sich mit Marie Antoinette zu identifizieren und meint das "selbe" Schicksal durch zu machen. Natürlich sind auch die Charaktere unterschiedlich, so das es immer wieder zu Reibereien und Wutausbrüchen kommt. Laughing

@Lolo: Also ganz vorn im Buch steht, das alles geschriebene im Buch auf Fakten basiert.
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Antoinette
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 24, 2009 10:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab das Buch seit 2 Jahren bei mir liegen, aber hab noch keinen Blick reingeworfen ^^ Embarassed
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saludos cariñosos
Antoinette
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PeterH
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BeitragVerfasst am: So Okt 25, 2009 11:33 am    Titel: Antworten mit Zitat

Grüss euch ist die Prinzessin de Lamballe etwa vor ihrem grausamen Tod etwa auch noch vergewaltigt worden.
Ja furchtbar wenn da Männer ihr Intimhaar als Bart benutzt haben.
Sad
Freundlichen Gruss Very Happy
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Antoinette
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BeitragVerfasst am: So Okt 25, 2009 1:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

PeterH hat Folgendes geschrieben:
Grüss euch ist die Prinzessin de Lamballe etwa vor ihrem grausamen Tod etwa auch noch vergewaltigt worden.
Ja furchtbar wenn da Männer ihr Intimhaar als Bart benutzt haben.
Sad
Freundlichen Gruss Very Happy


Es ist wahrhaft gräßlich Shocked Crying or Very sad , aber überraschen tut es mich nicht Rolling Eyes
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Antoinette
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Verfasst am: So Okt 25, 2009 1:41 pm    Titel: Ähnliche Themen

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Sternchen83
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BeitragVerfasst am: So Okt 25, 2009 4:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Also vergewaltigt wurde sie glaube ich nicht. Aber das was die Menschen mit ihr gemacht haben finde ich schon makaber genug. Die haben sich anscheinend einen Spaß daraus gemacht.

Es steht noch etwas im Buch...

Bei dem Sturm auf die Tuilerien, als die Königsfamilie in die Nationalversammling geflohen ist, hat der König den Schweizer Soldaten den Befehl gegeben nicht auf die Menge zu schießen. Sie handelten auf seinen Befehl hin, schossen nicht und wurden trotzdem von den Massen getötet. Doch das reichte den Menschen nicht, sie kastrierten und verstümmelten die Soldaten, egal ob tot oder lebendig... Shocked
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Antoinette
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BeitragVerfasst am: So Okt 25, 2009 5:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das hab ich auch gelesen in einen anderen Buch. So hatte Ludwig das sicher nicht gedacht.
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Lolo
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BeitragVerfasst am: So Okt 25, 2009 8:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist wirklich widerlich. Dennoch glaube ich, es war richtig die Garde nicht schießen zu lassen. Immerhin wurde das Blutbad nicht auf Geheiß des Königs angezettelt. Ein aufgewühlter Mob ist etwas Gefährliches und Unkontrollierbares. Es ist jedoch traurig, dass die Soldaten auf diese Art keine Chance hatten, sich zu verteidigen.

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BeitragVerfasst am: Mo Okt 26, 2009 12:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ludwig hätte meiner Meinung sagen sollen "Nicht angreifen, aber wenn sie euch angreifen, verteitigt euch". Aber er hat wohl nicht mit der Unberechenbarkeit eines Mobs gerechnet.
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Antoinette
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BeitragVerfasst am: Sa März 19, 2011 10:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab in dem Buch mal rein gelesen und weiß nicht, ob ich es überhaupt weiter lese. Ich find den Schreibstil, also die Dialoge, irgendwie merkwürdig.

Was mich irrietiert ist direkt im ersten Dialog von Mutter und Sohn. Es hört sich an, als würde sie meinen, dass MA 17 bei ihrer Hochzeit war. Hab ich das falsch verstanden oder hat sich die Autorin geirrt?
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graziella
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BeitragVerfasst am: Mo Sep 18, 2017 12:17 pm    Titel: "Empfehlenswert" Antworten mit Zitat

"Die österreichische Hure" - 13 Unterhaltungen über Königin Marie Antoinette"

Ich habe das Buch gestern begonnen und bis zum Schluß durchgelesen. Es handelt sich, wie im Untertitel beschrieben, um Unterhaltungen über Marie Antoinette, Bezüge zur Gegenwart und die eigenen Erfahrungen der Beteiligten.

Ein außergewöhnliches Buch, das zum Nachdenken anregt und gerade auch deshalb finde ich es interessant. Es polarisiert, entweder mag man es oder nicht.

"Mutato nomine de te fabula narratur.
Geschichte handelt von dir, nur der Name wurde geändert."
Horaz, Satiren

(Zitat auf der ersten Seite)
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