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Revolution und Kirche
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Di Okt 13, 2009 12:38 pm    Titel: Revolution und Kirche Antworten mit Zitat

Während der Frz. Revolution ging man bekanntlich brutal gegen Kirchenmitglieder vor, die den Eid auf die Verfassung nicht schwören wollten.

Hat sich mit diesem Thema schonmal jemand beschäftigt ?

Thematisiert wurde es ja im Vierteiler "Die Frz. Revolution" - Danton ließ sich u.a. von einem nichtvereidigten Pfarrer verheiraten.
Aber auch in "Chouans!" spielt die Kirche eine Rolle. Hier führte z.B. ein revolutionsfeindlicher Pfarrer die königstreuen Chouans an.


********************

Die Priester Louis-Joseph François (* 03.02.1751), Jean-Henri Gruyer (* 13.06.1734), Pierre-René Rogue (* 11.06.1758), Jean-Charles Caron (* 30.12.1730) und Nicholas Colin (* 12.12.1730) lehnten allesamt den Eid auf die Zivilkonstitution ab und zogen den Zorn der Revolutionäre auf sich.
Bis auf Petrus Renatus Rogue wurden die Priester, die sich im Haus St. Firmin in Paris aufhielten, am 03.09.1792 während der Septembermassaker getötet.


(Louis-Joseph François (rechts) & Jean-Henri Gruyer (links) im Gebet)

Pierre-René Rogue entkam dem Massaker; wie, ist mir nicht bekannt.
Am Heilig Abend 1795 wurde er schließlich verhaftet und am 03.03.1796 hingerichtet.

Jean-Charles Caron war übrigens vor der Revolution Priester in der Pfarrei Saint Louis in Versailles.
Jean-Henri Gruyer wirkte ebenfalls als Pfarrer in Versailles.

Selig gesprochen wurden diese Märtyrer 1926 und 1934.


********************

Auch viele Ordensschwestern, die ihre gemeinnützigen Aufgaben nun nicht im Sinne der Revolution sahen, wurden Opfer der Revolution:

Maria-Anna Vaillot (* 13.05.1736) und Odilia Baumgarten (* 15.11.1750) von den Barmherzigen Schwestern im Sankt-Johannis-Spital von Angers starben am 01.02.1794 unter der Guillotine.



Die beiden Schwestern wurden am 19.02.1984 als Märtyrerinnen von Papst Johannes Paul II seliggesprochen.


********************

Maria Magdalena Fontaine, Maria Franziska Lanel, Theresia Magdalena Fantou und Johanna Gerard von Barmherzige Schwestern aus Arras dienten trotz der Schreckensjahren unermüdlich ihrem Glauben und tätigten ihren karitativen Dienst.
Sie wurden verhaftet, eingesperrt und am 26.06.1794 in Cambrai hingerichtet.



Papst Pius XI. sprach die vier Frauen am 13.06.1920 selig.


********************

Die Karmelitin Theresia vom Heiligen Augustinus sowie 15 ihrer Ordensschwestern (u.a. Marie-Françoise Gabrielle de Croissy, Marie-Gabrielle Trézel, Anne-Marie-Madeleine Thouret, Marie-Antoinette Brideau, Marie-Antoniette Hanisset, Marie-Anne Piedcourt, Rose-Christin von Neuville, Anne Petras, Marie Claude Cyprienne Brard, Marie-Geneviève Meunier, Angélique Roussel, Marie Dufour und Juliette Vérolot) wurden 1792 aus ihrem Kloster in Compiègne vertrieben.
Wegen ihrer Treue zur Kirche und zum Ordensleben widerriefen Sie den Eid auf die Zivilkonstitution, worauf man sie am 24.06.1794 verhaftete.
Sie wurden zum Tode verurteilt und am 17.07.1794 in Paris enthauptet.



Vor der Hinrichtung hatten die Ordensschwestern ihr Gelübde erneuert.

Ihr Gedenktag ist der 17. Juli, man nennt diese 16 Schwestern die "Märtyrerinnen von Compiègne".


********************

Es gibt sicherlich noch unzählige weitere Opfer auf Seiten der Kirche, die sich weigerten, ihrem Glauben abzuschwören und sich der Französischen Revolution zu unterwerfen.
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Finn
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BeitragVerfasst am: Di Okt 13, 2009 1:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist schon erschreckend, dass die Revolution nicht einmal davor zurückschreckte Mönche und Nonnen hinzurichten. Ich habe mich zwar nicht eingehend mit dem Thema beschäftigt, aber in der Cronin-Bio steht, meine ich, auch etwas dazu.

Die Priester müssen sich in einem Dilemma befunden haben: Da die Revolutionäre die Kirche "verstaatlichten" war der Eid an der Verfassung im Prinzip ein Verrat an den Papst. Auf der anderen Seite wurden sie von den Revolutionären bedroht.

Leistete der Priester, der Ludwig und Marie Antoinette in ihren letzten Stunden begleitete, eigentlich den Eid?
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Di Okt 13, 2009 1:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die Informationen zu diesen Personen, es ist immer wieder unglaublich und respekteinflößend dass es Menschen gibt die wirklich für ihren Glauben sterben - sehr bewundernswert!
Also ein wenig hab ich mich mit dieser "Materie" vor allem als wir unser Referat über die franz. Revolution gemacht haben beschäftigt, allerdings auch nicht übermaßig viel.
Es wurde ja so etwas wie eine eigene "Religionen" und Kulte gegründet, wie der "Kult der Vernunft" bei dem man vor allem die Idole der Aufklärung verehrt hat, wie Rousseau und Voltaire. All diese verschiedenen Kulte erinnern natürlich irgendwie auch sehr an die Heiligenverehrung und wird wohl auch an diese angelehnt worden sein. Auf jeden Fall machte ja erst Napoleon kurz vor der Kaiserzeit damit Schluss, als er 1801 Staat und Kirche wieder vereinte. Deswegen soll auch der Papst zu seiner Krönung gekommen sein, weil er sich so für die Religion eingesetzt hat.
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 14, 2009 7:53 am    Titel: Antworten mit Zitat

Finn hat Folgendes geschrieben:
Leistete der Priester, der Ludwig und Marie Antoinette in ihren letzten Stunden begleitete, eigentlich den Eid?

Bei Louis XVI. weiß ich nicht recht, wie der Geistliche, der ihn begleitete, gesinnt war.
Abbé Edgeworth de Firmont war sein Name.
Er war schon einige Zeit mit der Königsfamilie befreundet und seit 1791 der Beichtvater von Madame Elisabeth. Diese empfohl den Abbé als letzte Begleitung des Königs.

Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass der Abbé vereidigt war. Auf der anderen Seite hätte er wohl nicht den guten Ruf, den er besaß, wenn er nicht vereidigt gewesen wäre, geschweige denn, dass man einen Unvereidigten zum König vorgelassen hätte.

Die letzten Stunden des Königs und seine Begleitung durch den Abbé Edgeworth de Firmont hatte ich vor einiger Zeit mal auf meiner Homepage zusammengefasst.
Wer's lesen mag: klick.


Bei Marie Antoinette war es ein vereidigter Priester, den man ihr zur Seite stellte.
Die Königin lehnte diesen aber ab.
Sie ließ sich auf dem Weg zur Guillotine heimlich die Absolution erteilen:

Zitat:

Der Abbé Lothringer, ein vereidigter Priester wie die Abbés Girrad und Lambert, hatte sich bereits nach dem Abgang jener beiden vorgestellt, war aber ebenfalls abgewiesen worden, denn die Königin beharrte in ihrem Entschluss, den Trost einer mit einem Schisma behafteten Religion von sich zu weisen.

(...)

Als sie am Palast Ègalité vorüber war, schien sie unruhig zu werden und blickte auf die Nummern der Häuser mit einem Ausdruck der mehr als Neugierde verriet.
Die Königin hatte vorausgesehen, dass man keinen Priester der römischen Kirche gestatten würde, ihr den letzten Trost der Religion zu spenden; sie hatte sich darüber beunruhigt, und ein nicht vereidigter Geistlicher, der Abbé Magnien, der zu Richards Zeit in die Conciergerie gelangt war, hatte ihr versprochen, sich an ihren Todestag in einem Haus der Rue Saint-Homoré einzufinden und über ihren Haupt die Absolution in extremis auszusprechen, zu welcher die Kirche auch ihre niedrigsten Diener bevollmächtigt. Die Nummer dieses Hauses war Marie Antoinette angezeigt, und diese suchte sie; sie fand dieselbe und als sie auf ein Zeichen, das nur ihr verständlich war, den Priester erkannt hatte, neigte sie die Stirn und betete mit großer Sammlung; dann entrang sich ihrer Brust ein Seufzer der Linderung und man sah ein Lächeln auf ihren Lippen.

(Auszüge aus den Aufzeichnungen von Henri Sanson aus einem Beitrag auf meiner HP: klick)


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BeitragVerfasst am: Mi Okt 14, 2009 8:47 am    Titel: Antworten mit Zitat

In der Kirchenfrage ging es hauptsächlich auch um finanzielle Fragen- die Verstaatlichung der Kirchengüter, die ja eigentlich der Institution und somit dem Vatikan gehörten.

Sowohl aus politischen - gegenrevolutionären- als auch Geldgründen missbilligte der damalige Papst diesen Schritt, der übrigens von Napoleons späterem Außenminister, dem ehemaligen Abbé (u.a. zelebrierte er die Messe zum ersten Jahrestag der Erstürmung der Bastille) Talleyrand eingeleitet wurde.

Somit befanden sich die Kleriker und Klerikerinnen in einem Loyalitätskonflikt zwischen der revolutionären Regierung und Rom...
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 14, 2009 9:44 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es ganz furchtbar, dass Menschen gezwungen wurden ihren Glauben abzuschwören und falls sie es nicht taten, solche KOnsequenzen zu fürchten hatten! Shocked
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saludos cariñosos
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 14, 2009 2:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, Danke für die Infos bezüglich des Abbé. Dass MA die Absolution heimlich durch ein Fenster erteilt wurde, ist sehr traurig. Sind diese Vorkommnisse wirklich belegt? Das hört sich nämlich doch sehr romantisiert an. Ist das geheime Zeichen bekannt?
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 14, 2009 3:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Finn hat Folgendes geschrieben:
Das hört sich nämlich doch sehr romantisiert an.

Ich neige auch dazu, dieser Schilderung keinen 100%igen Glauben zu schenken.
Wie sollte so etwas bekannt sein ?
Der Abbé, der die Absolution heimlich erteilte, wäre augenblicklich dem Tode geweiht, würde dies bekannt werden.

Der Sohn des Henkers schreibt in seinen Memoiren ja, dass diese auf den Erzählungen seines Vaters beruhen.
Da fragt man sich aber, woher der Henker, der am Schafott wartete, sehen konnte, dass Marie Antoinette nach der richtigen Hausnummer suchte.

Es hört sich wirklich romantisiert an.
Schön, wenn es wahr ist, aber ob es wahr ist, sei mal dahin gestellt Rolling Eyes
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Verfasst am: Mi Okt 14, 2009 3:10 pm    Titel: Ähnliche Themen

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Finn
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BeitragVerfasst am: Do Okt 15, 2009 2:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das stimmt, wie sollte der Henker das gewusst haben. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er sie auf ihrer letzten Fahrt begleitete. Sicher wartete er bereits auf dem Schafott. So kann er es doch gar nicht gewusst haben.

Außerdem fällt es mir schwer zu gauben, dass MA in diesem Moment die Nerven hatte, lange nach einer Hausnummer Ausschau zu halten.
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Trianon
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BeitragVerfasst am: Do Okt 15, 2009 2:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Also diese Geschichte hört sich wirklich sehr romantisiert an, könnte meiner Meinung nach aus der Restaurationszeit stammen...

Finn hat Folgendes geschrieben:

Außerdem fällt es mir schwer zu gauben, dass MA in diesem Moment die Nerven hatte, lange nach einer Hausnummer Ausschau zu halten.


Hm naja also ich glaube das hätte sie schon gehabt, sollte die Geschichte stimmen. Immerhin ging es ja hierbei um den wichtigen kirchlichen Beistand vor dem Tode, dafür glaube ich hätte sie schon nach der Hausnummer gesucht. Sie war ja überhaupt auf ihrem letzten Weg sehr gefasst und hoheitsvoll, daher kann ich mir das sehrwohl gut vorstellen...
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PeterH
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 16, 2009 10:04 am    Titel: Antworten mit Zitat

Grüss euch in dem Revolutionsfilm " Chouans" wurde ja auch gezeigt als die Nonnen den Königstreuen Unterkunft und Schutz boten dann ebenfalls verfolgt wurden.Nach der Niederlage der Königstreuen wurde ja die Vorsteherin des Klosters auch durch die Gulliotine enthaupet.
Der Hass auf die Kirche entstand auch aus der Zeit vor der Revolution.
Die Kirche hatte ja auch allen Reichtum und Macht.
Obwohl die einfachen Landpfarrer waren auch arm.
Es waren auch viele Revolutionäre wie zb.Fouche vorher in Kirchendiensten tätig.

Freundlichen Gruss. Wink
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 16, 2009 10:12 am    Titel: Antworten mit Zitat

PeterH hat Folgendes geschrieben:
in dem Revolutionsfilm " Chouans" wurde ja auch gezeigt als die Nonnen den Königstreuen Unterkunft und Schutz boten dann ebenfalls verfolgt wurden. Nach der Niederlage der Königstreuen wurde ja die Vorsteherin des Klosters auch durch die Gulliotine enthaupet.

Ich freue mich, dass du diesen Film auch kennst, Peter Very Happy

An die Szenen im Kloster erinnere ich mich.
Die Oberin versteckte Célines Bruder Tarquin, wenn ich mich nicht irre, oder ?
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PeterH
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 16, 2009 10:36 am    Titel: Antworten mit Zitat

Grüss dich Maria Antonia die Oberin des Klosters war die Schwester des Grafen Kerfadec ,und die Tante von Celine,Aurele und Tarquin.
Im Kloster fand Aurele Unterschlupf er war ja vorhin zuerst eine Weile in den USA , als er landete in Frankreich wurde er von den Königstreuen überfallen und zu seiner Tante ins Kloster gebracht.Die Nonnen wollten zuerst ja nicht die Königstreuen unterstützen , wurden ja dann dazu gezwungen. Tarquin war Republikaner und Kommissar.

Freundlichen Gruss Very Happy
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MariaAntonia
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 16, 2009 1:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Uups, ich seh grad, ich hab die beiden "Brüder" verwechselt.
Hast Recht, Aurele war es, der im Kloster untergebracht wurde.

Allgemein fanden sich die Nonnen (nicht nur im Film) sicherlich in einem Zwiespalt wieder.
Auf der einen Seite stand ihre Mission - u.a. Hilfebedürftigen helfen, Zuflucht bieten - und auf der anderen Seite der Staat mit seinem Terreur.
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PeterH
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 19, 2009 7:35 pm    Titel: Die Chouans Antworten mit Zitat

Grüss euch ich habe mir eine VHS Kassette über den Revolutionsfilm " Chouans " zugelegt, ist gebraucht bei amazon.de

Freundliche Grüsse Wink
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