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MARIE ANTOINETTE - Forum
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mina Mitglied


Anmeldedatum: 02.08.2008 Beiträge: 12 Wohnort: Baden-Württemberg
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Verfasst am: Mo Aug 04, 2008 5:18 pm Titel: |
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| stimmt das denn, dass Mozart für Marie Antoinette in Schönbrunn gespielt haben soll? |
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Trianon Moderator



Anmeldedatum: 04.03.2008 Beiträge: 4023 Wohnort: Montreuil
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Verfasst am: Mo Aug 04, 2008 5:24 pm Titel: |
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Direkt für MA hat er nicht gespielt, aber vor der versammelten kaiserlichen Familie, da war sie natürlich ebenfalls anwesend.
Danach spielte sich ja die Szene ab in der Mozart der Kaiserin auf den Schoss klettert. Er soll aber auch zu MA gesagt haben: "Dich heirate ich später einmal." Ob das wirklich stimmt, wer weiß, wahrscheinlich hat es aber Mozarts Vater auch nur erfunden  _________________ "Man will nichts anderes, als dass wir auf dieses elende Erdenleben verzichten. Lasst uns mit Fassung dieses kleine Opfer bringen."
Mme Élisabeth, 10. Mai 1794
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Antoinette Moderatorin



Anmeldedatum: 04.03.2008 Beiträge: 2605 Wohnort: el culo del mundo
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Johanna_Gabriela Mitglied



Anmeldedatum: 20.05.2009 Beiträge: 483 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: Fr Jun 18, 2010 7:33 pm Titel: |
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Klingt für mich eher nach einer Legende. Also weniger das Konzert von W. A. Mozart am Kaiserhof, als vielmehr, dass er als "Bürgerlicher" mit Maria Antonia/Marie Antoinette, die lediglich ein paar Monate älter als er gewesen ist, gesprochen haben soll.
Angeblich haben W. A. Mozart und seine Schwester Maria Anna "Nannerl" neue Galakleider für die Konzerte bekommen - genauer: abgetragene Kleider der kaiserlichen Kinder.
Wer weiß, was an dieser Information dran ist. _________________ "Gott erhalte - Gott beschütze unsren jungen Kaiser Franz." |
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Marquis Mitglied



Anmeldedatum: 27.12.2009 Beiträge: 120 Wohnort: München
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Verfasst am: Mo Jun 28, 2010 7:41 pm Titel: |
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Also für mich passt das sehr gut ins Leben des kleinen Mozarts.
Aber Mozart! von Sigrid Laube
| Zitat: | Mit naiv-kindlicher Begeisterung für die Schönheit der Kaiserin schnuppert Wolfgang an der adligen Frau und hopst ohne Bedenken auf ihren kaiserlichen Schoss. Die Eltern und Hofdamen sind fassungslos, aber die Kaiserin mag Kinder. Wolfgang, auch diese Geschichte ist bekannt, jagt mit den kaiserlichen Kindern durch die Flure von Schloss Schönbrunn.
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Ludwig Nohl über Mozarts Leben
| Zitat: | | Nicht viel anders machte er es mit der reizenden Marie Antoinette, die mit ihm gleichalterig war. Er war auf der ihm ungewohnten Politur des Hofbodens ausgeglitten und hingefallen, die Kleine sprang zu ihm und half ihm auf, worauf er zu ihr sagte: »Sie sind brav, ich will Sie heiraten«. Und als die Kaiserin ihn fragte, warum er das tun wolle, antwortete er: »Aus Dankbarkeit; sie war gut gegen mich, während ihre Schwester sich um nichts bekümmerte.« Diese hatte ihn nämlich am Boden liegen lassen. Besondere Bewunderung erregte Wolfgang auch noch dadurch, daß er sogar auf der mit einem Handtuch verdeckten Klaviatur sofort völlig sicher improvisierte. Die Kaiserin schenkte den beiden kleinen Virtuosen neue Gewänder ihrer eigenen Kinder, und in diesem Kostüm wurden sie lebensgroß gemalt. Das Bild hängt im Mozartmuseum in Salzburg und zeigt von Wolfgang nur das komisch Freundliche des Kindergesichtes, während die Nannerl überaus große Schönheit der Züge und Lieblichkeit des Ausdrucks verrät. |
In Versailles dann:
| Zitat: | | Freilich war die Marquise von Pompadour, die derzeit am Hofe alles galt, gegen den Knaben nicht so mütterlich wie Maria Theresia. Denn als er sie, die ihn vor sich hin auf den Tisch hatte stellen lassen, ebenso ohne weiteres umhalsen und küssen wollte, wehrte sie seiner kindlichen Zutunlichkeit, worauf der Kleine in stolzer Entrüstung meinte: »Wer ist denn die da, daß sie mich nicht küssen will? hat mich doch die Kaiserin geküßt!« – wie er denn überhaupt auf die Kaiserin große Stücke hielt und gern in Kinderart mit ihr renommierte. Desto freundlicher waren die Töchter des Königs, die sich ohne alle Rücksicht auf die Etikette mit den Kindern abgaben, sie küßten und sich von ihnen die Hände küssen ließen. | [/quote] |
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Johanna_Gabriela Mitglied



Anmeldedatum: 20.05.2009 Beiträge: 483 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: Fr Jul 16, 2010 11:27 am Titel: |
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| Zitat: | | Und als die Kaiserin ihn fragte, warum er das tun wolle, antwortete er: »Aus Dankbarkeit; sie war gut gegen mich, während ihre Schwester sich um nichts bekümmerte.« | Welche Schwester von Marie Antoinette ist gemeint ? Maria Karolina ? Oder doch eine andere Schwester ? _________________ "Gott erhalte - Gott beschütze unsren jungen Kaiser Franz." |
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